SZ-Zitrone

meistens kopieren wir nur “gute” Sachen.

Die wir für Euch aussuchen.

Nachdem wir sie selbst konsumiert und für brauchbar…bis unvergesslich..eingestuft…

In der letzten Zeit haben wir in der doch jahrzehnt-geschätzten SÜDDEUTSCHEN öfter Zeilen gelesen, die uns weniger gefallen – bis GAR NICHT gefallen.

Um solch einen Kommentar, von gestern, handelt es sich nun, dem wir die FEMINISSIMA “ZITRONE” verleihen.

Denn optimistisch-eingestimmt, hatten wir nur bei uns eine Rubrik “supissima” – es fehlte die “malissima”, nachdem wir, freundlich-wie-meistens, die Rubrik “Mama Mia” gestrichen hatten, die eine Mitarbeiterin als Eigen-Idee reklamiert hatte und dann beim Aussteigen mitnehmen wollte, natürlich ! Warum uns der Kommentar in der SZ mißfällt, kommentiert FEMINISSIMA im Kommentar zum Kommentar – also direkt im Anschluß, gleich, hier ja immer live-vor-Ort-..noch mal eben die Stulle…die Finger abwischen und den Mundschutz vor..
07.05.2003 19:35 Uhr sueddeutsche-online

Kommentar

Flucht aus der Wirklichkeit

Die Gewerkschaften verfügen über ein erstaunliches Talent, sich öffentlich zu blamieren.

Von Robert Jacobi

(SZ vom 08.05.03) – Trotz des erkennbaren Willens, ihr Blockiererimage endlich abzulegen, fallen sie immer wieder in die alten Verhaltensmuster zurück: Wir wollen nicht verhandeln, verkünden sie, sondern schwenken lieber unsere Fahnen. Wenn wir uns im politischen Diskurs schon nicht durchsetzen können, verabschieden wir uns wenigstens pfeifend und trommelnd. Der Bundeskanzler will nicht mehr auf uns hören, also hören wir auch nicht auf ihn.

Zwar haben die Gewerkschafter am Dienstag nur ein Treffen mit Gerhard Schröder abgesagt, das beiden Seiten keinen Erfolg versprach. Die Symbolwirkung aber geht weit über diesen Anlass hinaus: Die Gewerkschaften lassen nicht nur die Regierung, sondern das ganze Land wissen, dass sie nicht gewillt sind, den Vorschlägen des Bundeskanzlers zu folgen. Schröders Reformagenda lehnen sie ab, ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept vorzulegen, wie der überlastete Sozialstaat umzubauen ist.

Es erregt geradezu Mitleid, wenn die Gewerkschaften im Streit um die Finanzierung des Krankengelds und die Kürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengelds ihre gesellschaftliche Bedeutung aufs Spiel setzen. Nicht nur für Betrachter aus dem Ausland ist es kaum nachzuvollziehen, warum dieses Programm einen solchen Aufruhr verursacht.

Natürlich klingt es oft überzogen und schrill, wenn Gerhard Schröder auf den Regionalkonferenzen sein Programm verteidigt. Er stilisiert sich zum Retter der Nation, der gegen alle Widerstände endlich umsetzt, was seine Vorgänger verschlafen haben. Das ist nicht gerechtfertigt, denn seine Pläne sind nicht mehr als erste Reparaturen, die für einen reibungslosen Neustart dringend notwendig sind.

Sicherlich wird mancher Langzeitarbeitslose nach der Reform schlechter gestellt sein als heute. Anderen aber wird sie nutzen – wenn nicht finanziell, dann doch, indem sie von den Sozialämtern in die Arbeitsämter zurückkehren, dort intensiver betreut und möglicherweise sogar in Jobs vermittelt werden. Beständig warnen die Gewerkschaften vor Sozialabbau. Doch es ist nötig, die Beiträge effizienter zu verteilen, die auch ihre Mitglieder an die Sozialkassen zahlen.

Der Sozialstaat ist kein sich selbst tragendes Gebilde, das zugunsten der Wirtschaftslobby zerstört werden soll. Vielmehr sollte er im Kern ein Solidarsystem sein, das Geld der Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Menschen weiterleitet, die nicht für ihren Unterhalt aufkommen können. In guten Zeiten wurde dieses System mit zahllosen Aufgaben überfrachtet, die mit dem ursprünglichen Anliegen nichts zu tun haben.

Jetzt reichen wegen der hohen Arbeitslosigkeit und des schleppenden Wirtschaftswachstums die Einnahmen nicht mehr, weshalb die Ausgaben dringend reduziert werden müssen. Und zwar so stark, dass die Beiträge sinken und Unternehmen im nächsten Aufschwung möglichst bald wieder einstellen können.

Viele Gewerkschafter verschließen sich dieser Einsicht und damit der Wirklichkeit einer globalisierten Welt, in der Kapital dort investiert wird, wo es die höchsten Erträge bringt. Teilweise leugnen die angeblichen Vertreter der Arbeitnehmerschaft sogar den Zusammenhang zwischen Lohnnebenkosten und der Zahl der Arbeitsplätze in diesem Land.

Die Vorschläge der Gewerkschaften beschränken sich weitgehend darauf, ein weiteres Investitionsprogramm aufzulegen oder die Vermögenssteuer wiederzubeleben. Ersteres würde den Staatsbankrott nur beschleunigen, letzteres die Kapitalflucht verstärken. Mehr an Ideen kommt nicht.

Diese inhaltliche Leere gründet auch auf der Zerstrittenheit im Gewerkschaftslager, das ein jämmerliches Bild abgibt. Obergewerkschafter Michael Sommer müht sich längst, seine Kollegen zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu bewegen, und hat deswegen jetzt sogar ein eigenes Gegenkonzept zur Reformagenda des Bundeskanzlers vorgestellt.

Sommer und seinem Dachverband fehlt aber die Machtbasis, so dass er sich in entscheidenden Fragen meist Hardlinern wie Metallgewerkschafter Klaus Zwickel und Verdi-Chef Frank Bsirske unterwerfen muss. Zwickel muss seinen Platz bald für einen langjährigen persönlichen Gegner räumen. Da soll der Abgang wenigstens kraftvoll ausfallen.

Bsirske versucht, mit überzogenen Sprüchen seine Riesengewerkschaft hinter sich zu scharen und von internen Machtkämpfen ebenso wie von enormen Finanzproblemen seiner Organisation abzulenken. Diese Herren nehmen in Kauf, dass darüber ein Bündnis für Arbeit scheitert oder der Gewerkschaftsrat platzt.

Auf diese Weise verraten sie die Interessen ihrer Mitglieder, denn wer sich verweigert, verzichtet freiwillig auf den Anspruch, als Gesprächspartner ernst genommen zu werden. Manche Spitzengewerkschafter haben nicht nur den Anschluss an die ökonomische Wirklichkeit verloren.

Sie sehen schon Parallelen zur Entmachtung der Gewerkschaften unter der Nazidiktatur. Mit solchen Tönen aber schaden sie ihrer diffusen Sache nur. Die Hemmschwelle des Kanzlers sinkt, sich mit Hilfe der Opposition und ihrer Mehrheit im Bundesrat gegen Fahnenschwenker und Trillerpfeifer durchzusetzen. Im Erfolgsfall sollte er den Gewerkschaften dafür danken.

SPD wird 140…/

Presse-Spiegel-

spiegel-online/sueddeutsche…./Sozialdemokratie nach 140 Jahren…LAFONTAINE zur 140-Jahr-Feier der SPD nicht eingelanden und kein Konterfei vom ‘Rebellen’ auf dem Einladungsfoto mit den Parteivorsitzenden…Lafontaine war ja auch mal Parteivorsitzender. Hatte er nicht in einem Handstreich den, äh, wie hieß er doch gleich? Zuletzt Schwimmbad-Minister? Ja, hinweggefegt, wenig königlich? Natürlich war Scharping immer eine gehemmte Persönlichkeit. Er hätte niemals in die Politik eintreten dürfen..na, der Schmerz wird wenigstens gut bezahlt…also, juchhu, wieder was zum Auflachen…in diesen Zeiten: Lafontaine wirft seinem Feind Schröder “stalinistische Methoden” vor…die HAHNENKÄMPFE….auf hohem Niveau und das Volk hungert…

spiegel-online:

SPD-FEHDE

Lafontaine bezichtigt Schröder stalinistischer Methoden

Der Streit zwischen Oskar Lafontaine und der SPD-Parteispitze hat eine neue Dimension erreicht. Weil Lafontaine nicht zur 140-Jahr-Feier der Genossen eingeladen worden ist, wirft er nun Gerhard Schröder vor, mit ihm so umzugehen, wie einst der sowjetische Diktator Stalin mit seinem Rivalen Leo Trotzki umgegangen ist.

DPA

Schröder, Lafontaine: Die Sticheleien gehen weiter

Rom – Lafontaine sagte gegenüber der römischen Tageszeitung “La Repubblica”, es gebe “interessante historische Parallelen” zu seiner Nichteinladung zu den 140-Jahr-Feiern der SPD. “Während des Stalinismus’ wurde Trotzki von den offiziellen Fotos weg retuschiert. Heute wendet Schröder die gleiche Methode an, indem er mich nicht zum Parteifest einlädt.”

Auf der Einladungskarte zur 140-Jahr-Feier der SPD am 23. Mai im Berliner Tempodrom sind Köpfe von SPD-Vorsitzenden abgedruckt: Schröder, Brandt, Bebel, Lassalle. Das Konterfei Oskar Lafontaines fehlt auf der Karte.

Lafontaine, der für viele den linken Flügel der SPD repräsentiert, kommentierte Schröders Politik in “La Repubblica” mit den Worten: “Es reicht nicht, gegen die Kriege von Bush zu sein, um links zu sein.”

Mit der Schröder-Stalin-Nummer hat Lafontaine erneut zu einem gewagten historischen Vergleich gegriffen. Jüngst hat er Parallelen zwischen der Politik des derzeitigen SPD-Vorsitzenden und der des Kanzlers Brüning am Ende der Weimarer Republik gezogen – sehr zum Unwillen Schröders.

Unbeliebt bei den Spitzenfunktionären der Partei hat sich der Ex-Vorsitzende auch mit der Forderung gemacht, auf dem Sonderparteitag der SPD zur Agenda 2010 am 1. Juni genauso viel Redezeit zu bekommen wie der Kanzler. In der SPD-Spitze sei dies als Vorbereitung einer Ausrede gewertet worden, nicht zum Parteitag kommen zu wollen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” am Mittwoch. Sollte Lafontaine jedoch tatsächlich erscheinen, so die Zeitung, würden ihm die SPD-Oberen eine “fulminante Abfuhr” erteilen.

Mail zur Rente&Umzu

Wir freuen uns ja immer diebisch.(warum hat Freude was mit DIEBhaft-diebesgut-dibbe-wie-driwwe-zu tun? Ja, also danke für Eure Post und gerne veröffentlichen wir auch immer wieder von zeit-zu-zeit…und freuen uns auch un-diebisch, über die Durchsetzungs-Zersetzungs..kraft unserer neuen Schreibweisen…schreibt-doch-bitte,wie ihr wollt-und-euch-fühlt…auch die rechtschreibreformen sind wie alle reformen in diesem land…für den müll…also, in Frankreich, in England…in Spanien, in Italien…überall wird alles außer Namen “kleingeschrieben”, warum sollen-müssen-wir- BRAIN-Belasting…okay, hier die Mail zu der allgemeinen RENTEN—und SO…und unserer Denke-Anti-Denke-DAnke!
mein Vater wurde in diesem Frühjahr 80 Jahre jung. Schweren Herzens hat er sich dann von den Resten einer Firma getrennt, die er in den Nachkriegsjahren aufgebaut, und die sich im Verlauf der Jahrzehnte dem Markt angepasst hatte –

Unvorstellbar für diesen Mann, mit 65 “aufzuhören” und damit “zum alten Eisen” zu gehören. Er war und ist bis heute gewissermaßen der “Boß” ; AUCH vor sich selbst…Rente? Was ist das? Ein Leben lang horrende private Versicherungsbeträge gezahlt, aber scheint sich zumindest nun auszuzahlen..?

Anders die Situation meiner Mutter: nach der Scheidung meiner Eltern, besaß sie “rentenmäßig” auch nix, da sie im “Familienbetrieb” mitgearbeitet hatte. Und “früher” wurden offenbar “Familienmitglieder” vor allem als unbezahlte und unversicherte Arbeitskräfte eingesetzt.

Meine Mutter begann dann als Bürokraft, nahm ein Darlehen auf, um ihre absehbar niedrige Rente, schon durch Privateinzahlung bei der Bundesversicherungsanstalt aufzubessern.

Kaum trat die erste Rezession ein, wurde meine Mutter gegen eine Abfindung mit einem Pulk anderer “älterer” Menschen, “abgebaut”.

Meine Mutter zerbrach an dieser Ausmusterung.

Sie erkrankte schwer. Und starb mit 60 an Krebs.

Was will ich erzählen?

Nun, das “Heer” (verzeiht den militärischen Begriff..) der sogenannten “Alten” – sie sind nicht wirklich alt, die meisten nicht – sondern sie vergreisen nur dann schnell, und verfallen auch geistig, wenn sie NICHT mehr gebraucht werden, keine Aufgaben mehr auf sie warten.

Mein Vorschlag daher – halb-ehrenamtlich-halb-bezahlte-Weiter-Freiweilligkeits-Berufstätigkeit nach dem wie-auch-immer-gestaffelten Austrittsalter…

Im sozialen Sektor fehlen dauerhaft Arbeitsplätze.

Und in jedem Supermarkt : früher gab es auch hierzulande (in den USA noch immer) diese guten Geister, die Dir Dein Eingekauftes eingepackt haben und sogar…nach Hause gefahren …im Notfall.

In all diesen Bereichen des SERVICE ist unser Land Notstandsgebiet.

Auch der Service an den Tankstellen – den guten alten Tankstellenwart, ausgestorbener Beruf? der nach dem Öl schaut, Dir die Scheiben wischt…auch hier Stelleneinfrieren ohne Ende…und für den Konsumenten immer weniger Lebensqualität.

Will sagen, mit Fantasie und dem Nachdenken darüber, was die Menschen BRAUCHEN …ließe sich m.E. die Absolut-Krise dieses Landes, materiell aber auch “psychisch” – verbessern.

Die abstrakt-blutlosen Rüruppigs und wie sie alle heißen, auch die Dosenpfand-Einführer – lauter Null-Nummer-Ausgaben in meinen Augen – die selbst gut verdienen, aber mit ihren “Ausführungen” dem Land nur weitere Rückschritte bescheren…auch das Aufgeblasen-Leerlauf-Getue von Kanzler Schröder…kann ja nicht wahr sein, oder? Allgemeine Verelendungs-Propaganda? Armut für alle?

Warum geben die Reichen nicht mal auch freiwillig etwas heraus?

Anstatt sich vor Langeweile als Kellner in Berliner Nobelherbergen zu tummeln und Zuschauer in Talk-Shows zu langweilen?

Das “Stiftungswesen” (scheußliche deutsche Wort-Kreation, sorry!), in den USA eine Selbstverständlichkeit….hier nur wieder elitäre Zirkel für bereits elitär-Betuchte oder elitär-Gebildete.

Für die Volks-wirtschaft und das Volk…die breite Weiterbildung…tja, soweit wird nicht gedacht-gefühlt, nur bei Hochwasser!

Schönen Nachmittag !

Und verblüht nicht!

Eure Mai-Blüte

Hoffnung bei Hirntumoren

Hin und wieder übernehmen wir Fremdtexte, auch wenn wir wissen, daß Ihr sie faktisch nicht lest.

Trotzdem…also hier geht es wieder einmal um Krebsforschung. In diesem Fall Hoffnungsausblicke für Hirntumor-Erkrankte. Wir entnahmen den Artikel von spiegel-online/wissenschaft.

Bitte sehr/danke sehr!
KREBSFORSCHUNG

Erkältungsviren vernichten Hirntumoren

In Mäuseversuchen haben Forscher Viren gegen Krebszellen kämpfen lassen – die experimentelle Schlacht gewannen die Erreger. Die Resultate lassen Mediziner auf eine neue Therapie gegen Hirntumoren hoffen.

Im Kampf gegen tödliche Krebserkrankungen des Gehirns haben Forscher möglicherweise einen neuen Verbündeten gewonnen: einen manipulierten Erreger aus der Gruppe der Adenoviren, die sonst Erkältungen hervorrufen. Wie das amerikanisch-spanische Team im “Journal of the National Cancer Institute” berichtet, konnte das Virus in krebskranken Mäusen Hirntumoren komplett vernichten – nahezu ohne gesundes Gewebe anzugreifen.

Adenoviren unter dem Mikroskop: Verbündete im Kampf gegen den Krebs?

Zwar gab es zuvor bereits ähnliche Versuche, und auch der neue Erreger beruht auf einem schon früher erprobten Virus. Doch die verbesserte Version zeigte offenbar einen solchen Erfolg, dass das US-amerikanische National Cancer Institute die Entwicklung eines entsprechenden Medikaments finanzieren will. Das Mittel könnte bereits Ende des nächsten Jahres an Menschen erprobt werden.

Die Wissenschaftler um Juan Fueyo vom M. D. Anderson Cancer Center der University of Texas hatten das Virus namens Delta-24-RGD an Mäusen mit bösartigen Gliomen getestet, der gefährlichsten Form von Hirntumoren. Die kranken Tiere bekamen den Erreger direkt in die Geschwulste gespritzt. 60 Prozent der behandelten Nager überlebten länger als vier Monate, während unbehandelte Tiere im Schnitt nach weniger als drei Wochen starben.

Als die Forscher die Gehirne der behandelten Mäuse untersuchten, fanden sie dort, wo vorher Tumoren waren, nur noch Löcher und Narbengewebe. “Wir haben noch nie zuvor ein solches Ansprechen bei anderen Therapien beobachtet, weder in Tierversuchen noch beim Menschen”, schwärmt Fueyo. “Wir glauben, dass die Behandlung ein großes Potenzial hat, aber es sind noch sehr viele Untersuchungen nötig.”

Das Virus Delta-24-RGD ist eine Weiterentwicklung von Delta-24, einem genetisch veränderten Adenovirus, das in früheren Versuchen zwar das Tumorwachstum unterdrücken konnte, aber insgesamt nicht so effektiv war wie erhofft. Fueyo und Kollegen veränderten diesen Erreger so, dass er einfacher an Krebszellen andocken kann. Glaubt man den Forschern, dann ist die neue Variante sechsmal infektiöser, repliziert sich effizienter und ist überdies für Krebszellen tödlicher als die alte Version.

IM INTERNET

· M. D. Anderson Cancer Center

· “Journal of the National Cancer Institute”

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Um zwischen gesunden und kranken Zellen unterscheiden zu können, nutzen die Wissenschaftler eine genetische Eigenart von Tumorgewebe: Krebszellen fehlt das so genannte Retinoblastoma-Protein. Dieses Eiweiß, kurz Rb-Protein genannt, verhindert in normalen Zellen eine unkontrollierte Vermehrung. Fehlt es jedoch, dann teilen sich die Zellen wieder und wieder, es entsteht ein Tumor.

In gesunden Zellen hat das Rb-Protein noch eine andere Funktion: Es hindert eindringende Viren daran, sich zu replizieren. Normale Adenoviren verfügen als Gegenmaßnahme über ein Eiweiß, welches das Rb-Protein bindet. Bei Delta-24-RGD ist dieses Virenprotein jedoch ausgeschaltet, wodurch der Erreger in gesunden Zellen keine Chance hat. Einzig Krebszellen, die nicht über das Rb-Protein verfügen, werden befallen und vernichtet.

In einen Tumor gespritzt, breiten sich die Viren wellenartig aus und zerstören die Krebszellen. Nur in einer kleinen Zone um das Geschwulst könnten gesunde Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden, so die Forscher. Ob dadurch beim Menschen neurologische Schäden entstehen, können die Wissenschaftler vor Beginn klinischer Studien nicht sagen. Unklar ist auch noch, wie sich das Immunsystem verhält – wenn es die Viren zu früh ausschaltet, könnte der Tumor die Therapie überstehen.

Berliner Zeitungskrieg

Eigenes Anschauen und akute Quelle – substancially:spiegel-online
BERLINER ZEITUNGSKRIEG

Clement ruft zum Krisengipfel

Im Kampf um die Vorherrschaft um den Berliner Zeitungsmarkt drohen die Verlage Springer und Holtzbrinck damit, ihre Hauptstadt-Blätter einzustellen. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement gibt sich unentschlossen und will einen runden Tisch einberufen.

DPA

“Berliner Zeitung” und “Tagesspiegel”: Wer überlebt?

Berlin – Kommt sie nun, die Ministererlaubnis, oder kommt sie nicht? Auf diese Frage gab Clement nach einer mehr als fünfstündigen Anhörung nur Worthülsen von sich: “Wir sind in keiner Richtung festgelegt”, sagte er. Und den folgenden Satz: “Dabei wissen wir alle, dass wir uns auf einem ziemlich sensiblen Feld bewegen”.

Wie sensibel der Fall “Berliner Zeitung” ist, machten zwei Kontrahenten unmissverständlich deutlich. Stefan von Holtzbrinck verlangt von Clement, trotz des Verbotes vom Kartellamt, die Übernahme der “Berliner Zeitung” per Ministererlaubnis abzusegnen. Ansonsten, so der Verleger, werde er den “Tagesspiegel” nicht mehr am Leben erhalten. Das Blatt mache weiterhin “hohe Verluste” und Kaufinteressenten gebe es nicht. Von einer Einstellung wären 300 Arbeitsplätze betroffen. Auf der Gegenseite brachte der Springer Verlag ähnlich kräftige Drohungen ins Spiel: Sollte die Ministererlaubnis kommen, so wäre dies der “Todesstoß für die “Berliner Morgenpost” und die “Welt”, sagte Springer-Geschäftsführer Josef Probst.

Bis Mitte Mai müsse Clement entscheiden, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen. Dabei vertraut der Minister offenbar nicht allein auf sein eigenes Urteil. Clement regte ein Gespräch der Zeitungsverlage mit Bund und Ländern an, um gemeinsam nach Lösungen aus der Zeitungskrise zu suchen.

Holtzbrinck hatte die Sondergenehmigung beantragt, nachdem das Bundeskartellamt den Kauf des Berliner Verlags vom Konkurrenten Gruner + Jahr aus wettbewerbsrechtlichen Bedenken gestoppt hatte. Zu dem Verlag gehören bereits die Boulevardzeitung “Berliner Kurier” sowie die Stadtillustrierte “Tip”. Neben der Springer-Führung hatten sich die Manager mehrerer andere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage gegen die Übernahme der “Berliner Zeitung” ausgesprochen.

Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke wertete die Schließungsabsichten der Verlage als “unzulässigen Druck auf die politischen Entscheidungsträger”. Ver.di sei gegen eine Fusion von “Berliner Zeitung” und “Tagesspiegel”, da dadurch “weitere Einschränkungen der Presse- und Meinungsvielfalt in der Hauptstadt” zu befürchten seien.

Auf der Grundlage des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen darf die Ministererlaubnis nur erteilt werden, wenn die “gesamtwirtschaftlichen Vorteile” schwerer wiegen als die wirtschaftlichen Bedenken oder ein “überragendes Interesse der Allgemeinheit” besteht. Holtzbrinck argumentiert, dass nur bei einer Übernahme der “Berliner Zeitung” die Pressevielfalt in der Hauptstadt erhalten werden könne und dies dem Gemeinwohl diene. In der deutschen Medienlandschaft wäre es das erste Mal, dass eine Ministererlaubnis für die Übernahme einer anderen Zeitung erteilt wird.

Mit einer Auflage von derzeit 192.000 Exemplaren ist die “Berliner Zeitung” die größte Abonnement-Zeitung in der Hauptstadt. Es folgen die “Berliner Morgenpost” (150.000) und der “Tagesspiegel” (139.000). Die beiden Springer-Boulevardzeitungen “B.Z.” und “Bild” bringen im Verkauf im Großraum Berlin 243.000 beziehungsweise 141.000 Exemplare über die Ladentische. Beim “Kurier” sind es 140.000.

Gründonnerstag-Mond & Mord /03

Zwischen-Stimmungs-text / auch keine Short Story…aber immer öfter ähnlicher ..
Guten Tag – !

Berlin, 16 Uhr 15:

Die Täter von Tom und Sonja sind gefasst.

Und was jetzt?

Wo dürfen wir lesen, daß Deutschland (nach Belgien…) einsame Spitze ist?
In der Statistik der ermordeten Kinder?

Auch die Strafrechtreform “schützt” – so war gleich danach zu lesen,
nach wie vor in erster Linie
die TÄTER.
Weil die Täter meistens Männer sind?
Und die Gesetzesreformer meistens Männer sind?

Die Mutter eines ermordeten Mädchens,
die einst im Gerichtssaal zur Selbstjustiz griff und den Peiniger und Mörder ihrer Tochter erschoß –

ihr gehörte damals alle Solidarität.
Jedenfalls die der Mütter.

Milde Richter – auch ein Vater, Arzt, der kürzlich seinen Säugling zu Tode “schüttelte”,
weil er nicht aufhörte zu schreien –
erhielt gerade mal 5 Jahre.
Von denen werden ihm wohl wegen “guter Führung” absehbar die Hälfte dann erlassen….

In diesem Land, liebe Mütter, könnt Ihr Eure Kinder NICHT allein spielen lassen.

FEMINISSIMA.

hier die klein-texte-der-nacht:

Hi – hi!

Der Donnerstag hat Einzug gehalten!
Have a nice night!
Milde draußen…Vollmond-Nacht…
Stille…sogar in Berlin – !

Es ist halb eins..in der süßen April-Nacht…eben an einem Restaurant vorbeigekommen,
dezent so zwei Polizei-BMWs und ein Grünberockter sagte zu Einem, den sie offenbar freundlich aus dem Restaurant komplimentiert hatten : “ei – unn die Papiercher,
die wollte mer auch gerne ma sehen!”

Ei, der kam ja aus Hesse!
Oder hat der nur e Rollespiel gespielt, damit des freundlicher geklunge hat.
Besser als :
“Rück-dein-verdammtes-Papier-raus-oder-haste-keins!”
Immer wieder reizend die kleinen Nachtgeschichten, extra für Euch aufgehoben.

Oder noch eine – :
Wieder einmal, na klar, was sonst –
in der U-Bahn-Linie 2 –
Bahnhof Zoo schon vorüber.
Richtung ruhiges Charlottenburg (soll in Wirklichkeit richtig gefääährlich sein..noch net gesehen)
kommen drei Typen rein.
Sahen irgendwie randvoll aus.
Nicht nur das.
Auch noch sonst irgendwie -merkwürdig.
Und von oben bis unten mit diesen Metall-Noppen an den Armreifen,
über die sich FEM schon bei der Hündin von Blondie mokiert hatte.
Diese drei Typen sahen so aus, daß man sie besser gar nicht sah.

Blick konstant in völlig andere Richtung.
Und auch noch, wie in diesem Fall – Gespräch mit dem Gegenüber heftigst intensiviert.
So mißachtet, in einem relativ leeren U-Bahn-Wagon, lässt sich einer der Drei-
knallrotes Gesicht, Noppen-allover – neben FEMS Gegenüber krachend nieder
und fragt uns –
“Glaubt Ihr an den Teufel!”

Und dann die Synchron-Leistung:
Die U-Bahn hält.
Wortlos stehen wir auf – ein bedauerndes: “Müssen leider aussteigen!” – hinter uns lassend –
verlassen den Wagon – und steigen in den nächsten wieder ein.

Wenn das nicht perfekte De-Escalation war!

Und nicht mal abgesprochen!

Manchmal denken Menschen tatsächlich sekundengleich dasselbe:

“Hier-besser-jetzt-sofort-weg!”
Und wir stellten fest, daß wir solche Typen, zwischen Suff und Wahnsinn oder beidem zugleich, noch nie in der U-Bahn erlebt hatten und hätten.

Na, die Stationen liegen immer dicht beieinander.

Übrigens, wie nicht anders zu erwarten war,
schossen die amerikanischen Soldaten erst dann mindestens 10 anti-amerikanisch demonstrierende Demonstranten tot,
als die natürlich aus der demonstrierenden Menge auf die armen Soldaten geschossen hatten.

Hier der Klein-Text von gestern:

Ja, sorry!
Hier wird gerade ein bissi gelüftet!
Die letzten verstaubten Text-Fizelchen sind dem virtuellen Osterputz und so –
gnadenlos zum Opfer…gefallen…
Wir haben den Texten die Freiheit zurückgegeben.
Wirr-nirvana-im-weiten-All-der-vielen-Lösch-Texte mit anderen
unentwegt-plappernd – !
Oder fliegend.
Oder sich auflösend.
Oder einfach lachend.
Kichernd!
“Raus aus der Enge eines Schreibgeräts!”

Bis später!
Bleibt dran!
If you like!
FEM begrüsst,
mit Staubwedel und geistigen Lockenwicklern…
dennoch mal eben – wenngleich wie immer –
leicht verspätet –
ihre treuen Gäste – die Häfte von gestern –
aber es ist ja noch TAG – habt Ihr mal reingeschaut.
Die schlechte Laune vom Leib geschrieben.
Und die E-mails, die nicht ankommen – ja, da muss jetzt mal der Web-Master ran.
Seit den Super-Anti-Junk-Filter mal auf einen User-Rat hin gedrückt, bleiben nicht nur die Junks fern –
wirklich ein Segen!

aber auch wichtige Mails, die noch nicht in der persönlichen Liste sind.

Das kann leicht zu sehr unangenehmen Mißverständnissen führen!

Sehr sogar!

ephemer,alles

im September 2008 in SUPISSIMA gesetzt, damit der Text aus 2003 nicht so untergeht..Der text beginnt;

Hier noch ein paar-Wortverliebtheiten…wir sind-zuweilen-eitel-warum-nicht-

von gestern – immerhin im live-text ne Quote von 56 LeserInnen (danke!) geholt…

live-text vom 14./15. April 03

—Bushs-Buschmesser-buscht-backmesserisch-bald-beginnend-bereits-wieder-buschklopfend…vielleicht zu Ostern, zu-KARFREITAG, als unser Jesus Christ angenagelt wurde, von seinen Häschern & Verrätern???
Jedes Jahr neu. Und wieder aufersteht?
Vergebung aller Sünden.
Beichte am Sonntag.Und alles vorbei.

Vergeben, vergessen, verloren, geschoren. Schreit-zum-Himmel.

Handelspakt.

(42 visitors um 13 Uhr 13, was will das sagen..??)
Und vorhin lautete es noch:
Es ist 12 Uhr mittags.
Gerade eben hingegen noch:
10 Uhr in Berlin.
Und heute schon 30 Gäste in unserer Lounge?
Wie reizend!
Wir reichen einen Kaffee mit geschäumter Sahne:
kostenlos!
Bitte-sehr!
Und wir machen Euch auch keine Arbeit, für die Ihr bezahlt werdet!
Transparent geht es in diesen very charming morning.

Lockerleicht können wir die Lustlosigkeit eines Herrn Gerster nachvollziehen.
Unter uns –
wer möchte schon für schlappe 250.000 Euro im Jahr (oder im Monat? Unsere Quelle war da nicht so genau..ts,ts,ts!) ordentlich arbeiten?

Kai Uwe Ricke (hat die Praktikantin den Namen ordentlich abgeschrieben oder schreibt sich Ricke vielleicht RIEKE, nein?)hat mehr Lust.
Denn für 1,25 Millionen Euro im Jahr
(wie fühlt sich so was an? Wie fühlen sich so viele Scheine an? Wie sehen die aus?

kann man auch als Telekom-Chef mal spielerisch Briefkästen abhängen und auch –

wieder aufhängen
lassen.

Was wohl ein Herr Mehdorn verdient?

Und was die SPD verdient?

Herzlichen guten Morgen,
bei FEMINISSIMA…
..hereinspaziert, hereingestömt!
Wir nehmen-keinen-Eintritt-wir-sind-normal-uhr-so-und-froh.!”
Gestern in der U-Bahn –
wie immer die Linie 2:
Junges, sehr-sehr-dünn-Frauchen küsst anstelle ihres Gefährten-seehr-sehr-dünn-noch-dünner,
den beigefügten Mischlings-Schlittenhund.
Der wendet höflich, aber bestimmt, den Kopf weg.
Und blickt leicht-verlegen in die U-Bahn-Gäste-Runde.
Während mit Vortragsstimme ein jung-sehr-jung-Mann das U-Bahn-Auditorium um Aufmerksamkeit für seinen Vortrag bittet:
“Ich bin HIV positiv-und-die-Kasse-zahlt-teure-Medikamente-nicht” –
um eine kleine milde Spende spendet.

Wie vermutet, ist FEM die einzige, die spendet.

Und ein Wort verliert…
“Ei, es iss nur wenisch…”
Die überraschte-Antwort-immer-wieder-denn-die-Menschen-sprechen-nicht-mit-den-Unberührbaren,
wenn sie denn schon etwas herausrücken. Nestelnd, umständlich, peinlich berührt.
Sie tun es, wenn denn, mit starrem Geradeaus-Blick.
Und mit Gerade-aus-gestrecktem-weit-weg-vom-eigenen-Körper-und-Seele- & Sein-Daseins-
Fingerspitzen-Zigarettenspitze-Mentalitätenkomplex..ziemlich komplex-!
Perplex,nicht wahr??

Hi, good-good-good-good vib!rations- !
Schon die Kunst konsumiert,
viel-schreiben-über-nichts?

Dann täglich GALA lesen.
Jetzt verstehen wir auch, wie alles kam und kommt – so einfach alles-transparent,wie schon gesagt :
RTL = auch gleich Bertelsmann,= auch gleich GRUNER & JAHR = auch gleich STERN, BRIGITTE, und === auch gleich…GALA…

WIR trinken jetzt auch mal eben unseren kalten Kaffee!

Die kühlhitzig-erprobten-Texte der Nacht…bitte sehr,
hier sind sie –

wir haben sie nicht …verbracht…

Willkommen, Welcome, Bienvenues, Bienvenidas – !
Und natürlich auch Bienvenus y Bienvenidos.

Metallisch-stimmiges-ebenerdig-bleibendes-Leerlauf-Geschwätz-alles-plattwalzend-schon-immer-gewußt-traumlos-unträumerisch-romantiklose-Männer-aber-auch-Frauen-in-Welten-die-nur-noch-im-lila-Dahindämmer-bläulich-im-Scheinwerferlicht-des-Kunstlichts-kunstvolle-Schritte-sei-mein-tonight-Zauberwelten-gegen-Bares.

Willkommen zum Dienstag!

Ein frisch-aufgeräumter Dienstag,
der sich noch nicht entfaltet hat,
es ist 0Uhr 30 oder mehr in Berlin,
hat gerade den müd-gewordenen-Montag verabschiedet.

Die allgemeine Tendenz zur Unschlüssigkeit hält an.

Diskutiert wurde und wird ja übrigens gar nicht nur sonntagabends bei CHRISTIANSEN,
sondern auch montags in Berlin
und auch im Bayrischen Rundfunk.

Und wo nicht noch alles…
Dort just,
beim BR,
fanden sich in artiger, wenngleich merkwürdiger Runde,
unter anderem Alice Schwarzer,
einer der diversen, plötzlich sichtbaren Exil-Iraker,
ein Herr Meyer,
und ein Herr mit dem Vornamen Olaf,
der aber nichts mit dem “Olaf” unserer Kurzgeschichte (siehe Short-stories)zu tun hat,
sondern mit Nachnamen Henkel heißt.
Er scheint ein klein-wenig,
oder nur ungünstig geschminkt?
zugenommen zu haben.

Er, der Herr Henkel:
(“Erlauben Sie mir, Frau Schwarzer..”)
verwunderte sich arg-und-mit-Verlaub
über die
“so-nie-erlebte-Welle von-Haß-Mails” !

Und dabei bloß ein “Kommentar” in der “BILD” (seit ca. eineinhalb Jahren, seit Ruhestand..)
geschrieben!

So ein paar Zeilen, Seite 2, oben links,
die den Amis dankten!

Und die Partei ergriffen…

für die,
” “von mir-so- hoch-geschätzte Frau Merkel”
in der Diktion jedenfalls.
“Hätten wir die Amerikaner nicht gehabt!”

“..und wären-sie-damals-bei-uns-schon-früher-gekommen..”
Wie gut, daß es Mr. Bush jetzt gibt”..

Und zur Rechtfertigung wird auch noch einmal (wir kannten dieses biographische Detail bereits aus einer NDR-Talk-Show, lange her)
der eigene Vater erwähnt,
jener Unbekannte, der noch zuletzt im Krieg blieb.
“Ich bin als Waisenkind aufgewachsen!”
Ergriffen-lauschen-wir,
die Augen mit dem frischgestärkten, spitzenumrandeten Taschentüchlein tupfend -.

Treuherziger-Augenaufschlag-bei-leicht-sehr-erstauntem-Unterton-sehr-geehrte Frau-Schwarzer,
muß man ja auch eine andere Meinung haben dürfen-respektieren.
Nicht wahr.

Die Moderatorin des Bayrischen Rundfunks wirft geübt ein Wortfüllsel in Frageform ein.
Der Herr Meyer sagt,
Miniatur-Verschwörer-Anflugs-Kalt-Lächeln-in-den-gelassenen-Mundwinkeln:
“Sie wissen es aber besser..!”
Die Moderatorin antwortet nebenbei-einfließen-lassend,
während sie ungerührt zur nächsten provozierenden Frage eilt…:

“Ich bin ja (halt) hier, um zu provozieren..!”

Oh!
Wie geheimnisvoll-aufregend-provozierend!
Brecht’scher Verfremdungseffekt schier?
Der sich hier offenbart?

“Seht her, alles nur Gestik?”
Alles nur Attitüde?
Alles nicht wahr?

Dieser Tupfhauch von einem Hingeworfen-Viertel-Satz,
der eine Frage vielleicht sein sollte-oder-auch-nicht:

dessen Inhalt so ephemer…, so leicht…
erschien er uns nicht
der-wie- inhaltsreichste seit langem…

Grübelnd-
starren den An-scheinend-Vollmond an.
Bleiben fraglos zurück.
Fraglos bleiben wir zurück!
Kommt gut durch die Nacht –

und alles-wird-claro-gut,

sehr gut sogar.
Bloß – wann?

Und –

für

wen…?

Wir sehen uns …..?

(Aber gerne doch!)

“Brunch?” was?

Text ohne Schwingung. Unechter Text.Oder?
Guten Morgen, guten Morgen allerseits!
Ein sonntägliches Willkommen!!
Wandas Weckruf weckt Wanderlust.

Nach ursprünglich Jazz-Brunch im SOULTRANE (jetzt zu schade, bei dem Wetter..meint sie).
Dann hinaus an die Spree zu einem Jazz-Brunch im Halbfreien (tolle Idee!)
überlegte sie just,ob wir nicht ein Picknick…und ein wenig wandern, am Wannsee –

Dem Geheimnis schnell auf die Spur gekommen –

Wanda hat sich WAnderschuhe gestern gekauft:
gerade so preiswert!

Aber nun fahren wir doch nach Treptow und brunchen und wandern…vielleicht….
danach.

Ja, natürlich merkt Ihr sofort, wenn FEMINISSIMA

E U C H

auch nur einen einzigen Tag vernachlässigt…

Soll ja kaum wieder vorkommen!!!
Die Sachen waren auch lieblos gestern, stimmt.
Der Poll nicht witzig.
Und die Headline auch nicht.

Trotzdem sollen die nicht den Sozialstaat kaputtmachen!

Und auch nicht mehr, schon übel genug, daß es passiert,
wie gestern wieder eine hochkrasse POLIZEIAKTION GEGEN EINE KURDISCHE FAMILIE – Kirchenasyl gestürmt.
Die Eltern “woandershin verbracht”.
Die drei Kinder im Alter von 2, 4 und 6 Jahren kamen in ein Heim.

Das hat FEMINISSIMA eigentlich die Laune für den sicher launigen Ausflug mit wunderbaren Frauen (Männer sind alle schwul, bislang, die wir kennengelernt haben, wir sind aber auch nicht wirklich interessiert, so passt das eigentlich herovrragend)

verdorben.
Das passierte in Branden burg.
Und eine neu-entdeckte sehr-gut-lesbar-Zeitung “POTSAMER NEUESTE NACHRICHTEN” berichtete so davon,
wie eigentlich immer “darüber” berichtet werden sollte:

EMPÖRT.

Und wagte auch die Frage zu stellen:

“Warum man die kleinen Kinder den Eltern wegnehmen mußte!”

Stellt Euch einmal dieses Kreischen, Weinen, Entsetzen vor –
die kurdischen kleinen Kinder, auch noch fremde Sprache das Deutsch dazu…
ehrlich gesagt ging dieses DEUTSCHE BARBARENTUM (Polizei, SPD-Brandenburg….??!!)
Eurer FEM bis in die Alpträume…
und wie glücklich war sie, zumindest, daß Wanda den versprochenen Weckruf…

denn der Bruch des Kirchenasyls in Brandenburg,
das Bus-Kidnapping vom Vortag, die erschossene Kassiererin vor 6 Tagen und immer wieder die Kriegsbilder….
all dieses zusammen hatte sich zu einem Alptraum der apokalyptischen Sorte..aufgetürmt…so,
und jetzt schnell ein Käffchen, ein kleines Fühstück, bloß nicht auf nüchternen Magen raus in die Welt,
das ware ja das Allerschlimmste…

für Neueinsteiger – Gewöhnungsbedürftige…

Hier Satire & News, und Infos& Atmos.

Tägliches Tagebuch.

Oder so.!

Täglicher Ablass!
Bis später, sonst wird es zu spät!

Die Damen möchten ja nicht warten.

Die Texte von gestern, zugegeben, nicht sehr besonders…
aber liegt nur daran, daß die Überschrift weg.
Die lautete:

WISSEN IST GEIL!
GEIZ IST DOOF…seee………..???

Kußhand!
Ha, nach gestern 2 Stunden im Waschsalon ist alles trocken….
Nur nicht hinter den Öhrchen und so…blöder Spruch, egal.
BLEIBT DRAN! FEM VERLÄSST EUCH NICHT..war nur mal ein Test gestern..lach!

Sollen wir jetzt mit Worten geizen?

Geizen wir nicht schon genug mit Lob?

War der Geizkragen einst einfach ein zu enger Kragen?

Und der Geizhals ein zu knausriger Hals?

Und was hat der Pfennigfuchser mit dem Fuchs zu tun?

Der Knickstiebel – war dessen Knickerbocker zu knickrig?
Oder die Stiefel zu eng?

Begeistert fällt uns auf, daß alle Geiz-Begriffe männlich!!
Souveränes-Geiz-Grinsen: (“Wer nur grinst, geizt mit Lachen…”):

Die Pfeffersäcke waren eben männlich.
Die Weiber haben halt nix verdient!
So einfach ist das!

Und was wird aus :
“Wer den Pfennig nicht ehrt…ist niemandes Taler wert?”
Mannsbild und Frauenzimmer…
ein Bild an der Wand des Zimmers?
Zimmere Dir ein Mannsbild an die Wand?
Frauen sind wie ein Zimmer…behaglich, gemütlich…aber am liebsten unaufgeräumt….

Ein unaufgeräumtes Zimmer ist typisch männlich;
ein unaufgeräumtes Zimmer einer Frau typisch schlampig..

Der Mann geht hinaus ins feindliche Leben…
und drinnen am Herd hütet die heimische Heidschnucke..

Das Laster, des Bürgers Sehnsucht…ist weiblich, oder?

Weibliche Tugend wäre Unaufgeräumtheit…
ein spannender Satz:

“Ich befreie mich gerade von der Über-Strukturiertheit einer Kollegin.
Und merke, viel zu spät,
daß “Strukturiertheit” ja ein Begriff für Selbstunterdrückung…

jetzt übe ich Unstrukturiertheit.

Was das bedeutet?

Kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich erst um ein Uhr nachts schlafen gehe,
und morgens erst um 9 Uhr anstatt um 6 Uhr aufzustehen..!”

Noch immer sehr-sehr-strukturiert, findet FEM und schlägt Chaos-Seminare vor.

Wie könnte ein Chaos-Seminar aussehen?

Ja, etwa so:
einen Blues, je nach Laune,
von sich geben, singend, kreischend, weinend, lachend..ganz-normal-im-Flüsterton, den eh-wie-immer-keiner-hört-oder laut-laut-Laut-gebend:

“NEIN! NEIN! NEIN!

Und dann Wünsche üben…JA!JA!JA!JA!JA!

Ihr könnt dann anfangs singen – “NE-JA”……

Wünsche?
Was aber sind Wünsche?
Was wünschst Du Dir?
Wünschst Du Dir wie immer nur etwas für andere – “Frieden” –

oder auch einmal was für Dich selbst?

Was wünschst Du Dir für Dich selbst???

Eine Frau, die wir immer wieder, und auch nicht-müde-werden-zu-zitieren, Doris Lessing, in Simbabwe großgewordene englische Schriftstellerin,
sie sagte einmal:

“Ganz gleich was eine Frau vollbracht hat, geschaffen hat,
sie wird immer nach dem Zustand ihrer Küche beurteilt werden…”

Dagegen gibt es ein Mittel:
die eigene Küche abschaffen!
Sätze wie:
“Ich muß die Küche noch machen!” entfallen damit ebenso.
Wie auch:
“Herrje, wie sieht meine Küche wieder aus!”
So einfach ist das, Dearies!

Und das bestpassende Kleid aussuchen und anziehen!

Aha- du hat kein bestpassendes Kleid.
Daher kannst Du es auch nicht anziehen?

Das bestpassende Kleid ist die am besten zu Dir passende Gesellschaft.
Wie ein kratzendes Kleid ist hingegen eine Gesellschaft,
die nicht zur Dir passt.

Wie findest Du heraus, welches Kleid Deiner Kleider ein gutpassendes, wenigstens- ist?

Ganz einfach!

Fühlst Du Dich in einer gewissen Gesellschaft unbehaglich, ist es ein schlechtpassendes Kleid.
So kannst DU…
nach dem beliebten…Ausschlußverfahren…
langsam Dich an das bessere Kleid herantasten..es ausprobieren.

Das richtige Kleid –
wenn es das richtige Kleid ist, und nicht länger das falsche –
wirst Du es SOFORT spüren, merken!
Du blühst auf, fühlst Dich wohl, am richtigen Fleck zur richtigen Zeit..
und vor allem merkst Du nicht, wie sie dann vergeht, dieselbe, die Zeit…

Wenn sie Dir endlos-lang erscheint…der falsche Ort, falsche Zeit, falsche Gesellschaft.

Oft verbringst Du Dein ganzes Leben am falschen Ort, zur falschen Zeit, mit den falschen Leuten.

Also, Dearies – high time, für Dich,
herauszufinden,
WO Du gerade bist –
vor welcher Kleidertür Deines Lebens Du gerade stehst –
Ist der Schrank überfüllt mit Klamotten, die Du eh nicht mehr anziehen willst?

Schmeiß sie weg.

Vielleicht brauchst Du nur ne neue Jeans..ein Paar neue Turnschuhe und ein Ticket irgendwoanders hin.
…!!

Ja.
Und auch eine Partei findet, wenngleich auch nicht auf Anhieb, aber beratend findet sie …
das richtige Kleid, vielleicht – wieder……..
Ja, wir trinken gerade mal Kaffee.
Es ist Nachmittag.
Samstag.
Die Sonne blüht.

Und morgen fahren wir nach Treptow an die Spree, hörte FEM eben.

Wunderbar!
Noch neu!
Wieder etwas Neues…..!

TAZ (die taz) lässt neue Fragen fragen.

Sie beginnen logischerweise mit “A”.
A wie Arbeitsamt.
taz lässt fragen –

“Brauchen wir noch das Arbeitsamt?”
Antworten werden bis Mittwoch gerne entgegengenommen.
Bei der taz.
Auch eigene Geschichten.

FEMs Beitrags-Vorschlag:

Ein guter Computer ist besser!

Bis denn – und kommt noch freudig-freudvoll-unaufgeräumt-oder-wenn-bis-dahin-unaufgeräumt-dann-aufgeräumt…..durch den Tag und in das Sonnen-Wochenende……..!

Kleine Anmerküng-chen der Nacht noch ein bissi bei Euch. Ohne Gold-Tief-Schürfung…einfach so.!

EURE FEMINISSIMA!

Guten Tag –

Der Samstag ist ein noch unbeschriebenes Blatt…….

gehen wir sorgsam damit um,
damit es nicht zerknittert, das Blatt….

Willkommen bei FEMINISSIMA.

Keine Studien über U-Bahn-Hunde…
Studien über ein kleines Theater und ein Stück und Schauspielerinnen,

über Struktur und Nicht-Struktur,

Das Lernen,
Erlebnisse wie durch eine Scheibe zu sehen –
sie nicht zu dicht an Dich herankommen lassen,

und dennoch sensibel zu bleiben.

Es sei erwiesen,
hörte FEM zu,
daß Frauen ein Bindungs-Gen besäßen,
jedenfalls stärker ausgebildet,
als bei Männern.

Tatsächlich?
Das überrascht fast.

Es ist schön, des nachts im Auto die Berliner Boulevards entlangzufahren.

Vorbei an der erleucheten Gedächtniskirche, vorbei an der Deutschen Oper…

die Stadt um halb zwei nachts ist dann fast leer.

Du kannst Dich zurücklehnen, denn Du bist Beifahrerin.

Vorhin war es noch 5 Uhr Nachmittag,
und jetzt Samstag…
schnelle, kurze 7 Stunden später –
und um Lichtjahre reicher an “Nahrung” –
gut für Deinen Geist und Deine Seele……..
“Dazu später mehr…”

Vielleicht sollten wir uns ganz von der Politik abwenden?

Nur noch den schönsten Künsten…?

Aber – wie FEM gerne sagt –
warum das eine nicht genauso wie das andere…

Gute Nacht – guten Morgen – guten Tag …!

Sehen wir uns?

ach, es war ein voll danebengegangener Sonntag.

Von wegen Brunch und so. Die eine mapfte ohne Pause. Die andere soff, hätte gerne, aber das Bier kam erst bei der 5. Bestellun, mit Besäufnis also auch nix. Und die andere quasselte ohne Punkt und Komma. Und das Schärfste – die wollten dann noch “wandern gehen”. Inmitten all der anderen bierwabernden, billig-jazzy-immer-dasselbe..ach nee…lieber solo in den Park und mal gucken, was dort so abgeht….

Blondi

Blondie mit Hündin und andere Szenen. Nur Szenen.
(After Midnight:
Lachen erlaubt.
Weinen auch. Wie es Euch gefällt!)

Ha – gerade noch MESSIE und so an – ein Junk-Foto aus den West-Indies,
wie kommt so was ?
Ach ja, mal irgendne Anfrage mit “Ja” beantwortet,
aber in der falschen line, offenbar, die sind in Barbados.
Macht aber Spaß, Hazel says “hello!” – and does not understand…

Jedenfalls, während eine Lady some strange things fragt, in English, im Messie, (blocken, dears!)

macht es plumm-Musik-schräger-Art-hoch
und eine wunderbar-Mail aus den USA – juppie: LESERPOST!!

bitte-sehr:

Das freut! Und mächtig! Nachts hier!

(aber meint Text 1, weiter unten).

Betreff :

suuuupi…

Datum :

Thu, 10 Apr 2003 20:23:44 –

der ganze text i deiner FEM ist suuupi, … ich lach mich toooot….soooo schöööön, hihihihi….. ich werf mich auf… das ist sooo echt !!!! ich mag das, hihihihii….. d a s ist berliner konversation, hahahaha….da werd ich wach, gröööhl… und du hast aber auch soo gut gekontert !!!! verdammt,….suuuper ! das ewar der typ nicht gewohnt, obwohl berliner, hihihihihi….yours paradise-doggy-dog

Ende der Mail, die Euch doch-nicht-vorenthalten, aber sich auf Szene 1, also weiter unten..lach!……..bezieht. FREU!

Na, ab 21 Uhr hier nix mehr los.
Was ist los?
Hi – die Nacht-Unterwegs-lerInnen!
Natürlich hockt Ihr nicht vor FEM,
um diese Uhrzeit – und wenn schon vor dem PC –
dann heftig mit den unbekannten supi-Tollen flirtend…
unbekannt-reizvoll.
Noch besser ist immer wieder – einfach rausgehen.
So du nicht in einer sweet-bitter Provinz gefangengehalten.
Wo ab 10 Uhr abend nix mehr außer hochgeklappte Trottoirs und so.

In Berlin – wenn Du nicht schon dabei bist – fängt ab Mitternacht eigentlich das Leben erst so richtig-anders-an.
Manchmal verändert auch nur der Gang zum Zigarettenautomaten in einem nicht unweit-entferten Restaurant-Bar..so ziemlich einiges-viel.
JA!
Nur Zigaretten-holen-vor-drei-oder-mehr-Stunden- und jetzet ist es vier Stunden später und viele FreundInnen reicher.
An der Bar eines mexikanischen next-door restaurants mit den frisch-gezogenen Lullen nur einen Espresso-macchiato (mit aufgeschäumter Milch) trinken wollend – auf dem wieder Heimweg, nur zwei Häuser oder drei weiter –
tauchst Du ein, ungewollt, doch dann gespannt-neugierig, in neue Welten und so geht es immer weiter.
Der Typ auf dem Barhocker neben Dir erscheint Dir ein wenig weggetreten. (Mal saven,moment-bitte!)
Du-denkst, er gehört zu der Frau-neben-ihm auf dem nächsten Barhocker neben-ihm.
Der Typ strahlt Dich an und fragt Dich – werbistdudenn ?
“Du kommst so an und man denkt, mann kennt dich, oder?”

Nee, hinten im Raum,der offen sichtbar durch den Torbogen die Abschlußklasse des Gymnasiums, die gerade zum vorletzten Mal “HAIR” aufgeführt haben.
Der Typ fragt Dich – “Bist Du die Leiterin?”
Wieso?
“Du wirkst so!”
Nein, nur begeistert.
Achso!
Nur “Gast”. Begeistert.mehr-nicht-weniger-auch-nicht.”
Die frau rechts von dem Typie wirft Dir einen vielsagenden Blick zu – und Du weißt sofort – hey, der will einfach nur conversation, Unterhaltung, wie Du auch.
Okay!
Let’s go!

Er sagt, er ist high und happy und ein wenig blau.
Nen tollen Abend habe er ..mit Liebe und so, schon hinter sich und auch ein bissi blau.
Wo ist die Frau?
Nein, keine Frau.
Der verheiratete Partner ist ein Mann.
Na,klar, dumme Frage-auch.

Und Dir fällt die Frau vom Nachmittag ein, die Dir so überaus-begeistert den Weg bis zum Ausgang gezeigt hat, aus der U-Bahn, am ALEX, strahlend-freundlich und dann sagte -“Sie gefallen mir!”
Danke, hast du perplex gesagt, danke!
Lange hatte Dir das niemand gesagt.
Und flugs strich Dir die Frau über die Locken und fragte – zu welchem Frisör gehen Sie denn?”
“Natur, leider, naturnervig!”
“Ach, so ein schönes Haar!”
Eine fremde Hand streift Dich und ist auch schon wieder weg.

“Warum ist Dein Mann nicht bei Dir?” fragst du,
mäßig-interessiert-höflich.
“Na, man muß auch mal neue Impulse mit nach Hause bringen!”

Verstehe.
Mann geht weg, kurz, die zwei Frauen, die ungewollt-unbeabsichtigt rechts und links von dem glücklichen Mann saßen, –
kommen ins Gespräch.
Der spannendsten Art.
Sie kam gerade von unserem Marco Riva, der gerade bei den WÜHLMÄUSEN gastiert.
Den wir unbedingt treffen müssen.

Jedenfalls – zwei Kommunikationsfrauen haben sich getroffen, die eine aus Darmstadt, die andere aus der Nähe von Wetzlar, in einem mexikanischen Bar-Restaurant und die andere Kommunikationstrainerin.
Wunderbar.
Morgen oder übermorge mehr – “Mischen-alles-auf!”
UndSzene 2 folgt sofort, aber eigentlich Szene 1, weil früher am Abend.
Leben in Berlin ist Leben zu beginnen.
Es sei denn, Du lebst in Paris. Oder London.
Aber Berlin ist so wonderful-hinreißend, und auch die Satire blüht…auch wenn………alles und so, we will make it.
Am Sonntag gehen wir mit 5 Persönchen, nie zuvor das gehört – zu einem JAZZ-Brunch…im “SOUL-TRANE” (im “Stilwerk”, Kantstraße,gegenüber der PARIS BAR und der Bar du Paris Bar.”).

Zuvor erleben wir heute Abend eine neue Freundin, Schauspielerin, in einer EKSTASE, in der Kurfürstenstraße.
BERLIN – ist great – und natürlich lieben wir ALLE Touristen, lach-grins-ironisch, wir Neuen-hier. Die anderen aber schon lange……..ja!
Und hier Szene 1…if you want to read it..
Ihr könnt auch ungelesen schlafen gehen – ——–CU:::es ist 01:30 Uhr in BERLIN-Sommerzeit-MEZ – und hier – falls nicht erschlafft – geht es weiter………vom frühen gestrigen Abend…wie immer-live-direkt-vor-Ort –
EURE EUCH EVER-LOVING…….FEM!
(“Diese Power, die Sie aber auch ausstrahlen! DA kommt mein Freund nicht mit!” “Oh, das tut mir aber leid!”).

Hi – Freaks –

Natürlich ist Charlottenburg zum Gähnen (hinter vorgehaltener Hand…..)
wenn Du Dich mal um den ALEX herum – und so.

Aber das wäre ungerecht.

Wo sind bloß die Paradiesvögel abgeblieben?
“Na, wat fragste – die sind ooch mal alt jeworden –
unn ob det noch-mal-nachwächst-die-Berliner-Pflanze-det-weeß-ich-nich-aber-nun-biste-ja-da…lass die Pflanzen blühen…”

Jenau.

Auf Bahnhof-Zoo, U-Bahnhof – U2 – wieder die Hundeparade.

Wieder einer mit dem öffentlichen Maulkorb.
Und dem “Pfui!” – iss ja wie ne Schallplatte, wirklich,
Unn die gemischte Boxer-Mastiff-Lady, und was sonst noch dabei.

Zu fett, eindeutig.
Kahle Flecken im verstaubten dünnen Fell.
Ein breites Halsband mit Metallnoppen und ein schwarzes Lederband um die Schnauze.
Und unsagbar traurige Augen.

Und dennoch warf sie sich mit einem Anflug neckischer Verspieltheit auf den noch nicht gereinigten relativ-Früh-Abend-Perron der U-Bahn-Linie 2 am Bahnhof-Zoo.
Es hatte etwas Rührendes.
Herzanrührendes.
Denn die U-Bahn sollte erst in drei Minuten kommen.
Das Tier, eine Hündin, wirkte erschöpft.
Lag da auf der Seite, den Kopf mit dem Lederband über der Schnauze auf dem Steinfußboden.
Und hatte sicher erwartet, daß jemand sie streichelt.
Oder ihr ein Wort gönnt.

Ihr Herrchen, ein mittlerer Typ, mittleren Alters zwischen 20 und 30, eher mittel-klein als mittelgroß, weißblond, minikurz das platinblond gefärbte Haar, Haut von Akne, verheilter oder fast, übersät,
achete nicht auf das Tier.
Er unterhielt sich mit einer jungen Schwarzhaarigen, die zu schwarzhaarig war, als das sie schwarzhaarig war.
Der Hund stand wieder auf.
Er stand nun da – mittelklein, wie eine zu klein und weitaus zu überfüttert geratene Boxerhünding mit Mastiff-Einschlag und einem grauen Gesicht und einem an den gedrängten Hundekörper gepressten Schwanz.
Irgendwie sah diese Hündin nicht glücklich aus.
Als die U-Bahn kam, wich sie keinen Zentimeter zurück, die alte Hundedame mit den kahlen Flecken auf dem Rücken .
Sie kannte die Bahn.

Sie stieg in die U-Bahn, das Maul mit einem Lederband verschlossen, und der Typ, der sie an der Leine führte, warf keinen Blick auf sie.
War unentwegt mit der Schwarzhaarigen am Reden.
FEM setzte sich in der ziemlich leeren U-Bahn dem Pärchen und dem Hund längsseits gegenüber –
In Berlin sind die Sitze in der U-Bahn nur längsseits.

Fem kramte in ihrer Plastiktüte und warf dem Hund ein Stück von einer Waffel hin.
Die Hündin blickte FEM an.
Die Augen waren uralt, traurig und das Weiße in den Augen rot.

Der Blick der Hünding und die Regung des Kopfes – signalisierten Interesse an dem Stück einer Waffel.

Der Blonde reagierte wie erwartet…..

Sekündlich vergaß er die Schwarzhaarige und fauchte FEM an –
“Haste ne Meise? Werf ich Dir was zu fressen hin, Du blöde Fotze?”

“Nee – !”
antwortete FEM und freute sich über die Abarbeitung ihrer Aggression….
“aber der Hund sieht traurig aus.
Wette, der hat es scheiße bei Dir, so wie Du aussiehst!”

Der Blonde explodierte –
“Hey Alte, wo kommste her? Haste nen Sprung in der Birne oder was ? Willste mir anmachen ?
Suchsten Freier, oder wat iss hier los?”
“Der Hund sieht scheisse aus!” sagte Fem.
“Der sieht beschissen aus. Dreckig, nackte Flecken auf der Haut, zu fett und hat die scheiß-traurigsten Augen die eine verdammte Blondie-zugehörige- Hund-Lady je haben konnte.
Wetten, einer wie Du schlägst sie – oder gibst ihr Tritte mit Deinen affigen Schuhen!”

“Klar wird die geschlagen!
Damit so en Tier weiß wo es lang geht – wann hast Du die letzte Dresche bezogen – (weitere Worte nicht abdruckbar…nicht jugendfrei…)
“Verpiß Dich!”

Nee Süßer, ick bleibe hier!”
Und FEM fühlte eine heiße Freude irgendwie in sich aufsteigen.
Leider dadurch gebremst, daß die Hündin nun ihren Kopf auf die Scheiß-Knie von Blondie legte und ergeben zu dem Scheiß-Typ von einem “Herrchen” starrte.

Die Schwarzhaarige verkniff sich ein Grinsen kaum.
Blickte in die Luft und in ihren Mundwinkeln zuckte es.
“Sone blöde Tussie, wie du, haste Läuse oder was, gehste auch mal zum Frisör oder was?”

“Klar, wer mit 30 schon ne Fast-Glatze hat und aussieht wie sein eigener verlebter Opa – der iss neidisch auf meine Lockenpracht – willste ein paar …?”

“Ha- he – wo-kommt-die-her?
Wieso risikiert die-so-ne-Lippe?-He?”
“Wie alt issn Dein Hund?” fragte FEM

“So alt wie Du wird die nie,und das iss auch gut-so!”
Die U-Bahn hielt, sie stiegen aus.

Whow – das tat mal gut, ne!

Nach all dem soft-small-Talk mit all denTouris aus Schwaben.
Wieso kommen all die verdammten Touristen nach Berlin?
Und schwäbeln alles voll?

Sollen doch bleiben wo ……

“Na – das eine live-Szene”…aus unserem DREHBUCH -: “BESAME ! Berlin!”

Zu Deutsch ganz ordinär: “Küß mich, Berlin”.

So – genug für nothing tonight.
SEE YOU —–!

9.4.03 – Kriegsende?Tote!

Der 9. April. Mit diesem. Und auch jenem. Und auch Besuch in der Stadt. Und einem Ausflug ins Nachtleben…dann gestern, plötzlich und unerwartet -Hilfe! Der Krieg ist zu Ende….
Am 21. Kriegstag soll das Regime von Saddam Hussein gestürzt worden sein.

Bester Beweis, so wird berichtet –
“der Informationsminister und jede Polizei..sind verschwunden…die Presse kann frei berichten…”

Das “Staunen” macht sprachlos.
“Wir hatten viel mehr Widerstand erwartet”.
So ein von Antonia Rados interviewter Marine auf einem offenen Platz.

“Die Begrüßung sei freundlich gewesen…man habe ihnen Wasser und etwas zu essen angeboten…”
In Bagdad ist es kurz nach 20 Uhr.
Antonia Rados berichtet live für n-tv von einer “Fast-Normalität” im Vergleich zu dem,
“was wir in den letzten Tagen erlebt haben!”

OB die Iraker aufatmen dürfen?
Ob die Truppen abziehen?
Ob die Familien in den USA aufatmen dürfen?

Oder ist alles eine

t-r-ü-g-e-r-i-s-c-h-e RUHE???

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Last page view: 12.830.
Willkommen – !
17:30 winterliche Sommerzeit-Uhr-in-Berlin.

Wir kupfern gleich ein wenig Kultur von spiegel-online ab,
FEMS most favourite online-Site.
Mit den wahrscheinlich besten Autoren der Netzwelt.
Nein, schwer beherrscht..nicht das neue Verb “küblböcken” –
das der grandios-bissig-scharfsinnig-wortfinderische Frank Patalong…
der Artikel dazu in spiegel-online “kultur”, ausnahmsweise.
Sonst flitzt Frank Patalong durch die Netzwelt-Redaktion und lässt eine für Anfänger-Naive “fade-Technik-und-so-Welt” – zum dir-den-Mund-offenbleibenden – ja, einfach toll.

Wir möchten uns des hintergründigen Artikels über den PULITZER-PREIS…leihweise…für unsere so leere..Kulturbibliothek (fem&Kultur).

Unsere Eigenleistung:
Mal herauszufinden, wer eigentlich dieser Joseph Pulitzer war, der diesen Preis gestiftet hat.

Den Preis für Außergewöhnliches, nicht für Gefälliges.
Im Reportage-Bereich.
Aber nicht nur dort.
Nun, wir stellen den Artikel denn etwas später in die Bibliothek….gut?

Und hier der Nachmittagstext:

Falls Euch, passiert ja selten hier,
die nackt-news, die jetzt hier gepostet,
stört,
dann überspringt sie doch einfach mit Eurem Curser-Pfeil-nach-unten:
und dann befindet Ihr Euch wieder in trauter Gesellschaft von FEMs-frisch-auf-den-Tisch-verträumt-verspielt-versonnen-verkocht-verwürzt-Live-Texten…….

Die nächsten Zeilen sind noch nicht die nackt-news der Nackten und der Toten.
Die News leiten wir ein wenig ein.
Eingebettet.
Damit nicht so schockhaltig.
Nicht auf Anhieb.
Nicht so nackt.
Nicht so tot.
Aber wenn Du tot bist, wirst du nicht mehr lebendig.
So bald jedenfalls nicht.
Wer weiß denn, wann und als was du wiedergeboren wirst?
Und auch wenn die Schwingung und die Energie Deiner Seele weiterlebt,
als Mensch bist du für uns nicht mehr …Deine Frau kann Dich nicht mehr umarmen.
Deine Eltern können Dich nicht mehr großwerden sehen.

Es schneit noch immer.
Aber bleibt nicht liegen.

Schade um die blühenden Blumen.
Ja.

Ihr könnt aber die folgende News ruhig lesen.

Ihr solltet sie eigentlich auf jeden Fall lesen.
Wenn Ihr den noch zuvor-Text übersteht…
Die Belohnung dafür dann in den weiteren Texten.

Na, endlich zur Sache, Schätzchen! Okay:
(das ist nicht die newsroom-Meldung, die kommt danach…capito?)
Die Behauptung,
im Berliner Wirtschaftssenat habe ein Jahr lang unbearbeitet der Antrag diverser Berliner Existengründerinnen-Netzwerke auf eine EU-Förderung sich herumgelangweilt –
haben wir bis zur eigenen Beweis-Recherche wieder hier ebensoschnell getilgt,
wie zuvor unter Rage..
hingeschrieben.

WIR schenken den Behauptungen GLAUBEN, warum sollte uns das sonst mitgeteilt werden?
Wären die Mittel beantragt oder gar “eingetroffen” (hallo! Ei, herzlich willkommen, liebe Geldmittel!)

wäre die Information garantiert gar-begeistert ausgefallen.

Ob männlicherseits eingereichte Existenzgründer-Anträge auch ein Jahr lang unbearbeitet liegenblieben –
mochte denn auch nicht ohne weiteres angezweifelt werden.

Kleiner Tip am Rande –
machen wir es doch wie SHEN TE –
wenn sie sich durchsetzen wollte,
stieg sie in die Klamotten des “bösen Vetters”.
(Thema des Theaterstücks: “Der gute Mensch von Sezuan”, von Bert Brecht, falls niemand das Gegenteil beweist..Brecht schrieb ja gerne ab – bezeichnete das aber als “Umarbeitung”).

Dennoch sehr schade und bedauerlich, daß das BRECHT-HAUS in PANKOW als öffentliche Galerie und Ausstellungs-Kulturbegegnungs-Haus – nun nicht mehr länger kommunal “getragen” werden soll.
Mal DEMO?

Gegen Kulturabbau, ja auch 12.000 Menschen, die in Berlin gern zu ner Musikschule gehen würden, aber da derzeit keine Lehrer-nowhere in Berlin neu eingestellt werden dürfen –
trifft das leider auch für die hochqualifizierten LehrerInnen der Berliner Musikschulen zu.
Prinzip-ist-Prinzip:
auch wenn diese Lehrkräfte von den Eltern weitgehend selbst bezahlt, die öffentlichen Kassen also nicht belasteten -:
stattdessen aber bleibt für die Erweiterung der Kultur – die Tür – zu.

Und hier eine aktuelle Meldung von www.NEWSROOM.de:

Mittwoch, 09.04.2003

Journalisten-Hotel soll zum militärischen Ziel erklärt worden sein

Dies geht nach spanischen Presseberichten vom Mittwoch aus der Antwort des US-Hauptkommandos in Katar auf eine Anfrage der Regierung in Madrid hervor.

Madrid (dpa) – Das Journalisten-Hotel “Palestine” in Bagdad soll 48 Stunden vor dem Beschuss durch einen US-Panzer von den Amerikanern zu einem potenziellen militärischen Ziel erklärt worden sein.
Dies geht nach spanischen Presseberichten vom Mittwoch aus der Antwort des US-Hauptkommandos in Katar auf eine Anfrage der Regierung in Madrid hervor.
Nach dem Tod von zwei Kameraleuten in dem Hotel, darunter der Spanier José Couso (37) vom Privatsender Tele 5,
hatte das spanische Verteidigungsministerium am Dienstag von den USA eine Erklärung verlangt.

In der Antwort des US-Militärs sei keine Rede davon gewesen, dass US-Soldaten aus dem Hotel von Irakern angegriffen worden seien.

Als Begründung sei stattdessen angegeben worden, die irakische Seite habe das “Palestine” für Versammlungen genutzt.

Den Journalisten sei mitgeteilt worden, dass das Hotel ein mögliches militärisches Ziel sei.

Die dort untergebrachten spanischen Reporter wiesen dies zurück.
Davon habe sie niemand unterrichtet.
Auch habe es keine Schüsse aus dem Hotel gegeben.
Verteidigungsminister Federico Trillo sagte:

“Die amerikanischen Streitkräfte haben einen schweren Fehler gemacht.”

Die spanische Regierung hatte den Journalisten des Landes am Dienstag geraten, Bagdad zu verlassen.

Mindestens sechs der spanischen Medienvertreter erklärten sich dazu bereit.

Es sei jedoch derzeit sicherer,
in der irakischen Hauptstadt zu bleiben, erklärten sie.

Die Leiche des am Montag bei einem irakischen Raketenangriff in Bagdad getöteten Korrespondenten der spanischen Zeitung “El Mundo”, Julio Anguita Parrado, (FEM berichtete)
ist derweil nach Kuwait ausgeflogen worden.

Der 32-Jährige war zusammen mit dem deutschen Reporter des Magazins “Focus”, Christian Liebig (35), ums Leben gekommen.

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Top-Meldung: Journalistenverband: USA haben Journalisten absichtlich attackiert.

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Und hier der sweet-grau-maus-schnee-gemisch-Morgen:
(auch jetzt, um15 Uhr verdammt-viel-Schnee..)

Guten Morgen –

Lasst Euch nicht von der Farbe des Himmels die Laune verderben.

Stellt Euch einfach vor, der wäre blau.
Der Himmel.

Freundin Florence aus Paris hatte einen so simplen Trick gegen das Wetter drauf:
Die Fensterscheiben ihres Appartements einfach lichtblau öl-gestrichen.
Bis auf einen winzigen runden freien Fleck unten rechts –
der Dir verriet, ob Du gleich im Bett bleiben solltest oder nicht.

Für alle aufgeregten VermieterInnen:

Das Appartement im Marais gehörte Florence-selbst.
Von ihrer Mutter gekauft.
Für Florence.
Aus schlechtem Gewissen.
Sie war Schauspielerin.
Die Mama von Flo.
Und immer unterwegs.
Flo passte nicht in ihr Konzept.

Ein Kind schadet der Karriere.

Sagt etwas über Dein Alter aus.
Und eventuell über den Zustand, den optischen, Deines Körpers.
Florence sagte von sich selbst –
sie (anders als die Mama)
sei nie schön gewesen.
Von daher ruhte das Auge der Mama sowieso nicht wohlgefällig auf ihr, meinte FLO.
Der Ansicht war sie.

Florence besitzt ungefähr 7 Kinder, längst.
Sie ist mit einem byzant(h)inischen Maler verheiratet.
Alle leben an den Ufern der Marne,
die Georges Brassens besingt.

Tränengerührte-FEM immer wieder
über Eure Mails.

Wenn sie ankommen.
Warum manche nicht, no comprendo!

..Liebe FEM:…”Deine Berlin-Beschreibungen..
ich könnte det ja vor Heimweh nicht lesen,
wenn ich nicht zurück auf dem Weg zur Berliner Scholle wäre..(nach vielen Jahren auf einem anderen Kontinent)..”

oder:

“..wie überhaupt Deine Berlin-Beschreibungen mich stets stark berühren.
Die alte Frau am Bahnhof-Zoo, als würde ich sie selbst kennen…”

Oder, da FEM… (wenngleich schon vieles davon wieder gelöscht, weil es uns angewidert hat, das noch einmal lesen zu müssen…)

aufgrund von “FEMs kritischen Arztgeschichten”:

“..”die haben in einer Klinik einen 23jährigen Dialysepatienten sterben lassen,
weil der nicht zahlen konnte.
Waren wir mal ein Sozialstaat?
Auch eine alte Frau,
die vom Sozialamt abgewiesen wurde,
riskiert jetzt, zu sterben: auch ihr verweigern sie die Dialyse, weil sie nicht das Geld dafür hat….”

FEM verweist auf die BILD-Zeitung.

Sich bitte dorthin wenden.
Die greift das auf, wenn was dran ist.

Wie soll FEM das von hier aus überprüfen?

Vor allem, Dear, da Du den Namen der Klinik und der Stadt ja nicht näher bezeichnet hast.
>
Oder ein anderer MAIL-Auszug:

..”all die blutjungen Soldaten im Irak.
Das könnten deine eigenen Kinder sein.
Und die Leute ertragen das so.
Wenn die alle so viel Schiß hätten, wie ich –
gäbe es sicher keinen Krieg!”
ZITAT-Ende.

Ja.
Genau.
Mal saven!

Vielen Dank!
Nur zu!

Mal nach einem Halbwegs-Kaffee suchen – und dann hinaus…Ihr Lieben – haltet Euch tapfer – bis später!
Und den Nacht-Text lassen wir für Euch auf der Kommode angelehnt stehen, in
provencefarbenem Terrakotta…lichtblaue kleine Schäfchen im Hintergrund….ommmmmmm!

Schlauer Spruch aus einem der unsäglich-schlauen Bücher,
zum Abschieds-Winke-Winke:

“Die Dinge sind wie sie sind, nicht wie Du sie siehst”.

IST DAS NICHT DER PURE SCHWACHSINN???!!”

“Der Krieg ist wie er ist, nicht wie Du ihn siehst”.

Das einmal als Gegenbeispiel.
Glaubt nicht alles, was Euch da so für-viel-Geld- angedreht wird.

Take a chance on your INTUITIONEN.
Und Eurem Menschenverstand wenn Ihr schon sonst kein Haustier in der Nähe…….CU-ly & Tru-ly…
EURE FEM –
ach ja – morgen Vormittag, zwischen 10 und 12 UHR wird GEGEN DEN ABRISS DES METROPOL-THEATERS (Friedrichstraße, Berlin-Mitte) demonstriert.

Wunderbar –
auch die “Freunde der Operette e.V.” demonstrieren erstmals in ihrem Leben.

Auch FEM wird hoffentlich dabei sein.

Übrigens, natürlich sind die “MUSICALS” der moderne Ersatz für die “OPERETTEN”, was sonst?

FEM würde gerne einmal wieder eine schöne alte, superkitsch-dekorativ-aufwendig….sehen & hören.

Jetzt wird es aber Zeit!
Schon in Hut und Mantel – ! Eure FEM…

Hallo – die NachtbesucherInnen!

Das Gestern ist weit und das Morgen ungewiß.
Eine Zeile aus einem noch nicht gesungenen Song.

Die Busfahrer sind in Berlin ebenso charmant wie in der sweet Hessisch Provinz:
Du winkst Ihnen zu – und sie halten.

Vor allem, wenn sie gerade an ihrer Haltestelle angekommen sind.
Aber noch eine Sekunde zu warten, ohne wegzufahren, ist einfach hinreißend.
Und sie fahren the whole night through, also die ganze Nacht,
alle 30 Minuten.
Denn:
“Wir sind doch eine Metropole!”
Jawoll!

Die Eleganz der Stadt in gewissen Abschnitten des Ku’damms, der Uhlandstraße und der Kantstraße –
lassen completamente vergessen,
daß Berlin so pleite sein soll.

Ein paar schöne Worte zum Tagesbeginn – aber bitte sehr!

An den Systemfehler oder Bedienungsfehler, die Wirkung ändert sich nicht durch die Bezeichnung –
haben wir uns, flexibel wie immer,
schon fast gewöhnt.

Ist das erwähnenswert?
Nein!
Nichtssagend.

Wir hatten einen schönen Tag. (Wer hätte das gedacht).
(Nach dem Start…)
Hattet Ihr auch einen schönen Tag?
Kann/darf irgendwer einen schönen Tag haben, während woanders Krieg ist?
Und zwar so viel Krieg – daß er sich zu einer Medien-Industrie unvorstellbaren Ausmaßes ausgeweitet.
Diesem Krieg, ma chère,
kannst Du nicht entrinnen.

Was sind dagegen die seit Jahren zum Abendessen servierten abwechslungsweise mal bei den Palästinensern, dann wieder Israelis –

keine neuen Kamera-Einstellungen mehr möglich:
wir kennen alle.

Oh ja, gestern Nachmittag auch auf einen Dreh zufällig, fast über ein Kabel gestolpert.
Aber nur fast.
Denn es lag gar keins im Weg.
Eine Szene von “DER LETZTE ZEUGE” wurde gedreht. Mitten in einer Seitenstraße, sehr pittoresk, von Charlottenburg.
Aber innen. Nicht auf der Straße.
Ulrich Mühe war schon drinnen, in dem Café, in dem FEM- zufällig vorbeiflanierend,
wie das Leben-immer-so-spielt, nicht wahr –
in dem FEM dachte, oh, das könnte ein nettes Café, aber wurde drin gedreht.
Ulrich Mühe zwar nicht gesehen.
Aber ein schon aufregendes Gefühl, er sitzt irgendwo direkt hinter dieser Tür.

Ja, und die Probleme von ein paar hübschen Jungs,
die durchaus als Baseball-Spieler hätten durchgehen können,
sich aber unbedingt in rote Lackpumps und Lederröckchen zwängen wollten, ja, auch das ging nicht spurlos an FEM vorbei.

Der Spann des Fußes, ganz wie bei uns – nicht wahr, zu breit für den zierlichen Schuh.
Das ist eben Berlin. Wie im Kaufhaus, wenn Mutti aus der Umkleidekabiene kommt, und fragt – :”Wie sieht das aus?”

Justamente das waren haargenau die Problems der Jungs.

Während ein anderer, der ein wenig aussah, wie ein Ehemann, der mal ein bisschen guckt – und sich ins Souterrain verzog, –
ein dezentes Schild mit Pfeil informiert – “SM” -(sado-maso)
– und auch einen nicht unbeeindruckenden Satz durfte FEM mit nach Hause nehmen –
übrigens von einem Mann-selbst:

Und der muß es wissen,
denn er arbeitet seit 28 Jahren in der noblen
(hatte auch ein paar heiße Tips wo du “alles” triffst, bis morgens um 6 Uhr- das-wird-nachgeholt…)
BAR-Gastronomie:

“Es gibt irgendwie keine richtigen Männer mehr:
Ein Drittel ist schwul.
Ein Drittel ist verheiratet.
Und der Rest ist sonderbar.”

Nicht schlecht, oder?

Na, dies-und-das-halt.
Und heute Abend, der schon gestern war,

die Lässigkeit dessen, was den Erfolg eines IN-Etablissements ausmacht –

“Du kommst rein und bist da!”

Wie in Berlin.

Nicht das Bussi-Bussi wie in München.
Nein, das ist in Berlin ganz-und-gar-nicht.
Obwohl -.
Nein, es ist das strahlende Gefühl, so angestrahlt zu werden,
als seist Du schon 10.000 mal dort gewesen, und nicht erst ein einziges Mal zuvor.
Und das lag drei Jahre zurück.

So muß es sein!
Oder, daß Dir wie von ungefähr ein Feuerzeug aufblinkt, wenn du Deines noch suchst – und der Mantel schon in den Armen eines herrlichen Menschens darauf wartet,
Du brauchst dich also nicht selbst reinzukämpfen,
Dir dabei fast beide Arme ausrenkend. Ja, das ist das feine Leben.
Wenn Dir jemand Feuer reicht und Dir in den Mantel hilft.
Findet Ihr nicht?
Seufz!
Die kleinen Annehmlichkeiten, die Dein Selbstgefühl zauberhändig in ein DIVA-Gefühl…whow-bin-ich-toll!
Und wenn dann noch der Busfahrer auf dich wartet. (Du galoppierst hin, aber das sah keiner mehr).
Und auf dem U-Bahnhof Bahnhof-Zoo wieder Menschen, uniformierte, mit einem Hund mit Zwinger um seine Lefzen.

Moment, mal saven. Wäre ja schade, wenn – genau!
Hat geklappt und – wo waren wir?
Ja, also ein schwarz-gelber Schäferhund wie aus dem Film so schön, und noch jung –
offenbar –
und sehr individualistisch –
noch nicht durch das Training seiner Individualität beraubt –
konnte nicht umhin,
Riesen-Gitter-Maulkorb (hat was Entwürdigendes für das Tier) hin oder her –
spielerisch nach einem Fetzen einer Tüte, in der mal Pommes oder so was waren – mit einer Pfote zu tatzen.
Ein herrisches: “Pfui!” brachte das Tier wieder zur Räson.
Ja, das wars für den Start in einen wunderbaren Wednesday,
einen mittleren Mittwoch, mal sehen, was der Tag so bringt.
FEM wird sich in Marzahn oder so – mit einer Frauen-Gründerinnen-Organisation treffen.

Eine andere Dame sagte gestern ins Telefon, aber die war von einem Technologie-Zentrum, in dem Venture Capital niemals für Kultur und ähnlich Nichtsbeißerisches, sondern nur “BIO-TECH” und so abenteuerlich kapitalisiert wird –
die Dame sagte: “GRÜNDER sind GRÜNDER”.
Und FEM fragte:
“Wie meinen Sie das?”

Sie meinte es so.
Bis denn – !
Und kommt doch bitte – gut – in – den – Tag!

Kußhand!

Eure FEM,
die Euch noch etwas vom Dienstagabend übrig lässt:

Hi, der Dienstagabend hat sich für seinen Morgenbruder entschuldigt.

FEMINISSIMA wiederum entschuldigt sich-rund-um bei dem Dienstag.

Es wurde such a nice day!

Was ja zeigt, den Tag nie vor dem Abend…verunglimpfen.

Blau-weiß-silber-goldgestreifter Abendhimmel über Uhlandstraße-Ecke-Ku’damm –
Was lernen wir aus allem?

HINAUSGEHEN – Dearies…die Welt schnuppern!

Das Beste sofort und gleich und alles!

Kurzes Hallo – den 50 Gästen heute –
geht es besser, ja?

Ja.
Viele Geschichten.
Schreibt das Leben.
Brauchst nur rauszugehen und ihnen zu lauschen.

Einbuddeln, sich vergraben – der-Welt-den-Rücken – ist nicht gut.
No dear, not at all.
Drum steh auf, sanfter Jüngling –
trockne Deine Tränen und wisse –
es war alles sowieso nie so gemeint …
tanze den Tango…

Wir sehen uns!
Wenn Ihr wollt.
Wieder.

Bleibt dran!
Es ist 21 Uhr 06 in Berlin.
Hi!