UNI Frankfurt/Main – Ranking, Evaluation, Marketing…

Tja, Unis habens auch nicht leicht:

Von neuen Freiheiten und Zwängen bei der Arbeit: Ranking, Evaluation und Marketing in eigener Sache
Ulrike Jaspers, Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main
16.09.2010 11:33
institution logo
FRANKFURT. Geschafft – am Ende eines Arbeitstags: das Dach gedeckt, die Straße asphaltiert, der Autositz montiert. Menschen im produzierenden Gewerbe haben kein Problem, die „stofflichen Ergebnisse“ ihrer Arbeit zu zeigen. Anders Dienstleister und Kopfarbeiter: Resultate ihrer Arbeit sind weniger sichtbar, bedürfen der Bewertung anderer oder überzeugenden Marketings in eigener Sache. Dies kennzeichnet den Strukturwandel der Arbeitswelt in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Wie ambivalent die Sichtbarkeit der Arbeit sich für den Einzelnen darstellt, damit beschäftigte sich der Soziologe Dr. habil. Stephan Voswinkel vom Frankfurter Institut für Sozialforschung.
Seine Untersuchung entstand im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekteverbundes „Strukturwandel der Anerkennung im 21. Jahrhundert“. In der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“ berichtet er über Ergebnisse der Studie.

Arbeit ist heute immer weniger standardisiert und vorstrukturiert, der einzelne Beschäftigte muss sich vielmehr mit seinen subjektiven Leistungen einbringen, wird aber gleichzeitig von der Organisation indirekt kontrolliert: „Wie ihr’s macht, ist eure Sache, Hauptsache, das Ergebnis stimmt!“ Arbeitsprozesse werden von einem häufig fragwürdigen System von Kennziffern überzogen, das Vergleichbarkeit durch Abstraktion möglich machen soll. Doch so lassen sich die Leistungen nur teilweise in messbaren Ergebnissen dokumentieren. Voswinkel ergänzt: „Die Vielfalt von Arbeiten und Leistungen wird zugleich unsichtbar. Es wird nur gezeigt, was Kennziffern messen und abbilden. Auf diese Weise entstehen neue Unsichtbarkeiten.“ Denn ein immer größerer Teil der Arbeit besteht in Tätigkeiten, die den Inhalt der Aufgabe erst ermöglichen sollen und ihn begleiten, aber keine identifizierbaren Resultate bringt: Organisationsarbeiten, Kontaktpflege, Termin- und Aufgabenabstimmungen, Meetings. Diese Leistungsbestandteile finden sich oft nicht in Arbeitsbeschreibungen, und der Aufwand, den sie erfordern, wird ebenso schlecht sichtbar wie die Kompetenzen, die sie erst ermöglichen.

Auch die andere Seite der Transparenz von Arbeit, die Kontrolle, verändert ihr Gesicht: Bestand das klassische Modell der Kontrolle darin, dass die Organisation Arbeit und Leistung sichtbar machen wollte, worauf Beschäftigte mit dem Bestreben reagierten, Zonen der Unsichtbarkeit zu bewahren, so verändert sich diese Konstellation: Beschäftigte müssen selbst ihre Leistung sichtbar machen, um zu verhindern, dass sie unsichtbar wird. Der Soziologe zu dem so entstehenden Dilemma: „Der Wunsch nach Anerkennung durch Sichtbarkeit kann bedeuten, dass die Beschäftigten Kontrolle und Autonomieverlust riskieren müssen. Dass man die Scheinwerfer selbst ausrichtet, ist Chance und Risiko zugleich.“

Wenn Arbeit ständiger Beobachtung unterliegt, um sie zu bewerten – sei es im Hinblick auf Bezahlung, auf Prestige oder Karriere – , dann gibt es gute Gründe für die Arbeitenden, ihre Arbeit in gewissem Maße unsichtbar zu halten. „Unsichtbarkeit von Arbeit kann dann auch eine Ressource für Anerkennung und für Autonomie darstellen. Sichtbarkeit hingegen wäre eher eine Bedrohung für die Autonomie in der Arbeit“, beschreibt Voswinkel diesen fragilen Balanceakt. Einerseits möchte man nicht, dass der Chef ständig über die Schulter schaut, der Mitarbeiter erwartet, dass ihm Vertrauen entgegengebracht wird, andererseits sollen die Erfolge seiner Arbeit deutlich werden. „Und damit werden geschickte Selbstdarstellung, aktives Networking, um bekannt zu werden und auch in informellen Beziehungen in Erscheinung zu treten, zu wichtigen Instrumentarien“, so der Frankfurter Soziologe, der insbesondere über die Entwicklung der Arbeitsverhältnisse, des Arbeitsmarkts, zu Leistung und Entgelt und zur Dienstleistungsgesellschaft forscht. Was Ratgeber für die berufliche Karriere vorschlagen, hat bereits auf andere Weise Eingang in die Unternehmenskultur gefunden: Viele große Organisationen initiieren Networking aktiv mit Veranstaltungen und Mentoringprogrammen.

Gravierende Veränderungsprozesse in den Organisationen lassen sich auch an neuen Karrierewegen ablesen: Typische Laufbahnkarrieren, die mit erwartbaren Ansprüchen auf Aufstieg setzen, gibt es kaum noch, denn Organisationen werden immer häufiger umstrukturiert, Teams neu zusammengesetzt, Hierarchien abgeflacht, Vorgesetzte wie Firmennamen ausgewechselt. Das führt Mitarbeiter immer häufiger in eine Situation, in der sie sich neu aufstellen und präsentieren müssen, in der sie aber auch auf Vorgesetzte treffen, die nicht über den für diese Position notwendigen Sachverstand verfügen. Problematisch an dieser Entwicklung ist, dass fachliche Kompetenz auf allen Ebenen als unwichtiger, Auffälligkeit und Selbstdarstellung dagegen als ausschlaggebender angesehen werden. Anstelle einer gesicherten Anerkennung werden Beschäftigte durch Evaluationen und Rankings positioniert. Rankings sind die Formen der Anerkennung, die einer fluiden Wertschätzung angemessen sind: Diese Anerkennung ist jeweils befristet und in der nächsten Runde revidierbar. „Allerdings bietet eine gute Position im Ranking doch Vorteile für die nächste Runde, weil dem Glücklichen eher Unterstützung zuteil wird, so dass die Exzellenz sich selbst produziert“, fügt Voswinkel an.

Die soeben erschienene Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ (2/2010) widmet sich einer Vielzahl von soziologischen Forschungsthemen, die an der Goethe-Universität und dem Institut für Sozialforschung untersucht werden – aus aktuellem Anlass: 100 Jahre nach seiner Premiere im Oktober 1910 findet der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wieder in Frankfurt statt. Die Jubiläumstagung vom 11. bis 15. Oktober an der Goethe-Universität hat das Rahmenthema „Transnationale Vergesellschaftungen“. In Zeiten des grenzüberschreitenden gesellschaftlichen Wandels und Wirtschaftslebens fragt die Soziologie nach den Auswirkungen der modernen Verflechtungen auf Staaten, Regionen und die einzelnen Menschen. Das Begleitprogramm enthält öffentliche Veranstaltungen zur Geschichte der Soziologie und zur Entwicklung der akademischen Disziplin in Frankfurt.

Informationen: Dr. habil. Stephan Voswinkel, Institut für Sozialforschung, Campus Bockenheim, Tel. (069) 798-25 400, Voswinkel@em.uni-frankfurt.de
„Forschung Frankfurt“ 2/2010 kostenlos bestellen: ott@pvw.uni-frankfurt.de und als pdf im Internet anschauen: www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2010/index.html
Weitere Informationen:
http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2010/index.html

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik, Psychologie, Wirtschaft
überregional

Forschungsprojekte Deutsch
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60. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau: Gipfeltreffen der internationalen Wissenschaft eröffnet

60. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau: Gipfeltreffen der internationalen Wissenschaft eröffnet

Informationsdienst Wissenschaft

Deutsch / English Pressemitteilung: 60. Tagung der Nobelpreisträger in …

60. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau: Gipfeltreffen der internationalen Wissenschaft eröffnet

Christian Rapp, Communication and Organisation

Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau e.V.

27.06.2010 14:30

Gräfin Bettina Bernadotte, Präsidentin des Kuratoriums für die Tagung der Nobelpreisträger, hat die 60. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau am Sonntag eröffnet. Bis Freitag (2. Juli) kommen 59 Nobelpreisträger und 650 hochbegabte Nachwuchswissenschaftler aus 68 Ländern zu einem Austausch über die großen Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Kosmologie und die mit Spannung erwarteten ersten Ergebnisse aus dem CERN, die Zukunft der Biomedizin und Fragen rund um das Thema Energie und Nachhaltigkeit gehören zu den Schwerpunkten dieser interdisziplinären Tagung.

Es ist die dritte interdisziplinäre Tagung nach 2000 und 2005. Nie zuvor haben sich so viele Laureaten an einem Ort in den wissenschaftlichen Austausch mit der nachfolgenden Generation von Wissenschaftlern eingebracht. Gräfin Bettina Bernadotte hob in der Eröffnungsrede hervor, dass es die interdisziplinären Ansätze sind, mit denen die Komplexität der offenen Fragen der Wissenschaft bewältigt werden kann. „Es ist uns eine besondere Freude, dass in Lindau innerhalb von zehn Jahren das dritte Mal Laureaten und Nachwuchswissenschaftler zu einem interdisziplinären Austausch zusammenkommen, um die Grenzen der Wissenschaftsdisziplinen hinter sich zu lassen und Inspiration für die eigenen Forschungsfragen zu erhalten,“ sagte die Präsidentin des Kuratoriums, Gräfin Bettina Bernadotte.

Die Eröffnungsveranstaltung der 60. Tagung der Nobelpreisträgertagung war auch Anlass, um an die Gründung der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee im Jahr 2000 zu erinnern. Gräfin Bettina Bernadotte dankte in ihrer Eröffnungsrede dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstands, Professor Wolfgang Schürer, für seinen beispiellosen Einsatz. Die Stiftung, so die Gräfin, hat nicht nur für die finanzielle Absicherung der Zukunft der Tagungen gesorgt, sondern auch deren Internationalisierung ermöglicht. Inzwischen nominiert ein internationales Netzwerk von 200 Akademischen Partnern – Akademien der Wissenschaften, Wissenschaftsministerien, internationale Stiftungen und Top-Universitäten – Teilnehmer für die Tagung. Auch in diesem Jahr hatten sich weit mehr als 20.000 Nachwuchsforscher beworben.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung hat die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee drei neue Mitglieder in ihren Ehrensenat aufnehmen, der Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbringt und den Stiftungsvorstand berät. Die Stiftung, deren Stifterversammlung 232 Nobelpreisträger angehören, ehrt Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn (Thailand), Dr. Christof Bosch und Prof. Dr. Annette Schavan für ihr Engagement zugunsten der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

In diesem Jahr machen die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, die Nature Publishing Group (NPG) und Mars, Incorporated das Nobelpreisträgertreffen online so interaktiv wie nie zuvor: Blogs, Facebook, Twitter, Flickr und Youtube werden auf der eigenen Social Media-Seite http://lindau.nature.com zusammengeführt. Dort können junge Wissenschaftler aus aller Welt auch Fragen an die in Lindau anwesenden Nobelpreisträger stellen. Das internationale Bloggerteam berichtet über das Treffen und sucht nach Antworten. Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt können so online an dem Jubiläumstreffen teilhaben.

Weitere Informationen:

http://lindau.nature.com – Social Media Seite mit Blogs und Videos

http://www.lindau-nobel.org – Live-Übertragungen der Eröffnungszeremonie und der Vorträge und Podiumsdiskussionen

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Merkmale dieser Pressemitteilung:

Biologie, Chemie, Medizin, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie

überregional

Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen Deutsch print Druckansicht

Der süße Luxus LERNEN..

2.720.900.
gestern: 3.474
heute: 829

– Guten Morgen!

Kinder, lernt was!
So viel Ihr könnt!
Lernen ist der größte Luxus!
Und Wissen macht Spaß!
Vor allem,
je mehr du weißt,
desto mehr erkennst du,
wie wenig du weißt…
und das wird dich immer weiter
anspornen….
die glückhaften Geheimnisse des Wissens aufzuspüren…!
Es ist so traurig,
wenn z.B. jemand
“sich nichts aus Literatur” macht.
Meine Güte,
welche Welten du verpasst…!
Welche Weit-Räume deines Geistes…!
Was du alles entdeckst!
Und wo du dich wiederfinden kannst..!
Dich auch…bestätigt sehen kannst..!
Wenn du nichts weißt,
kann dir jeder alles erzählen.
Und du kannst nicht nachprüfen,
ob es richtig ist oder falsch.
Ob es gut für dich ist,
oder schlecht.

Talente entdecken und fördern!
Darin bestand früher einmal die vornehme Aufgabe
von Lehrern,
statt nur Stoff durchzupauken….
Das ist ein gutes Gefühl.
Wenn dein Talent entdeckt
und gefördert wird….
Das Weitere kannst du dann selbst.
Das ist ein gutes Gefühl.
Wenn dein Talent entdeckt
und gefördert wird….
Das Weitere kannst du dann selbst.
Wenn Dir jemand einen Weg geöffnet hat,
statt ihn dir zu versperren.
Durch niedrige Gedanken.
Bequemlichkeit.
Krudes “Zweckmäßigkeitsdenken”.

OFFENE HOCHSCHULEN – Studium ohne Abi/1/2010

Modell Lüneburg? Insgesamt tun sich noch alle schwer..mehr/live-text vom 7. Januar
14 Uhr 48

2.706.057.
heute: 1.276 – willkommen!

dazu gerade eine Sendung
auf dem DEUTSCHLANDFUNK:

Lüneburger Universität offenbar als Modell-Projekt.

Mehr Lücken und Ideen,
als Realität….

Aber doch schon hochinteressante Ansätze,
wie etwa eine Reform des BaföGs.
Wochenend-Specials, für die Lernenden,

weil die studierwilligen erwachsenen
Nichtabiturienten zumeist schon Familie haben
und im Berufsleben stehen.

Mit einem Spezial-BeföG könnte sich
der Studierwillige unabhängig von seiner Firma machen,
Arbeitsplatz-Sicherung mit Studier-Möglichkeit
vielleicht unterstützt die Firma auch mit einem Teil
die Weiterbildung…

“Baustelle Offene Hochschule”
heißt übrigens der Beitrag,
im Rahmen der Sendung:

CAMPUS & KARRIERE.

Ah, Unternehmen erwarten schon wieder
“sinnvolle Curriculae”…

KONTROLLE schon wieder,
“Qualitätsmanagement” wiederum verlangen die Hochschulen…

Das klingt noch nach sehr viel Arbeit…

DESIGNER ENTDECKEN ÜBRIGENS WIEDER DAS PAPIER…
wir haben nie aufgehört,
papiersüchtig zu sein..

Nachher mehr…

s/g:Milliarden f. BILDUNG & BACHELOR reloaded..

Mehr als überfällig! Hier der nightlife-Text:
2.509.606.

Man will auch
“Ganz neue und viel mehr
Stipendien-Programme anbieten!” Hört-hört!

Vor allem, wäre es doch sinnvoll,
die STUDIENGEBÜHREN schleunigst wieder in der Versenkung
verschwinden zu lassen.
Sie stellen für Familien mit kleinerem Einkommen
eine unüberwindbare Hürde dar.

Diese Gebühren:
Sie sind einfach asozial!

Und die Einschreibung hat doch
schon immer Geld gekostet!

4 Uhr 14
nightlife.

2.222 Artikel hat
GOOGLE-NEWS dazu
aktuell aufgelistet.

Das mußt du dir einmal
auf der Zunge zergehen lassen.

Was uns ROT-GRÜN
auch in dieser Hinsicht angetan hat,
was sie verbrochen haben,
es ist eine SCHANDE,
dass Politiker straffrei bleiben,
für all das,
was sie durch ihre Mißwirtschaft und
FEHL-Politik
jedem einzelnen Menschen antun!

Aber sie bleiben auf ihren Geldern sitzen,
abgesichert für immer…
ohne auch nur je einen Pfennig oder Cent
in die Sozialsysteme eingezahlt zu haben.

JA,
MILLIARDEN für die BILDUNG!
Das ist die Schlagzeile des Tages:

Die schwarz-gelbe Koalition
steckt MILLIARDEN
in die Bildung.

Damit wir nicht bald
das absolute
Schlußlicht
in Sachen Bildung sind,
und in Sachen Menschlichkeit….

DIE ZWEITE AUFSCHLUSSREICHE NEWS,
die ebenfalls damit von der Miß-Planung vorher kundtut:

BACHELOR,
ER IST EIGENTLICH NICHTS WERT!!
für sich allein!
wird ganz neu aufgestellt.
Und auch der MASTER.

Dass es diese Aufteilung gibt,
geht auf die sogenannten BOLOGNA-Verträge zurück,

wo sich vor ein paar Jahren
ein paar EU-Länder

zum Espresso getroffen hatten.

Auszubaden hatten und haben
die Murks-Caféteria
vor allem die Studenten.

Man hat doch tatsächlich erkannt,
JETZT, nach jahrelangem Kuddelmuddel!
dass Studium eventuell..
doch etwas
mit Wissenschaft ..
und Wissenschaftlichkeit zu tun haben könnte,

und eine straffe “Verschulung”
um der Wirtschaft junges Futter in den RAchen zu schmeißen,
sich mit Lehre und Forschung
nicht vereinbaren lassen!

Und dass ein Studium etwas anderes darstellt,
als einfach mal schnell ne Halbierung vom Janzen –
nischt bringt,
außer, noch weiter abzufallen.

Sie haben das gute alte STAATSEXAMEN gekillt,
den MAGISTER…
Das DIPLOM-STUDIUM,,
angelblich einer besseren Durchlässigkeit wegen,
und haben damit riskiert,
dass derzeit der MASTER ohne Promotion in den USA nicht anerkannt wird,
weil der den dortigen BACHELORS und MASTERS nicht entspricht.
Und mit der Anerkennung der Abschlüsse,
der Durchlässigkeit…
funktionierts auch in Europa nicht.
WER ENTSCHÄDIGT DIE STUDENTEN FÜR DEN BILDUNGSMURKS???

Dass ÖSTERREICH derzeit
eine Schwemme von deutschen Studenten zählt,
über 18.000 Neu-Einschreibungen allein
für das kommende Wintersemester, ,
hat seine guten Gründe –

KEINE STUDIENGEBÜHREN,
und so gut wie kein NUMERUS CLAUSUS.

Das soll sich jetzt ändern –
um sich gegen die Überzahl deutscher Studenten
zu schützen.

Sicher ist es auch schöner,
im lauschigen Salzburg zu studieren,
als in den vor Häßlichkeit kreischenden,
überfüllten Hörsälen deutscher Großstadt-Unis,
die dazu oft noch so außerhalb des Stadtlebens,
als rechteckige,
das Auge abstoßende Beton-Kästen auf einem Berg (Siegen)
oder eine Wiese (Bremen)
hingezimmert worden sind,
dass sie nur schwer
und zeitaufwendig erreichbar sind,
mit öffentlichen Verkehrseinrichtungen.

Ja, Deutschland ist extrem BILDUNGSFEINDLICH.

Das soll sich nun also ändern.

Wir werden es beobachten!

Rostocker Chemie im Spitzenfeld deutscher Universitäten /5/09

Informationsdienst der Wissenschaft:
Rostocker Chemie im Spitzenfeld deutscher Universitäten
Ingrid Rieck, Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock

19.05.2009

Beim kürzlich durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erstellten Ranking aller deutschen Hochschulen nimmt das Institut für Chemie der Universität Rostock einen hervorragenden Platz ein. In folgenden Kategorien hat die Rostocker Chemie erstklassig abgeschnitten: Studiensituation insgesamt, Betreuung, Laborausstattung und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Damit gehört sie zu den besten Lehr- und Forschungseinrichtungen Deutschlands. Gleich hinter der LMU München und gemeinsam mit den Universitäten Bayreuth und Halle-Wittenberg konnte sich das Rostocker Chemieinstitut in die Top-Five von insgesamt 52 beurteilten Universitäten katapultieren. In zwei Positionen trat im Vergleich zum letzten Ranking eine deutliche Verbesserung ein, und zwar bei der Studiensituation und der Betreuung. Bei der Beurteilung der Forschungsreputation durch Professoren anderer Universitäten wird der Erfolg beim nächsten Ranking sicherlich ebenso sein. “Es dauert eben eine Weile, bis sich die Qualität von Forschung und Lehre herumspricht”, erklärte Prof. Dr. Ralf Ludwig, geschäftsführender Direktor des Instituts für Chemie der Universität Rostock.

Den Aufschwung bis in die Spitzengruppe der Chemieinstitute Deutschlands erklärte Ludwig mit der Schärfung des Profils am Institut und den erfolgreichen Berufungen der letzten Jahre, wodurch sehr engagierte und leistungsfähige Wissenschaftler nach Rostock gekommen sind. “Dieses tolle Ergebnis wird die Rostocker Chemie noch attraktiver machen und Studierende aus ganz Deutschland anlocken”, hofft Ludwig.

Kontakt:
Universität Rostock
Institut für Chemie
Dr. Gisela Boeck
Telefon : 0381-498 6354
gisela.boeck@uni-rostock.de

Prof. Dr. Ralf Ludwig
Telefon: 0381-498 6350
ralf.ludwig@uni-rostock.de

Uni WÜRZBURG: Lernen durch die Künste../3/09

Organisiert von der Schulpädagogin Dr. Petra Weingart hat im März die erste internationale Konferenz zum Thema “Lernen durch die Künste” an der Universität Würzburg stattgefunden. Unter anderem nutzte eine Delegation dänischer Schuldirektoren, Lehrer und Musiker die Gelegenheit, um sich einen Eindruck von dem ursprünglich kanadischen Bildungsprogramm zu verschaffen.
Die designierte Vizepräsidentin und Inhaberin des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik Margareta Götz hat die Konferenz eröffnet.
Man nehme: einen am Unterrichten interessierten Künstler, einen Neuem gegenüber aufgeschlossenen Lehrer und die dazugehörige Schulklasse. Fertig sind die Zutaten für das Programm “Lernen durch die Künste”. Seinen Ursprung hat das Bildungsprogramm an Kanadas Royal Conservatory of Music in Toronto. Von dort machte es sich Mitte der 90er-Jahre auf den Weg, um weltweit unter dem Namen Learning Through The Arts (LTTA) eine neue Unterrichtsform an den Schulen zu etablieren.

Würzburg übernimmt die Vorreiterrolle in Deutschland

In Deutschland laufen die Fäden an der Universität Würzburg zusammen. Seit 2006 hat sich Dr. Petra Weingart, Dozentin der Schulpädagogik, der Aufgabe angenommen, das Programm auch an hiesigen Schulen in die Tat umzusetzen. Dafür bildet sie Künstler, Lehrer und Studierende entsprechend der LTTA-Gedanken aus. Gleichzeitig läuft am Lehrstuhl für Schulpädagogik die wissenschaftliche Untersuchung des Erfolgs der neuen Methode. Inzwischen beteiligen sich acht Schulen mit insgesamt 26 Klassen und 360 Schülern aus Unterfranken an dem Projekt.

Und wie sieht das konkret aus? Beispielsweise so: Deutschunterricht in der 10. Klasse eines Würzburger Gymnasiums; auf dem Stundenplan stehen Schillers “Räuber”. “Wir haben die Handlungsorte untersucht und dann eine Landkarte mit dem Räuberwald und den angrenzenden Ländern Franken, Sachsen, Böhmen gezeichnet. Durch diese ‘Wanderung’ durch die Szenen haben die Schüler ein tieferes Textverständnis bekommen”, sagt Ines Schwerd.

Schwerd ist Diplom-Lehrerin für Kunsterziehung und seit acht Jahren freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Würzburg. Im LTTA-Programm ist die Malerin Lead-Artistin, das heißt, sie besucht nicht nur selbst Schulklassen, sondern bildet auch andere Künstler aus. In der Deutschklasse hat sie nicht allein Landkarten zeichnen lassen; die Schüler sollten sich auch Gedanken über die Charaktere der handelnden Personen machen und dazu passende Porträts malen. “Von sehr fein differenzierten Darstellungen bis zu farbgewaltigen, expressiven Gemälden war alles vertreten”, sagt Schwerd.

Andere Lernkanäle führen zu besseren Erfolgen

“LTTA ist die umfangreichste Schulinitiative der Welt. Ihr Ziel ist, es Kindern zu erleichtern, selbst Lehrstoffe zu erschließen, ihnen Zugang zu künstlerischen Techniken zu ermöglichen und damit Lernerfolge spannend und spielerisch zu erreichen”, schildert Petra Weingart den Grundgedanken des künstlerischen Programms. Und warum das Ganze? “Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass nur 18 Prozent der Schüler über Sprache lernen. Die anderen benötigen andere Kanäle wie das Hören, das Sehen oder die Bewegung”, sagt die Pädagogin. Wenn Lehrer also dazu in die Lage versetzt werden, auch andere Lernkanäle zu berücksichtigen, könnten mehr Schüler besser erreicht werden.

Bei LTTA kommen deshalb besonders ausgebildete Künstler in die Schulen, entwickeln in enger Zusammenarbeit mit den Fachlehrern Unterrichtseinheiten und setzen dann die Anforderungen des Lehrplans mit den kreativen Möglichkeiten der Künste um. So wird zum Beispiel Mathematik durch Tanz zum Körpererlebnis, Geschichte durch Musik lebendig und durch die Bildende Kunst werden Naturwissenschaften auf neue Art veranschaulicht.

Als Dozentin an der Universität Würzburg kümmert sich Petra Weingart darum, auch angehende Lehrer bereits während ihres Studiums mit dem Konzept von LTTA vertraut zu machen. Mit durchwegs positiver Resonanz, wie Weingart berichtet: “Ein Mathematikstudent, der an einem Tanz-Workshop teilgenommen hat, hat mir hinterher gesagt, dass er als Schüler gerne solch einen Unterricht erlebt hätte.” Umso wichtiger finde er es, bereits im Studium LTTA kennen lernen zu können – und nicht erst später in Form von Fortbildungen. Auch Dänemark hat Interesse an der Integration der Künste

Das Konzept stößt auch in Dänemark auf Interesse

Aus diesem Grund war zur ersten internationalen LTTA-Konferenz eine Delegation dänischer Schuldirektoren, Lehrer und Musiker angereist und nahm an der Weiterbildungsveranstaltung teil. “Auch im dänischen Schulsystem gibt es den Wunsch nach einer nachhaltigen Integration der Künste im Unterricht”, sagt Petra Weingart. Ähnlich dem deutschen System gebe es dort diverse Formen und Versuche, Kunst in die Schulen zu holen, die aber wegen des zeitlich begrenzten Projektcharakters keine langfristigen Lernerfolge sichern könnten.

“Learning Through The Arts” biete mit dem programmeigenen konzeptionellen Rahmen für eine fortlaufende Zusammenarbeit von Fachlehrern und Künstlern in den Schulklassen aller Schularten dafür die passende, neue Perspektive.

Mehr Informationen unter http://www.ltta.ca
Kontakt: Dr. Petra Weingart, petra.weingart@web.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news308001

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kunst / Design, Pädagogik / Bildung
überregional

Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre deutsch

Schule ab 9 Uhr? Endlich!/3/09

kurzer life-text von vorhin..:
update 22 Uhr und 40 Minuten…..
Winter…!

last page view: 1.969.413.
heute: 1.660 – willkommen…!

Femmies…gedanklicher…
Dauereinsatz
für “Schule ab 9 Uhr”…
hat jetzt Wirkung
gezeitigt:

Das erste Berliner Gymnasium
wird um 9 Uhr…
statt schon um halb acht…
anfangen…
(Wenigstens im kalten, dunklen Winter!).

NA, wird aber auch….Zeit..!
Dieses schwerfällige Deutschland aber auch!

Überall woanders in Europa
geht das schon immer…

Ein weiterer Dauer-Gedanke
von FEMINISSIMA…
wird gerade aufgegriffen:
Begabungs-Tests,
Eignungstests.. für Lehrer…
als Studenten,
also bevor…
sie auf Kinder losgelassen werden….

________

Centre for British Studies, Berlin

Welcome to the Centre for British Studies at Humboldt-Universität zu Berlin.
The institute, the first of its kind in Germany, conducts comprehensive research and offers teaching, lectures and conferences on a broad interdisciplinary agenda focussing on the United Kingdom. Our Annual Report is available as a pdf file here.

In its postgraduate degree course in British Studies, students from different nations and with different academic backgrounds study British history, culture and literature, as well as law, politics, business and economics. Detailed information about the “Master in British Studies” (M.B.S.) can be accessed at M.B.S.

This site is designed as a guide to the various activities we pursue, to the course offered, the research expertise, news and events. It also documents past activities and allows you access to work in progress and, in the future, course material provided for students. The Centre for British Studies is part of the Berlin-Brandenburg International Studies Network (BISS). More information about this network is available here.

Deadline for MBS applications

30 April 2009

Applications for places on the Master of British Studies Programme beginning in October 2009 need to reach the Centre by 30 April 2009. For further information on the Centre for British Studies’ interdisciplinary Masters programme, see here.
Arbeitskreis Cultural Studies

10 January 2009

The Arbeitskreis Cultural Studies is meeting at the Centre for British Studies on Saturday 10 January 2009 from 10.30am until 4pm in Room 105. Topics to be addressed include the use of historical source material and members’ current research projects.
ATTENTION – NEW PHONE NUMBERS

5 August 2008

As a consequence of the Centre for British Studies’ move to Mohrenstraße 60, Berlin Mitte, the staff has been assigned new telephone numbers. The new numbers still start with the university’s general code 2093 but then continue with five digits (all starting with 990). The old four-digit numbers will stop working during the next couple of weeks.

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Music in Britain and Germany, an interdisciplinary comparison

Dr. Stephen Ferguson
19 January, 16h

Both Britain and Germany are distinguished by their world class musical cultures. Put in very general terms, one represents popular culture and the other art music. Comparing the two reveals fascinating discrepancies – and commonalities. Dr. Ferguson will examine these two leading musical cultures from an interdisciplinary perspective, ranging from purely musical issues to those of digital culture and music in the internet age. He will present less commonly understood insights into production technology and publishing, and also touch upon legal and economic questions.
The lecture, which will be illustrated by musical examples, will be held in English, but questions can be taken in German and English.

Monday Lectures and Events Winter Semester 2008/09
The Public Lecture series of the winter semester 2008/09 will open with a keynote lecture by the Rgt. Hon. The Lord Mance of Frognal on ‘Britain’s Developing Constitution (31 October 2008). On 8 December, the Centre will celebrate the launch of a new Hard Times issue on British Humour with British comedian Mark Britton and his programme ‘Christmas in Britton’. Gerry Mooney will speak about ‘Towards the Break-Up of Britain? What Is Different This Time?’ on 15 December 2008. On 19 January 2009, Stephen Ferguson will give a lecture on ‘Music in Britain and Germany, an interdisciplinary comparison’. Lastly, Tim Blanning will give this semester’s Luftbrückendank lecture on ‘Two roads to stability, two roads to revolution: Great Britain and Prussia in the long eighteenth century’ on 11 February 2009.

For a detailed programme and more information on public events at the Centre please click here (or here for a pdf version).

Keynote Address

Britain’s developing constitution
The Rgt. Hon. The Lord Mance of Frognal
31 October 2008, 16.15h

Please note: This lecture will take place in the Senatssaal
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6

In his lecture, Lord Mance will talk about recent constitutional reform in the UK, the relationship with the European Union and the European Convention of Human Rights, and the role of judges.

Lord Mance became a “Law Lord”, one of Britain’s twelve top judges, in 2005 when he was appointed to the Judicial Committee of the House of Lords.

The lecture will be followed by a reception. All are welcome

In co-operation with the Open University:

Towards the Break-Up of Britain? What is different this time?

Gerry Mooney
15 December, 15.15h

The idea that the UK is increasingly displaying signs of fragmentation or disintegration is hardly new. The UK itself has always been an unstable and ‘shaky’ project, reflecting its position as a multi-national state. However, with the recent electoral successes of the Scottish Nationalist Party, and the promise of a referendum on Scottish Independence by 2011, does this mean, finally, that the UK is on the path to disintegration – or are such claims founded on a misunderstanding of the nature of the UK today and of UK politics? In this talk Gerry Mooney will explore these and related issues in a thought-provoking and challenging way.

The lecture will be followed by a reception.

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Christmas in Britton
Mark Britton
8 December 2008, 18h

In his Show ‘Christmas in Britton’, the acclaimed British stand-up comedian Mark Britton presents a crazy mixture of stand-up comedy, pantomime, situation comedy and slapstick.

Please note: this event will take place in the Reutersaal im Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin.

This event is organised in cooperation with the Stiftung Luftbrückendank.

Interdisciplinary Workshop “Counterfactual Thinking: Parlour Game or Analytical Tool?”
28-29 November 2008

On 28 and 29 November the Centre for British Studies will host an interdisciplinary workshop on “Counterfactual Thinking: Parlour Game or Analytical Tool?”

The workshop has been organised jointly with the University of Lucerne and will bring together scholars from a broad spectrum of disciplines – including psychology, economics, law, political science and history – to discuss the purpose and practice of applying counterfactual methods in academic research.

The keynote lecture on “The Psychology of Counterfactual Thinking” will be delivered by the psychologist Neal Roese (University of Illinois at Urbana-Champaign).

You can download a detailed programme by clicking here.

Inaugural Lecture

Having one’s cake and eating it –
Food and drink in Cultural and Literary Studies
Prof. Dr. Gesa Stedman
20 October 2008, 14.30h

A Restoration comedy, Charles Dickens and celebrity chef Jamie Oliver will all feature in Gesa Stedman’s lecture. It will deal not only with three examples from three different historical periods, but also discusses what a cultural studies-approach to food and drink has to offer.
The lecture will be followed by a reception.

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The Centre for British Studies has made numerous appearances in the local and national press. Some recent articles include:

Tagesspiegel, 12.10.2008
Yes, we’re British
Humboldt, 09.10.2008
Personalwechsel im Großbritannien-Zentrum
Tagesspiegel, 12.12.2007
Humboldt streitet um die Zukunft
Welt, 25.08.2007
Jens Lehmann und Christiane Eisenberg: “Mich fasziniert der Fußball-Geruch”
Tagespiegel, 21.06.2007
Sir Peter verlässt Berlin
HUMBOLDT, 10.05.2007
“You say goodbye and I say hello” – Erfolgreiche Alumni-Arbeit am Großbritannien-Zentrum
HUMBOLDT, 02.11.2006, p. 2
Lord Patten besuchte Großbritannien-Zentrum
Financial Times Deutschland, 01.08.2006
Musik von unten
Die Zeit, 08.06.2006
Ein Ball, ein Land, eine Stimme. Die Macht des Weltfussballverbandes
Kurier, 06.05.2006
British National Party: Neonazis in mehreren Wahlkreisen erfolgreich
Frankfurter Rundschau, 01.03.2006
Die Macht der Queen ist schwer zu messen
Tagesspiegel, 23.01.2006
Ein großer Lenker. Woher das Wort „Weltmeister“ kommt
Berliner Zeitung, 03.11.2005
Die Evolution liebt die guten Ideen
Tagesspiegel, 09.10.2005
Studieren mit Jobgarantie
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Contra Studiengebührler! /10/08

exlive-text vom 29. 10. Geenau! Bitte sehr!
29.10. Hier ein paar Argumente gegen dümmliche Pro-Studiengebühr-Parolen:

Etwa gegen Westerwelle, FDP,
der Laut-Töner ohne Inhalt:

“Meine Damen & Herren…
Wir dürfen bei allem ja nicht vergessen,
dass die Studenten von heute ja mehr verdienen,
als der Lehrling von gestern!”

Moment mal, wie???

Das soll ein Argument sein?
Keine Klassenhetze…?
Und wieso kriegt der Lehrling Geld für die Ausbildung?
Der Student muß sich zuvor noch durch die Oberstufe quälen,
daheim wohnen,
eine Prüfung namens Abitur machen,
die kein Kinder..Spiel ist…,
und dann muß er, will er was werden,
mit 20 Jahren sich wieder auf die Lernbank begeben,
jetzt heißt sie nicht mehr Klassenzimmer,
sondern Hörsaal.
Er und sie sind auf sich allein angewiesen.
Neue Stadt, neue Leute, neue Bude..
und ..die Zukunft …pauken, lernen, kein Geld haben, angefeindet werden, Bildungsneid, jobben ohne Ende, weil Geld vorne und hinten nicht reicht,
und BaföG ja von Pappis oder Mammis Einkommen abhängig..
Will keiner zahlen,
muß der Student gegen seine Eltern klagen…
Das machen die Allerwenigsten.
Studieren heißt schon lange,
sich verschulden.
Denn das BaföG muß ja zu größten Teilen zurückgezahlt werden.
Stipendien sind rar und
verlangen neben den nachweisbaren
außergewöhnlichen Leistungen,
auch noch all die Jahre über
die Steuerunterlagen der Eltern.

Was für ein Beschiss!

Entweder sind Studenten Spitze und erhalten dafür ein Stipendium
egal, was die Alten verdienen oder nicht.

Es wäre ein Quentchen FREIHEIT…
Aufatmen,
für die Studenten, aber auch die Eltern!

Das andere Argument,
wie von Unternehmer Oetker,
den Namen kennen wir alle,

im aktuellen SPIEGEL dargelegt:

“Nur was etwas kostet,
ist auch etwas wert!”

zeigt das typische bildungsferne Unternehmer-Denken!

Das sind die Argumente von Menschen,
die den Genuß des Lernens, des Wissens, des Forschens nicht kennen,
sie interessieren sich auch nicht dafür.
Sie sind nur Verkäufer,
wie die meisten Menschen, leider.

Sie können sich nicht vorstellen,
dass die schönsten Werte die immateriellen sind,
und dass die begabtesten und lern-willigsten Kinder oft aus gerade jenen Familien kommen,
wo jeder Cent zweimal ungedreht werden muß,
und in punkto STUDIUM zwei Meinungen vorherrschen,
grob-skizziert:
“Wir haben nicht studiert,
und sind auch was.
Unser Kind braucht daher auch nicht zu studieren!”

Die andere:

“Lernen und Wissen ist etwas Wunderbares.
Außerdem soll mein Kind es mal besser haben.
Und nicht täglich am Band von Mercedes stehn müssen,
mit der Aussicht, bei der ersten Flaute gefeuert zu werden!
Mein Kind soll sich einen Beruf seiner Talente und Neigungen wählen.
Wenn es damit später…einmal auch gutes Geld verdient,
uns kann es nur recht sein!”

Es ist kein Wunder, dass die meisten ÄRZTE/ÄRZTINNEN aus ARZT-Familien kommen.
Erstens familiäres Tradidtions- und Standesdenken,
auf Biegen und Brechen….

und zweitens
genießt diese Schicht ein Ansehen,
dass ohne Hürden
hohe Kredite für eine Praxiseinrichtung gewährt werden.
Bereits die Familie im Zweifel bürgen kann.

Für Kinder aus Arbeiterfamilien
stellt hingegen das Studienfach Medizin
eine Hürde…
die mit Können nichts zu tun hat!

Dazu eine Anmerkung,
gerade eingefallen:

In der Dauer-Hetze gegen Andrea Ypsilanti, SPD, aus Hessen,
wird denn auch gerne geschrieben,
sie sei ja einmal Stewardess gewesen,
aber nicht,
dass sie später Soziologie studiert hat..

Doch noch ein Wort zu OETKER,
“Studiengebühren erhöhten die Lernbereitschaft”- :

Diesen Schwachsinn,
sowieso “Schwärzestes Pädagogik-Denken”,
früher gab es Schläge mit dem Stock auf die Finger, nicht wahr,
damit das Kind besser lernt…

kann natürlich ein Millionär oder Miliardär
leicht von sich geben.

Diese Menschen können sich nicht vorstellen,
was rund 1000 Euro Studiengebühren
in knapp mehr als einem Jahr
für eine ungeheure finanzielle Belastung darstellen.
Für viele Familien.

Das Abschreckende des Studiums
durch die hohen Studiengebühren,
die Zahlen haben ja die letzten Hinterbänkler alarmiert,
die vorderen Reihen verkaufen nach wie vor dumm,

kann nicht durch noch so laut
in Mikrophone gedonnerte Polemik
weggeschwätzt werden.

Die Gebühren gehören erstatzlos gestrichen.

Da ja auch der “Chef der sognanannten LINKE, Lafontaine,
Millionär ist,
kann auch von dorten
nirgends etwas wirklich
KÄMPFERISCHES
erwartet werden.
Dieser groteske Haufen überholter Alt-Männer!
Bietet Possen, die übliche Selbstverliebtheit
und die uralten Eitelkeiten uralter Dauer-Scheinwerfer-Licht-soll-auf-mich-scheinen- Männer…!

Es scheint ja auch die “LINKE” hat die vielen Frauen,
die sich noch in der Berliner WASG tummelten…
und woanders auch,
mit der Einverleibung …in “die LINKE”
von WASG und PDS..
auch gleich wieder mit-abgeschafft.

Alte Hüte mit neuen Schlappohren.

Gesellschaftspolitisch hat sich nichts verbessert, not at all.

Außer, dass die SPD ihre Vergangenheit als Rechte vertuschen will…

Nun denn, lasst mal Taten sehen!