Die Murellenschlucht – Gedenken zweiter Klasse

…wer als Deutsche(r) gegen den NS-Wahnsinn Widerstand geleistet hat, wurde – von der rechtsfreien NS-Justiz zum Tode verurteilt. Laut Quellen sollen auf diese Weise rund 20.000 Deutsche allein beim Militär-Reichsgericht in Berlin zum Tode verurteilt worden sein.

Bis heute tun sich verantwortliche Stellen z.B. auch in Berlin, schwer, und das verwundert, oder lässt tiefer schließen, jenen Menschen, die in Deutschland als Deutsche Widerstand geleistet haben und von der NS-Diktatur-Justiz zum Ermorden freigegeben wurden – entsprechend zu gedenken.

In der MURELLENSCHLUCHT in Berlin, gleich bei der NS-Architektur von OLYMPIASTADION und WALDBÜHNE ..gibt es erst seit 2 Jahren …eine Gedenkstätte für WIDERSTANDSKÄMPFER, Kriegsdienstverweigerer und Weggegangene, mit dem Schimpfwort “Deserteure” belegt…man kann die Stätte aber nicht besuchen – sie ist noch ..Polizei-Übungsgelände…mehr:
illoyal – Journal für Antimilitarismus

Nr. 20/21 Herbst 2002

Gedenken zweiter Klasse

Denkzeichen für Wehrmachtsdeserteure im Wald versteckt

Am 8. Mai, dem 57. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, wurde am Berliner Murellenberg, unweit des Olympiastadions in Charlottenburg, ein Gedenkzeichen zur Erinnerung an die Ermordeten der NS-Militärjustiz eingeweiht. Es besteht aus 104 Verkehrsspiegeln, 16 davon mit Texten versehen, die den historischen Bezug zu den Ereignissen herstellen.

Ludwig Baumann, Wehrmachtsdeserteur und Vorsitzender der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz e.V., leitete seine Rede bei der Einweihung des Gedenkzeichens mit dem Zitat Hitlers ein: “Der Soldat kann sterben, der Deserteur muß sterben.” Davon ausgehend sprach er über den unermüdlichen Kampf der Militärjustizopfer um ihre Rehabilitierung und illustrierte dies mit seiner persönlichen Verfolgungsgeschichte. Er verwies auf fast 50.000 durch die NS-Militärjustiz ergangene Todesurteile, von denen 30.000 vollstreckt wurden.1) Die wenigen Überlebenden wurden im Nachkriegsdeutschland erneut gedemütigt. Bis heute haftet ihnen der Makel des Vaterlandsverräters und Straftäters an. Kein “Blutrichter” der NS-Terrorjustiz dagegen wurde je verurteilt. Deserteure unterlagen bis vor kurzem der unwürdigen Einzelfallprüfung und konnten auf die pauschale Aufhebung aller NS-Unrechtsurteile nur hoffen. Letztere wurde erst am 17. Mai 2002 durch den Deutschen Bundestag verabschiedet. Damit wurden endlich die Lücken des alten Gesetzes vom 28. Mai 1998, das für Deserteure der Wehrmacht eine Einzelfallprüfung vorsah, geschlossen. Eine wesentliche Gruppe derjenigen, die sich dem Angriffs- und Verteidigungskrieg verweigerten und widersetzten, wurde nun, wenn auch verspätet, politisch anerkannt.

Ludwig Baumann begrüßte das Gedenkzeichen für die NS-Militärjustizopfer, kritisierte aber, daß ein Gedenken am authentischen Ort nicht möglich ist. Dieser nämlich befindet sich auf einem Gelände, das die Berliner Polizei derzeit als Übungsplatz für Spezialeinheiten und zum Lagern von Munition nutzt. Ludwig Baumann wünscht sich, daß die Polizei das Gelände abgibt und damit zur Geschichtsaufarbeitung beiträgt.

“Erschießungsplatz V”

Um den Murellenberg herum, direkt hinter der Berliner Waldbühne und unweit des mit Nazi-Symbolik überfrachteten Olympia-Geländes, gibt es seit 1840 militärische Anlagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das 130 Hektar große Gelände von den britischen Alliierten als Schießplatz und “Fighting City” – Trainingsobjekt für den Straßenkampf – verwendet und inzwischen von der Berliner Polizei übernommen.

Während des Nationalsozialismus befand sich dort auch eine “Wehrmachtshinrichtungsstätte”. Auf dem “Erschießungsplatz V der Deutschen Wehrmacht im Standort Berlin” wurden in den letzten Kriegsmonaten zwischen dem 12. August 1944 und dem 14. April 1945 über 230 Deserteure, Wehrdienst- und Befehlsverweigerer standrechtlich erschossen. Die Standgerichte sahen nur Todesurteil oder Freispruch vor. Rechtsmittel gab es nicht.

Heute befinden sich 117 nicht besonders gekennzeichnete Gräber von Opfern auf dem Spandauer Friedhof “In den Kisseln”. Darüber hinaus liegen am Rande von Berlin-Spandau auf einer unscheinbaren Gedenkstätte für antifaschistische Widerstandskämpfer vermutlich 80 bis 90 “Wehrkraftzersetzer” begraben, die an der Murellenschlucht ermordet wurden.

Das Mahnmal

1994 gründete sich anläßlich der Berliner Olympia-Bewerbung die Arbeitsgruppe “Murellenschlucht/Olympiagelände” um Pfarrer Engelbrecht. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Errichtung eines Gedenkortes für die Erschossenen in der Murellenschlucht. Nachdem ein militärhistorisches Gutachten erstellt worden war, einigten sich das Bezirksparlament von Charlottenburg und die Initiatoren 1997 auf einen Entwurf des Künstlers Wolfgang Göschel, der auf dem Weg zur Waldbühne realisiert werden sollte. Dort wäre das Denkmal zwar auch nicht am authentischen Ort, aber immerhin für sehr viele Menschen, die zu dem großen Veranstaltungsort Waldbühne gehen, sichtbar gewesen. Der Entwurf zeigte drei stilisierte Hinrichtungspfähle aus Stahl, die stellvertretend für alle die Biographien von drei Ermordeten wiedergeben. Sie sollten außerdem mit der Nazi-Architektur der Umgebung korrespondieren. Geldmangel verhinderte damals die Realisierung des Entwurfs.

Der Berliner Senator für Stadtentwicklung stellte eine Finanzierung in Aussicht, sofern das Mahnmal neu ausgeschrieben würde. Im Herbst 2000 wurden neun ausgewählte Künstler eingeladen, sich zu beteiligen, und die Haushaltsmittel wurden eingestellt. Die Jury entschied sich nicht für Göschels Entwurf, sondern zugunsten des nunmehr auch realisierten Gedenkzeichen-Konzepts der aus Argentinien stammenden Künstlerin Patricia Pisani. Eine Installation aus Verkehrsspiegeln leitet die Spaziergänger durch den Wald zur eigentlichen Hinrichtungsstätte, die sich, wie gesagt, auf Polizeigelände befindet. Je mehr man sich der Hinrichtungsstätte nähert, desto mehr Spiegel werden – teilweise jenseits eines Stacheldrahtzauns auf dem Polizeigelände – sichtbar. In das Glas der Spiegel sind Zeitzeugenaussagen, Zitate aus Gerichtsurteilen und anderes historisches Material zum Thema Kriegsdienstverweigerung eingraviert. Sie sollen die Brücke zur Gegenwart schlagen und einen “virtuellen Zugang” zum Ort des Unrechts ermöglichen. Die Installation ist ein Versuch der Annäherung an die historischen Begebenheiten, der manche Betrachter wohl ratlos zurücklassen wird. Senator Strieder übergab das Gedenkzeichen und führte aus, daß das Gedenken an die Ermordeten bewahrt werden sollte, aber auch die Erinnerung an die Taten, die Täter und das System der Terrorjustiz. Die Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thieme, versteht das Gedenkzeichen “als einen Beitrag zur Wiedereinbürgerung der Opfer”. Die Besucher setzten sich am Tag der Einweihung entlang des “gespiegelten Weges” in Bewegung, Blumen wurden am Zaun niedergelegt, und der Mitinitiator Manfred Engelbrecht sprach am Stacheldrahtzaun, in Sichtweite zur Hinrichtungsstätte, einige geistliche Worte.

Jüngst forderten Kommunalpolitiker die Öffnung des polizeilichen Areals, damit der eigentliche Ort des Gedenkens überhaupt erst begehbar wird. Unterstützt wurden sie von Senator Strieder (SPD), der den Innensenator Ehrhart Körting (ebenfalls SPD) auf die Unvereinbarkeit von Schießplatz und Denkmal hinwies. Bisher lehnt die Innenverwaltung ab, doch zu hoffen ist, daß in einem zweiten Schritt nach Einrichtung des Denkzeichens nun die Forderung der Opfer nach einem Gedenken an authentischem Ort doch noch realisiert wird.

Lothar Eberhardt

1) Diese Zahl enthält alle von der NS-Militärjustiz gefällten Urteile, einschließlich derjenigen gegen Zivilpersonen und Kriegsgefangene. Allein 30.000 Menschen wurden wegen Desertion und Kriegsdienstverweigerung zum Tode verurteilt, 20.000 von ihnen hingerichtet.

illoyal@Kampagne.de

Die Edelweißpiraten

Ja, noch ein bissi was zu lesen.

Auf die Nacht.

Wer waren die Edelweißpiraten?

Guido Knopp hat sie noch nicht entdeckt.

Aber FEMINISSIMA.

Es waren “unangepaßte Jugendliche aus Köln in der Nazi-Zeit”, die von der Gestapo terrorisiert wurden, weil die ne eigene Meinung hatten..bitte sehr – das freut einen ja…soooo!
Chronik Lexikon

Edelweißpirat

Die Jugendpolitik des Nationalsozialismus, die beabsichtigte, alle Kinder und Jugendlichen in die Hitlerjugend hineinzuzwängen, um sie dort nach Geschlechtern getrennt ideologisch zu indoktrinieren und militärisch zu drillen, rief bei manchen Jugendlichen Protest und Widersetzung hervor. Dies galt insbesondere für Jugendliche aus Arbeiterkreisen und aus der Bündischen Jugend.

Vor allem in den Städten tauchten nach 1933 lose Zusammenschlüsse von Jugendlichen auf, die ihre unangepasste Haltung durch betont lässige Kleidung, auffällige Frisuren, Hören von “undeutscher” Musik oder durch gemeinsame gesellige Unternehmungen (besonders Freizeitfahrten) von Jungen und Mädchen demonstrierten. Eines der Erkennungsmerkmale dieser Jugendlichen war, besonders im Rheinland, ein Edelweißabzeichen, das unterm oder am Jackenaufschlag getragen wurde.

Die Verweigerungshaltung führte bald zu Konflikten mit der HJ. Bisweilen kam es sogar zu offenen Straßenschlachten zwischen dem Streifendienst der HJ und den Jugendgruppen. Einige Jugendliche gingen – allerdings erst später unter den chaotischen Bedingungen der Endkriegsphase – weiter und verübten Sabotageakte auf Rüstungsbetriebe oder Anschläge auf NSDAP-Funktionäre.

Es kam zur pauschalen Kriminalisierung der widerständigen Jugendlichen durch die NS-Verfolgungsbehörden, die sich beispielsweise 1944 in der Herausgabe von “Richtlinien zur Bekämpfung jugendlicher Cliquen” niederschlug.

Mit den Prozessen gegen die „Navajos“ Ende 1937/Anfang 1938 bricht für Köln die Quellenüberlieferung zum Thema „Unangepasstes Jugendverhalten“ ab, um erst mit den Ermittlungen gegen „Edelweißpiraten“ Ende 1942 wieder einzusetzen. Alles das, was in der Zwischenzeit geschah, liegt bis heute weitgehend im Dunkeln.

So ist unklar, ob die Aktionen der Gestapo gegen die „Navajos“ tatsächlich so nachhaltige Wirkung zeigten, wie die Quellen nahe legen, oder ob es – was wahrscheinlicher ist – nicht doch weiterhin in großem Umfang unangepasstes Jugendverhalten in Köln gab.

Als sicher kann gelten, dass der Zweite Weltkrieg auch in den Jugendgruppen tiefe Umwälzungen auslöste. Ein großer Teil der Älteren wurde nun zur Wehrmacht eingezogen, womit viele Gruppen ihr Zentrum verloren. Es dauerte einige Zeit, bis solche Lücken geschlossen waren.

Dann aber bildeten sich Gruppen von zum Teil beachtlicher Größe, deren Hauptinteresse zwar nach wie vor dem Wandern und einem gewissen Grad an Freiheit jenseits der HJ galt, die aber durchaus auch zu politisch motivierten Aktionen bereit und fähig waren. Dabei ist es in jedem Einzelfall schwer, eindeutig zwischen jugendlichem Übermut und bewusster politischer Handlung zu unterscheiden.

Ein weiteres Kennzeichen dieser Gruppen von „Edelweißpiraten“ – auch hier ist die genaue Herkunft des Namens bislang ungeklärt – war es, dass sie Gaststätten als neue Art von Treffpunkten nutzten. Das war insbesondere auf die kriegsbedingte Jugendschutzverordnung zurückzuführen, die den Aufenthalt auf Straßen und Plätzen bei Einsetzen der Dunkelheit verbot.

Nachdem im Dezember 1942 zahlreiche Kölner Edelweißpiraten durch die Gestapo verhaftet worden waren, endete diese Phase des Edelweißpiratentums“ in Köln. Es standen aber bereits Jüngere bereit, die nun ihrerseits Gruppen bilden und das pflegen, was sie bei den Älteren beobachtet haben. Diese Gruppen scheinen allerdings nicht mehr den Grad an Geschlossenheit zu erreichen, der die Gruppen der Jahre 1941/42 auszeichnete.

Die Gruppen unangepasster Jugendlicher der Jahre 1943/44 unterschieden sich in wesentlichen Punkten von ihren „Vorgängern“ der ersten Kriegsjahre. Weitaus stärker als letztere waren die 15- bis 17-Jährigen seit 1943 vom Bombenkrieg und der sich abzeichnenden deutschen Niederlage geprägt.

Die zunehmende Zerstörung des Lebensumfelds und die damit einhergehende Auflösung bisheriger Moralvorstellungen bestimmten die Sicht und das Handeln der Heranwachsenden, die in einer Welt aufwuchsen, die ihnen in mehrfacher Hinsicht keine Grenzen, aber auch keine Perspektiven mehr aufzeigen konnte.

Angst spielte eine immer geringere Rolle. Wer tagtäglich den Tod vor Augen hatte, verlor auch den Respekt vor der Gestapo. Außerdem vermischten sich im Köln der letzten Kriegsmonate sehr unterschiedliche Menschen und Gruppen, die eins gemein hatten: Sie waren untergetaucht, lebten illegal und taten naturgemäß alles, um ihr Überleben zu sichern. So skrupellos, wie die Gestapo und andere NS-Institutionen gegen sie vorgingen, so rigoros verteidigten sie sich. „Normale“ Wertmaßstäbe waren unter solchen Bedingungen nicht mehr anzulegen.

Außerdem lösten sich Gruppenzusammenhänge immer stärker auf. Ende September 1944 berichtete die Kölner Gestapo, dass die „Bearbeitung von Vorgängen gegen sogenannte Edelweißpiraten“ wegen „kriegswichtiger“ Ermittlungen zurückgestellt würden. Den entsprechenden Handlungsbedarf schätzte sie zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin nicht mehr hoch ein: „Der größte Teil der Jugendlichen befindet sich z.Zt. am Westwall, wodurch die Betätigung im Sinne der E.P. merklich nachgelassen hat.“

Juli 1942: Ortsgruppenleiter erstattet Anzeige wegen “Zersetzungserscheinungen” in der HJ

September 1942: Überlokale Ansätze: Treffen zwischen Kölner und Düsseldorfer Jugendlichen

13. September 1942: Über Nacht: Alarmierende Wandbeschriftungen in Köln

Mitte Oktober 1942: Gründung des Clubs der Edelweißpiraten

4. Oktober 1942: HJ-Streife kontrolliert Edelweißpiraten auf Fahrt

16. Oktober 1942: Verabredung zum Sprengstoffdiebstahl?

17. Oktober 1942: Weindiebstahl auf Edelweißpiraten-Fahrt

14. November 1942: Geburtstagsfeier unter Edelweißpiraten

21. November 1942: “Leistungswoche der Bündischen Jugend” – Illegale Flugblätter in Köln!

1. Dezember 1942: Gestapo ermittelt wegen “Vorbereitung zum Hochverrat, Bündische Betätigung u.a.m”

2. Dezember 1942: Auftakt zu Verhaftungswelle: Jugendlicher in Merheim-linksrheinisch festgenommen

4. Dezember 1942: Festnahmewelle in Kölner Gaststätten: Harter Schlag gegen Edelweißpiraten

4. Februar 1943: Ermittlungen gegen Kölner Edelweißpiraten

15. März 1943: SS geht gegen Edelweißpiraten vor

Pfingsten 1943: Gestapo verhaftet Mitglieder der “Gruppe der Edelweißpiraten”

23. Juni 1943: Oberstaatsanwaltschaft erhebt Anklage beim Sondergericht Köln gegen Kölner Edelweißpiraten

12. September 1943: Gestapo-Razzia bei einer Schiffstour nach Königswinter

15. September 1943: Sondergericht verurteilt Kölner Edelweißpiraten zu hohen Haftstrafen

Mitte Oktober 1943: Gestapo verhaftet Kölner Jugendliche

13. Oktober 1943: Gestapo-Razzia in Köln-Mülheim

16. Oktober 1943: HJ-Streife überfällt vier Mülheimer Jugendliche

18. Oktober 1943: Mülheimer Jugendliche greifen HJ-Dienststelle an

1. Dezember 1943: Oberstaatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Mülheimer Jugendliche

25. Dezember 1943: Weihnachten in Brauweiler: Gewalt in der Erziehungsanstalt

Anfang 1944: Reichsjustizministerium berichtet über jugendliche Cliquen

3. Januar 1944: Club der Edelweißpiraten in Brauweiler

22. Januar 1944: Brauweiler Direktor will Verlegung der Edelweißpiraten in ein “Jugendschutzlager”: Einschaltung der Gestapo

17. März 1943: Fürsorgeerziehungsbehörde berichtet Gestapo über “oppositionelle Jugendbewegungen” in Brauweiler

14. Juli 1944: Gestapo berichtet über Ermittlungsstand gegen die Brauweiler Edelweißpiraten

30. September 1944: Ermittlungen gegen Edelwewißpiraten wird zurückgefahren

4. Oktober 1944: Jugendliche aus dem Umkreis der Steinbrück-Gruppe verhaftet

10. November 1944: Hinrichtungen in Köln-Ehrenfeld Hinrichtungen in Köln-Ehrenfeld

13. Januar 1944: Gerichtsverhandlung gegen Mülheimer Edelweißpiraten wegen “bündischer Betätigung”

Oktober 1944: Fremdwahrnehmung der Edelweißpiraten: Skepsis bei amerikanischen Nachrichtenoffizieren 1944/45

Dezember 1944: Kontroverse Beurteilung der Edelweißpiraten im britischen Außenministerium

7. November 1943: Kölner Richter gibt Lagebericht zu Kölner Edelweißpiraten

Gruppen

Edelweißpiraten (Leipziger Platz)

Edelweißpiraten (Volksgarten)

Edelweißpiraten (Mülheim)

Edelweißpiraten (Manderscheider Platz)

Edelweißpiraten (Ehrenfeld)

Edelweißpiraten (Club der Edelweißpiraten)

Steinbrück-Gruppe (Jugendliche)

Frauenrechte im Islam

wir haben diesen Text von der Rundfunk-Autorin Gabi Mayr im Internet gefunden. Eine Sendung vom Deutschlandfunk vom letzten Herbst. Der Text und sein Inhalt hat uns angesprochen und er wird Euch auch ansprechen.

Er zeigt auch, was theologische Feministinnen immer wieder offenlegten, dass das Christentum auch extrem frauen-unfreundlich ist – die katholische Kirche – ein Männerclan bis heute – die evangelische Kirche weicht allmählich …ja, es gibt sogar eine Bischöfin, inzwischen. Der Report ist gut, weder hetzerisch noch ketzerisch – sondern im besten Sinne – informativ und AUFKLÄRERISCH – ..von Gaby Mayr eben.
Marokko

Frauenrechte im Islam

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Ein heiliges Buch und viele Arten, es zu lesen

Marokkanische Muezzine rufen zum Gebet. Marokko ist ein islamisches Land: 99 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zu den Lehren des Propheten Mohammed. Für Frauen war Marokko lange Zeit kein guter Ort – bis Anfang 2004. Die Stellung der Frau war würdelos, sagt Touria Eloumri von der marokkanischen Frauenrechtsorganisation Printemps de l’égalité – Frühling der Gleichheit:

Sie stand unter der Vormundschaft ihres Mannes. Er entschied, ob sie arbeiten gehen darf oder nicht. Sie hatte zu Hause keine Rechte. Frauen durften sich nicht scheiden lassen. Sie hatten keinen Anteil am Vermögen, das während der Ehe erwirtschaftet wurde. Dem Mann gehörte alles, der Frau nichts.

Im Familienrecht waren all die Regeln zusammengefasst, die den Frauen das Leben schwer machten. Jahrelang forderten die Frauen Würde, Gleichheit und Gerechtigkeit. Hunderttausende gingen für ein anderes Familienrecht auf die Strasse. Der Durchbruch kam, als König Mohammed VI offen Position bezog für die Frauen. Er argumentierte auch mit der Religion.

Er kann gar nicht anders als muslimisch argumentieren. Er ist das geistliche Oberhaupt der Gläubigen. Diese Position gibt ihm das Recht, religiös zu handeln. Deshalb hat die Religion in seiner Rede vom 10. Oktober vor dem Parlament natürlich eine Rolle gespielt.

Die seit über 300 Jahren in Marokko regierende Königsfamilie zählt den Propheten zu ihren Ahnen. Weil der König ein Sharif, also ein Nachkomme Mohammeds ist, hat sein Wort bei seinen gläubigen Untertanen grosses Gewicht. Im Januar 2004 wurde ein neues Familienrecht im Parlament verabschiedet, das die Position der Frau wesentlich verbessert. Und seit der König gesprochen hat, akzeptiert auch die im Parlament vertretene islamistische Partei das neue Recht.

Als der König in seiner Rede das neue Recht ankündigt hat, haben sie gesagt, es sei gut, es entspräche dem Islam. Auch mit unseren Forderungen hätten sie keine Probleme.

Ganz anders sieht es im Nachbarland Algerien aus. In der ehemaligen französischen Kolonie galt bis 1984 das französische Zivilrecht. Dann sorgten Politiker der einstigen Befreiungsbewegung – der sozialistischen, arabisch-nationalistischen Partei FLN – für ein Familienrecht, das Frauen lebenslang zu rechtlosen Minderjährigen macht. Die organisierten Islamisten waren an der Gesetzgebung nicht beteiligt – sie waren damals als Partei im Parlament nicht vertreten. Das seit 20 Jahren geltende Familienrecht, das die Frauen knebelt, ist ein Machtinstrument in den Händen der Männer, sagt Akila Ouared.

Akila Ouared kämpfte einst selber in der Befreiungsbewegung FLN gegen die Franzosen. Später hat sie als Sozialarbeiterin und Psychologin gearbeitet und fünf Kinder gross gezogen. Nach dem Gesetz ist sie heute eine Minderjährige, während ihr Sohn die Rechte eines Volljährigen geniesst. Ein solches Familienrecht stehe in völligem Widerspruch zur algerischen Verfassung, sagt Ouared:

Die algerische Verfassung heiligt die Gleichheit der Geschlechter. Gleiches Recht gilt bei der Ausbildung, bei der Arbeit, im Zivilrecht. Frauen dürfen wählen und gewählt werden. Das heisst, es gibt einen Widerspruch zwischen dem Familienrecht einerseits sowie der Verfassung und dem Arbeitsrecht.

Das Recht der Frauen, Geld zu verdienen, wurde allerdings nie angetastet. Es ist schliesslich praktisch, wenn die Frauen für den Familienunterhalt sorgen.

Algerien und Marokko, zwei muslimisch geprägte Nachbarn in Nordafrika: Während in Algerien die säkulare Regierung für die Entrechtung der Frauen in der Familie sorgte, hat in Marokko der muslimische König den entscheidenden Schritt getan, um der weiblichen Hälfte der Bevölkerung zu mehr Rechten zu verhelfen.

In vielen islamischen Ländern ist das Familienrecht der Dreh- und Angelpunkt für die Situation der Frauen. Das Strafrecht und das Zivilrecht fussen oft auf einer nicht-religiösen Basis. Europäische Gesetze standen Pate bei ihrer Formulierung. Ganz anders das Familienrecht. Es wurde häufig aus dem Koran und den daraus abgeleiteten Regeln der Scharia entwickelt.

Koran, Sure 4, Vers 34: «Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!»

«Der Islam in seiner authentischen Quelle, im Koran, beinhaltet einige wenige Verse, die man, ja, als nicht so gut für Frauen sehen kann,» sagt die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi.

Aber das sind die Stellen, die man interpretieren und auslegen muss. Und es gibt auch sicherlich sehr viele moslemische Theologen, die sich auch für die Rechte der Frauen einsetzen und auch dieser Auffassung sind, dass man den Koran, diese Verse, die ich angesprochen habe, in ihrem historischen Kontext lesen muss.

Hamideh Mohammideh, eine gebürtige Iranerin, hält eine frauenfreundliche Koran-Interpretation für möglich – und nennt ein Beispiel:

Es gibt ja viele Stellen im Koran, in denen Männer und Frauen genannt werden. Wirklich auch sprachlich diese beiden Geschlechterformen benutzt – in der Zeit vor 1400 Jahren auf der arabischen Halbinsel, wo das überhaupt kein Thema war, Frauen überhaupt zu erwähnen, dass im Koran wirklich auch diese weibliche Form benutzt wird, ist das für mich ein Ansatz, dass man diese Gleichberechtigung daraus lesen kann.

Solches Bemühen, in den heiligen Schriften Anknüpfungspunkte und Begründungen zu finden für eine Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist hierzulande nicht unbekannt. Christinnen argumentieren mit der Bibel, warum Frauen zum Beispiel den Gottesdienst leiten und in der kirchlichen Hierarchie aufsteigen dürfen. Bisher mit unterschiedlichem Erfolg. In der Evangelischen Kirche wurden vor einigen Jahren die ersten Bischöfinnen geweiht, die katholische Kirche ist davon noch Meilen weit entfernt. In der Tat kann man aus den heiligen Büchern Vieles herauslesen – es kommt nur auf die Absicht an, mit der man an die Texte herangeht. Auf den Vers in der vierten Sure, der den Männern Vorrang vor den Frauen einräumt und Männern sogar erlaubt, ihre Frauen zu schlagen, folgt ein Vers, den man als wertvollen Hinweis für moderne Paartherapie interpretieren könnte:

Koran, Sure 4, Vers 35: «Und wenn ihr fürchtet, dass es zwischen einem Ehepaar zu einem Zerwürfnis kommt, dann bestellt einen Schiedsrichter aus seiner und einen aus ihrer Familie. Wenn die beiden sich dann aussöhnen wollen, wird Gott ihnen zu ihrem Zusammenleben Gelingen geben.»

Ein Musterbeispiel für die Bandbreite möglicher Interpretationen liefert die Koran-Äusserung zur Polygamie. Tatsächlich steht im Koran, dass ein Mann zwei, drei, oder vier Frauen heiraten darf. Der Halbsatz fällt allerdings im Zusammenhang mit der Versorgung von Waisenkindern. Vielleicht ist eine Mehrehe nur bei Aufnahme von elternlosen Kindern möglich?! Ganz eindeutig dagegen ergeht die Aufforderung an den Mann, dass er alle seine Frauen gerecht behandeln muss. Wenn er das nicht garantieren kann, darf er nur eine Frau heiraten.

«Und wenn ihr fürchtet, in Sachen der Waisen nicht recht zu tun, dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht – zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber fürchtet, (so viele) nicht gerecht zu (be)handeln, dann eine, oder was ihr (an Sklavinnen) besitzt! So könnt ihr am ehesten vermeiden, unrecht zu tun.»

Eine frauenfreundliche Auslegung heiliger Bücher scheitert vielerorts an Männern, die ihre in Jahrtausenden gefestigten Vorrechte mit Zähnen und Klauen verteidigen. Ein anschauliches Beispiel für die unheilige Allianz der Männer gegen die Frauen im Namen der heiligen Schriften ist der Libanon: In dem nahöstlichen Land sind Angehörige unterschiedlicher muslimischer und christlicher Bekenntnisse zu Hause. Der Staat hält sich aus familienrechtlichen Angelegenheiten heraus und überlässt deren Regelung den 19 anerkannten Glaubensgemeinschaften. So sehr jede einzelne Religionsgemeinschaft auf ihre Eigenständigkeit Wert legt, so einig sind sie sich in der Frage, dass die Frau dem Mann in der Familie untertan zu sein hat. Zoya Rouhana vom Rat für Widerstand gegen Gewalt an Frauen nennt als Beispiel die Eheschliessung:

Bei den Christen sagt der Bischof zur Frau: Ehefrauen sind ihrem Ehemann untertan so wie dem Herrn. Denn der Ehemann ist das Haupt der Ehefrau so wie Christus das Haupt der Kirche ist.

Bei den Muslimen sieht das etwas anders aus, aber das Ergebnis ist das Gleiche:

Der Vormund unterschreibt das Heiratsdokument. Im Hintergrund steht immer die Frage des Gehorsams. Denn im Koran ist geschrieben, dass die Männer über den Frauen stehen wegen der Ausgaben, die sie für sie haben. Und sie muss ihm gehorchen.

Eine liberale Auffassung vom Islam herrschte lange Zeit in Niger. Niger liegt in der Sahelzone. Den Norden des Landes durchwandern die Tuareg-Nomaden, Wüstenfreunde schwärmen von den Schönheiten des Air-Gebirges. Die meisten Menschen in Niger sind arm, Frauen bekommen im Durchschnitt acht Kinder. Ousseina Alidou wurde in eine der alteingesessenen muslimischen Familien hineingeboren:

In Niger hat es keine Spannungen zwischen den Religionen und Glaubensgemeinschaften gegeben. Das habe ich nie erlebt, als ich dort aufgewachsen bin. Ich wurde in katholischen Einrichtungen ausgebildet, vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule. Katholische Nonnen aus der kanadischen Provinz Quebec haben mich unterrichtet. Sie haben nicht versucht, mich zu bekehren, sie akzeptierten mich. Ungefähr 95 Prozent der Kinder in den katholischen Schulen waren Muslime.

Ousseina Alidou unterrichtet mittlerweile als Professorin für Sprachwissenschaft und Afrikanische Literatur an der Rutgers Universität in den USA. Wenn sie nach Hause reist – und das tut sie regelmässig – ist sie erschrocken über das, was sie in den letzten Jahren dort sieht:

Es gibt Elemente von aussen, denen ist wichtig, wie man aussieht: Ob Männer einen Bart tragen und ob Frauen ihre Kopfbedeckung so tragen wie im Mittleren Osten, in Saudi-Arabien und an anderen Orten, wo man behauptet, das Rezept für den wahren Islam zu besitzen. Wer es anders macht, ist angeblich nicht korrekt muslimisch gekleidet. Wir sehen Gewalt, Aggression gegen Frauen, gegen Kinder. Kinder werden von diesen Gruppen rekrutiert – vor allem Jungen. Und die gehen dann auf ihre eigenen weiblichen Verwandten los.

Islamische Fundamentalisten, von aussen – oft aus Saudi Arabien – inspiriert und finanziert, sorgen dafür, dass sich das religiöse Klima im Land ändert. Das passiert im Niger, das passiert auch anderswo. Ansprechbar für eine aggressive Interpretation des Koran sind oft junge Männer, die sich mehr Macht versprechen. Die ersten Opfer sind häufig Frauen.

Einen mehrfachen Wandel seiner Rolle erfuhr der Islam in den vergangenen Jahrzehnten im Irak – je nach den Bedürfnissen der politischen Machthaber. Und so wie die Herrscher den Koran uminterpretierten, so veränderten sie auch die Anforderungen an die Frauen:

«Als der König regierte, und sogar zuvor, während der Kolonialzeit, gab es eine starke Frauenbewegung im Irak. Der Islam spielte damals eine Rolle als Tradition, in der Politik spielte er keine Rolle», erklärt die Islamwissenschaftlerin Nadje Al-Ali. 1968 übernahm die sozialistische, arabisch-nationalistische Baath-Partei die Macht. 1979 ernannte Saddam Hussein sich selbst zum Staats- und Regierungschef, zum Generalsekretär der Partei und zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

Frauen waren sichtbar unter Saddam Hussein. Nicht dass er ein Feminist war. Aber er brauchte Arbeitskräfte für die Wirtschaft. Im Irak lief es gut, vor allem in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Deshalb mobilisierte die Regierung die eigenen Arbeitskräfte. Und die waren zu 50 Prozent weiblich.

Vor allem die Frauen in den Städten profitierten von der guten Wirtschaftslage. Religiöse Autoritäten wurden von Saddam Hussein verfolgt. Er präsentierte sich als säkularer Herrscher. Das aber änderte sich mit dem irakisch-iranischen Krieg in den Achtzigerjahren. Im Iran hatte Ayatollah Khomeini 1979 die islamische Revolution ausgerufen. Unter dem Druck des Krieges suchten Menschen auch im Irak Trost in der Religion. Saddam Hussein spürte die Hinwendung zur Religion in seinem Volk und wollte sie nutzen:

Er hat befohlen, das Zeichen für Allahu Akbar, Gott ist gross, in die irakische Fahne aufzunehmen. Er hat begonnen, sich nicht nur als Oberbefehlshaber und Präsident darzustellen, sondern auch als religiöser Führer. Als gläubiger Mann, der immer in der Moschee betet. In einer berühmten schiitischen Moschee hat er seinen Namen in die Reihe der Nachfahren des Propheten Mohammed eintragen lassen.

Männer wurden in jener Zeit als Kriegshelden glorifiziert, für die Frauen blieb in der Heimat noch mehr Arbeit. Nachdem irakische Truppen 1990 in Kuwait einmarschiert waren und der Irak mit Wirtschaftssanktionen belegt wurde, verschlechterte sich die Lage im Land dramatisch. Die Arbeitslosenquote stieg auf 60, 70 Prozent.

Die Regierung hat ihren Ton gegenüber den Frauen verändert: Die Frauen sollten zu Hause bleiben und Mütter werden. Einige Frauen haben sich wegen der Wirtschaftskrise gezwungen gefühlt, mit Prostitution Geld zu verdienen. Und die zunehmende Prostitution hatte Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis. Väter, Ehemänner, Söhne und Brüder haben zu Frauen gesagt: Bleib zu Hause, geh nicht aus, sonst könnten die Leute denken, du bist eine Prostituierte. Frauen begannen sich konservativer zu kleiden. Viele Frauen haben angefangen, Kopftuch und langärmlige Kleider zu tragen.

So war allmählich der Boden bereitet für einen Vorstoss gegen das frauenfreundliche Familienrecht aus dem Jahre 1958: Im Dezember 2003 beschloss die irakische Übergangsregierung auf Betreiben eines islamistischen Mitglieds ein Gesetz, das Männer bevorzugte und die Rechte der Frauen beschnitt. Die Übergangsregierung war allerdings gar nicht berechtigt, Gesetze zu erlassen. Und US-Statthalter Bremer weigerte sich, das Gesetz zu unterzeichnen. Islamwissenschaftlerin Nadje Al-Ali:

Das Problem ist: Das Gesetz hat jetzt einen hohen Symbolgehalt. Viele Frauen hatten dagegen protestiert. Aber weil die Besatzungsmacht USA sich so energisch gegen das Gesetz ausgesprochen hat, machte sich auch unter Gegnern das Gefühl breit: Wir zeigen ihnen, dass wir machen, was wir wollen, wenn sie draussen sind. Je mehr die Besatzungsmächte Frauenrechte unterstützen und sagen, wir wollen die Frauen befreien, desto schwerer wird es für die irakischen Frauen, ihre Rechte zu wahren. Denn Frauenrechte werden jetzt der westlichen Agenda zugeordnet.

Frauenrechte im Islam – es gibt kein einheitliches Bild. Jedes pauschale Urteil verbietet sich. Ein letztes Beispiel: Kürzlich hat die türkische Regierung ein Gesetz abgeschafft, das milde Strafen für Männer vorsieht, die Frauen im Namen der Ehre ermorden. Die derzeitige türkische Regierung ist islamisch-religiös. All ihre Vorgängerinnen, darunter viele ausdrücklich nichtreligiöse Regierungen, hatten dieses Gesetz nicht angetastet.

Deutschlandfunk

Von Gaby Mayr 04.09.04

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Wo Gott wohnt –

Leider haben wir unter all unseren vielen Rubriken jene der reinen “Wissenschaft” aus Verkürzungsgründen…weggelassen. Also findet Ihr manches unter BILDUNG, was nicht so ohne weiteres in die vorhandenen Rubriken von FEMINISSIMA – the online-independy – einordnen lässt.

Wie z.B. der interessante Artikel aus www.presse.com zu HIRNFORSCHUNG & RELIGION – oder umgekehrt. Eigentlich handelt es sich um eine Buch-Rezension, einer neuen Arbeit von Pascal Boyer.

Interessant erscheint uns der Vergleich zwischen der österreichischen Art zu schreiben (hier) und der deutschen. Hier der aus Österreich, eine Textstufe weiter die deutsche. Daraus könnt Ihr tiefe Schlüsse ziehen. FEMINISSIMA selbst bevorzugt glasklar die wienerische Art zu schreiben…und zu räsonnieren….anstelle der kalten langweiligen, technokratischen reinen Nach-Plapper-Schreibe deutscher “Journalisten” – sie verändern nichts mehr – sie zementieren nur noch. Und das ist traurig. Sehr traurig. Sogar.
Wo Gott wohnt

Von Adolf Holl (Spectrum) 23.12.2004 14:06

Religion als Singular existiert nur im Klub der toten Denker, so Pascal Boyer, Experte für Religionen und Neurobiologie, in einem neuen Anlauf, die alte Religion zu erklären: “Und Mensch schuf Gott”.

Immer dann, wenn eine religi- onswissenschaftliche Neuerschei nung den ersten Platz auf meiner persönlichen Bestenliste ergattern möchte, muss ich an “A Theory of Religion” von Rodney Stark und William Sims Bainbridge aus dem Jahr 1987 (Peter Lang Publishing Group, New York) denken. Die Arbeit bietet neben sieben Axiomen 104

Definitionen und 344 Propositionen. Das macht zusammen 455 Begriffsbestimmungen, was eigentlich für die nächsten 50 Jahre reichen sollte.

Weit gefehlt. Pascal Boyer, Autor des neuesten Anlaufs, die alte Religion neu zu erklären, nimmt Stark und Bainbridge nicht mehr zur Kenntnis. So rasch veralten die Religionstheorien au0f dem Jahrmarkt der akademischen Gottlosigkeit. Auf dem Markt muss laut geschrien werden. Boyer sei, so der Klappentext, der “weltweit führende

Experte für Religionen, Kognition und Neurobiologie”. Offenbar soll der Autor als Wunderkind dargestellt werden. Er hat nach der obligaten Praxis als Anthropologe in Afrika schnell begriffen, dass ohne Hirnforschung gegenwärtig nichts läuft, wenn Karriere gemacht werden soll. Das Buch Boyers kann als Frontberichterstattung von der vordersten Kampfzone der Wissenschaften gelesen werden. Der Feind heißt, je nach Geschmack, Natur oder Gott.

Am witzigsten ist Boyer, zumindest für Insider, wenn er die verlorenen Schlachten im Krieg gegen die Religion rapportiert. Dann klappern die Skelette der gefallenen Helden mit den klingenden Namen aus der Arabistik, der Sumeriologie oder Volkskunde, mitsamt ihren scharfsinnigen Beweisführungen über den Ursprung der Religion aus dem Aberglauben, der Furcht vor dem Tod, dem Selbstbetrug, den Scheinheiligkeiten der Priester.

Angenehm wirkt, dass der gebürtige Franzose Boyer flüssig, knapp und verständlich schreibt, nach der trockenen angelsächsischen Art, sparsam beim Nennen von Referenzen aus dem erlauchten Kreis der international renommierten Fachkräfte. In den Lektüreempfehlungen wird auf den Gräzisten Walter Burkert verwiesen, auf den Archäologen Steven Mithen, den Sozial-Anthropologen Ernest Gellner, den Historiker Marc Bloch – durchwegs beste Adressen. Warum Peter L. Berger (Soziologie) und Daniel L. Schacter (Psychologie) fehlen, bleibt ein Geheimnis. Auch Wunderkinder kochen gelegentlich mit Wasser.

Boyers Kernthese lautet: Die Religion als Abstraktsingular existiert lediglich im Klub der toten Denker. Um diesen nicht mehr ganz taufrischen Befund zum Glänzen zu bringen, taucht unser Autor ganz tief ins lautlose Gewitter der hundert Milliarden Neuronen in unserem Hirnkasten, die unter anderem mit der Erfindung Gottes beschäftigt sind, rund um die Uhr, besonders an Sonn- und Feiertagen.

Wie sie das machen, ist Gegenstand eines Projekts, das Boyer in einem Aufsatz von 1994 “Mapping the mind” nannte – die Kartografie der Geistestätigkeit. Bildgebende Verfahren, etwa die Positronen-Emissions-Tomografie (PET), gestatten seit ein paar Jahren die direkte Beobachtung der Hirntätigkeit und reduzieren so die vielen weißen Flecken auf den neurowissenschaftlichen Landkarten. Fertig sind sie noch lange nicht. Trotzdem gibt es viel zu erzählen.

Zum Beispiel von den “Experimenten”, wie sie in der Welt Boyers üblich sind. Im Gegensatz zu handfesten Wissenschaften wie Physik und Chemie, die an Teilchenbeschleunigern oder mit Mondgestein arbeiten, müssen sich Ethnologen, Soziologen und Psychologen wie Meinungsforscher benehmen, die ihren Versuchspersonen merkwürdige Fragen stellen, etwa “Wie ist Gott?”. Boyer nennt das “experimentelle Theologie”. Das einschlägige Standardverfahren, in den empirischen Sozialwissenschaften längst Routine, bringt die Menschenkundler dazu, Behauptungssätze (“Es gibt einen Gott”) zu formulieren und ausgewählte Probanden zu bitten, sie vorbehaltlos zu bejahen oder zu verneinen beziehungsweise unentschieden zu bleiben. Die Antworten können dann gezählt und damit quantifiziert werden.

Wie dünn das Eis ist, auf dem sich die

gelehrsame Mühewaltung dabei bewegt, habe ich bereits vor 40 Jahren gelernt, am “Institut für Höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung” in Wien. Meine damaligen Arbeiten “experimentelle Theologie” zu nennen ist mir damals nicht ein-gefallen. Boyer dagegen kam auf die Idee, seinen Probanden Geschichten zu erzählen, in denen die Alltagserfahrung auf prinzipielle Weise gestört wird, und hernach zu prüfen, wie gut solche Störungen erinnert werden. Die Probanden fand er unter Dorfbewohnern im afrikanischen Gabun und unter tibetischen Mönchen in Nepal. Es stellte sich heraus, dass durchwegs jene

Inhalte am dauerhaftesten im Gedächtnis blieben, die dem gesunden Menschenverstand eklatant widersprechen, und zwar im Bereich der abstrakten Allgemeinbegriffe wie Mensch, Tier, Werkzeug, Zahl. Die

Geschichte von einer Jungfrau, die ohne männlichen Samen ein Baby bekommt, gehört in diese Kategorie.

Religiöse Geschichten, so Boyer, transportieren “kontraintuitive” Inhalte und erweisen sich dabei, unter bestimmten Bedingungen, als ultrastabil und höchst erfolgreich, wie der Blick auf die weltweit tätigen christlichen Kirchen und muslimischen Formationen zeigt.

Warum? Um hier weiterzukommen, ohne gleich in die Klischees der Freidenker aus Kaisers Zeiten zu geraten, erzählt Boyer seine nächste Geschichte, nämlich die der neuesten Hirnforschung. Auf den 50 Seiten, die er dafür benötigt, stehen eine Menge interessanter Details über die Bedeutung des Tratsches, das Benehmen von Kleinkindern und Autisten, über Ekelempfindungen und Gruppenmentalität – didaktisch bestens aufbereitet, mit Gespür für den Aufbau einer Vorlesung in St. Louis, Missouri, wo Boyer unterrichtet.

Auffällig oft kommen Vokabel vor, wie sie im Umgang mit Computern selbstverständlich sind (“System”, “Datenverarbeitung”, “speichern”), und immer wieder wird betont, wie kompliziert die Maschine funktioniert, die Gehirn genannt wird. Seelisch labile Leser laufen eventuell Gefahr, sich bei fortschreitender Lektüre des Buchs von Boyer zunehmend als Biomaschinen zu erleben beziehungsweise ihre Mitmenschen dafür zu halten, wie in einem Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Religionswissenschaftlich abgebrühte Leser wie ich werden eher dazu neigen, die Geschichten Pascal Boyers wie Science-Fiction zu genießen. Unterhaltsam sind sie durchaus.

Das gilt auch für den Hauptteil der Abhandlung Boyers, die Kapitel vier bis neun, in denen Kinderfragen wie “Warum geht es in der Religion um den Tod” gestellt und beantwortet werden. Fürwahr keine leichte Aufgabe. Um ihr gerecht zu werden, erzählt Boyer seine dritte Geschichte, jenen Epos der Menschwerdung, welche einen Zeitraum von rund sieben Millionen Jahren benötigte.

Die gängige Wissenschaftsprosa leiert diese sieben Millionen wie das Lied eines Bänkelsängers herunter, wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht, wie den Bericht einer Schlacht aus den Napoleonischen Kriegen. Und dann geschah dies, passierte jenes, ereignete sich, trat ein. Und dann. Zwischen zwei Begebenheiten der menschlichen Evolution liegen gelegentlich zwei oder drei Millionen Jahre, nach dem jeweiligen Stand der Paläobiologie, die ganz locker übersprungen werden. Immer wieder wird ein versteinerter Kieferknochen aus dem afrikanischen Sand geholt, und die Zunft steht Kopf.

Zu erfahren ist immerhin, dass Kunsthandwerk und Religion während der letzten Eiszeit aufkamen, also vor 50.000 Jahren, und zwar in Europa. “Was wir Religion nennen”, schreibt Boyer, “entstand vermutlich zusammen mit dem menschlichen Geist in seiner heutigen Gestalt, ausgelöst durch eine plötzliche Veränderung in der geistigen Tätigkeit.” Boyer nennt den Gebrauch des roten Ockers, die ersten Höhlenmalereien und komplizierte Bestattungsrituale als Hinweise für eine “Explosion des Symbolischen” zur Zeit der Neandertaler.

Seither sind wir religiös, um es kurz zu machen, das heißt, wir können gar nicht anders, als Gott zu denken, wegen der Struktur unseres Gehirns. Mit dieser unerwarteten Pointe entlässt Boyer seine Gemeinde in den grauen Alltag. Wir Menschen haben uns damit abzufinden, als komplizierte lebendige Maschinen herumzulaufen und uns darüber zu wundern, wie wir es fertig gebracht haben, “einem unwirklichen Nichts Wohnstatt und Namen zu geben”. Gemeint ist selbstverständlich der liebe Gott. So Boyer. Der Verdacht, bei dem Mann könnte es sich um einen Combot (Computer plus Roboter) handeln, ist mir während der Suche nach dem Lebenslauf Boyers im Internet gekommen.

Trotz der rund 60.000 Eintragungen keinerlei Hinweis auf ein Geburtsdatum. Combots haben keine Mutter. Sie sind so perfekt gebaut, dass sie von ihrer Umgebung für Menschen gehalten werden. So könnte es auch im Fall Boyer sein. Zurzeit ist er unter dem Telefonanschluss 001-314-935-6596 erreichbar, hebt allerdings selten ab. Er verfügt über mächtige Freunde, unter anderem kennt er den Direktor des renommierten Centre National de Recherche Scientifique in Paris, Dan Sperber. Sperber weiß allerdings auch nicht genau, wie alt Boyer ist.

Lassen wir es dabei. Um mich von Boyer zu erholen, las ich “Montedidio” von Erri De Luca in der deutschen Übersetzung, die mir ein befreundeter Neurologe in Zürich schenkte. In dem Roman kommt ein liebenswerter buckliger Jude vor, der als Schuster in Neapel gelandet ist. Er sagt, “dass Gott durch unsere Beharrlichkeit gezwungen ist zu existieren, durch die Gebete bildet sich sein Ohr, durch unsere Tränen können seine Augen sehen, durch Fröhlichkeit erscheint sein Lächeln”.

Das erinnert ein wenig an Boyer, aber eben nur ein wenig. Der Unterschied zwischen der Prosa Boyers und der Prosa De Lucas lässt an den Unterschied zwischen künstlicher und natürlicher Intelligenz denken. Nach der Lektüre des Romans von De Luca mag sich das Gefühl einstellen, ein besserer Mensch geworden zu sein. Montedidio, ein Stadtviertel Neapels, heißt auf Deutsch Gottesberg. Dort sind Engel und Geister so selbstverständlich wie eine gute Pizza: Engel können fliegen, Geister nicht. Auch in dem Buch von Boyer kommen Geister vor, aber sie wirken wie geschnitzte Masken im Völkerkundemuseum.

De Luca entlässt seine Gemeinde mit einem Blick auf die Flügel im Buckel des alten Schuster Raffaniello, der von Gott bisher nicht sonderlich verwöhnt worden ist. In der Neujahrsnacht gibt der Buckel die Flügel frei, und Raffaniello darf endlich nach Jerusalem fliegen, wo er ja hingehört. Es ist das die einzige Stadt der Welt, sagt Raffaniello, “wo der Tod sich schämt, dass es ihn gibt”.

Auch so lässt sich Religion zur Sprache bringen. [*]

Pascal Boyer

Und Mensch schuf Gott

Aus dem Amerikanischen von Ulrich Enderwitz, Monika Noll und Rolf Schubert, 428 S., geb., € 23,20 (Klett-Cotta Verlag, Stuttgart)

Erri De Luca

Ich bin da

Roman. Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki, 128 S., geb., € 15,40 (Rowohlt Verlag, Reinbek)

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Frauensolidarität-Fehlanzeige

—laut einer Studie…aber die Wirklichkeit zeigt es ja auch – Frauen reden von Vernetzen, aber dabei bleibt es dann auch. Im Beruf stehen sich lt. Studie Frauen kritischer gegenüber als Frau-Mann/Mann-Frau…mehr:
.vom 30. 10. 2004..ja, in diesen Tagen hat FEM für Euch – wie so oft…interessante Informationen aufgespürt. Da entsteht z.B. gerade eine Doktorarbeit über die Tatsache, dass Frauen im Wirtschaftsleben von 1945 bis heute eigentlich keine Rolle gespielt haben, und die Frage wird untersucht – warum.

Selbst, wenn sie im Wirtschaftsleben standen, haben sie keinen Einfluß/Eindruck hinterlassen.

Stimmt ja, oder? Es fällt einem außer Alice Schwarzer, die sich leider aber auch nur selbst vermarktet hat und keine solidarische Nächstenliebe gegenüber Kolleginnen gezeigt hätte, in der Tat, kein weiblicher Namen ein. Nun fanden wir, vive! ein Tusch auf die millionenfachen Studien! – eine Studie…wie neu!, dass das, was wir schon in der Schulklasse wußten – unter erwachsenen Frauen noch viel schlimmer ausgeprägt ist…oder sei…(Ausnahmen sind dann immer so WUNDERBAR….!!): und wir behaupten – FRAUEN BLEIBEN UNBEDEUTEND, WEIL SIE SICH GEGENSEITIG BLOCKIEREN – WÄHREND MÄNNER SICH GEGENSEITIG SEILSCHAFTEN HINHALTEN…hier die Meldung aus den SALZBURGER NACHRICHTEN: ******

Konkurrenz unter Kolleginnen

(vom 23. Oktober 2004)

Laut Studie behindern sich Frauen gegenseitig bei der Karriere.++++

Frauen liefern sich am Arbeitsplatz heftige Konkurrenzkämpfe und behindern sich so gegenseitig bei ihrer Karriere. Dies zumindest meint laut einer Studie des Online-Stellenmarktes “Jobpilot” fast die Hälfte der Österreicher (46 Prozent). Europaweit gibt bereits jeder Zweite (49 Prozent) an, dass weibliche Solidarität im Job quasi nicht existiert.

Besonders groß dürfte die weibliche Konkurrenz im eigenen Hause in Italien sein. 69 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass sich Frauen im Job gegenseitig das Leben schwer machen. In der Schweiz dagegen sind nur 25 Prozent dieser Auffassung.

Dass Frauen gegenüber anderen Frauen zumindest sehr kritisch eingestellt sind, glauben 31 Prozent. In Frankreich ist diese Ansicht mit 49 Prozent verbreitet, in Tschechien mit 18 Prozent, Österreich liegt bei 27 Prozent.*******Anmerkung von FEMINISSIMA: kein Wunder, wenn die Frauen nur den Kerls nachlaufen, und das ihr einziges echtes Lebensziel ist – einen abzukriegen. Diese Kompensation anerzogener Minderwertigkeitsgefühle, vertieft durch die Gesellschaft, tja, so lange die Verwandtschaft noch immer jubelt, wenn es “ein Junge!” wird und bei der Geburt eines Mädchens sagen: “Ein Mädchen ist doch auch gut, oder?” – wird sich auch nichts ändern. Die Frauen aber sind der Frauen ärgste Feindin – weil sie sich nur erst als “Frau” fühlen, wenn sie einen Kerl dabei haben, oder sich als “Ehemann” geangelt haben. Schade. Wieviel Potenzial wird da verschwendet, auf den trivialen Schlachtbanken des Betts und des Tischs. Die Frau daheim und der Mann ins feindliche Leben.. schon Frauenfeind Schiller wußte das…vor über 200 Jahren..er ist noch immer hochmodern.!/ Kürzlich auf einem “noblen” Empfang in Berlin: Eure FEM, ich schwöre es Euch, war die einzige Frau, die als Frau allein ..die ncht als Anhängsel (meist ein Wesen, das aussieht wie die Enkelin, am betagten Arm eines “Wirtschaftsführers” …) – ja, die nicht “mitgekommen” war, sondern SELBST eine Einladung…besaß. Und wie zickig-geziert sich dann diese “mitgebrachten” Damen aufführen. Eine Schmach für jede denkende Frau, vraiment! Das ganz unter uns – wir sind ja anders… ..oder????

Aktuelle-Reste vom 16./17.3.04

…”Bildung” – auf jeden Fall!
Um auf der Frontpage ein bissi wieder-Übersicht-zu schaffen – findet Ihr die Texte von gestern und heute (bis 15 Uhr ) nun hier versammelt. Die anderen in eigenen Rubriken…einfach, oder???
17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

..Marenga rührt gar heftig in ihrer Gerüchte-Experimentier-Buchstaben-Küche!

So – bis dann-hold-on!

Kleine Appetizer – schnell-ma vorab – scroll- down!

Leckerer Ausblick:

WIE DIE BAHN-TELEFON-FAHRPLAN-AUSKUNFT mit Bedacht – Telefonkunden nervt & abzockt.

Gewinner der-künstlich-in-die-Länge-gezogenen-Nervtöt-Talks sind sowohl TELEKOM als auch die BAHN AG (weiter unten übrigens …Staatsanwalt durchforstet Mehdorn-Büro…aber nicht deswegen……)

TIME:CHECK – es ist 14 Uhr 38 –

…seid WILLKOMMEN !

Ja!

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

ja, ja, wir hatten längst gewettet.

Es auch blöd gefunden.

Vraiment.

La France!

Bislang doch auch “hier” live-vor-Ort bei FEMINISSIMA immer

unser kleiner Lichtblick –

in Sachen –

“nicht so kleinkariert”.

Aber wer hier wen in Kleinkariertheit ANSTECKT,

das haben wir noch nicht herausgefunden.

WIR” jedenfalls,

unsere kleine Schreib-schaft, sind der Ansicht,

es war sowas-von ÜBERFLÜSSIG – (um es milde auszudrücken, damit unsere Site in Internet-Café-Zugängen nicht gesperrt wird……)

dass die badenwürttembergische Kulturministerin, wie hieß sie doch gleich,

auf jeden Fall vorgestrige CDU – besonders aktiv in Württemberg, zuweilen –

dass die auf die Idee kam,

um etwas Werbung für ihr blasses Sein zu betreiben –

einer muslimischen Lehrerin das Tragen vom Kopftuch im Unterricht zu untersagen –

NA – (GÄHN)

IHR WISST SCHON!

Aber dass dann la douce France noch so-was-von “zugelegt” hat –

das ließ uns unser Französisch erst einmal schwer in die hinterste Ecke verbannen!

(Oh, ces mecs-là).

Da sollen sogar

Schülerinnne en France von der Schule geschmissen werden, wenn sie ihr Haupthaar in der Klasse nicht zeigen wollen.

JETZT kommt das – weshalb wir alle die WETTE gewonnen haben:

Die extremistischen Muslime drohen France mit Attentaten.

Durchsetzung der Meinungsfreiheit – auf ganz neue Art.

Vraiment – es ist alle sowas-von-! Pippikram!

so ein SCHEISS !

(auch wenn uns jetzt Internet-Cafés sperren, egal!)

LASST DOCH DIE LEUT IHR ZEUSCH TRAGE!!

WIE SE DES WOLLE!

EIN weltweiter “Einheitslook”???

DES-WÄR-JA-DES-ALLERLETZTE!

…was mir-wolle!

NEIN- den Kleingeistern!

N’importe où !

Und der optisch so hitler-looking-ähnliche hoch-unsympathische Aznar – ist auch ein Mann von vorgestern – allerdings mit Blut an den manikürten Händen.

Hat alle belogen.

Privat sagt hier jemand, es ist die kleine Wildkatze, unsere Chérie – “Das Schwein!”

Eine Katze kannst Du nicht zensieren.

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

…Willkommen bei FEMINISSIMA!

Mittagspause.

Wir lüften gerade.

Sonnen das sonnige Gemüt in der frisch-unverbrauchten Sonne.

Gleich mehr!

Wie Ihr vielleicht auch schon wißt, oder es sonst hier gerade lesen könnt –

wußte BUSH bereits seit 2002 um geplante “Privat”-Anschläge im Irak.

Das sollte aber nicht verhindert werden, um die RECHTFERTIGUNG ….für den IRAK-KRIEG noch irgendwie aufrechtzuerhalten…nachträglich…

diese news haben wir bei www.stern-shortnews. de gefunden – der Site der NutzerInnen.

Gleich mehr auch zu AZNAR – wie wir ja schon vor Tagen

ARTE-NUIT hier vielleicht als “erste” zitierten,

wurde dort “unverblümt” nachts gemeldet,

na, Ihr kennt die News von den Telefaxen der span. Außenministerin – an ihre Botschaften im Ausland –

ja bloß zu verbreiten – die “ETA” sei schuld –

um die Regierung vor der Abwahl zu schützen…

alles sehr schmutzig – !

murmelt Trixxi,

unsere Praktikantin,

und wischt gerade Staub am Moral-Schreibtisch.

Es ist – 13 Uhr MEZ in Central Europe.

(Oh, nein, es ist ERST 12:30 MEZ, prima, schon wieder ne halbe Stunde gewonnen!)

Nachher mehr!

Danke für Eure überflutenden Besuche…

DAs macht ja richtig Stress..hihi…

“Leistungsdruck”….

See you, wir haben so herrliche Stories auf Lager – live und die das Leben so nett-schreibt….

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

+++++17:00 MEZ+++++++

Wie www.newsroom.de

soeben berichtet,

erhält der Corriere della Sera, Mailand, am 29. März 2004 im Wiener Rathaus den

EUROPEAN NEWSPAPER AWARD.

++++++

Da sagen die FEMINISSIMAS – “Molto bene!”

A propos –

DIE GAZETTE, eine bisher (wie wir auch..)

only-online Publikation,

erscheint ab heute als PRINT-PRODUKT.

Nach fünf Jahren online.

Ja, wir traben auf den 2. Geburtstag zu…am 12. Juli 2004…wird FEMINISSIMA 2 Jahre alt.

Wir wachsen also noch……….Hold on!

Last page view: 26737.

Seit Sonntag haben uns 130 Gäste bis jetzt besucht.

Das tut gut…(lach-sweet-ohne..)

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

16.3.2004 NY-Times “Quotation of the day” und was Hans Blix zur “Sicherheit” sagt

“Spain is going to see eye to eye with Europe again.”

José Zapatero, prime minister-elect of Spain.

(“Wir frühstücken wieder miteinander!” Nein, das wäre eine weit-zu-freie Übersetzung.

“Wir sind wieder auf gleicher Wellenlänge mit Europa” – wäre wohl eine salonfähige Übersetzung, dessen, was der frischgewählte neue spanische Premierminister José Zapatero, ausdrückte.

Oder: “Auf gleicher Augenhöhe”.

Klingt aber steifer, oder?

Und auch §Quelle New York Times”

von heute:

Hans Blix, der ehemalige UN-Waffeninspektor im Irak,

teilt sonderbarerweise….

GANZ & GAR NICHT

(strangely enough…)

die Ansicht eines gewissen Mr. Bush –

der gesagt hatte:

” …

“that the war in Irak had made the world a safer place”.

Nee, diese Ansicht teilt Hans Blix ganz und gar nicht –

“dass die Welt nach dem Irak-Krieg ein ‘sicherer Platz”‘ geworden sei…”

Nee-nee-das haben wir ja nie geglaubt.

Und jetzt wissen wir es auch, dass der dreiste Mann namens Bush nur sich selbst und der Rest ihn vollkommen – !

Hoffentlich wird this unbearable man endlich abgewählt.

Und mit ihm all die grauenhaften Hardliners wie , ach, wir haben die Namen dieser Männer von gestern in den Abfallkorb der Geschichte geworfen, der gerade neben der Experimentierküche…steht.

Nicht ehrlich-wirklich gewählt, basierte bereits Bushs Start auf einer Lüge, einem Betrug.

Er hat dem Unglück tausend Ableger wachsen lassen –

meint – wie immer partei-isch:

FEMINISSIMA

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16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

16.3.2004 NY-Times “Quotation of the day” und was Hans Blix zur “Sicherheit” sagt

16.3.2004 – Heute ist der UNESCO-Welttag der Poesie

..daher ein kleines Gedicht eine großen Dichters:

Rainer Maria Rilke

(schade, ja, dass er keine Frau war!)

Seine Melancholie könnte schier weiblich sein.

Vielleicht lieben wir ihn daher (so sehr..)

DER NACHBAR

Fremde Geige, gehst Du mir nach?

In wieviel Städten schon sprach

deine einsame Nacht zu meiner?

Spielen Dich hunderte? Spielt Dich einer?

Gibt es in allen großen Städten

solche, die sich ohne dich,

schon in den Flüssen verloren hätten?

Und warum trifft es immer mich?

Warum bin ich immer der Nachbar derer,

die dich bange zwingen zu singen

und zu sagen: Das Leben ist schwerer

als die Schwere von allen Dingen.

1902/1903

aus: “Hundert Gedichte”, Aufbau-Verlag Berlin.

(Ein sehr schön gebundenes Büchlein außerdem..).

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

16.3.2004 NY-Times “Quotation of the day” und was Hans Blix zur “Sicherheit” sagt

16.3.2004 – Heute ist der UNESCO-Welttag der Poesie

16.3.2004 – Linke Alternative zur SPD? Kontakt: www.wahlalternative.de

(last page view: 26724.

Ja, kommt rein!

(kostet nix und wir schließen auch niemanden aus..)

Willkommen bei FEMINISSIMA-am-Mittag.

Ja, da bewegt sich was.

Jenseits der erdrutschartigen Zustimmungsverluste für die SPD.

Schon kursieren Scherze wie – “die CDU ist doch links von der SPD” –

wenngleich pointierter formuliert.

PDS soll im Westen nur noch 4-stellige Mitgliederzahl ihr eigen nennen dürfen,

hat FEM für Euch bei spiegel-online gelesen.

Ja, ein neues SPEKTRUM wäre wünschenswert.

Derzeit ist dieses Land einfach zu kalt.

Da nützt es ja auch nichts, die Heizung höher zu drehen….

oder sich in dicke Pullover zu mümmeln.

Warum die SPD es nicht macht wie die Spanier erst nach dem furchtbaren Anschlag auf ihre Bevölkerung –

eine UMKEHR –

ist angesichts der Erfolglosigkeit an allen Ecken und Kanten der sozial-kahlschlag-Strategie –

die auch die Kauflust unlustig-längst,

bei dauerhaft überhöhten Preisen –

na ja –

Marenga hat heute nur Spiegeleier in der Pfanne.

Aber damit hat sie doch wenigstens was AUF DER PFANNE…

Es ist 13:00 in Berlin .

Und der Tag ist grau.

Wo scheint sie denn, die versprochene Sonne,

bitte sehr?

Hier jedenfalls nicht.

Hold on!

Und noch weiterhin nettes Lesen bei FEMINISSIMA

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

16.3.2004 NY-Times “Quotation of the day” und was Hans Blix zur “Sicherheit” sagt

16.3.2004 – Heute ist der UNESCO-Welttag der Poesie

16.3.2004 – Linke Alternative zur SPD? Kontakt: www.wahlalternative.de

16. 3. 2004 – Nach den blutigen Anschlägen in Madrid: neue Begriffe!

Guten Morgen!

Es ist 7:30 in Central Europe.

Und auch in Berlin.

Das neue Wort heißt –

SICHERHEITSKULTUR!

Eine neue Sicherheitskultur, selbstverständlich.

Außerdem –

“strukturelle Nachteile” –

hören wir nun auch gerne – als Umschreibung dafür, dass in den Bundesländern, den deutschen etwa, jeder was anderes denkt & macht.

Wenn überhaupt.

Und auch – “richtige Schritte”

wo tapsen sie denn?

KLARE Schritte sind die Spanier gegangen.

Nach dem Anschlag von Terroristen in Madrid.

Die konservative Regierung wurde ratz-fatz abgewählt.

Und die spanischen Truppen im Club of the “Willing” ,

sie sollen auch wieder abgezogen werden.

In den neunmalklugen Dauer-Diskussionen im Internet – heißt es schon flugs:

“Man(n) muß “Standfestigkeit gegenüber den Terroristen beweisen!”

Und eine Antwort darauf ließ nicht auf sich warten:

….höhö…”Leidensfähigkeit, oder wie?”

Die Aufregung ist groß.

Doch wenn es “ernst wird”,

dann sind WIR die Opfer.

Nicht jene, die das alles letztlich zu verantworten haben.

Die fahren weder Bus, noch Zug und erst recht auch nicht mit der U-Bahn.

Guten Morgen – !

Ein soft target grüßt die anderen !

17. März 04 – ab spätestens 16 Uhr FRISCHGEKOCHTES!

17. März 2004 – Weitere Vorab-kleine-Zwischenn-News bei kauenden Zähnen im Steh-Cafe – KOPFTUCH UND

17. März 2004 – KRIEG & TÄUSCHUNG als Wirtschaftszweig

16.3.2004 – FEM/Aktuell: CORRIERE DELLA SERA, Italien, beste überregionale Zeitung Europas

16.3.2004 NY-Times “Quotation of the day” und was Hans Blix zur “Sicherheit” sagt

16.3.2004 – Heute ist der UNESCO-Welttag der Poesie

16.3.2004 – Linke Alternative zur SPD? Kontakt: www.wahlalternative.de

16. 3. 2004 – Nach den blutigen Anschlägen in Madrid: neue Begriffe!

17. März 2004 – KURZES – PAUSEN – ZEICHEN –

Willkommen

!

FEMINISSIMA legt inzwischen zehn oder 12 Schallplatten auf – schallende Platten –

…………kurze Headlines – in realiter –

Uralt-Kanzler SCHMIDT,

der rechtslastigste SPD-Kanzler, den dieses Land je sein eigen …

nennen durfte –

der Kanzler, der das Leben von BDI-Mann SCHLEYER einst dem politischen Kalkül kaltblütig geopfert hatte –

er lobt jetzt über all den grünen Klee, der noch nicht blüht –

den designierten Bundespräsidentenkandidaten der Opposition , Horst Köhler.

Wie die online-Presse vermeldet.

Vielspaltig.

Jedenfalls – bescheinigt der hochbetagte Mann dem Kandidaten,

so haben wir ganz-rasch-für-Euch-und-uns-gelesen:

“Mehr politischen Sachverstand ”

als der gesamten deutschen politischen Meschpoke!”

Na denn!

Foto Session: Straßenbilder ,Berlin

Ja – und auch…zur Beruhigung…”Tulpen” – animiert!

Veröffentlicht 17. Mär 2004 – 15:00

fem&Gewalt: Der Cantat-Prozess beginnt

Wenn die “amour fou” tödlich endet – dann sollten wir lieber drauf verzichten – oder?

Marie Trintignant bezahlte ihre Liebe mit dem Leben.

Veröffentlicht 17. Mär 2004 – 14:57

fem&Recht: Vergewaltiger bleibt straffrei

Deutsche Richter sind immer wieder mitfühlend.

Besonders mit ihren Geschlechtsgenossen.

Männerfreunde eben.

Hier der fem-live-text vom 16. März 2004

Veröffentlicht 17. Mär 2004 – 14:54

Meyer & Mehdorn gefilzt

..deutsche Vekehrsminister, große und kleine…scheinen besonders anfällig für Korruption, oder wie? Jedenfalls filzt die Staatsanwaltschaft jetzt – (FEM-live-text vom 16. März 2004)

Veröffentlicht 17. Mär 2004 – 14:47

fem&Politik: Anschlag auf Madrid

..und hier die zuvor LIVE-Texte der Feminissima-Frontpage – vom 11. 3. bis zum 15. März 2004

Weitere Themen: Kinder stürzen ständig aus Berliner Hochhausfenstern.

Außerdem:

18jährige Schwedin nach Einnahme von Abreitungspille RU486 verblutet.

Und : Grüner Tee gut gegen bösartiges Zell-Wachstum.

Und – Krebs soll bei Teenagern zunehmen. Vor allem Leukämie (Blutkrebs).

Veröffentlicht 16. Mär 2004 – 00:54

fem&Medien: Die Versprechen des Kanzlers

“Berlin vertraulich” – BILD-online, vom 11. 3. 2004 – auch mal dokumentiert:

Veröffentlicht 11. Mär 2004 – 23:04

fem&Medien: Fatih AKIN: .man will mich in der Hölle..

Interview aus der Märkischen Allgemeinen mit Fatih Akin.

Heute startet bundesweit sein Film: GEGEN DIE WAND.

Veröffentlicht 11. Mär 2004 – 07:23

Piazza: Abgetaucht

Denise, 19, und Elli, 24 – sind nicht aufgetaucht…heute. (Text vom 9.3.2004)

Veröffentlicht 10. Mär 2004 – 00:05

fem&Bücher: Zensor USA

…kulturweltspiegel /wdr/ vom 7. 3. 2004/

Passt haargenau zu dem, was derzeit mit Jesselyn Radack passiert – eine investigative Journalistin wurde Herausgeberin …sie verlor ihren Job, als sie Beweise gegen die offizielle US-Version beim Absturz einer Maschine vor Long Island (1996) vorlegte…

Veröffentlicht 09. Mär 2004 – 16:09

fem&Kultur: KAFKA-COLLAGE wird –

..von der Akademie der Darstellenden Künste, Frankfurt/Main mit dem Hörspiel-Preis des Jahres 2003 ausgezeichnet. (Der renommierteste Hörfunk-Autorenpreis neben dem Preis der Kriegsblinden).

die MDR-Produktion ist heute ABEND – um 22 Uhr auf – MDR FIGARO zu hören.

Hier mehr aus dem Pressetext des MDR:

Veröffentlicht 09. Mär 2004 – 15:44

17. 3. 2004 – Texte & Fotos der live-site sind in ihre

Home-Rubrik-chen gewandert..

siehe rechts oder in den linken Übersichts-Dings&

oder unter den aktuellen Lauftexten – ja!

FEM-TIP – “ZENSOR USA” (Lies-mal!)

mehr in FEM&BÜCHER

seid Ihr auch gegen

alle ZENSUR….???

Nö.

Betrogene Studenten

Eine Studie beweist – deutsche Studenten haben über 250 Euro zu wenig zum Leben – der Betrug mit dem zu niedrigen BaföG-Kredit.
Guten Morgen!
Willkommen bei FEMINISSIMA!

Es ist – – gong-!
6 o’clock a.m. in Central Europe!

Hier der erste ausgeschlafene Kommentar an diesem ungemütlich-regen-verschneiten frischen März-Morning!

Das Internet ist vielfältig wie die Politik.
Im Prinzip kann jeder daherschreiben was er will, weitgehend – aber:

und das ist die andere, die “gute” – “wundervolle”…(um diese reichlich benutzten Adjektive angesichts der Frühe des Morgens mal rasch anzuzurren..)

also die hervorragende Seite des Internets:

Wenn Du weißt, wie es geht (“Learning by doing, Dears…”)
kannst Du Dir INFORMATIONEN der schier unendlichen Art organisieren.

Auf diesem Weg lässt sich FEMINISSIMA z.B. täglich über gewisse Themen informieren – das bewerkstelligen bereits alles Computer, ganz ohne Menschenhand…was kommt da auf uns zu…..

(immer alle Seiten betrachten, lach-grins!)

Wie gesagt – über das Thema :
STUDIENGEBÜHREN (unter anderem) – lässt sich FEMINISSIMA täglich informieren.

Ja, und da lernst Du ne Menge!

In der Kürze die Würze:

734 EURO monatlich bräuchten deutsche Studenten, um menschenwürdig leben und studieren zu können –

fand der bekannte Kasseler BILDUNGSFORSCHER Ulrich Teichler,
heraus.

Die maximale Förderung, ob BaföG oder Stipendium – liegt indessen in Sweet Germany bei 500 Euro.

DIE DÄNEN: sie erkennen, dass Studenten möglicherweise (für FEM-ErstleserInnen – feine Ironien immer möglich)

dass StudentInnen also keine Sozialschmarotzer darstellen, sondern die Bildungs-& Forschungsschicht der zukünftigen Zeit.

Dänemark fördert seine Studenten mit – wir dachte, unser Auge hätte uns getäuscht,
aber die Zahl blieb:

916 Euro monatlich.

Nun, ha! die Mathematiker, Ökonomen und wie sie alle heißen,
haben jetzt bereits laut “falsch!” gebrüllt.
Womit sie verkürzt meinen, vieles müsse mit vielem verglichen werden.

Wie auch immer – “normale Menschen” – also keine Politiker, keine Lobby-isten etc. – sondern sozusagen unbedarft ungekaufte Meinungen (soll es ja auch noch geben)

haben des Kaisers neue Kleider wieder einmal neu konzipiert – wenngleich gut-genäht-gemeint:

Das, was jeder weiß & kennt, sofern mal studiert und nicht von daheim mit Geldkohle vollgestopft:

DIE LEBENSHALTUNGSKOSTEN sind – Studiengebühren hin oder her –

der stärkste Brocken, der irgendwie geschluckt – oder auch nicht – werden muß.

Miete und Essen und Bücher.

Warum das nicht längst in den Köpfen derjenigen geraten ist, die nun verlogen nach Elite-Universität schreien (sie sind schon wieder verstummt, es war wohl nur einer der üblichen Leer-Ideen dieser Regierung..)
und die derzeit Studenten als auch Unis in den Dreck geredet haben – (auch wenn da einiges schwer im Argen liegt, aber das ist der STOFF und die Art, wie er TRANSPORTIERT wird..) –

na, manche Sätze lassen wir einfach so offen –

freies Denken hier erlaubt – ein Satzende würde das ja abrupt beenden, das freie Denken, nicht?

Noch eine Erkenntnis, die wir leider ungeprüft mal so dahinstellen –

immerhin von der SÜDDEUTSCHEN als Quelle, die wiederum vom Kassler Bildungs….und so –

” Überall wo in den letzten 20 Jahren STUDIENGEBÜHREN eingeführt wurden, seien die Pro-Kopf-Ausgaben des Staates für einen Studenten GESENKT worden”.

Diese News lässt Dich mit-der-Hand-schwer-nachdenklich-an-der-Stirn-kratzend zurück.

Momenti-saven!

Heißt also – je teurer der gebührenbezahlte Zugang zu den Tempeln der Wissensbildung wird, desto weniger wird der Student staatlich gefördert?!

Daraus ergibt sich offenbar nur eine Schlußfolgerung:

Ähnlich wie bei teuren Restaurants…(deren Qualität dennoch nicht unbedingt..deswegen qualitativ..hoch ist..)

soll nur Zugang kriegen, wer es sich leisten kann!

Ist das neu?
Regt uns das auf?
Neu ist es nicht.
Aber es regt uns schon ungemein auf:
vor allem, wenn Du es – wir glauben es einfach im Augenblick einmal, weil es ja auch …sorry, so in den Zeitgeist passt, dass mit GEIST GEGEIZT werden soll…
auf dass nur RECHTEN der Geist-geil zusteht???

Oh-oh, nicht wieder unsachlich werden, hier!

Genau.

Nein, es entspricht so dieser “schlag-in-die-Fresse-Politik” von Rot-Grün, dass Du grinsend ständig angelogen wirst.

Dazu gesellt sich lässig eine zusätzliche Finte:

Die Bindung des “Kindergeldes” an das “Einkommen” des Studenten.
Ja, nicht an das der Eltern!

Und da kommt Dir dann alles hoch -:

1. Logisch, dass kein Student von 500 Euro monatlich Miete, Essen, Telefonieren, Bücher und Kleidung bezahlen kann.
Also muß er nebenbei jobben.

Darf dabei aber nicht – in DM waren es rund 12.500 DM –
diesen “Einkommensbetrag” pro Jahr überschreiten.
Die CRUX – das BaFöG wird dabei bereits als “Einkommen” mitberechnet.

Weiter:
Meistens erhält der Student das “Kindergeld” selbst gar nicht –
denn es ist als “Entlastung” für Eltern gedacht.

Eltern aus einkommensschwachen Kreisen und Alleinerziehende sind aber auf das Kindergeld zumeist angewiesen..wenn sie selbst also nicht in der Lage sind, zum Lebensunterhalt ihres studierenden Kindes finanziell etwas beizutragen –

so werden auch hier just jene Kreise erneut benachteiligt: denn wenn das darbende studierende Kind über dem kargen Limit liegt, das ihm der Staat zubilligt,
als “Jahreseinkommen” –
wird das den Eltern auf der anderen Seite in Form von Kappen des Kindergeldes
wieder weggenommen.

Die Belege, die studierende und dazuverdienende Kinder pro Jahr den Kindergeldkassen vorlegen müssen –
diese Prüfungen sind mindestens so scharf wie beim FINANZAMT.

Das fällt bei Kindern “reicher” Eltern natürlich ganz und gar flach…….Bei Selbständigen (Eltern) kommt noch der legale Steuerbetrugs-Bonus hinzu – so krass, dass dann oft die KINDER REICHER ELTERN doch tatsächlich BafÖG beziehen können, weil sich die selbständigen Eltern steuerlich “arm” rechnen können.

Das können normal arbeitende Eltern nicht.
Normale Angestellten-Familien oder Arbeiterfamilien.
Sie liegen vielleicht ganz knapp über jener Grenze, die BaföG erlaubt,
und dann studieren die noch so hochbegabten Kinder eben nicht, weil die Eltern sagen, das wird alles zu teuer, oder sie brauchen “lange Zeit” – weil sie ihr Studium voll und ganz durch Jobben selbst finanzieren müssen…

Guten Morgen!

Es ist 7.30 a.m. in Central Europe und auch in Berlin.

Dabei gehen hier die Uhren anders.
Und um es NichtWissern noch einmal ins Stammbuch zu schreiben:
das BaföG muß zur Hälfte zurückgezahlt werden.

Also keine “volle Förderung” des ohnehin zu Wenigen…!

“Vor-Urteile” Hirnforschungsgegenstand

Ja. Irgendwann ist die Rubrik “Wissenschaft” runtergefallen. FORSCHUNG & WISSENSCHAFT – unser liebstes Kind…wie das ja immer so geht. Auch ein Vorurteil? Hochspannend, was wir in der FAZ gerade für Euch gefunden haben….auch Kaufentscheidungen…neues Wort “Neuro-Marketing”….tja…bald sind wir voll-enttarnt..

Auch Vor-Urteile…etwas RASSISMUS…sind auf eine Fehlleistung der Kognition zurückzuführen?
Wäre dann am Ende heilbar??
Das würde ja bedeuten können, zu Ende gedacht – “Frieden ist machbar?”…(Einige werden das ja nicht wollen..)

Also – hier – spannend – ::
Hirnforschung

Lähmende Vorurteile

Von Joachim Müller-Jung

21. November 2003 Dem Menschen buchstäblich ins Hirn – ins lebende und arbeitende Hirn wohlgemerkt – zu blicken, ist inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Längst nimmt man nicht mehr nur pathologische Vorgänge ins Visier, sondern auch das neuronale Substrat jeglichen, auch des alltäglichsten Verhaltens. Vor einigen Monaten haben deutsche und amerikanische Wissenschaftler ihre erwachsenen Probanden beim Erwerb einer Fremdsprache beobachtet und die Broca-Region des Gehirns als potentiellen Sitz der von Noam Chomsky postulierten Universal-Grammatik des Menschen lokalisiert.

Jüngstes Beispiel ist die Idee des “Neuromarketing”, nämlich Kaufentscheidungen und ökonomische Phänomene mit Hirnprozessen in Zusammenhang zu bringen (siehe F.A.Z. vom 5. November). In dieselbe Nische der von den Wissenschaftlern als “soziale Neurowissenschaften” bezeichneten Richtung zielt eine neue Untersuchung amerikanischer Kognitionsforscher, die sich des brisanten Themas Rassismus verschrieben haben.

Fragwürdige Kategorisierung

Wie die anderen Arbeitsgruppen bedienten sich auch die Forscher um Jennifer Richeson vom Dartmouth College in Hannover/New Hampshire der sogenannten funktionellen Kernspintomographie. Mit diesem Verfahren kann die Durchblutung und damit die Aktivität einzelner Hirnregionen in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung sichtbar gemacht werden. Die Wissenschaftler haben ihre fünfzehn weißen Probanden vorab einem Verhaltenstest unterzogen, dem “Implicit Association Test”, um Hinweise auf – auch unterschwellige – Rassenvorurteile zu gewinnen. Die Experimente werden in der Zeitschrift “Nature Neuroscience” (Bd. 6, S. 1241) beschrieben. In einem Kommentar zu der Arbeit wenden drei Kollegen Richesons allerdings ein, daß diese versuchte Kategorisierung durchaus fragwürdig sein kann. Die Reaktionen der Probanden spiegelten möglicherweise weniger ihre ethnische Voreingenommenheit als ihre soziale Umwelt: Weiße haben einfach mehr Kontakt zu Weißen.

Die Gruppe um Richeson vertraute dennoch dem Test und konfrontierte die im Kernspintomographen plazierten Probanden – allesamt Studenten im Alter von durchschnittlich zwanzig Jahren – zunächst mit mehr als dreißig Portraits schwarzer Männer und in einem zweiten Experiment mit Fotos weißer Männer. Anschließend nahm man eine Art Reaktions- und Intelligenztest vor, den sogenannten “Stroop-Farben-Kennzeichnungstest”. Damit wollte man herausfinden, ob – wie frühere psychologische Untersuchungen ergeben haben – Menschen mit Rassenvorurteilen womöglich mehr Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Denkaufgaben haben als unbelastete Personen. Dahinter steht die These, die Auseinandersetzung mit den eigenen Rassenvorurteilen, also die im heutigen sozialen Kontext erwünschte Unterdrückung ethnischer Vorurteile, beeinträchtige die kognitiven Leistungen.

Hemmung der kognitiven Leistungsfähigkeit

Tatsächlich haben die Forscher offenbar genau diese Reaktion im Gehirn beobachtet: Bei allen Studenten war nach der Konfrontation mit schwarzen Gesichtern eine Region, der sogenannte präfrontale Kortex, der schon des öfteren als eine Art Kontroll- und Aufsichtsorgan für Gedanken und Verhalten in Erscheinung getreten ist, stärker aktiv. Die negativen Gedanken, so interpretieren die Forscher das Phänomen, sollen unterdrückt werden, und die Testergebnisse in der anschließenden Prüfung fielen nach der Konfrontation mit schwarzen Gesichtern tatsächlich schlechter aus. Am schlechtesten waren sie, und am aktivsten war der präfrontale Kortex, bei den Personen mit den ausgeprägtesten Vorurteilen. Richeson und ihre Kollegen werten das als starkes Indiz, daß Rassenvorurteile die kognitive Leistungsfähigkeit hemmen. Wer rassistische Gedanken pflege oder auch nur unterschwellig hege, habe in einer multikulturellen Gesellschaft daher mit kognitiven Nachteilen zu rechnen.

Eine derart pauschale Folgerung allerdings läßt sich mit den gelieferten Bildern und Daten wohl schwer begründen, wie auch in dem Editorial der Zeitschrift zum Ausdruck kommt: Der Versuchsaufbau bei solchen Experimenten, heißt es, ähnelt mehr der Kunstwelt von Videospielen als der realen Welt mit all ihren sozialen Interaktionen. Außerdem hat man nur die Reaktionen zwanzigjähriger amerikanischer, weißer Studenten eruiert – eine Gruppe, die schwerlich als repräsentativ für die ganze Gesellschaft gelten kann.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2003, Nr. 272 / Seite 34

Stereotypgestützte Sprachrezeption

Forschungsprojekte der Universität Kiel –

und virtuelle FrauenUniversität
Forschung der

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Laufende und kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte zu den Schwerpunkten

Unternehmenskultur & Geschlecht

Sprachwissenschaft/Germanistik

Wissenschaftstheorie

Naturwissenschaft & Technik: Internet

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Unternehmenskultur & Geschlecht

Neue Führungsstile und das glass ceiling-Phänomen –

Ein Vergleich zwischen Organisationssystemen in Wirtschaft und Wissenschaft

Dr. Ursula Pasero, Lutz Ohlendieck M.A.

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Gesundheit und Geschlecht im Kontext von Arbeit

Dipl.-Psych. Kristiane Fago

Wissenschaftstheorie

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Neue wissenschaftstheoretische Ansätze und Gender-Forschung

Dr. Ursula Pasero

Sprachwissenschaft/ Germanistik

Stereotypgestützte Sprachrezeption

PD Dr. Friederike Braun, PD Dr. Thomas Eckes (Universität Dresden),

Anja Gottburgsen M.A., Susanne Oelkers M.A.

Sprachbezogene Geschlechterstereotype

Dr. Anja Gottburgsen

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Naming Gender – Empirische Studien zur phonologischen Struktur von Vornamen im Deutschen

Susanne Oelkers M.A.

Naturwissenschaft & Technik Gender und Informationstechnologie im Kontext der Virtuellen ifu

Dr. Ursula Pasero, Dr. Maren Landschulze, Dipl.-Sowi. Heike Wiesner,

Dipl.-Psych. Alexander Weber, Dipl.- Biol. Carmen Masanneck, Dipl.-Sowi. Iris Bockermann, Bettina Holst M.A.

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Neue Führungsstile und das glass ceiling-Phänomen –

Ein Vergleich zwischen Organisationssystemen in Wirtschaft und Wissenschaft

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsvorhaben ist interdisziplinär und interinstitutionell (Zusammenarbeit der Universitäten Kiel und Witten-Herdecke) angelegt. Untersucht wird das „glass ceiling-Phänomen, jene unsichtbare und zugleich festgefügte Barriere, die Frauen den Zugang zu Führungspositionen versperrt. Das qualitativ Neue des Forschungsvorhabens besteht darin, die Organisationssysteme der Wirtschaft denen der Wissenschaft gegenüber zu stellen und zu vergleichen. Es werden erstmalig Zusammenhänge zwischen Organisationsstrukturen und den Formen des gendering herausgearbeitet. Die Ergebnisse sind auch von praktischer Relevanz, zumal im Zusammenhang mit der Dienstrechtsreform für Hochschulen sich die Frage stellt, ob sich Karrieremöglichkeiten für Frauen nachhaltig verbessern.

Es werden allgemein die Erklärungsmuster zum glass ceiling-Phänomen zusammengestellt und analysiert, um Anschluss an den gegenwärtigen Stand der internationalen Forschung zu gewinnen. Zudem wird im Wissenschaftsbereich geprüft, ob im europäischen Vergleich die unterschiedlichen Anteile von Frauen an Führungspositionen von organisatorischen Zugangsregulierungen abhängen. Im Bereich der Wirtschaft wird untersucht, wie sich der gender-mix, Leitbilder und Karrieremuster verändern. Netzwerkansätze werden ebenso geprüft, wie die Vor- und Nachteile exklusiven Frauenrecruitments.

Projektleitung: Dr. Ursula Pasero

Bearbeiter: Lutz Ohlendieck M.A.

Laufzeit: seit Oktober 2001.

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Gesundheit und Geschlecht im Kontext von Arbeit Forschungsarbeiten zu Gesundheit und Geschlecht weisen auf geschlechtstypische Unterschiede im Hinblick auf Erkrankungs- und Mortalitätsrisiken hin. Frauen erkranken beispielsweise im Vergleich zu Männern häufiger an psychischen Störungen wie Ängsten und Depressionen, Männer sterben im Vergleich zu Frauen häufiger an den Folgen schwerer organischer Erkrankungen wie Herzinfarkt, Lungen- oder Leberkrebs.

Das Vorhaben untersucht, ob spezifische Lebens- und Arbeitssituationen unterschiedliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Gesundheit und gesundheitsrelevantes Verhalten haben und somit zu den Geschlechtsdifferenzen in Morbidität und Mortalität beitragen. Inwieweit Menschen ihre Gesundheit als robust oder gefährdet einschätzen und inwieweit sie glauben, die eigene Gesundheit aktiv beeinflussen zu können, weist nach neueren Forschungsergebnissen enge Bezüge zur gesundheitsrelevanten Lerngeschichte und aktuellen Lebenssituation auf. Die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen und Männern unterscheidet sich im Hinblick auf unterschiedliche familiäre Rollenanforderungen und die Präsenz in beruflichen Positionen. Daher werden in diesem Forschungsprojekt Arbeitsplatzmerkmale und Aspekte der individuellen Lebenssituation auf ihre Bedeutung für die subjektive gesundheitliche Befindlichkeit untersucht. Für diese Analyse wurden Beschäftigte eines großen Dienstleistungsunternehmens mithilfe eines Fragebogenkatalogs befragt, der für diese Erhebung entwickelt wurde und den Besonderheiten der Lebens- und Arbeitssituation von Männern und Frauen Rechnung trägt.

Bearbeiterin: Dipl.-Psych. Kristiane Fago

Laufzeit: seit April 2001.

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Neue wissenschaftstheoretische Ansätze und Gender-Forschung In der Geschlechterforschung wird auf unterschiedliche Ansätze und Methoden zurückgegriffen, die zumeist aus den Forschungs-Repertoires der zugrundeliegenden Fächer stammen. Inzwischen zeichnen sich wissenschaftstheoretische Überlegungen ab, die zunehmend interdisziplinär ansetzen. Dazu zählen konstruktivistische Ansätze in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Ihre Wirkungen auf die Frauen- und Geschlechterforschung haben zu einer bemerkenswerten Neuinterpretation der Geschlechterordnung und ihrer kulturellen Varianten (cross-cultural studies) geführt. Im Mittelpunkt dieses Vorhabens steht der Versuch, den operationalen Konstruktivismus respektive die Systemtheorie für die Geschlechterforschung fruchtbar zu machen. Damit geht die Forschungsfrage einher, ob sich die Bedeutung der Geschlechterordnung in der gegenwärtigen Gesellschaft abschwächt, ob sogar neutralisierende Phänomene zu beobachten sind oder ob das Gegenteil der Fall ist. Diese Fragen werden unter dem Stichwort “Dethematisierung und Rethematisierung von Geschlecht” bearbeitet.

Bearbeiterin: Dr. Ursula Pasero

Veröffentlichungen zu diesem Projekt:

PASERO, U. (1999): Wahrnehmung – ein Forschungsprogramm für Gender Studies. In: U. Pasero/F. Braun (Hg.): Wahrnehmung und Herstellung von Geschlecht – Perceiving and Performing Gender. Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. S. 13-20.

PASERO, U./F. BRAUN (Hg.) (1999): Wahrnehmung und Herstellung von Geschlecht – Perceiving and Performing Gender. Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

PASERO, U./H. FAULSTICH-WIELAND/B. HOELTJE/B. JANSEN-SCHULZ (1998): Interdisziplinäres Fachgespräch: Dethematisierung – Entdramatisierung von Geschlecht in Schule und Gesellschaft. In: B. Jansen-Schulz (Hg.): Schule und Arbeitswelt. Zwischen Thematisierung und De-Thematisierung von Geschlecht. Bielefeld: Kleine Verlag.

S. 255-280.

PASERO, U./F. BRAUN (Hg.) (1995): Konstruktion von Geschlecht. Pfaffenweiler: Centaurus.

PASERO, U. (1995): Dethematisierung von Geschlecht. In: U. Pasero/F. Braun (Hg.): Konstruktion von Geschlecht. Pfaffenweiler: Centaurus.

PASERO, U. (1994): Geschlechterforschung revisited – konstruktivistische und systemtheoretische Perspektiven. In: Denkachsen: Zur theoretischen und institutionellen Rede vom Geschlecht. Hg. G. Lindemann/Th. Wobbe. Frankfurt: Suhrkamp. S. 264-296.

PASERO, U. (1994): Soziale Zeitmuster, Kontingenzerfahrung und das Arrangement der Geschlechter. In: Geschichte und Gegenwart 2. S. 93-102.

PASERO, U. (1994): Social Time Patterns, Contingency and Gender Relations. In: Time & Society 3 (2). S. 179-191.

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Stereotypgestützte Sprachrezeption Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt liegt an der Schnittstelle von sozialpsychologischer Stereotypenforschung und linguistischer Gender-Forschung. Überprüft wird erstmals für den deutschen Sprachraum die These, ob sprachliche Äußerungen einer Person stereotypgestützt verarbeitet werden, so dass durch das Geschlecht der sprechenden Person systematische Rezeptions- und Bewertungsunterschiede ausgelöst werden, auch wenn kein Verhaltensunterschied vorliegt.

Untersucht wurde die stereotypgestützte Sprachrezeption anhand eines Bewerbungsgespräch, das den Versuchspersonen in einer schriftlichen Version präsentiert wurde. Lediglich schriftlich vermitteltes sprachliches Material erlaubt es, den Einfluss des Faktors Sprechergeschlecht isoliert zu messen: In alltäglicher Kommunikation, die auditiv oder audio-visuell abläuft, werden neben dem Geschlecht zugleich andere Merkmale der Person kommuniziert, wie z.B. Alter und regionale Herkunft. Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Rezeptionsstudie, für die eigens ein Messinstrument entwickelt wurde. Dieses erfasst einerseits eine sprachliche Komponente, bestehend aus situationsspezifischen (wie z.B. “Fachwortschatz der zu vergebenden Stelle benutzen”) und geschlechtsstereotypen Kommunikationsmerkmalen (wie z.B. “aggressiv sprechen”, “kooperatives und kompromissbereites Gesprächsverhalten haben”). Das Messinstrument enthält andererseits eine erfolgsorientierte Komponente (z.B. die Einstellungswahrscheinlichkeit). Das Versuchsdesign entsprach der matched guise-Technik, wobei dasselbe sprachliche Produkt einmal einer Frau, einmal einem Mann zugewiesen und jeweils von verschiedenen Gruppen von Versuchspersonen bewertet wird.

Die Ausgangshypothese lässt sich durch die vorliegenden Projektergebnisse weder bestätigen noch zurückweisen. So zeigen sich Einflüsse der sprachbezogenen Geschlechtsstereotype, da in den Text Geschlechterdifferenzen hineinprojiziert werden. Allerdings ist dieser Effekt durch verschiedene andere Faktoren modifiziert (Geschlecht und Herkunft der Versuchspersonen), so dass kein übergreifendes Muster feststellbar war. Die Hypothese der stereotypgestützten Sprachrezeption in ihrer gegenwärtigen Form ist demnach differenzierter zu betrachten: Einbezogen werden muss zukünftig insbesondere die Zusammensetzung der Dyade, also das Geschlecht des Gegenübers.

Das Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Projektleitung: PD Dr. Friederike Braun (Sprachwissenschaftlerin),

PD Dr. Thomas Eckes (Diplom-Psychologe, Universität Dresden)

Projektdurchführung: Dr. Anja Gottburgsen, Susanne Oelkers M.A.

Laufzeit: September 1998 bis September 2000.

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Sprachbezogene Geschlechterstereotype Heute wird in der linguistischen Gender-Forschung die These vertreten, dass geschlechtstypische Kommunikationsunterschiede in der Wahrnehmung sprachlicher Interaktionen entstehen. Dabei wird vermutet, dass Geschlechterstereotype, die als kognitive Wahrnehmungsmuster wirken, für die Rezeptionsdifferenzen in Bezug auf das Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern verantwortlich sind.

Ausgehend vom doing gender-Ansatz wird die interaktive Herstellung von Geschlecht als zweiseitiger Prozess verstanden, der sowohl in der Produktion von sprachlichen Handlungen als auch in deren Wahrnehmung stattfindet. Der aktuelle Forschungsstand der linguistischen Genderforschung wird kritisch diskutiert und eine Verbindung von Sprachsystemforschung und Diskursanalyse hergestellt. Darüber hinaus wird ein Überblick über die sozialpsychologische Forschung zu Geschlechterstereotypen, deren Inhalten und Wirkung auf die Informationsverarbeitung geboten, der Rückschlüsse auf das sprachliche doing gender zulässt.

Im Zentrum steht die Erforschung sprachbezogener Geschlechterstereotype. Die empirischen Studien belegen: 1. Im Deutschen existieren sprachbezogene Geschlechterstereotype zum Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern (z.B. Männer fluchen und setzen sich in Gesprächen durch, während Frauen tratschen und über Gefühle reden) und es ergeben sich wichtige Hinweise auf ihre Beschaffenheit und Struktur. 2. Sprache bzw. Kommunikationsverhalten ist als entscheidender Faktor der Personenwahrnehmung und Eindrucksbildung anzusehen, der in der sozialpsychologischen Stereotypenforschung nicht – wie bisher üblich – vernachlässigt werden darf.

Bearbeiterin: Dr. Anja Gottburgsen

Laufzeit: Oktober 1997 bis Februar 2000.

Veröffentlichungen zu diesem Projekt:

GOTTBURGSEN, A. (2000): Stereotype Muster des sprachlichen doing gender. Eine empirische Untersuchung. Opladen: Westdeutscher Verlag.

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Naming Gender –

Empirische Studien zur phonologischen Struktur von Vornamen im Deutschen Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Vornamen mit Hilfe ihrer phonologischen Struktur das Geschlecht von Personen kommunizieren. Als theoretische Grundlage dient die Phonosemantikforschung (Lautsymbolik), der zufolge Zuordnungen zwischen sprachlichen Lauten (Phonemen) und ihren Bedeutungen keineswegs immer willkürlich sind. Das Forschungsthema verbindet Erkenntnisinteressen von Genderforschung und germanistischer Onomastik.

In jüngerer Zeit wurden einige wenige empirische Studien zur Phonosemantik von englischen Vornamen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen übereinstimmend, dass sich die phonologischen Strukturen von englischen Frauen- und Männervornamen statistisch signifikant voneinander unterscheiden. Sowohl in der linguistischen Gender-Forschung als auch in der deutschen Sprachwissenschaft hat diese Frage bisher jedoch so gut wie keine Beachtung gefunden.

Durch Anfragen an geografisch gut verteilte Standesämter wurde ein aussagekräftiges Vornamenkorpus zusammengestellt, das aktuelle Tendenzen der Vornamengebung in der Bundesrepublik Deutschland spiegelt. Die Frauen- und Männervornamen des Untersuchungskorpus wurden hinsichtlich verschiedener phonologischer Parameter miteinander verglichen. Auf diese Weise ließen sich einige hochsignifikante Strukturdifferenzen ermitteln. Im zweiten Schritt wurden auf der Basis der Korpusanalyse Kunstnamen gebildet und Versuchspersonen zur Beurteilung vorgelegt, die Deutsch als Muttersprache sprechen. Mit großer Mehrheit wurden alle Stimuli hypothesenkonform geschlechtlich zugeordnet. Die Ergebnisse der beiden Teilstudien sprechen dafür, dass Vornamen auch im Deutschen Geschlecht phonosemantisch kommunizieren: So sind nicht nur die phonologischen Strukturen von Frauen- und Männervornamen, die Eltern gegenwärtig für ihre Kinder wählen, signifikant verschieden voneinander; phonologische Vornamenstrukturen werden auch von deutschen native speakers geschlechtlich interpretiert.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden als sprachlicher Beitrag zur sozialen Herstellung geschlechtlicher Differenz aufgefasst. Geschlechtliche Differenzierung mit Hilfe von Praktiken der Benennung wird in Anlehnung an aktuelle Erklärungsansätze der Genderforschung als Naming Gender gewertet.

Bearbeiterin: Susanne Oelkers M.A.

Laufzeit: seit Januar 2001.

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Gender und Informationstechnologien im Kontext der Virtuellen Internationalen-Frauen-Universität Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie internetbasierter Vernetzungsmöglichkeiten stellt den zentralen Bestandteil der Virtuellen Internationalen Frauen-Universität (vifu) dar, die im Anschluss an die Präsenzphase der im Rahmen der EXPO 2000 initiierten Internationalen Frauen-Universität ein virtuelles Netzwerk von Frauen aus über 130 Ländern ermöglichen soll.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und am ZiF durchgeführte Untersuchung fasst den Forschungstand zusammen und bietet mit der Analyse leitfadengestützter Interviews mit internationalen ExpertInnen sozialwissenschaftlich fundierte Einblicke ins Praxisfeld der Gestaltung von virtuellen Lern- und Lehrumgebungen. Die Auswertung explorierte Fragen nach ethnischen, geschlechts- und kulturspezifischen sowie sozialstrukturellen Bedingungen der Entwicklung von virtuellen Lernumgebungen, die gegenwärtig ein breites “Experimentierfeld” darstellen.

Die abgeleiteten Empfehlungen zeigen: Nicht nur “strukturelle” Zugangsbarrieren zur Online-Kommunikation (Unterschiede in Einkommen, Bildung, lokaler Infrastruktur), sondern auch deren bislang unterschätzte Wechselwirkungen mit den Kategorien gender, Ethnie und geografische Herkunft müssen im internationalen Kontext stärker berücksichtigt werden. Eine internetbasierte Kommunikation in elektronischen Netzwerken sollte zudem mit unterschiedlichen Niveaus von Vorwissen und Erwartungen bei den Teilnehmerinnen rechnen und durch intuitiv erfassbare Inhalte, leicht bedienbare Oberflächen, geringe Anforderungen an technische Ressourcen unter Verzicht auf technische Raffinessen und semantische Codes, sowie Wissensvermittlung (Präsenzphase) die Voraussetzungen für möglichst breite Beteiligungschancen und eine “interkulturelle Internetkompetenz” schaffen. Trotz eines erwartbar hohen Entwicklungs- und Betreuungsaufwandes können IKT-gestützte Lernumgebungen die bisherigen Bildungsangebote flexibler gestalten, klassische Fernstudien erweitern und die Institutionalisierung von wissenschaftlichen Netzwerken fördern. Eine breite und nachhaltige Partizipation an IKT-Anwendungen in der Lehre erfordert vor allem eines: ein didaktisches Konzept, das sich über eine stärkere Kooperation der ExpertInnen untereinander sowie eine Evaluation der Erfahrungen aus der vifu erreichen ließe.

Projektleitung: Dr. Ursula Pasero

Projektleitung & Konzeption: Dr. Maren Landschulze

Projektdurchführung: Dipl.-Sowi. Heike Wiesner, Bettina Holst M.A.

Projektmitarbeit: Dipl.-Sowi. Iris Bockermann, Dipl.-Biol. Carmen Masanneck,

Dipl.-Psych. Alexander Weber

Laufzeit: Oktober 1999 bis Mai 2000.

Veröffentlichungen zu diesem Projekt:

PASERO, U./M. LANDSCHULZE (Hg.) (2001): Gender und Informationstechnologien im Kontext der Virtuellen Internationalen Frauen-Universität (VIFU). In: Historische Sozialforschung 26 (1). S. 4-125.

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