Überwacht?!

Die live-site-texts löschen wir oft, durch die Aktualisierung, und weil es sonst zu lang(weilig)..daher nun hier die Montage der wie immer hervorragenden Agentur-Kolleginnen und Kollegen: zum Bericht des deutschen DATENSCHUTZ-BEAUFTRAGTEN:
Werden wir systematisch beschnüffelt?

(AFP/Montage) Umstrittene Rasterfahndung.

Experten kritisieren die zunehmende Überwachung und Kontrolle der Bundesbürger. Vor allem die Zahl der Telefonüberwachungen hat massiv zugenommen. Ein Großteil davon war nicht einmal rechtmäßig. Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat?

Im vergangenen Jahr sei die Zahl auf 21.874 gestiegen, sagte der Datenschutz-Beauftragte der Bundesregierung, Joachim Jacob. “Eine nachvollziehbare, befriedigende Erklärung hierfür gibt es nach wie vor nicht”, bemängelte er.

Jacob kritisierte auch die geplante Speicherung von Gesundheitsdaten auf einer Gesundheitskarte. Die Vielfalt der diskutierten elektronischen Möglichkeiten sei verwirrend, der Bürger drohe den Überblick zu verlieren. “Für mich ist entscheidend, dass der Patient das Verfahren steuert.” Der Einzelne müsse entscheiden, welche Daten auf die Karte kommen.

BKA erhebt massenhaft persönliche Daten

Zu der im Zuge der Terrorismusbekämpfung angewandten Rasterfahndung sagte Jacob, es müsse gefragt werden, wie effizient dieses Instrument tatsächlich für den Anti-Terror-Kampf genutzt werden könne. Bedenklich sei, dass sich das Verfahren so lange hingezogen habe und erst im März 2003 abgeschlossen wurde. Es sei außerdem fraglich, ob es die Absicht des Gesetzgebers war, dem Bundeskriminalamt eine Befugnis zur massenhaften Erhebung personenbezogener Daten zu geben. Daten, die keine Hinweise ergeben hätten, müssten unverzüglich gelöscht werden.

Führt die technologische Entwicklung und der rasant wachsende Bestand von personenbezogenen Daten zur schleichenden Aufweichung des Datenschutzes?

Die Rechtsprofessoren Otto Backes und Christoph Gusy von der Universität Bielefeld sind dieser Frage nachgegangen. In einer Lausch-Studie analysierten sie 554 Telefonüberwachungen und mussten feststellen, dass nur ein Viertel davon rechtmäßig angeordnet war.

Richter soll vor staatlicher Willkür schützen

Die Zahl der Telefonüberwachungen hat sich seit 1995 mehr als verfünffacht. Um den Bürger vor Willkür zu schützen, darf nur ein Richter eine solche Überwachung anordnen und zwar nur dann, wenn eine sogenannte Katalogtat, wie zum Beispiel Mord, Menschenhandel oder schwere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliegen.

In der Praxis herrscht fehlende Routine

In den meisten Fällen erwähnten die Richter jedoch weder eine Katalogtat, noch prüften sie die Rechte des Beschuldigten. Stattdessen wurden tausende Bürger hemmungslos beschnüffelt. Backes macht für diese Versäumnisse die fehlende Routine vieler Ermittlungsrichter verantwortlich: “Wer jahrelang nur Miet- oder Familienrecht gemacht hat, der ist dann nicht mehr in der Lage, eine Telefonüberwachung auf ihre Rechtmäßigkeit hin zu prüfen”.

Beschwerden machen Arbeit

Obwohl das Gesetz auch vorsieht, dass alle Betroffenen nach der Abhöraktion über den Vorgang in Kenntnis gesetzt werden müssen, hielten die Ermittler dies nur in drei Prozent der Fälle für nötig. Backes hat dafür eine einfache Erklärung: “Immer wenn jemand benachrichtigt wird und sich dann nicht erklären kann, in welchem Zusammenhang er da in diese Sache reingeraten ist, dann wird er sich beschweren und jede Beschwerde macht Arbeit. Und das will man nicht und deswegen benachrichtigt man nicht.”

Auch Verteidiger bieten kein Schutz vor Willkür

Backes nannte die Vorgehensweise “einen schweren Eingriff in die Grundrechte der Betroffenen.” Wer nicht erfahre, dass er abgehört werde, könne sich nicht wehren, weil ohne Benachrichtigung durch die Staatsanwaltschaft kein Verteidiger aktiv werden kann. Aber auch ein Verteidiger bietet nicht immer Schutz vor staatlicher Willkür. Obwohl drei Viertel der Anordnungen schon aus formalen Gründen rechtswidrig sind, legen die Anwälte nur in jedem hundertsten Fall Einspruch gegen die Verwendung der Abhörergebnisse vor Gericht ein. Kein Wunder, vertrauen sie doch auf die vorausgegangene Prüfung durch den Richter.

NYtimes: Female FBI..

Ja, ne Filmstory eigentlich…hier könnt Ihr Euer Englisch mal wieder auffrischen..Presse-Spiegel, mal wieder NYtimes.

Es geht um eine amerikanische angebliche Doppelagentin des FBI und dazu noch anscheinend keine reinrassige…Weiße.., wir müssen dringend ein neues Lexikon organisieren…dann geben wir nächstens ein paar Vokabeln an: seit dem Umzug sind die Mountains of Bücher, Lexika und so, noch nicht wieder ausgepackt, ruhen im Keller von Freunden, denn wir wohnen auf “Übergang”. Das moderne Leben, live, das nun gerade Berliner Designer zum MAI-DESIGN inspiriert hat, zusammenfaltbare Wohncontainer auf illustren Dach-Terrassen-für-Streif-Zug-Lebende…Leben-auf-Zeit-Abruf…Doch nun zum Artikel…!
May 9, 2003 NEW YORK TIMES:

F.B.I. Informant Is Charged With Copying Secret Papers

By ERIC LICHTBLAU

ASHINGTON, May 8 — A longtime F.B.I. informant in Los Angeles was indicted by a federal grand jury today on charges that she stole sensitive national security documents from her lover, who was a veteran agent with the bureau.

The informant, Katrina Leung, 49, faces 50 years in prison if convicted on all five counts brought by a federal grand jury in Los Angeles. But Ms. Leung’s defense lawyers said the F.B.I. was making her a “sacrificial lamb” to hide its own security failings, and her husband vowed after the charges were announced that she would be exonerated of all wrongdoing.

Justice Department officials said they believed that Ms. Leung was a double agent for China for about two decades beginning in the early 1980’s, but the indictment returned today stops short of charging that she actually engaged in espionage by passing secrets to China.

The authorities said that while they believed they had ample evidence that Ms. Leung gained unauthorized access to national security material it would be harder for them to track her contacts in China and prove that she actually passed on national secrets. The difficulty of introducing classified evidence in open court could further complicate her prosecution, officials acknowledged.

After weeks of high-level debate at the Justice Department over how aggressively to prosecute the case, the grand jury brought charges that largely mirror the accusations that the authorities first made against her after her arrest on April 9.

The five counts against Ms. Leung all center on the alleged unauthorized copying or possession of sensitive national defense materials.

Ms. Leung, a businesswoman and political fund-raiser who is prominent in the Chinese-American community in Southern California, was recruited by the F.B.I. as an informant in the early 1980’s. The F.B.I. paid her $1.7 million over the next two decades to provide sensitive intelligence on Chinese affairs that was considered so valuable it was used to provide numerous high-level briefings to the White House over the years.

But for virtually her entire career as an informant, Ms. Leung was having an affair with her F.B.I. handler, James J. Smith, a veteran supervisor in Chinese counterintelligence in the Los Angeles field office. The authorities say they believe that Ms. Leung would “surreptitiously” take secret documents from Mr. Smith’s briefcase during his many visits to her home in the course of their affair.

Her indictment came one day after Mr. Smith was indicted on six counts of wire fraud and gross negligence for what the authorities said was allowing Ms. Leung to take the documents and for lying to his supervisor about their affair and about her reliability. Concerns that Ms. Leung was a double-agent first surfaced in the early 1990’s, but federal officials say Mr. Smith did not report the full extent of those concerns.

Among the documents the authorities said Ms. Leung took from Mr. Smith were a 1997 report on Chinese fugitives, a transcript of a conversation Ms. Leung had with a Chinese handler named Mao, and a telephone list related to an F.B.I. investigation into Chinese nuclear espionage. The authorities are also investigating the possibility that Ms. Leung tipped off the Chinese to the fact that the United States had bugged China’s version of Air Force One after Beijing bought it from the Boeing Company in Seattle.

Ms. Leung and Mr. Smith are likely to be arraigned on Monday. Ms. Leung remains in custody, and a Justice Department official who spoke on condition of anonymity said prosecutors plan to continue to fight her release on bond on the grounds that she is a risk to flee the country. Mr. Smith was freed on $250,000 bond shortly after his arrest, and Ms. Leung’s family and lawyers maintain prosecutors are giving him preferential treatment.

Ms. Leung’s husband, Kam Leung, speaking to reporters outside his home in Pasadena, Calif., after the indictment was announced, said prosecutors had demonstrated “blatant discrimination against women and the foreign-born.”

Interessant, oder?

SZ-Zitrone

meistens kopieren wir nur “gute” Sachen.

Die wir für Euch aussuchen.

Nachdem wir sie selbst konsumiert und für brauchbar…bis unvergesslich..eingestuft…

In der letzten Zeit haben wir in der doch jahrzehnt-geschätzten SÜDDEUTSCHEN öfter Zeilen gelesen, die uns weniger gefallen – bis GAR NICHT gefallen.

Um solch einen Kommentar, von gestern, handelt es sich nun, dem wir die FEMINISSIMA “ZITRONE” verleihen.

Denn optimistisch-eingestimmt, hatten wir nur bei uns eine Rubrik “supissima” – es fehlte die “malissima”, nachdem wir, freundlich-wie-meistens, die Rubrik “Mama Mia” gestrichen hatten, die eine Mitarbeiterin als Eigen-Idee reklamiert hatte und dann beim Aussteigen mitnehmen wollte, natürlich ! Warum uns der Kommentar in der SZ mißfällt, kommentiert FEMINISSIMA im Kommentar zum Kommentar – also direkt im Anschluß, gleich, hier ja immer live-vor-Ort-..noch mal eben die Stulle…die Finger abwischen und den Mundschutz vor..
07.05.2003 19:35 Uhr sueddeutsche-online

Kommentar

Flucht aus der Wirklichkeit

Die Gewerkschaften verfügen über ein erstaunliches Talent, sich öffentlich zu blamieren.

Von Robert Jacobi

(SZ vom 08.05.03) – Trotz des erkennbaren Willens, ihr Blockiererimage endlich abzulegen, fallen sie immer wieder in die alten Verhaltensmuster zurück: Wir wollen nicht verhandeln, verkünden sie, sondern schwenken lieber unsere Fahnen. Wenn wir uns im politischen Diskurs schon nicht durchsetzen können, verabschieden wir uns wenigstens pfeifend und trommelnd. Der Bundeskanzler will nicht mehr auf uns hören, also hören wir auch nicht auf ihn.

Zwar haben die Gewerkschafter am Dienstag nur ein Treffen mit Gerhard Schröder abgesagt, das beiden Seiten keinen Erfolg versprach. Die Symbolwirkung aber geht weit über diesen Anlass hinaus: Die Gewerkschaften lassen nicht nur die Regierung, sondern das ganze Land wissen, dass sie nicht gewillt sind, den Vorschlägen des Bundeskanzlers zu folgen. Schröders Reformagenda lehnen sie ab, ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept vorzulegen, wie der überlastete Sozialstaat umzubauen ist.

Es erregt geradezu Mitleid, wenn die Gewerkschaften im Streit um die Finanzierung des Krankengelds und die Kürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengelds ihre gesellschaftliche Bedeutung aufs Spiel setzen. Nicht nur für Betrachter aus dem Ausland ist es kaum nachzuvollziehen, warum dieses Programm einen solchen Aufruhr verursacht.

Natürlich klingt es oft überzogen und schrill, wenn Gerhard Schröder auf den Regionalkonferenzen sein Programm verteidigt. Er stilisiert sich zum Retter der Nation, der gegen alle Widerstände endlich umsetzt, was seine Vorgänger verschlafen haben. Das ist nicht gerechtfertigt, denn seine Pläne sind nicht mehr als erste Reparaturen, die für einen reibungslosen Neustart dringend notwendig sind.

Sicherlich wird mancher Langzeitarbeitslose nach der Reform schlechter gestellt sein als heute. Anderen aber wird sie nutzen – wenn nicht finanziell, dann doch, indem sie von den Sozialämtern in die Arbeitsämter zurückkehren, dort intensiver betreut und möglicherweise sogar in Jobs vermittelt werden. Beständig warnen die Gewerkschaften vor Sozialabbau. Doch es ist nötig, die Beiträge effizienter zu verteilen, die auch ihre Mitglieder an die Sozialkassen zahlen.

Der Sozialstaat ist kein sich selbst tragendes Gebilde, das zugunsten der Wirtschaftslobby zerstört werden soll. Vielmehr sollte er im Kern ein Solidarsystem sein, das Geld der Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Menschen weiterleitet, die nicht für ihren Unterhalt aufkommen können. In guten Zeiten wurde dieses System mit zahllosen Aufgaben überfrachtet, die mit dem ursprünglichen Anliegen nichts zu tun haben.

Jetzt reichen wegen der hohen Arbeitslosigkeit und des schleppenden Wirtschaftswachstums die Einnahmen nicht mehr, weshalb die Ausgaben dringend reduziert werden müssen. Und zwar so stark, dass die Beiträge sinken und Unternehmen im nächsten Aufschwung möglichst bald wieder einstellen können.

Viele Gewerkschafter verschließen sich dieser Einsicht und damit der Wirklichkeit einer globalisierten Welt, in der Kapital dort investiert wird, wo es die höchsten Erträge bringt. Teilweise leugnen die angeblichen Vertreter der Arbeitnehmerschaft sogar den Zusammenhang zwischen Lohnnebenkosten und der Zahl der Arbeitsplätze in diesem Land.

Die Vorschläge der Gewerkschaften beschränken sich weitgehend darauf, ein weiteres Investitionsprogramm aufzulegen oder die Vermögenssteuer wiederzubeleben. Ersteres würde den Staatsbankrott nur beschleunigen, letzteres die Kapitalflucht verstärken. Mehr an Ideen kommt nicht.

Diese inhaltliche Leere gründet auch auf der Zerstrittenheit im Gewerkschaftslager, das ein jämmerliches Bild abgibt. Obergewerkschafter Michael Sommer müht sich längst, seine Kollegen zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu bewegen, und hat deswegen jetzt sogar ein eigenes Gegenkonzept zur Reformagenda des Bundeskanzlers vorgestellt.

Sommer und seinem Dachverband fehlt aber die Machtbasis, so dass er sich in entscheidenden Fragen meist Hardlinern wie Metallgewerkschafter Klaus Zwickel und Verdi-Chef Frank Bsirske unterwerfen muss. Zwickel muss seinen Platz bald für einen langjährigen persönlichen Gegner räumen. Da soll der Abgang wenigstens kraftvoll ausfallen.

Bsirske versucht, mit überzogenen Sprüchen seine Riesengewerkschaft hinter sich zu scharen und von internen Machtkämpfen ebenso wie von enormen Finanzproblemen seiner Organisation abzulenken. Diese Herren nehmen in Kauf, dass darüber ein Bündnis für Arbeit scheitert oder der Gewerkschaftsrat platzt.

Auf diese Weise verraten sie die Interessen ihrer Mitglieder, denn wer sich verweigert, verzichtet freiwillig auf den Anspruch, als Gesprächspartner ernst genommen zu werden. Manche Spitzengewerkschafter haben nicht nur den Anschluss an die ökonomische Wirklichkeit verloren.

Sie sehen schon Parallelen zur Entmachtung der Gewerkschaften unter der Nazidiktatur. Mit solchen Tönen aber schaden sie ihrer diffusen Sache nur. Die Hemmschwelle des Kanzlers sinkt, sich mit Hilfe der Opposition und ihrer Mehrheit im Bundesrat gegen Fahnenschwenker und Trillerpfeifer durchzusetzen. Im Erfolgsfall sollte er den Gewerkschaften dafür danken.

SPD wird 140…/

Presse-Spiegel-

spiegel-online/sueddeutsche…./Sozialdemokratie nach 140 Jahren…LAFONTAINE zur 140-Jahr-Feier der SPD nicht eingelanden und kein Konterfei vom ‘Rebellen’ auf dem Einladungsfoto mit den Parteivorsitzenden…Lafontaine war ja auch mal Parteivorsitzender. Hatte er nicht in einem Handstreich den, äh, wie hieß er doch gleich? Zuletzt Schwimmbad-Minister? Ja, hinweggefegt, wenig königlich? Natürlich war Scharping immer eine gehemmte Persönlichkeit. Er hätte niemals in die Politik eintreten dürfen..na, der Schmerz wird wenigstens gut bezahlt…also, juchhu, wieder was zum Auflachen…in diesen Zeiten: Lafontaine wirft seinem Feind Schröder “stalinistische Methoden” vor…die HAHNENKÄMPFE….auf hohem Niveau und das Volk hungert…

spiegel-online:

SPD-FEHDE

Lafontaine bezichtigt Schröder stalinistischer Methoden

Der Streit zwischen Oskar Lafontaine und der SPD-Parteispitze hat eine neue Dimension erreicht. Weil Lafontaine nicht zur 140-Jahr-Feier der Genossen eingeladen worden ist, wirft er nun Gerhard Schröder vor, mit ihm so umzugehen, wie einst der sowjetische Diktator Stalin mit seinem Rivalen Leo Trotzki umgegangen ist.

DPA

Schröder, Lafontaine: Die Sticheleien gehen weiter

Rom – Lafontaine sagte gegenüber der römischen Tageszeitung “La Repubblica”, es gebe “interessante historische Parallelen” zu seiner Nichteinladung zu den 140-Jahr-Feiern der SPD. “Während des Stalinismus’ wurde Trotzki von den offiziellen Fotos weg retuschiert. Heute wendet Schröder die gleiche Methode an, indem er mich nicht zum Parteifest einlädt.”

Auf der Einladungskarte zur 140-Jahr-Feier der SPD am 23. Mai im Berliner Tempodrom sind Köpfe von SPD-Vorsitzenden abgedruckt: Schröder, Brandt, Bebel, Lassalle. Das Konterfei Oskar Lafontaines fehlt auf der Karte.

Lafontaine, der für viele den linken Flügel der SPD repräsentiert, kommentierte Schröders Politik in “La Repubblica” mit den Worten: “Es reicht nicht, gegen die Kriege von Bush zu sein, um links zu sein.”

Mit der Schröder-Stalin-Nummer hat Lafontaine erneut zu einem gewagten historischen Vergleich gegriffen. Jüngst hat er Parallelen zwischen der Politik des derzeitigen SPD-Vorsitzenden und der des Kanzlers Brüning am Ende der Weimarer Republik gezogen – sehr zum Unwillen Schröders.

Unbeliebt bei den Spitzenfunktionären der Partei hat sich der Ex-Vorsitzende auch mit der Forderung gemacht, auf dem Sonderparteitag der SPD zur Agenda 2010 am 1. Juni genauso viel Redezeit zu bekommen wie der Kanzler. In der SPD-Spitze sei dies als Vorbereitung einer Ausrede gewertet worden, nicht zum Parteitag kommen zu wollen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” am Mittwoch. Sollte Lafontaine jedoch tatsächlich erscheinen, so die Zeitung, würden ihm die SPD-Oberen eine “fulminante Abfuhr” erteilen.

Mail zur Rente&Umzu

Wir freuen uns ja immer diebisch.(warum hat Freude was mit DIEBhaft-diebesgut-dibbe-wie-driwwe-zu tun? Ja, also danke für Eure Post und gerne veröffentlichen wir auch immer wieder von zeit-zu-zeit…und freuen uns auch un-diebisch, über die Durchsetzungs-Zersetzungs..kraft unserer neuen Schreibweisen…schreibt-doch-bitte,wie ihr wollt-und-euch-fühlt…auch die rechtschreibreformen sind wie alle reformen in diesem land…für den müll…also, in Frankreich, in England…in Spanien, in Italien…überall wird alles außer Namen “kleingeschrieben”, warum sollen-müssen-wir- BRAIN-Belasting…okay, hier die Mail zu der allgemeinen RENTEN—und SO…und unserer Denke-Anti-Denke-DAnke!
mein Vater wurde in diesem Frühjahr 80 Jahre jung. Schweren Herzens hat er sich dann von den Resten einer Firma getrennt, die er in den Nachkriegsjahren aufgebaut, und die sich im Verlauf der Jahrzehnte dem Markt angepasst hatte –

Unvorstellbar für diesen Mann, mit 65 “aufzuhören” und damit “zum alten Eisen” zu gehören. Er war und ist bis heute gewissermaßen der “Boß” ; AUCH vor sich selbst…Rente? Was ist das? Ein Leben lang horrende private Versicherungsbeträge gezahlt, aber scheint sich zumindest nun auszuzahlen..?

Anders die Situation meiner Mutter: nach der Scheidung meiner Eltern, besaß sie “rentenmäßig” auch nix, da sie im “Familienbetrieb” mitgearbeitet hatte. Und “früher” wurden offenbar “Familienmitglieder” vor allem als unbezahlte und unversicherte Arbeitskräfte eingesetzt.

Meine Mutter begann dann als Bürokraft, nahm ein Darlehen auf, um ihre absehbar niedrige Rente, schon durch Privateinzahlung bei der Bundesversicherungsanstalt aufzubessern.

Kaum trat die erste Rezession ein, wurde meine Mutter gegen eine Abfindung mit einem Pulk anderer “älterer” Menschen, “abgebaut”.

Meine Mutter zerbrach an dieser Ausmusterung.

Sie erkrankte schwer. Und starb mit 60 an Krebs.

Was will ich erzählen?

Nun, das “Heer” (verzeiht den militärischen Begriff..) der sogenannten “Alten” – sie sind nicht wirklich alt, die meisten nicht – sondern sie vergreisen nur dann schnell, und verfallen auch geistig, wenn sie NICHT mehr gebraucht werden, keine Aufgaben mehr auf sie warten.

Mein Vorschlag daher – halb-ehrenamtlich-halb-bezahlte-Weiter-Freiweilligkeits-Berufstätigkeit nach dem wie-auch-immer-gestaffelten Austrittsalter…

Im sozialen Sektor fehlen dauerhaft Arbeitsplätze.

Und in jedem Supermarkt : früher gab es auch hierzulande (in den USA noch immer) diese guten Geister, die Dir Dein Eingekauftes eingepackt haben und sogar…nach Hause gefahren …im Notfall.

In all diesen Bereichen des SERVICE ist unser Land Notstandsgebiet.

Auch der Service an den Tankstellen – den guten alten Tankstellenwart, ausgestorbener Beruf? der nach dem Öl schaut, Dir die Scheiben wischt…auch hier Stelleneinfrieren ohne Ende…und für den Konsumenten immer weniger Lebensqualität.

Will sagen, mit Fantasie und dem Nachdenken darüber, was die Menschen BRAUCHEN …ließe sich m.E. die Absolut-Krise dieses Landes, materiell aber auch “psychisch” – verbessern.

Die abstrakt-blutlosen Rüruppigs und wie sie alle heißen, auch die Dosenpfand-Einführer – lauter Null-Nummer-Ausgaben in meinen Augen – die selbst gut verdienen, aber mit ihren “Ausführungen” dem Land nur weitere Rückschritte bescheren…auch das Aufgeblasen-Leerlauf-Getue von Kanzler Schröder…kann ja nicht wahr sein, oder? Allgemeine Verelendungs-Propaganda? Armut für alle?

Warum geben die Reichen nicht mal auch freiwillig etwas heraus?

Anstatt sich vor Langeweile als Kellner in Berliner Nobelherbergen zu tummeln und Zuschauer in Talk-Shows zu langweilen?

Das “Stiftungswesen” (scheußliche deutsche Wort-Kreation, sorry!), in den USA eine Selbstverständlichkeit….hier nur wieder elitäre Zirkel für bereits elitär-Betuchte oder elitär-Gebildete.

Für die Volks-wirtschaft und das Volk…die breite Weiterbildung…tja, soweit wird nicht gedacht-gefühlt, nur bei Hochwasser!

Schönen Nachmittag !

Und verblüht nicht!

Eure Mai-Blüte

Hoffnung bei Hirntumoren

Hin und wieder übernehmen wir Fremdtexte, auch wenn wir wissen, daß Ihr sie faktisch nicht lest.

Trotzdem…also hier geht es wieder einmal um Krebsforschung. In diesem Fall Hoffnungsausblicke für Hirntumor-Erkrankte. Wir entnahmen den Artikel von spiegel-online/wissenschaft.

Bitte sehr/danke sehr!
KREBSFORSCHUNG

Erkältungsviren vernichten Hirntumoren

In Mäuseversuchen haben Forscher Viren gegen Krebszellen kämpfen lassen – die experimentelle Schlacht gewannen die Erreger. Die Resultate lassen Mediziner auf eine neue Therapie gegen Hirntumoren hoffen.

Im Kampf gegen tödliche Krebserkrankungen des Gehirns haben Forscher möglicherweise einen neuen Verbündeten gewonnen: einen manipulierten Erreger aus der Gruppe der Adenoviren, die sonst Erkältungen hervorrufen. Wie das amerikanisch-spanische Team im “Journal of the National Cancer Institute” berichtet, konnte das Virus in krebskranken Mäusen Hirntumoren komplett vernichten – nahezu ohne gesundes Gewebe anzugreifen.

Adenoviren unter dem Mikroskop: Verbündete im Kampf gegen den Krebs?

Zwar gab es zuvor bereits ähnliche Versuche, und auch der neue Erreger beruht auf einem schon früher erprobten Virus. Doch die verbesserte Version zeigte offenbar einen solchen Erfolg, dass das US-amerikanische National Cancer Institute die Entwicklung eines entsprechenden Medikaments finanzieren will. Das Mittel könnte bereits Ende des nächsten Jahres an Menschen erprobt werden.

Die Wissenschaftler um Juan Fueyo vom M. D. Anderson Cancer Center der University of Texas hatten das Virus namens Delta-24-RGD an Mäusen mit bösartigen Gliomen getestet, der gefährlichsten Form von Hirntumoren. Die kranken Tiere bekamen den Erreger direkt in die Geschwulste gespritzt. 60 Prozent der behandelten Nager überlebten länger als vier Monate, während unbehandelte Tiere im Schnitt nach weniger als drei Wochen starben.

Als die Forscher die Gehirne der behandelten Mäuse untersuchten, fanden sie dort, wo vorher Tumoren waren, nur noch Löcher und Narbengewebe. “Wir haben noch nie zuvor ein solches Ansprechen bei anderen Therapien beobachtet, weder in Tierversuchen noch beim Menschen”, schwärmt Fueyo. “Wir glauben, dass die Behandlung ein großes Potenzial hat, aber es sind noch sehr viele Untersuchungen nötig.”

Das Virus Delta-24-RGD ist eine Weiterentwicklung von Delta-24, einem genetisch veränderten Adenovirus, das in früheren Versuchen zwar das Tumorwachstum unterdrücken konnte, aber insgesamt nicht so effektiv war wie erhofft. Fueyo und Kollegen veränderten diesen Erreger so, dass er einfacher an Krebszellen andocken kann. Glaubt man den Forschern, dann ist die neue Variante sechsmal infektiöser, repliziert sich effizienter und ist überdies für Krebszellen tödlicher als die alte Version.

IM INTERNET

· M. D. Anderson Cancer Center

· “Journal of the National Cancer Institute”

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Um zwischen gesunden und kranken Zellen unterscheiden zu können, nutzen die Wissenschaftler eine genetische Eigenart von Tumorgewebe: Krebszellen fehlt das so genannte Retinoblastoma-Protein. Dieses Eiweiß, kurz Rb-Protein genannt, verhindert in normalen Zellen eine unkontrollierte Vermehrung. Fehlt es jedoch, dann teilen sich die Zellen wieder und wieder, es entsteht ein Tumor.

In gesunden Zellen hat das Rb-Protein noch eine andere Funktion: Es hindert eindringende Viren daran, sich zu replizieren. Normale Adenoviren verfügen als Gegenmaßnahme über ein Eiweiß, welches das Rb-Protein bindet. Bei Delta-24-RGD ist dieses Virenprotein jedoch ausgeschaltet, wodurch der Erreger in gesunden Zellen keine Chance hat. Einzig Krebszellen, die nicht über das Rb-Protein verfügen, werden befallen und vernichtet.

In einen Tumor gespritzt, breiten sich die Viren wellenartig aus und zerstören die Krebszellen. Nur in einer kleinen Zone um das Geschwulst könnten gesunde Zellen in Mitleidenschaft gezogen werden, so die Forscher. Ob dadurch beim Menschen neurologische Schäden entstehen, können die Wissenschaftler vor Beginn klinischer Studien nicht sagen. Unklar ist auch noch, wie sich das Immunsystem verhält – wenn es die Viren zu früh ausschaltet, könnte der Tumor die Therapie überstehen.

Berliner Zeitungskrieg

Eigenes Anschauen und akute Quelle – substancially:spiegel-online
BERLINER ZEITUNGSKRIEG

Clement ruft zum Krisengipfel

Im Kampf um die Vorherrschaft um den Berliner Zeitungsmarkt drohen die Verlage Springer und Holtzbrinck damit, ihre Hauptstadt-Blätter einzustellen. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement gibt sich unentschlossen und will einen runden Tisch einberufen.

DPA

“Berliner Zeitung” und “Tagesspiegel”: Wer überlebt?

Berlin – Kommt sie nun, die Ministererlaubnis, oder kommt sie nicht? Auf diese Frage gab Clement nach einer mehr als fünfstündigen Anhörung nur Worthülsen von sich: “Wir sind in keiner Richtung festgelegt”, sagte er. Und den folgenden Satz: “Dabei wissen wir alle, dass wir uns auf einem ziemlich sensiblen Feld bewegen”.

Wie sensibel der Fall “Berliner Zeitung” ist, machten zwei Kontrahenten unmissverständlich deutlich. Stefan von Holtzbrinck verlangt von Clement, trotz des Verbotes vom Kartellamt, die Übernahme der “Berliner Zeitung” per Ministererlaubnis abzusegnen. Ansonsten, so der Verleger, werde er den “Tagesspiegel” nicht mehr am Leben erhalten. Das Blatt mache weiterhin “hohe Verluste” und Kaufinteressenten gebe es nicht. Von einer Einstellung wären 300 Arbeitsplätze betroffen. Auf der Gegenseite brachte der Springer Verlag ähnlich kräftige Drohungen ins Spiel: Sollte die Ministererlaubnis kommen, so wäre dies der “Todesstoß für die “Berliner Morgenpost” und die “Welt”, sagte Springer-Geschäftsführer Josef Probst.

Bis Mitte Mai müsse Clement entscheiden, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen. Dabei vertraut der Minister offenbar nicht allein auf sein eigenes Urteil. Clement regte ein Gespräch der Zeitungsverlage mit Bund und Ländern an, um gemeinsam nach Lösungen aus der Zeitungskrise zu suchen.

Holtzbrinck hatte die Sondergenehmigung beantragt, nachdem das Bundeskartellamt den Kauf des Berliner Verlags vom Konkurrenten Gruner + Jahr aus wettbewerbsrechtlichen Bedenken gestoppt hatte. Zu dem Verlag gehören bereits die Boulevardzeitung “Berliner Kurier” sowie die Stadtillustrierte “Tip”. Neben der Springer-Führung hatten sich die Manager mehrerer andere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage gegen die Übernahme der “Berliner Zeitung” ausgesprochen.

Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke wertete die Schließungsabsichten der Verlage als “unzulässigen Druck auf die politischen Entscheidungsträger”. Ver.di sei gegen eine Fusion von “Berliner Zeitung” und “Tagesspiegel”, da dadurch “weitere Einschränkungen der Presse- und Meinungsvielfalt in der Hauptstadt” zu befürchten seien.

Auf der Grundlage des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen darf die Ministererlaubnis nur erteilt werden, wenn die “gesamtwirtschaftlichen Vorteile” schwerer wiegen als die wirtschaftlichen Bedenken oder ein “überragendes Interesse der Allgemeinheit” besteht. Holtzbrinck argumentiert, dass nur bei einer Übernahme der “Berliner Zeitung” die Pressevielfalt in der Hauptstadt erhalten werden könne und dies dem Gemeinwohl diene. In der deutschen Medienlandschaft wäre es das erste Mal, dass eine Ministererlaubnis für die Übernahme einer anderen Zeitung erteilt wird.

Mit einer Auflage von derzeit 192.000 Exemplaren ist die “Berliner Zeitung” die größte Abonnement-Zeitung in der Hauptstadt. Es folgen die “Berliner Morgenpost” (150.000) und der “Tagesspiegel” (139.000). Die beiden Springer-Boulevardzeitungen “B.Z.” und “Bild” bringen im Verkauf im Großraum Berlin 243.000 beziehungsweise 141.000 Exemplare über die Ladentische. Beim “Kurier” sind es 140.000.

Gründonnerstag-Mond & Mord /03

Zwischen-Stimmungs-text / auch keine Short Story…aber immer öfter ähnlicher ..
Guten Tag – !

Berlin, 16 Uhr 15:

Die Täter von Tom und Sonja sind gefasst.

Und was jetzt?

Wo dürfen wir lesen, daß Deutschland (nach Belgien…) einsame Spitze ist?
In der Statistik der ermordeten Kinder?

Auch die Strafrechtreform “schützt” – so war gleich danach zu lesen,
nach wie vor in erster Linie
die TÄTER.
Weil die Täter meistens Männer sind?
Und die Gesetzesreformer meistens Männer sind?

Die Mutter eines ermordeten Mädchens,
die einst im Gerichtssaal zur Selbstjustiz griff und den Peiniger und Mörder ihrer Tochter erschoß –

ihr gehörte damals alle Solidarität.
Jedenfalls die der Mütter.

Milde Richter – auch ein Vater, Arzt, der kürzlich seinen Säugling zu Tode “schüttelte”,
weil er nicht aufhörte zu schreien –
erhielt gerade mal 5 Jahre.
Von denen werden ihm wohl wegen “guter Führung” absehbar die Hälfte dann erlassen….

In diesem Land, liebe Mütter, könnt Ihr Eure Kinder NICHT allein spielen lassen.

FEMINISSIMA.

hier die klein-texte-der-nacht:

Hi – hi!

Der Donnerstag hat Einzug gehalten!
Have a nice night!
Milde draußen…Vollmond-Nacht…
Stille…sogar in Berlin – !

Es ist halb eins..in der süßen April-Nacht…eben an einem Restaurant vorbeigekommen,
dezent so zwei Polizei-BMWs und ein Grünberockter sagte zu Einem, den sie offenbar freundlich aus dem Restaurant komplimentiert hatten : “ei – unn die Papiercher,
die wollte mer auch gerne ma sehen!”

Ei, der kam ja aus Hesse!
Oder hat der nur e Rollespiel gespielt, damit des freundlicher geklunge hat.
Besser als :
“Rück-dein-verdammtes-Papier-raus-oder-haste-keins!”
Immer wieder reizend die kleinen Nachtgeschichten, extra für Euch aufgehoben.

Oder noch eine – :
Wieder einmal, na klar, was sonst –
in der U-Bahn-Linie 2 –
Bahnhof Zoo schon vorüber.
Richtung ruhiges Charlottenburg (soll in Wirklichkeit richtig gefääährlich sein..noch net gesehen)
kommen drei Typen rein.
Sahen irgendwie randvoll aus.
Nicht nur das.
Auch noch sonst irgendwie -merkwürdig.
Und von oben bis unten mit diesen Metall-Noppen an den Armreifen,
über die sich FEM schon bei der Hündin von Blondie mokiert hatte.
Diese drei Typen sahen so aus, daß man sie besser gar nicht sah.

Blick konstant in völlig andere Richtung.
Und auch noch, wie in diesem Fall – Gespräch mit dem Gegenüber heftigst intensiviert.
So mißachtet, in einem relativ leeren U-Bahn-Wagon, lässt sich einer der Drei-
knallrotes Gesicht, Noppen-allover – neben FEMS Gegenüber krachend nieder
und fragt uns –
“Glaubt Ihr an den Teufel!”

Und dann die Synchron-Leistung:
Die U-Bahn hält.
Wortlos stehen wir auf – ein bedauerndes: “Müssen leider aussteigen!” – hinter uns lassend –
verlassen den Wagon – und steigen in den nächsten wieder ein.

Wenn das nicht perfekte De-Escalation war!

Und nicht mal abgesprochen!

Manchmal denken Menschen tatsächlich sekundengleich dasselbe:

“Hier-besser-jetzt-sofort-weg!”
Und wir stellten fest, daß wir solche Typen, zwischen Suff und Wahnsinn oder beidem zugleich, noch nie in der U-Bahn erlebt hatten und hätten.

Na, die Stationen liegen immer dicht beieinander.

Übrigens, wie nicht anders zu erwarten war,
schossen die amerikanischen Soldaten erst dann mindestens 10 anti-amerikanisch demonstrierende Demonstranten tot,
als die natürlich aus der demonstrierenden Menge auf die armen Soldaten geschossen hatten.

Hier der Klein-Text von gestern:

Ja, sorry!
Hier wird gerade ein bissi gelüftet!
Die letzten verstaubten Text-Fizelchen sind dem virtuellen Osterputz und so –
gnadenlos zum Opfer…gefallen…
Wir haben den Texten die Freiheit zurückgegeben.
Wirr-nirvana-im-weiten-All-der-vielen-Lösch-Texte mit anderen
unentwegt-plappernd – !
Oder fliegend.
Oder sich auflösend.
Oder einfach lachend.
Kichernd!
“Raus aus der Enge eines Schreibgeräts!”

Bis später!
Bleibt dran!
If you like!
FEM begrüsst,
mit Staubwedel und geistigen Lockenwicklern…
dennoch mal eben – wenngleich wie immer –
leicht verspätet –
ihre treuen Gäste – die Häfte von gestern –
aber es ist ja noch TAG – habt Ihr mal reingeschaut.
Die schlechte Laune vom Leib geschrieben.
Und die E-mails, die nicht ankommen – ja, da muss jetzt mal der Web-Master ran.
Seit den Super-Anti-Junk-Filter mal auf einen User-Rat hin gedrückt, bleiben nicht nur die Junks fern –
wirklich ein Segen!

aber auch wichtige Mails, die noch nicht in der persönlichen Liste sind.

Das kann leicht zu sehr unangenehmen Mißverständnissen führen!

Sehr sogar!

ephemer,alles

im September 2008 in SUPISSIMA gesetzt, damit der Text aus 2003 nicht so untergeht..Der text beginnt;

Hier noch ein paar-Wortverliebtheiten…wir sind-zuweilen-eitel-warum-nicht-

von gestern – immerhin im live-text ne Quote von 56 LeserInnen (danke!) geholt…

live-text vom 14./15. April 03

—Bushs-Buschmesser-buscht-backmesserisch-bald-beginnend-bereits-wieder-buschklopfend…vielleicht zu Ostern, zu-KARFREITAG, als unser Jesus Christ angenagelt wurde, von seinen Häschern & Verrätern???
Jedes Jahr neu. Und wieder aufersteht?
Vergebung aller Sünden.
Beichte am Sonntag.Und alles vorbei.

Vergeben, vergessen, verloren, geschoren. Schreit-zum-Himmel.

Handelspakt.

(42 visitors um 13 Uhr 13, was will das sagen..??)
Und vorhin lautete es noch:
Es ist 12 Uhr mittags.
Gerade eben hingegen noch:
10 Uhr in Berlin.
Und heute schon 30 Gäste in unserer Lounge?
Wie reizend!
Wir reichen einen Kaffee mit geschäumter Sahne:
kostenlos!
Bitte-sehr!
Und wir machen Euch auch keine Arbeit, für die Ihr bezahlt werdet!
Transparent geht es in diesen very charming morning.

Lockerleicht können wir die Lustlosigkeit eines Herrn Gerster nachvollziehen.
Unter uns –
wer möchte schon für schlappe 250.000 Euro im Jahr (oder im Monat? Unsere Quelle war da nicht so genau..ts,ts,ts!) ordentlich arbeiten?

Kai Uwe Ricke (hat die Praktikantin den Namen ordentlich abgeschrieben oder schreibt sich Ricke vielleicht RIEKE, nein?)hat mehr Lust.
Denn für 1,25 Millionen Euro im Jahr
(wie fühlt sich so was an? Wie fühlen sich so viele Scheine an? Wie sehen die aus?

kann man auch als Telekom-Chef mal spielerisch Briefkästen abhängen und auch –

wieder aufhängen
lassen.

Was wohl ein Herr Mehdorn verdient?

Und was die SPD verdient?

Herzlichen guten Morgen,
bei FEMINISSIMA…
..hereinspaziert, hereingestömt!
Wir nehmen-keinen-Eintritt-wir-sind-normal-uhr-so-und-froh.!”
Gestern in der U-Bahn –
wie immer die Linie 2:
Junges, sehr-sehr-dünn-Frauchen küsst anstelle ihres Gefährten-seehr-sehr-dünn-noch-dünner,
den beigefügten Mischlings-Schlittenhund.
Der wendet höflich, aber bestimmt, den Kopf weg.
Und blickt leicht-verlegen in die U-Bahn-Gäste-Runde.
Während mit Vortragsstimme ein jung-sehr-jung-Mann das U-Bahn-Auditorium um Aufmerksamkeit für seinen Vortrag bittet:
“Ich bin HIV positiv-und-die-Kasse-zahlt-teure-Medikamente-nicht” –
um eine kleine milde Spende spendet.

Wie vermutet, ist FEM die einzige, die spendet.

Und ein Wort verliert…
“Ei, es iss nur wenisch…”
Die überraschte-Antwort-immer-wieder-denn-die-Menschen-sprechen-nicht-mit-den-Unberührbaren,
wenn sie denn schon etwas herausrücken. Nestelnd, umständlich, peinlich berührt.
Sie tun es, wenn denn, mit starrem Geradeaus-Blick.
Und mit Gerade-aus-gestrecktem-weit-weg-vom-eigenen-Körper-und-Seele- & Sein-Daseins-
Fingerspitzen-Zigarettenspitze-Mentalitätenkomplex..ziemlich komplex-!
Perplex,nicht wahr??

Hi, good-good-good-good vib!rations- !
Schon die Kunst konsumiert,
viel-schreiben-über-nichts?

Dann täglich GALA lesen.
Jetzt verstehen wir auch, wie alles kam und kommt – so einfach alles-transparent,wie schon gesagt :
RTL = auch gleich Bertelsmann,= auch gleich GRUNER & JAHR = auch gleich STERN, BRIGITTE, und === auch gleich…GALA…

WIR trinken jetzt auch mal eben unseren kalten Kaffee!

Die kühlhitzig-erprobten-Texte der Nacht…bitte sehr,
hier sind sie –

wir haben sie nicht …verbracht…

Willkommen, Welcome, Bienvenues, Bienvenidas – !
Und natürlich auch Bienvenus y Bienvenidos.

Metallisch-stimmiges-ebenerdig-bleibendes-Leerlauf-Geschwätz-alles-plattwalzend-schon-immer-gewußt-traumlos-unträumerisch-romantiklose-Männer-aber-auch-Frauen-in-Welten-die-nur-noch-im-lila-Dahindämmer-bläulich-im-Scheinwerferlicht-des-Kunstlichts-kunstvolle-Schritte-sei-mein-tonight-Zauberwelten-gegen-Bares.

Willkommen zum Dienstag!

Ein frisch-aufgeräumter Dienstag,
der sich noch nicht entfaltet hat,
es ist 0Uhr 30 oder mehr in Berlin,
hat gerade den müd-gewordenen-Montag verabschiedet.

Die allgemeine Tendenz zur Unschlüssigkeit hält an.

Diskutiert wurde und wird ja übrigens gar nicht nur sonntagabends bei CHRISTIANSEN,
sondern auch montags in Berlin
und auch im Bayrischen Rundfunk.

Und wo nicht noch alles…
Dort just,
beim BR,
fanden sich in artiger, wenngleich merkwürdiger Runde,
unter anderem Alice Schwarzer,
einer der diversen, plötzlich sichtbaren Exil-Iraker,
ein Herr Meyer,
und ein Herr mit dem Vornamen Olaf,
der aber nichts mit dem “Olaf” unserer Kurzgeschichte (siehe Short-stories)zu tun hat,
sondern mit Nachnamen Henkel heißt.
Er scheint ein klein-wenig,
oder nur ungünstig geschminkt?
zugenommen zu haben.

Er, der Herr Henkel:
(“Erlauben Sie mir, Frau Schwarzer..”)
verwunderte sich arg-und-mit-Verlaub
über die
“so-nie-erlebte-Welle von-Haß-Mails” !

Und dabei bloß ein “Kommentar” in der “BILD” (seit ca. eineinhalb Jahren, seit Ruhestand..)
geschrieben!

So ein paar Zeilen, Seite 2, oben links,
die den Amis dankten!

Und die Partei ergriffen…

für die,
” “von mir-so- hoch-geschätzte Frau Merkel”
in der Diktion jedenfalls.
“Hätten wir die Amerikaner nicht gehabt!”

“..und wären-sie-damals-bei-uns-schon-früher-gekommen..”
Wie gut, daß es Mr. Bush jetzt gibt”..

Und zur Rechtfertigung wird auch noch einmal (wir kannten dieses biographische Detail bereits aus einer NDR-Talk-Show, lange her)
der eigene Vater erwähnt,
jener Unbekannte, der noch zuletzt im Krieg blieb.
“Ich bin als Waisenkind aufgewachsen!”
Ergriffen-lauschen-wir,
die Augen mit dem frischgestärkten, spitzenumrandeten Taschentüchlein tupfend -.

Treuherziger-Augenaufschlag-bei-leicht-sehr-erstauntem-Unterton-sehr-geehrte Frau-Schwarzer,
muß man ja auch eine andere Meinung haben dürfen-respektieren.
Nicht wahr.

Die Moderatorin des Bayrischen Rundfunks wirft geübt ein Wortfüllsel in Frageform ein.
Der Herr Meyer sagt,
Miniatur-Verschwörer-Anflugs-Kalt-Lächeln-in-den-gelassenen-Mundwinkeln:
“Sie wissen es aber besser..!”
Die Moderatorin antwortet nebenbei-einfließen-lassend,
während sie ungerührt zur nächsten provozierenden Frage eilt…:

“Ich bin ja (halt) hier, um zu provozieren..!”

Oh!
Wie geheimnisvoll-aufregend-provozierend!
Brecht’scher Verfremdungseffekt schier?
Der sich hier offenbart?

“Seht her, alles nur Gestik?”
Alles nur Attitüde?
Alles nicht wahr?

Dieser Tupfhauch von einem Hingeworfen-Viertel-Satz,
der eine Frage vielleicht sein sollte-oder-auch-nicht:

dessen Inhalt so ephemer…, so leicht…
erschien er uns nicht
der-wie- inhaltsreichste seit langem…

Grübelnd-
starren den An-scheinend-Vollmond an.
Bleiben fraglos zurück.
Fraglos bleiben wir zurück!
Kommt gut durch die Nacht –

und alles-wird-claro-gut,

sehr gut sogar.
Bloß – wann?

Und –

für

wen…?

Wir sehen uns …..?

(Aber gerne doch!)

“Brunch?” was?

Text ohne Schwingung. Unechter Text.Oder?
Guten Morgen, guten Morgen allerseits!
Ein sonntägliches Willkommen!!
Wandas Weckruf weckt Wanderlust.

Nach ursprünglich Jazz-Brunch im SOULTRANE (jetzt zu schade, bei dem Wetter..meint sie).
Dann hinaus an die Spree zu einem Jazz-Brunch im Halbfreien (tolle Idee!)
überlegte sie just,ob wir nicht ein Picknick…und ein wenig wandern, am Wannsee –

Dem Geheimnis schnell auf die Spur gekommen –

Wanda hat sich WAnderschuhe gestern gekauft:
gerade so preiswert!

Aber nun fahren wir doch nach Treptow und brunchen und wandern…vielleicht….
danach.

Ja, natürlich merkt Ihr sofort, wenn FEMINISSIMA

E U C H

auch nur einen einzigen Tag vernachlässigt…

Soll ja kaum wieder vorkommen!!!
Die Sachen waren auch lieblos gestern, stimmt.
Der Poll nicht witzig.
Und die Headline auch nicht.

Trotzdem sollen die nicht den Sozialstaat kaputtmachen!

Und auch nicht mehr, schon übel genug, daß es passiert,
wie gestern wieder eine hochkrasse POLIZEIAKTION GEGEN EINE KURDISCHE FAMILIE – Kirchenasyl gestürmt.
Die Eltern “woandershin verbracht”.
Die drei Kinder im Alter von 2, 4 und 6 Jahren kamen in ein Heim.

Das hat FEMINISSIMA eigentlich die Laune für den sicher launigen Ausflug mit wunderbaren Frauen (Männer sind alle schwul, bislang, die wir kennengelernt haben, wir sind aber auch nicht wirklich interessiert, so passt das eigentlich herovrragend)

verdorben.
Das passierte in Branden burg.
Und eine neu-entdeckte sehr-gut-lesbar-Zeitung “POTSAMER NEUESTE NACHRICHTEN” berichtete so davon,
wie eigentlich immer “darüber” berichtet werden sollte:

EMPÖRT.

Und wagte auch die Frage zu stellen:

“Warum man die kleinen Kinder den Eltern wegnehmen mußte!”

Stellt Euch einmal dieses Kreischen, Weinen, Entsetzen vor –
die kurdischen kleinen Kinder, auch noch fremde Sprache das Deutsch dazu…
ehrlich gesagt ging dieses DEUTSCHE BARBARENTUM (Polizei, SPD-Brandenburg….??!!)
Eurer FEM bis in die Alpträume…
und wie glücklich war sie, zumindest, daß Wanda den versprochenen Weckruf…

denn der Bruch des Kirchenasyls in Brandenburg,
das Bus-Kidnapping vom Vortag, die erschossene Kassiererin vor 6 Tagen und immer wieder die Kriegsbilder….
all dieses zusammen hatte sich zu einem Alptraum der apokalyptischen Sorte..aufgetürmt…so,
und jetzt schnell ein Käffchen, ein kleines Fühstück, bloß nicht auf nüchternen Magen raus in die Welt,
das ware ja das Allerschlimmste…

für Neueinsteiger – Gewöhnungsbedürftige…

Hier Satire & News, und Infos& Atmos.

Tägliches Tagebuch.

Oder so.!

Täglicher Ablass!
Bis später, sonst wird es zu spät!

Die Damen möchten ja nicht warten.

Die Texte von gestern, zugegeben, nicht sehr besonders…
aber liegt nur daran, daß die Überschrift weg.
Die lautete:

WISSEN IST GEIL!
GEIZ IST DOOF…seee………..???

Kußhand!
Ha, nach gestern 2 Stunden im Waschsalon ist alles trocken….
Nur nicht hinter den Öhrchen und so…blöder Spruch, egal.
BLEIBT DRAN! FEM VERLÄSST EUCH NICHT..war nur mal ein Test gestern..lach!

Sollen wir jetzt mit Worten geizen?

Geizen wir nicht schon genug mit Lob?

War der Geizkragen einst einfach ein zu enger Kragen?

Und der Geizhals ein zu knausriger Hals?

Und was hat der Pfennigfuchser mit dem Fuchs zu tun?

Der Knickstiebel – war dessen Knickerbocker zu knickrig?
Oder die Stiefel zu eng?

Begeistert fällt uns auf, daß alle Geiz-Begriffe männlich!!
Souveränes-Geiz-Grinsen: (“Wer nur grinst, geizt mit Lachen…”):

Die Pfeffersäcke waren eben männlich.
Die Weiber haben halt nix verdient!
So einfach ist das!

Und was wird aus :
“Wer den Pfennig nicht ehrt…ist niemandes Taler wert?”
Mannsbild und Frauenzimmer…
ein Bild an der Wand des Zimmers?
Zimmere Dir ein Mannsbild an die Wand?
Frauen sind wie ein Zimmer…behaglich, gemütlich…aber am liebsten unaufgeräumt….

Ein unaufgeräumtes Zimmer ist typisch männlich;
ein unaufgeräumtes Zimmer einer Frau typisch schlampig..

Der Mann geht hinaus ins feindliche Leben…
und drinnen am Herd hütet die heimische Heidschnucke..

Das Laster, des Bürgers Sehnsucht…ist weiblich, oder?

Weibliche Tugend wäre Unaufgeräumtheit…
ein spannender Satz:

“Ich befreie mich gerade von der Über-Strukturiertheit einer Kollegin.
Und merke, viel zu spät,
daß “Strukturiertheit” ja ein Begriff für Selbstunterdrückung…

jetzt übe ich Unstrukturiertheit.

Was das bedeutet?

Kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich erst um ein Uhr nachts schlafen gehe,
und morgens erst um 9 Uhr anstatt um 6 Uhr aufzustehen..!”

Noch immer sehr-sehr-strukturiert, findet FEM und schlägt Chaos-Seminare vor.

Wie könnte ein Chaos-Seminar aussehen?

Ja, etwa so:
einen Blues, je nach Laune,
von sich geben, singend, kreischend, weinend, lachend..ganz-normal-im-Flüsterton, den eh-wie-immer-keiner-hört-oder laut-laut-Laut-gebend:

“NEIN! NEIN! NEIN!

Und dann Wünsche üben…JA!JA!JA!JA!JA!

Ihr könnt dann anfangs singen – “NE-JA”……

Wünsche?
Was aber sind Wünsche?
Was wünschst Du Dir?
Wünschst Du Dir wie immer nur etwas für andere – “Frieden” –

oder auch einmal was für Dich selbst?

Was wünschst Du Dir für Dich selbst???

Eine Frau, die wir immer wieder, und auch nicht-müde-werden-zu-zitieren, Doris Lessing, in Simbabwe großgewordene englische Schriftstellerin,
sie sagte einmal:

“Ganz gleich was eine Frau vollbracht hat, geschaffen hat,
sie wird immer nach dem Zustand ihrer Küche beurteilt werden…”

Dagegen gibt es ein Mittel:
die eigene Küche abschaffen!
Sätze wie:
“Ich muß die Küche noch machen!” entfallen damit ebenso.
Wie auch:
“Herrje, wie sieht meine Küche wieder aus!”
So einfach ist das, Dearies!

Und das bestpassende Kleid aussuchen und anziehen!

Aha- du hat kein bestpassendes Kleid.
Daher kannst Du es auch nicht anziehen?

Das bestpassende Kleid ist die am besten zu Dir passende Gesellschaft.
Wie ein kratzendes Kleid ist hingegen eine Gesellschaft,
die nicht zur Dir passt.

Wie findest Du heraus, welches Kleid Deiner Kleider ein gutpassendes, wenigstens- ist?

Ganz einfach!

Fühlst Du Dich in einer gewissen Gesellschaft unbehaglich, ist es ein schlechtpassendes Kleid.
So kannst DU…
nach dem beliebten…Ausschlußverfahren…
langsam Dich an das bessere Kleid herantasten..es ausprobieren.

Das richtige Kleid –
wenn es das richtige Kleid ist, und nicht länger das falsche –
wirst Du es SOFORT spüren, merken!
Du blühst auf, fühlst Dich wohl, am richtigen Fleck zur richtigen Zeit..
und vor allem merkst Du nicht, wie sie dann vergeht, dieselbe, die Zeit…

Wenn sie Dir endlos-lang erscheint…der falsche Ort, falsche Zeit, falsche Gesellschaft.

Oft verbringst Du Dein ganzes Leben am falschen Ort, zur falschen Zeit, mit den falschen Leuten.

Also, Dearies – high time, für Dich,
herauszufinden,
WO Du gerade bist –
vor welcher Kleidertür Deines Lebens Du gerade stehst –
Ist der Schrank überfüllt mit Klamotten, die Du eh nicht mehr anziehen willst?

Schmeiß sie weg.

Vielleicht brauchst Du nur ne neue Jeans..ein Paar neue Turnschuhe und ein Ticket irgendwoanders hin.
…!!

Ja.
Und auch eine Partei findet, wenngleich auch nicht auf Anhieb, aber beratend findet sie …
das richtige Kleid, vielleicht – wieder……..
Ja, wir trinken gerade mal Kaffee.
Es ist Nachmittag.
Samstag.
Die Sonne blüht.

Und morgen fahren wir nach Treptow an die Spree, hörte FEM eben.

Wunderbar!
Noch neu!
Wieder etwas Neues…..!

TAZ (die taz) lässt neue Fragen fragen.

Sie beginnen logischerweise mit “A”.
A wie Arbeitsamt.
taz lässt fragen –

“Brauchen wir noch das Arbeitsamt?”
Antworten werden bis Mittwoch gerne entgegengenommen.
Bei der taz.
Auch eigene Geschichten.

FEMs Beitrags-Vorschlag:

Ein guter Computer ist besser!

Bis denn – und kommt noch freudig-freudvoll-unaufgeräumt-oder-wenn-bis-dahin-unaufgeräumt-dann-aufgeräumt…..durch den Tag und in das Sonnen-Wochenende……..!

Kleine Anmerküng-chen der Nacht noch ein bissi bei Euch. Ohne Gold-Tief-Schürfung…einfach so.!

EURE FEMINISSIMA!

Guten Tag –

Der Samstag ist ein noch unbeschriebenes Blatt…….

gehen wir sorgsam damit um,
damit es nicht zerknittert, das Blatt….

Willkommen bei FEMINISSIMA.

Keine Studien über U-Bahn-Hunde…
Studien über ein kleines Theater und ein Stück und Schauspielerinnen,

über Struktur und Nicht-Struktur,

Das Lernen,
Erlebnisse wie durch eine Scheibe zu sehen –
sie nicht zu dicht an Dich herankommen lassen,

und dennoch sensibel zu bleiben.

Es sei erwiesen,
hörte FEM zu,
daß Frauen ein Bindungs-Gen besäßen,
jedenfalls stärker ausgebildet,
als bei Männern.

Tatsächlich?
Das überrascht fast.

Es ist schön, des nachts im Auto die Berliner Boulevards entlangzufahren.

Vorbei an der erleucheten Gedächtniskirche, vorbei an der Deutschen Oper…

die Stadt um halb zwei nachts ist dann fast leer.

Du kannst Dich zurücklehnen, denn Du bist Beifahrerin.

Vorhin war es noch 5 Uhr Nachmittag,
und jetzt Samstag…
schnelle, kurze 7 Stunden später –
und um Lichtjahre reicher an “Nahrung” –
gut für Deinen Geist und Deine Seele……..
“Dazu später mehr…”

Vielleicht sollten wir uns ganz von der Politik abwenden?

Nur noch den schönsten Künsten…?

Aber – wie FEM gerne sagt –
warum das eine nicht genauso wie das andere…

Gute Nacht – guten Morgen – guten Tag …!

Sehen wir uns?

ach, es war ein voll danebengegangener Sonntag.

Von wegen Brunch und so. Die eine mapfte ohne Pause. Die andere soff, hätte gerne, aber das Bier kam erst bei der 5. Bestellun, mit Besäufnis also auch nix. Und die andere quasselte ohne Punkt und Komma. Und das Schärfste – die wollten dann noch “wandern gehen”. Inmitten all der anderen bierwabernden, billig-jazzy-immer-dasselbe..ach nee…lieber solo in den Park und mal gucken, was dort so abgeht….