MiTTag auf TeneriFFa…willkommen…

Ja – ! Leicht erschöpft – nicht wirklich…. von der Twitterbar rübergehüpft hier zur Dauer-Chaos-Seite…. und atme durch….yeah….Es IST ein sündhaft schöner Tag. Die größere Sünde – noch immer im Haus zu sein …statt draußen…Naja- my home is my castle… Noch immer das seltsame Gefühl, ich müsste doch unbedingt die Sonne genießen…dabei brauch ich ja gar nicht in den Bus zu steigen, der zum Flughafen fährt….und ins kalte Germany zurück…..Habt einen hoffentlich guten und genießerischen und genüsslichen….was noch…?? Tag….. bis später… Oh, by the way – auf Twitter das Übliche. Also nichts Neues.

Es tritt auf – das Bühnenpersonal : Lieblingstirade..Kostüme…

Willkommen —-

Wie ist das noch mal mit dem inneren Widersacher? Wir wollen schließlich ein Stück aufführen. …

Du möchtest gern der risikoabwägende Bedenkenträger?  Mit dem Partner risikofreudiger Abenteurer? Und wer will den Katastrophenlüstling geben ? Sich mit dem leichtfertigen Draufgänger zusammentun…?

Probe …

Und die Lieblingstirade:  “Ich bin das Opfer” – als Libretto. Nehmt die Plätze ein. Tusch. Ruhe. …

Mittwoch, der 29. August 2018

16 Uhr.  Gerade ein paar Texte in die Freiheit entlassen. Sie sind nicht verloren. Sie hängen nur ein wenig ab. Um dann frisch getönt, wieder hier aufzutauchen.

Es ist ein ziemlich träger Nachmittag im Norden der Insel Teneriffa /Spanien, wo sich die FEMINISSIMA-Ladies inzwischen seit 2015 niedergelassen haben.

Wie immer – bei räumlichen und inneren Veränderungen – bleibt zuweilen manches unaufgeräumt…wie auch die Aktualisierung von FEMINISSIMA.de

Aber schon seit 2002 hier auf dem Schirm – könnt Ihr Euch gemächlich die Zeit vertreiben, in die Rubriken reinlesen oder einfach hier auf der live-text-Site ohne Rubrik-Zuteilung – weiterlesen.

Oder auch nicht.

Die Textversuche, zugegeben, reichlich bemüht, zu schnell nach Lektüre und SICHTUNG der beiden Kunstbücher von Christine Krause, Bremen, über die Worpsweder Malerin Lisel Oppel, sie war etwas ganz BESONDERES, daher gehörte sie auch nicht zum Worpsweder  Maler-Clan,  werden mit der neuen Überschrift auftauchen:

WORPSWEDE – und die LISEL-OPPEL-STRASSE

Ansonsten – mal sehen…:))

Puerto de la Cruz, 16:08 – habt nen guten Abend..!

 

Der erste Dezember …der letzte Monat

Das Jahr war kurz. Für einige zu kurz. Sie werden das Ende dieses Jahres nicht mehr erleben. Sie sind als Leichen, anonym gewordene Körper, in denen vielleicht mal ein Lachen lebte, und Liebe, mit Glück, und Träume, große, aussichtslose. Sie werden an ein Ufer geschwemmt, sie werden als eine Statistik geführt. Am Ende eines Jahres, wenn die Lebenden und die Überlebenden eine Bilanz ziehen, die Bilanz jener, die mit dafür verantwortlich sind, dass jene anderen, die wir dann als Statistik kennenlernen, nicht mehr er-LEBEN dürfen, eine Bilanz, in der dann kurz vor den willigen Fernsehkameras die Lider gesenkt werden, die Stimme, gut trainiert – für einen souveränen Moment lang schweigt, vielleicht aus Versehen stockt, denn natürlich wird die Bilanz gut ausfallen. Es war doch ein gutes Jahr, nicht wahr? In dem, so wird behauptet, man “gut und gerne” lebe…

Im schillernden FREITAG – ja, grüß Gott! schon wieder Freitag!

Es ist Freitag. Ja. Schon wieder. Anscheinend gibt es meistens einen Freitag – oder mehrere in einer Woche. Es wirkt so. Endzeitig. Wochenendzeitig. Wenn sie das schon am Montag sagen – Bald ist ja wieder Freitag, und damit Wochenende – und dann erst am Mittwoch! Jetzt nur noch 2 Tage bis zum Freitag. Und dann schon wieder Wochenende!Heute ist Freitag. Fast hast du es vergessen! Wäre da nicht die online-Erinnerung – save the date – Heute ist Freitag. Und ws es da nicht alles gibt. Vor allem die WOCHENSHOW des ZDF – dafür lohnt Aufbleiben.
Die Samstage fallen ab. Die haben sich zu UltimatenTagen umgezogen. Die tragen Schlips und Kragen und gerne in Schwarz. Und der Sonntag erst. Viel essen und abends das große Gähnen – Anne Will, forever.

Bis bald – mal sehn…was noch so – mit dem Freitag, und alle freuen sich ja schon auf den den Halloween-Freitag – oder – ist das gar keine Freitag, an Halloween?

“Ich bin so hungrig!” ruft Gwendolyn –

ja, klar – es ist ihre Zeit! Mitten in der Nacht. Teneriffa-Nacht. Woanders ja andere Zeit(en) – ob Uhrzeit or whatever. Hier auf jeden Fall 3 Uhr …ziemlich früh, ruft Marenga, die Oberchefin und öffnet die Kühlschranktür. Immer mit der Befürchtung, irgendein Käfer – es scheint der Haus-Käfer zu sein – starrt sie an. Aber nein, der Kühlschrank wäre ja zu kalt. Wir leben ja in höheren Temperaturen, dauerhaft – so und so. Und das Haus existierte bereits längst vor unserem Einzug. Die Käfer – nein, es sind keine Kakerlaken, aber sie sind auch nicht das, was du dir als Haustiere aussuchen würdest – tauchen gerne nachts – dieser eine Käfer – andere hatten wir schon entsorgt – weit nach draußen – oder auch vor Schreck die Schuhsohle drauf – jedenfalls – Gwendolyn packt nun auch die gekochten Kartoffeln und ALLES in den Kühlschrank. Es ist schließlich Süden, irgendwie. “Hat sonst noch jemand Hunger?” fragt Gwendolyn, die Nachtköchin. Klar, immer. Chrissy, die dauer-unterbezahlte, weil nicht-bezahlte Dauer-Praktikantin – naja – warum nicht, wenn nun noch jemand die Herdplatten anwirft. Der Luxus überhaupt. In Deutschland ist das ja anders. Dort regiert die Regierung des Prekären. Dem snd die Ladies, also wir – entflohen. Na, nicht jetzt, mosert Marenga, “nicht doch auch noch mitten in der Nacht!”
“Da liegt noch was im Tiefkühlfach!” frohlockt Gwendolyn, aber auch: – “Die Kartoffeln sollten ja nicht im Kühlschrank erfrieren, ich könnte sie kleinschneiden und in die Pfanne?”
” Nur, wenn auch Ketchup!” ruft Chrissy – ja, warum nicht. Hauptsache, oh ja – da ist ja noch – wir sind fast oder nie einstimmig – inzwischen – lange eher – schwer auf vegetarisch, klingt fundamentalistisch, aber wir doch nicht! und Chrissy zündet sich aufreizend ne Kippe bei geöffneter Patio-Tür an –
Moment mal – Marenga zieht ihre bekannten Augenbrauen hoch:
“Wir haben ja noch gar nicht…!”
Nein,kein Erdogan jetzt, bitte nicht! Und auch kein Kate-und-William, die Ärmsten, die in Germany wie im Dauer-Game programmiert waren –

Es brutzelt aus der Küche. Gwendolyn macht einfach. Wenigstens jemand macht was..!

“Und ich muss am Tag wieder die Tippfehler aufkehren!” brummt Chrissy, aber jeder weiß ja, sie meint es nicht so.

“Los jetzt!” ruft Gwendolyn, die wunderbarste aller Nachtköchinnen – und wie das zischt, aus der Küche – !
Okay-okay – wo ist das Ketchup?

Tenerife – 03:25 – draußen irgendwie windig-stürmisch…hört sich besser an als jaulende Hunde, die man nachts auf der Terasse allein schlafen lässt, was Canarios offenbar gerne tun. Komisch. Wir beruhigen sie oft mit ..”musch-musch-musch… mi amor…gutes Hundi”
und so.
Aber nicht mal einem Hund würde man den Namen ErDOgan geben!