texte von gestern..(5/03)

140 Jahre SPD/ “Berlin-Mitte” mit Maybritt/ Text-Küche & Text-Keeper, na, Texte zum halben Preis, nach Ladenschluß – von gestern, Ex-live-Texte…bitte..sehr, zellophan-eingepackt-zeitlos-frisch..vom 21. und 22. Mai 03…37 Gäste haben gestern den Text, als er noch auf der live-Site..gelesen..merci!
Wir senden Sektkorken an unsere liebste und treu-este overseas-Leserin,
die gerade im long-distance-flight nach Deutschland sitzt…hi, willkommen..in sweet Bayern!
Sie freut sich ganz ungemein, wieder…nach many years in the States…
auf die bayrischen Seen und die Weißwürtschel..na, wenn es das nur ist..!
.und die alten Freunde natürlich und auch die neuen!

Aber wird sich schon schaun mer mal, oder?
TEXTE VON FRISCH-GESTERN, zum halben Preis, nach Ladenschluß:

Hi!

++++++++FEM-Aktuell um 22:47 Uhr –
alles, worüber sich Eure FEM seit …aufregt,
und auch unten im Text von heute Abend…
gerade live in “BERLIN-MITTE” mit einer Hut-ab!
Maybritt Illner…und …danke!

dem Vorsitzenden der ARMUTSKONFERENZ, der gerade sagte,
“wir feiern heute 140 Jahre SPD – aber eigentlich können wir nur höchstens 139 Jahre, wenn überhaupt…feiern..”

Jette Joop, die kaum noch Deutsch…oh Madame…
toll, wenn Kinder reicher Eltern sich als Unternehmerinnen so gut-wisserisch…
BERGER, Unternehmensberater, was hätte man auch anders erwartet –
sieht O-Geld (null Geld)
..ohne daß dort leider Maybritt Illner auf die Schnelle nachfragte..(oder nachfragen konnte, inmitten des Haifischbeckens…)
.für Menschen…die nicht arbeiten, weil sie angeblich vorhandene
Mini-Jobs nicht annehmen…:

VERHUNGERN???

Wiederum positiv angedacht von Jette Joop – :
“Wenn nur 200.000 offene Stellen bei Millionen Arbeitslosen…wie soll das gehen…?”

Irgendwie – denkt Eure FEM wie immer..GEHT ES AN DER SACHE VORBEI!

FEM schlägt vor:

Zusammenlegung von Bundesländern.
Einsparung an den Giga-Gehältern von Managern – Vermögens-und Unternehmens-Besteuerung…wieder…anstelle die Ärmsten der Armen zu killen.
DAVON kauft auch niemand mehr im Sinne von “mehr” ein..
und damit kann es kein, wie auch immer geartetes, “Wachstum” geben.
Müntefering erntet BUHS, indem er sagt,
Schröder werde.. übers Jahr 2006 hinaus..regieren…”
+++++++++Neue Männer und Frauen braucht das Land…++++++++Ende von FEM-live-und-aktuell um 22 Uhr 54 in Berlin,
inmitten vieler Blaulichter,
in Berlin
muß wieder irgendein schlimmes Ereignis gerade passiert sein…
Die Großstadt…mit der Großstadt auf DU & Du….

Stoiber sagt gerade, daß die Regierung auf grund ihrer Streitigkeiten das Jahr 2006 niemals erreichen wird……..

Chapeau für Maybritt Illner,
die FEM mal als zu “harmonisierend”…eingestuft hatte…
aber das war eine –
auch wir korrigieren uns –
immer! –
Fehl-Einschätzung…

Der Vorsitzende der Armutskonferenz
plädiert für die Armen…wenigstens Einer! Gut, es ist sein Job. Aber trotzdem: DANKE!
Mehr und öfter darüber zu hören..wäre auch nicht schlecht…mehr PR für die Armen!!

Jette Joop sagt gerade,
begleitet von Applaus aus dem Publikum –

“Wenn ich mein Unternehmen die letzten Jahre so geführt hätte, wie Schröder dieses Land,
dann säße ich heute nicht hier…”
wie immer das gemeint sein mag…

Sie hatte sicher ne keine schlechte Startbasis und Hilfe, Rücklage.?..von Papa Joop..?

In Algerien steigt die Zahl der Toten nach dem Erdbeben.
Plötzliche Hilfe und Solidarität mit dem Land.
All die jährlich Dahingemordeten…im Land…da wurde weggesehen.

Seit der Entführung der “europäischen Touristen” von ominösen algerischen oder ähnlich-regionalen Gruppen…nichts Genaues weiß man nicht,
liegt Algerien wieder näher auf der Landkarte…
Und nun das Erdbeben.
Wie immer traf es die Armenviertel am härtesten.
Weil deren Hütten, wie in der Türkei übrigens, am schlechtesten , billigsten “gebaut”.

Schon ne Kippe heute Abend angezündet?

Tu was für Deinen Staat!
Weit über 100 Staaten haben in Genf drastische Anti-Rauch-Konventionen beschlossen –
außer der sweet deutschen Republic.

Tabakwerbung jetzt für die besonders Jungen:
auch eine neue SPD-Agenda Idee, künftige Renten…einzusparen!

Es ist 20 Uhr 30 in Berlin – der traurigsten Metropole der Welt………..

Die Heuchler schütteln sich gerade dauerlächelnd im Willi-Brandt-Haus, die Hände.

Der aber würde sich im Grabe umdrehen.
Wenn er wüßte!
Daher:

“MEHR DEMOKRATIE WAGEN : SCHRÖDER WEGJAGEN!”

Na, Marenga, unsere unerbittliche Ober-Juristin ist der Ansicht,
wir sollten “wegjagen” durch “abmahnen” ersetzen. “Reimt sich auch aber kann nicht mißverstanden werden…” Aber bitte! Gerne.
Danke Marenga, für Deine Mail.

CU – Eure FEMINISSI
MA ……die sanfteste Frauenzeitschrift, online-only.

Willkommen – bei der beliebten MITTAGSPAUSE von FEMINISSIMA, dem besten Text-Restaurant, weit und breit.
Die Textkeeper wieder totally ausgeschlafen.
Und bieten heute zum Sonderpreis ein Sandwich an:
Mit dem streublumen-Titel:

“Eindrucksvoller Militärschlag!”
Es gibt ein Schlag Schlagsahne dazu, if you want.

Daß die Fiktion BIN LADEN längst eine sei, oder immer schon…
diskutieren in der ESS-LOUNGE – wo sich auch die vermissten Bestecke aus der Duck-Kantine der Bundesregierung teilweise aus den Jacken ziehen lassen,
wird heftig, zwischen schwer-zerkauenden-Backen,
darüber diskutiert,
ob “Bin Laden” nicht schon immer ne Fiktion war, ob nicht ferngesteuerte Aircraft die Türme in N.Y. und ob das nicht alles irgendwie vergleichbar, historisch, historisch! mit dem Reichstagsbrand und so…Vorwand für…

Ja, im Hintergrund lässt sich gerade Herr Mehdorn oder Madendorn,
er wird ja täglich runder..kein Wunder…

eine Wundertüte reichen…Inhalt wie immer – ÜBERRRRRASCHUNGGG!

Inside a ticket :
auch das so einen wunderhübschen Namen/Titel, unsere Text-Keeper scheuen never ever Mühen & Co –

“Get back to where you once came from!”
Tusch und BEATLES – hoch!
Mehdorn-Mahdorn blickt erschrocken.

Ja, woher kam er denn mal?

Das erleichtert den zuweilen etwas zerstreuten Text-Keepern hinter der Text-Bar die Kreation eines neuen Sandwiches.
Its name:
Importierte Kriminalität.

Ein 50 seitiger BKA-Report liefert die Gewürze.

Also…die kleinen Familien, da werden die Kinder selbst mittemang aus Berliner Schulen rausgeholt und abgeschoben,
aber unser “Pate von Berlin” – libanesisch, nein eigentlich anatolischer Kurde, so der letzte Stand der Kräuterbutter, die der Textkeeper gerade auf das Sandwich buttert, tja, gewußt wie, und selbst die Richter küssen Dir offenbar die Füße.
Gibt es dafür schon Kurse an der Volkshochschule?
Wir belegen sie sofort!
Tut uns leid. Bereits ausgebucht.

Hi, zurück an Eure überbordenden Schreibtische!
Und wenn Ihr keine Arbeit habt, dann sucht Euch gefälligst welche:

Wie wäre es denn mit folgendem Stellengesuch:

“Darf ich Ihre Patentante sein?”

Den 50-seitigen BKA-Bericht findet ihr als LINK bei spiegel-online –
oder über www.berlin-polizei.de oder so ähnlich.

Wir müssen jetzt zu unserer TAI CHI Gruppe in den Park…see you, dears!

Wenn Ihr ganz indiskret sein wollt –
natürlich wollt Ihr das! Wer will das nicht?
Einen Blick hinter unsere Kulissen –
so schaukeln wir die Texte nächtens in den Schlaf..wie etwa in der Nacht zu heute…
nur jetzt und heute…zum absoluten Nulltarif des Big-Voyeurismus-Dauer-Renner, dass die ehemaligen RTL-Moderatoren das wieder machen…die menschenüberfahrende Hunzinnggger und der Dauer-Gleich-Dümmlich-Blicker, ähhh, wie hieß er doch noch gleich….ach, abschalten, wir schalten jetzt auch gleich ab….CU-ly & truly, you paperback-writer!!!
Also the night-texts: schwer müde:

Willkommen bei FEMINISSIMA!
Pssst- !
Die Texte schlafen noch…ja, sie ruhen sich aus.
Sie fühlen sich so abgenutzt.
Und nicht nur das.
Auch so mißbraucht.
Wer aber gibt uns, den Texten, den mißbrauchten, eine gute Psychotherapie? Oder gar eine Psychoanalyse?
Kein Text-Psychoanalytiker hat doch für uns arme abgeriebene Buchstabenkleider noch Zeit.
Und wenn, dann nur auf Privatrezept.

Dabei sind doch gerade wir kassenhafte Massenprodukte?
Es ist ein Kreiz -Ihr Leit’ mit all dem Geiz…
aber ein wenig Ausruhen…darfs ein bissi mehr sein?

Ja, doch, ja doch Textilein, schlaf ein ein….

Summ…summ…summ..
Ihr seid auch gar nicht dumm….

Die Schreiber sind die Schäfe-lein…und die sie schlafen auch jetzt ein….

summm….summm….summmm-
textlein schlafe drummmmmmmmmmmm…….

Have a nice night!

Wir sehen uns?
Am Tage –
wieder?
Gestern war hier wenig los, wie kommt’s?

Eingeschlafene Texte…hier Texte ohne Schlaf..pardon, schläfrige Texte mit und ohne Leidenschaft…

Eure FEM

Else Ury

Das “Nesthäkchen” endete im KZ / Wir haben dies aus dem Ressort “Bücher” in das Ressort “Portrait” gestellt. Damit es nicht so untergeht.
Jüdisches Museum Berlin

Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte

29. August 2002 Presseinformation

Else Ury und das »Nesthäkchen«

Neue multimediale Geschichten im Rafael Roth Learning Center des Jüdischen Museums Berlin

Die Geschichte »Nesthäkchen« bietet sowohl einen tiefen Einblick in die wechselvolle Biographie der Berliner Jugendbuchautorin Else Ury (1877-1943), als auch in ihre populären Werke wie in die gleichnamige bekannte Mädchenbuch-Reihe.

Else Ury 1938

Original: »Nesthäckchen und der Weltkrieg«, von Else Ury, 1920

Haus Nesthäkchen

Hinweis:

Führungen zur Geschichte der Juden in Berlin (s. Else Ury)…

Nesthäkchen 1-3, Professors Zwillinge…

Nesthäkchen kommt in’s KZ

Der Erzaehlbogen beginnt mit der Darstellung von Else Urys Jugendjahren, ihren ersten schriftstellerischen Erfolgen, die sich seit 1905/6 einstellen und ihrer Begeisterung für den Ersten Weltkrieg. Eine tragische Wende nimmt diese Geschichte mit Else Urys Ausgrenzung und Entrechtung durch den NS-Staat. 1943 wird Else Ury nach Auschwitz deportiert, wo sich jede Spur von ihr verliert. Die Nesthaekchen-Geschichte im Rafael Roth Learning Center endet mit einem Ausblick auf die Gegenwart, der die ungebrochene Beliebtheit und Anerkennung von Else Ury und ihren Werken verdeutlicht. Der »rote Faden« ihres Lebens war ihre große Verbundenheit mit ihrer deutschen Heimat und Kultur sowie ihr tiefes Zugehoerigkeitsgefuehl zum deutschen und deutsch-juedischen Buergertum. Dies verdeutlicht das folgende Zitat aus ihrer erfolgreichsten Maedchenbuch-Reihe »Nesthaekchen«:

»Alle wollt ihr wissen, ob das Nesthaekchen wirklich gelebt hat, und wo es wohnt. Ja, mein Nesthaekchen lebt. Wo man arbeitet und strebt, wo man der deutschen Heimaterde den Ertrag abgewinnt, in Stadt und Land. Wo man im eigenen Heim Glueck und Freude verbreitet. Da ueberall ist mein Nesthaekchen zu Haus.«

Fotos, Originalzitate aus Urys Briefen und Werken, Dokumente, Ausschnitte aus der ZDF-Verfilmung von »Nesthaekchen« und Originalaufnahmen vom Kriegsbeginn 1914 lassen mit dem erklaerenden Text ein eindrucksvolles Bild dieser noch heute beliebten Autorin entstehen.

Darueber hinaus bietet diese Geschichte Informationen über den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung und Deportation durch den NS-Staat.

Ebenfalls im Rafael Roth Learning Center des Juedischen Museums Berlin: »Transit nach Amerika«

Das Rafael Roth Learning Center im Libeskind-Bau bildet das virtuelle Gedaechtnis des Juedischen Museums. Es laedt Besucher jeden Alters dazu ein, ueber die Ausstellung hinaus mehr ueber die deutsch-juedische Kultur und ihre Geschichte zu erfahren.

An 20 Computer-Stationen für Einzelpersonen und Gruppen koennen einzelne Themen in der Museumsdatenbank erforscht werden. Die dort zu entdeckenden multimedialen Geschichten wachsen stetig an und vermitteln spannende Einblicke in den juedischen Alltag, die Religion und Traditionen. Aber auch aktuelle Fragen und Diskussionen finden im Learning Center ihren Platz. Im Katalog erfaehrt man zudem mehr ueber ausgesuchte Objekte der Sammlung und der Ausstellungen.

Stiftung Juedisches Museum Berlin

Lindenstr.9-14, 10969 Berlin

eMail: e.soederman@jmberlin.de / k.friske@jmberlin.de

every comment and feedback is appreciated: iris@hagalil.com

Kontakt: hagalil@hagalil.com / 0179-1121546

Kratzkleidchen & Stress

ach, wir dachten, wir füllen mal das Ressort BILDUNG auf…denn unser SONNTAG & HALB-MONTAGSTEXT….er ist soo vielschichtig…er passt mindestens in Allgemeinbildung…aber mehr..
na, schaut mal hinein..in die Ex-live-Texte vom 18. und 19. Mai 2003..und schon seid Ihr dabei…!
Lafontaine hatte ja übrigens –
in der Radio-Bremen-Talk-Show “III nach 9” (Drittes Programm).

Und Amelie Fried hatte mündchengespitzt-lächelnd-mit-arglosem-Augenaufschlag-gefragt:

“Aber – ist das denn nicht gut, wenn die Preise runtergehen?”

WAS eine Deflation bedeutet,
Lafontaine durfte das damals in der “III nach 9”- Sendung nicht erklären;
abgewürgt von arglos-Lächelnder (Amelie)
und skeptisch-Blickendem (Giovanni die Lorenzo) -.

IHR könnt diese Bildungslücke jetzt sofort bei
spiegel-online durch Wissen…auffüllen:

Was eine Deflation bedeutet….
die es zuletzt in großem Stil…
vor der Machtübernahme der NAZIS…gab –

die sogenannte Weltwirtschaftskrise, als Folge einer schweren Deflation.
One side not without the other..das eine nicht ohne das andere…

Aber wir möchten nicht zwangsweise von einem bereits auffällig diktatorischen Herrn Schröder in eine Deflation getrieben werden

die dann jedwede weitere WILLKÜR erlaubte…scheinbar!
Nein, das möchten wir nicht!
Doch schon sind wir schon so arm gemacht worden, daß wir nur noch auf fallende Preise warten…???

Aufgespeckt die Preise durch Euro-Plunder-Taschen-die-sich-vollstopfen mit 1:1 – 1 Euro gleich 1 DM!….noch… stecken wir noch in einer Inflation, teilweise jedenfalls:
überhöhte Euro-Preise, vor allem in der Gastronomie…genau! (FEM wiederholt sich da täglich!)
aber die Ankündigung von 1-Euro-Übernachtungen im zusammenbrechenden Hotel-Gewerbe…ist nicht wirklich witzig.

Denn davon kann dann kein Personal mehr bezahlt werden:
weiterhin steigende Arbeitslosigkeit steht an die Wand geschrieben!

Hallo, es ist Montag und

MITTAGSPAUSE!

Last page view:

13735.

Voilà -die Early-morning-Texte von 8 Uhr in Berlin!
Guten Morgen allerseits, roundabout!

+++Die Überschriften von gestern:

“Kratzende Kleidchen, Krebs und Dauerstreß” “

“BRAIN-TRAIN”ing:
Der NYtimes hinreißende Alliterationen zum “Friedens”-K.O. der USA im Irak…

Ja, und Randbemerkungen über kinderquälende Nonnen ..schaut rein!
If you want!
Noch frisch! Einfach weiter lesen…+++++

Jetzt aber der reale Montag!
Da iss-er!
Willkommen, bien sur!

Wie immer!

FEM durfte gestern übrigens in diesen wunderbaren,

unseren wunderbaren! scarlett-grün-samtenen-Lese-Lounges!

knapp 40 Gäste –
begrüssen! Salü!
Es waren 39 an der Zahl, um relativ genau zu sein.
Nicht schlecht, für einen Sonntag, oder?

Leider “sah” sich FEM außerstande,
den Euch ja sogar empfohlenen

THEMENABEND:

“Maria Schell”

bei ARTE, bis zum sicheren Ende durchzustehen:
Der so erwartete letzte Film, “Gervaise”,
der (sehr) jungen Maria Schell,
er begann erst NACH halb eins…

WER jedoch konnte da noch die Augen offenhalten, nach dann bereits fast 4 Stunden “Maria Schell?”
Ohne Zwischentexte?Und ohne konkrete Vorwarnung auf den Film des Bruders: “Meine Schwester” ?

“Die Brüder Kamarasow”, wieder einmal gesehen,
waren ja noch irgendwie schon interessant,
weil wir Filme dieser Machart heute nicht mehr kennen.
Frappierend auch Yul Brunners Ähnlichkeit mit dem derzeit amtierenden russischen Staatspräsidenten oder umgekehrt..

Doch gegen Ende des Films: “Meine Schwester Maria” – oder war er schon zu Ende, der Film?
Das Spät-Porträt,
das der Bruder von seiner teils erstaunlich klar – eigentlich immer – wirkenden kranken Schwester, gedreht hatte,
es erforderte doch viel, sehr sehr viel Zuwendung und Hinwendung zur “Maria”,
um diesen Film durchzustehen.
Ohne von schwer nach unten drängenden Augenlidern in den Schlaf der – ja, was?

Es lag nicht am Sujet selbst.

Aber vielleicht auch doch.
An seiner Bearbeitung vielleicht?
Der Film von einer Langsamkeit
(nichts gegen Langsamkeit, es war wohl auch nicht die Langsamkeit..)
und auch Dunkelheit,
und letztlich auch Depressivität, und immer doch auch ein Stück Voyeurismus, dachte FEM.
Jedenfalls,
sagen wir so, es verwundert NICHT,
daß er im Kino nicht ankam.
Überhaupt nicht.
Es gibt Schicksale, die sind auch womöglich dräuender.

Und daß Stars im Alter krank werden, wie der Mensch jenseits des Rampenlichtes auch,
es ist nicht neu.

Auch nicht, daß sie den realen Kontakt zu Geld und Schulden verloren haben.

Und auch nicht, daß sie am langen Ende ihrer Tage ohne Glanz und Zelluloid (meist) grotteneinsam und bettelarm sind.
Die Suizidquote hoch. (Auch Maria hatte versucht, sich das Leben zu nehmen, erfahren wir in diesem Film. Nicht aber, ob durch die Tablettenvergiftung von Maria, der “Munteren”,
die Maria-wie-fast-gelähmt-sprach-schwierigkeit-beim-sprechen-selbst-nicht-in-den-Gedanken-dann,
übrig blieb.
Aus Liebeskummer habe sie sich umbringen wollen, erfährt der Zuschauer:
nicht, weil Maria Schell das erzählt, sondern weil es aus ihr herausgefragt wird.
Ein Russe war es.
Der sich nie wieder gemeldet hatte.
Na Gottseidank, daß es nicht,wenn schon wegen eines Mannes! – nicht wegen diesem zweiten “Ehemann” Veit Relin war!
Der wäre es noch weniger wert gewesen, als jeder ander!

Jedenfalls, Maria Schell, ihr blieb offenbar das: wieder-noch gerettet-Schicksal nicht erspart, und hier wäre es fair und wichtig und ehrlich geworden, anzumerken –
“Seit dem Suizidversuch” ist dies unsere Maria…aber sicher war es nicht bloß wegen dem Schlamperten, der sich nicht mehr meldete…VIELE meldeten sich nicht mehr…Der Film blieb die Wahrheit
schuldig!
Das ist ihm vorzuwerfen.

Daß “Maria” offenbar weit über 10 Millionen Mark Schulden in ihrer Einöde in Kärnten verursacht hat, na und??

Sie gibt sogar selbst eine Erklärung dafür ab,
und die macht den schwer-drögen Film denn eigentlich als hintergründige Erkenntnis…wieder sympathisch:
Und zeigt auch, daß Maria Schell krank ist, ja, aber nicht geisteskrank.
Keineswegs.
Maria sagt irgendwann – “Jetzt sorgt Ihr für mich!”

FEM war eigentlich von Anfang an schockiert, als sie seinerzeit davon hörte, der Bruder plane einen Film über seine irgendwie
von Demenz aber irgendwie doch wieder auch nicht,
geplagte, einstmals so berühmte Schwester.
Nun sahen wir also diesen Film, eher ungeplant,
und FEM denkt, es HÄTTE etwas aus dem Film werden können, und dann wäre er sicher auch erfolgreich geworden:
Wenn auch z.B. die unglaubliche ERFOLGSSTORY seiner Schwester,
wenn es denn wirklich eine MARIA-SCHELL-ZEITGEIST-STORY geworden wäre.
Die Filmpreise nicht nur im Sekundenraffer…sondern die Zeit,
damals, die Vor- und Nachkriegszeit…
und auch der Beginn dessen, was heute an Haifischbecken-Mentalität gang&gäbe:

Eine Journaille der Geifernden – die STARS kaputtschreibt.
Neid?
Deutsches Kleinbürger-Michel-Spät-Nazi-Für-Immer-im-Hinterkopf-tum?
Wer nicht ist, wie die Masse, muß zermalmt werden???

Maria Schell wurde doch als das “SEEL-CHEN”
von einer deutschen Presse so zerfetzt, wie auch andere “deutsche” Stars:
die gut daran taten, dieses Land zu verlassen, wie so viele Emigranten…
Die allerdings, weil ihr Leben sonst in einem Nazi-Lager geendet wäre -.

Ob Marlene Dietrich, ob Hildegard Knef, ob Romy Schneider, und heute – Ute Lemper:
Schmierfinke der Möchte-Gern-Schreib-Presse haben das Leben dieser Menschen zur Hölle gemacht..kein Wunder, daß sie das Land verlassen haben.
Übrigens, auch die große Hannah Schygulla lebt in Frankreich.
Barbara Sukowa – in Canada?
Auch männliche Stars, by the way, meiden dieses Land ja auch gerne. Nicht von ungefähr!

Ja – vielleicht hatte diese Verknüpfung von “Maria Schell = “Kitsch” (was ja nicht stimmte), aber von einer hämischen Klatsch-Groschenroman-Presse so hingerichtet –
inwieweit auch diese Verfehmung.. zum inneren Verfall “der Maria” beigetragen haben könnte – ?
Wäre auch ein interessanter Gedankengang gewesen.
Wie auch die (falsche) Wahl ihrer ober-eitlen Nichtskönner-Ehemänner:
Veit Relin, eine Zumutung für jede,
die die Pein hatte, ihn kennenzulernen.
Ein eitler Gockel, unerträglich! Wahrscheinlich mal die Maria nur geheiratet,
um von ihrer Popularität pekuniär zu profitieren.

Na, es ist Montag – hallo!

Es ist 8:30 Uhr in Berlin – und die Sonne?
Ist woanders…hier nicht!
Kommt gut in den Tag und –
bleibt tapfer…
auch wenn wir in diesem Land leben müssen…
CU!
Weil uns das Geld fehlt, es zu verlassen..!
Alors – bonjour à tout le monde!
C’est lundi en Allemagne…et on souhaiterait – etre en France…….ou bien ….ailleurs..

Bleibt dran!

“Durchhalten!”
wie eine Berlinerin, auch zugereiste, zugezogene, es so passend formulierte…hihihi…!

Und hier noch unsere nicht uninteressanten Sonntags-Texte:

“Bitte sehr!”

(“Wir kochen mal wieder Kaffee, der irgendwie nicht mehr duftet..woran das liegt? An unserem abhanden-gekommenen-Geruchssinn???”).

Sterben wir auch ab?
Wie das Land?
“Ich sprüh’s an jede Wand – NEUE MÄNNER BRAUCHT DAS LAND!”
Auch dazu ne urdeutsche Posse:
Der NDR soll damals die Deter wegen Anstiftung zum Sprühen angezeigt haben!

Ist im aktuellen STERN (Interview mit Ina Deter)…nachzulesen und auch weiter unten im Sonntags-Text von gestern…tja, das alles ist Deutschland……!!

Texte von gestern…aber nicht gestrig..:

Es ist jetzt 20:45 Uhr in Central Europe:

Blicktip:

ARTE:
THEMENABEND:

MARIA SCHELL.
Jetzt: Der Film –
DIE BRÜDER KAMARASOW!

Willkommen bei FEMINISSIMA AM SONNTAG….!

Was wir eigentlich insgeheim schon immer befürchteten,
angesichts der blutleeren Freudlosigkeit und künstlich verdrängten Sexualität –
jetzt erst:
wie stets in diesem Land, das NAZIS hervorgebracht hat…sicher kein Zufall,

kommen die Gräueltaten mit historischer Verspätung ans trübe Licht des Tages…
Wie FEM bei spiegel-online heute Vormittag gelesen hat,
wollen Zigtausende ehemaliger Kinder und Jugendlicher nicht länger ihre Pein mit dem christlichen Tuch des Schweigens bedeckt halten: Nein, sie wollen offenlegen, was ihnen angetan worden ist: unter der Fuchtel von Nonnen und Priestern.

“Kirchliche Heime” heißt der Zuordnungsbegriff.
Und es klingt schon grauslig.
Nicht länger schweigen darüber,
wie (sehr) sie mißhandelt und mißbraucht wurden, von den lieben Nonnen und Co.,
die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

“…stoßen aber auf eine Mauer des Schweigens”…schreibt spiegel-online..
Erst jetzt wurden ja auch die ersten pädophilen Priester zu Gefängnis-Strafen verurteilt..
Ja, ja! Unter den Talaren und den Nonnen-Kutten, da versteckt sich manches….und soll bedeckt bleiben, in der Öffentlichkeit zumindest.

******Jenseits unserer bunten..sonnigen-Sonntagstexte some interesting political brain-train(ing):

Aus der New York Times von heute – :

“Awe at American Power in war has been transformed into anger at American impotence in peace”…
aus einem Artikel von Edmund L. Andrews and Susan Sachs,
mit der Überschrift:

“IRAQ’S SLIDE INTO LAWLESSNESS SQUANDERS GOOD WILL FOR U.S.”

zu Deutsch, frei übersetzt:

aber das hinreißend alliterative Wortspiel der englischen Sprache lässt sich auf Deutsch nicht so treffend wiedergeben, na, ein Versuch ist es wert:

“Die Angst vor amerikanischer Kriegspotenz ist in Ärger über Amerikas Friedens-Impotenz umgeschlagen – “.

Aus einem Artikel von Edmund L. Andrews und Susan Sachs mit dem Titel:

“Iraks Abrutsch in die Gesetzlosigkeit verspielt die Kreditwürdigkeit der USA..”

Der Übersetzung mangelt es an Biß!

Wir kaufen am Montag ein modernes Wörterbuch to find out, was “to squander” alles heißt,
und probieren es erneut!

Oder welche Vorschläge kommen von Euch?

***********

Aktualisiert um 10:06 Uhr – hi!

Übrigens, ergänzend zum Text von heute Nacht:

Aus dem STERN-Interview mit Ina Deter (“Was macht eigentlich”, letzte Seite) geht hervor:

Ina Deter durchlitt drei (sinn-)leere, “furchtbare Jahre”, in der letzten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts (gestern wars..) –
und bekam eine Gesichtslähmung.
Später noch Brustkrebs.
(Jetzt singt sie wieder, gottseidank!)
Womit sich erneut ein Beispiel offenbart,
daß (Dauer-und-Extrem-)STRESS die Nerven lähmt und die Zellen zum Zerspringen bringt..!
Von ANASTACIA,der POWERfrau…, Erfolg-als-Stress…immer-lächeln, immer in STIMMung sein…
erfahren wir derzeit keine News.
Was uns nichts wirklich Gutes sagt, denkt FEM.

Die neue (wiederholte..) Serie im STERN über “Dauer-Psycho-Stress” und seine schädlichen Folgen für den Bio-Chemie-Haushalt Deines Seins,

ob die Serie einmal wissenschaftlich-populär auch auf diese Zusammenhänge eingeht – zwischen Psycho-Dauer-Stress und Krebs?

Die Diplom-Psychologin Dagmar Frantzen hatte in den einzig modernen Zeiten der Republik, also Ende der 60er, Anfang der 70er,
ihre Diplom-Arbeit auf dieses Thema konzentriert und die Zusammenhänge empirisch nachgewiesen.

Damals erlitt sie enorme Repressionen…so war zu hören…wegen dieser verwegenen Theorie…die ja keine war, sondern die Arbeit Ergebnis von Recherchen am Menschen und seinen Lebenssituationen…


Die Anhäufung von Brustkrebs bei Frauen, die jede Chemotherapie und Bestrahlung als “Erfolgs-“Therapie lügen straft (die Frauen sterben trotzdem, es sei denn, sie haben einen langsam wachsenden Krebs, der sich über Jahrzehnte Zeit lässt)
könnte nahelegen,
daß insbesondere FRAUEN einem extremen Stress in den westlichen Ländern ausgesetzt sind:
entweder Mehrfach-DAuer-Belastungen durch Beruf und Familie, und aber auch durch hohes Armutsrisiko nach Trennungen und Scheidungen, so sie zuvor ausschließlich – unbezahlte – Hausfrauen und Mütter waren.

Dass die vorgebliche “Alterskrankheit Krebs” immer mehr richtig junge Frauen trifft, also bereits im Alter zwischen 20 und 30 Jahren,
würde diese STRESS & KREBS-These nur weiter bestätigen.

Es mag kein Zufall sein, daß diese Zusammenhänge in aller Schärfe und Deutlichkeit NICHT Gegenstand breiter Publikationen sind.
Klar – es handelt sich ja nur um Frauen……..

Nicht von ungefähr werden nicht nur im aktuellen STERN (es gibt in vielen Büchern über Krebs “Stress-Wert-Marker”)
auch neben Beruf die privaten Dauer-Stress-Situationen als Stressoren in einer Stress-Test-Liste aufgeführt.
Etwa Streitereien, die in vielen Familien an der Tagesordnung sind, leider.
Konflikte mit den eigenen Kindern.
Auch Umzug gilt als hoher Stress-Faktor.
Die Neu-Anpassung ist nicht jedermanns und jederfraus Sache, so ohne weiteres.

Daß im übrigen auch SCHULSTRESS und Liebeskummer als die schlimmsten Stress-Faktoren in den Jahren der Kindheit und Jugend aufgeführt werden,
mutet in diesen Zeiten, die eine wirre Politik wie einzig allein für sich selbst reklamiert,
nicht nur postmodern an,
sondern ultramodern.

Die Angst vor der Zahl hinter dem Komma, war in den vielleicht nicht unbedingt menschenfreundlicheren,
aber weitaus gesellschaftskritischeren, analytischeren 70ern
nahezu Dauer-Thema in den damals noch SENDERN und nicht Berieselungs-Anstalten, die die Unterscheidung zu den “Privaten” schwer machen.
Und damit gleichzeitig auch die Forderung nach “CHANCENGLEICHHEIT”.
Es wurde seinerzeit eher die Lupe, die Tiefenschärfe benutzt, denn der Weichzeichner.

Auch die Bedeutung vom Einstieg ins Leben, Berufsfindung, den (richtigen..) Lebenspartner finden, all
diesen Themen wurde einst eine ganz andere, tiefergehende Beachtung geschenkt, als heutzutage.
Gegenwärtig scheint die Dauer-Gewalt ein Thema…ohne ihren Ursachen wirklich auf den Grund zu gehen.
(Das würde ja Veränderung der Verhältnisse zu bedeuten haben, wie unbequem!)

Keiner scheint darauf zu kommen, daß GEWALT, offenbar neben Angst, Depression und Magengeschwür die “moderne” Form von “Stress-Abbau” darstellen könnte.

Die Biographie des jungen Attentäters von Erfurt jedenfalls ließ ein auffälliges Aneinander-Vorbei-Leben im bürgerlichen Elternhaus feststellen.
Und eine nicht minder autoritär-eiskalte-Vorbei-Schauen-Abstraf-Unkultur des ehemaligen Gymnasiums des Amokläufers.
Er wollte ja keine Altersgenossen treffen, so war zu lesen,
sondern ausschließlich Erwachsene, seine “Lehrer” und Lehrerinnen, die ihn, wie er wohl glaubte, zu recht oder zu unrecht, oder sowohl als auch – im Stich gelassen,
ihm die weitere Zukunft (wie er dachte) verbaut hatten.

Insofern, bei aller Aktualität des Themas…reichen angebotene “Muskelentspannungsübungen nach Jacobson” nicht aus…als wirklicher Stress-Abbau.
Die Verhältniksse müssen sich ändern.
Doch das ist utopisch.
Im Augenblick.
Bleiben wir also bei den Remedien, den Hilfskonstrukten.

Dochdoch, in der neuen STERN-Serie findet diese Überlegung, daß die Ursachen tiefer liegen (könnten..), in einem Nebensatz statt.

So wie auch die Uralt-Erkenntnis, die dennoch keine Früchte der Verwirklichungs-Umsetzung tragen durfte…
daß selbstbestimmtes Arbeiten…im Beruf…und selbstbestimmteres Lernen…in der Schule..”gesünder” ist,
als das autoritäre von OBEN-HERAB-DIKTIERT-BEKOMMEN..

Übringes, werden die Menschen älter, leiden sie ja möglicherweise kaum weniger unter “Liebeskummer”.
Und “Benotungsstress”.
Doch die Gesellschaft hat der Sprache dafür dann andere Metaphern verliehen.

Der seinen Frust-Zorn gezwungenermaßen (da sonst üblicherweise Gefängnis oder Psychiatrie drohen) in den Körper pressende moderne, unterdrückte Mensch – der sich nicht mehr wie unsere Ahnen im Zweikampf messen kann und darf –
ja, wie kann er Dauer-Stress abbauen, der ihn nicht beflügelt, als beglückendes kühnes Miteinander im Team auf der Aufwärts-Leiter –

sondern ihn lähmt, als Druck, Versagensangst, Angst vorm Chef, vor dem Ehemann, den Kindern oder andere Reihenfolge ..vor Umsatztief, dem leeren Hotelzimmer, etc.pp.
der die Zellen zum Zerspringen bringt…die Herzmuskel zum Erliegen..?

Bislang fehlt noch der Hinweis auf T’AI CHI…sanftes Schatten-Boxen mit Nähe- und-Distanzübungen…Reaktivieren körpereigener Energie…
aber “Bewegung” (FEM sinnierte neulich über all die Jogger, abends….im Park..),
als Wut-&-Frust-Entstau…wird ans Herze gelegt…
und übrigens TANZEN.
Wer hätte das gedacht.

TANZEN als Therapie…die dazu Spaß macht..in diesen Zeiten, da Frauen und auch Männer schon längst auch allein auf der Tanzfläche sich bewegen dürfen…
ohne, daß es jemand “komisch” findet.
Außer den Betroffenen selbst, die es nicht so toll vielleicht finden, allein zu tanzen.
Weil sie sowieso allein sind.

Die zunehmende ISOLATION des modernen deutschen Menschen,
nun, die Serie beginnt ja erst…

Insgesamt aber schon mal highly wichtig & “gut”,
daß die breite Thematik Stress – Depressionen- Angststörung – als Ursachen für (auch) schwere körperliche Krankheiten, etwa auch Knochendichte-Zerfall…Arthrose…BandscheibenZerbrechen…
und alljährlich hohe Selbstmordziffern (7.000 in Deutschland, laut STERN)…gerade in “diesen menschenfernen Zeiten”
wieder einmal aufgegriffen wird.

Aber auch so aktuell das Thema:

Denn der Verlust von Arbeitsplatz und Status und sozialem Umfeld –

stellt einen der ärgsten Stress-Faktor dar,
Beinah so gravierend, wie der Verlust eines geliebten Menschen.

Aber das ficht diejenigen, die nach Sozialabbau brüllen, wohl weniger an:
Sie selbst haben ja genug.
Doch Moment!
Die ANGST…wie wir lesen durften,
in unseren täglichen weltweiten…Lesezirkeln…

sie treibt nun auch unseren Zwangs-Ex-Sparer Finanzminister Eichel um –
Geld allein macht auch nicht glücklich –
ohne das Rampenlicht, so gibt er zu, als Polit-Leuchte-ohne-Glanz, abgefunden und abgesetzt,
das habe er nach dem Verlieren in Hessen erlebt – keiner der “Freunde” war plötzlich mehr für ihn zu sprechen…”keine Zeit”…

dasselbe möchte er nun mit 61 nicht wieder durchmachen….

Und wer fragt nach der “breiten Masse”…scheußlich massiger, anonymer Begriff…
die das täglich erleidet?

Bei sowieso unvergleichbar geringerem Einkommen, und unvergleichbar geringerem sozialen Status.

Diesen Menschen hat dies offenbar “egal” zu sein.
Ist es indessen nicht.

Laut der STERN-Reportage, die auch auf Ergebnissen einer DAK-Studie beruht,
ist die Zahl der Psycho-Stress-Erkrankten alarmierend in die Höhe geschnellt.
Moderne Zeiten, eben.

Moment, der Wasserkessel pfeift ja, wie dolle! Nicht, daß der Stress kriegt!

hier die Texte der frühen Sonntagsnacht:

Willkommen bei FEMINISSIMA!

Ein Sonntagmorgen.

Als Kinder dachten wir immer, der Sonntag –
der ist ein Sonnen-Tag.

Dabei war es eher ein Kratz-Tag.
Sachen anziehen, die kratzten.
Warum die “Kleidchen für gut” kratzten, konnte oder wollte uns niemand erklären.
Warum wir sonntags “Kleidchen” anziehen mußen, auch nicht.
“Das gehört sich halt so!”
Ein verkapptes Basta! also.
Wir wissen schon, was für Mädchen gut ist. Und wenn es kratzt, hat ja noch niemandem geschadt, nicht wahr!

In einer Diskussion schlug FEMINISSIMA vor:
wenn sie Politikerin wäre, würde sie SOFORT die Hausfrauen-Bezahlung einführen.
Und eigene Renten- und Sozialversicherung für die Hausfrau damit.

Erwiderte eine andere Frau:

“Na, fein, wie kontraproduktiv!
Da bleiben alle Weiber am Herd. Und die Männer haben alle Jobs für sich alleine!”
Eine andere warf ein:
Prima, dann hauen bald alle Frauen ab vom Herd,und die Männer dürfen alleine kochen, waschen und bügeln!”

Eine weitere vertrat die Ansicht: “Es gibt dann Auswüchse!
Manche Frauen heiraten dann vielleicht nur noch, um dieses HausfrauenHonorar zu kassieren!”

FEMINISSIMA am SONNTAG – meint:

ES MUSS AUSWÜCHSE geben,
damit sich an der Leibeigenschaft der Hausfrauen oder deren Armutsrisiko – …etwas ändert. Sofort. Jetzt. Und gleich.

Neue Ideen braucht das Land.
Und neue Männer auch.

Wie wir gelesen haben, hatte Ina Deter diesen Titel ihres einst größten Hits als Slogan leider nicht schützen oder patentieren lassen.

So sind Frauen.
Genial.
Aber zu bescheiden.
“Es braucht eine Übergangszeit!”
ruft eine der Diskutantinnen.
“Wie bei den Entwicklungsstaaten, die man zu früh in die Demokratie entlassen hat!”

Aha!
Interessanter Vergleich.

Aber dauert unsere ÜBergangsphase nicht schon phasenweise ein paar Jahrhunderte zu lange?
Wir sind dran!
Wir sind über-fällig…

Packen wir es an!
Schönes Frühstück!
Wer macht es denn heute?
“Muttertag” eine Woche her, Ewigkeiten her…falls wer dran festhielt…einmal im Jahr.
FEM wettet, der WERT EINER MUTTER, in der Tat, er stiege bei steigendem Mütter-Gehalt………………….!Cu-ly & truly- !

Kommt gut in den Sonntag.
Nicht den Kirchgang vergessen!
Und das kratzende Kleidchen! Für gut!

Todesbusse & Kaffeefahrten…

Über 50 Tote nach zwei Unfällen deutscher Billig-Bus-Reisen…meist ältere und eher ärmere MitbürgerInnen die Opfer…(einer deutschen staatlich verordneten Armut???)…….Außerdem:

1-Euro-Übernachtungen?

Und auch – für 175.000 Euro haben sich in der Berliner Regierungskantine unsere Staatsbeamten (auf Zeit…) selbst bedient: Geschirr und Besteck und Aschenbecher..für die Berliner Zweitwohnung…??

(Sie können halt den Hals net-voll-kriegen..nun klauen sie auch noch im eigenen Haus…na, fein!)
Die Mutmaßungen überstürzen sich. Der Sekundenschlaf morgens um 5 Uhr…?
Wer je mit Bussen runter nach Spanien gefahren ist,
kennt das beklemmende Gefühl…”Hoffentlich schläft der Fahrer nicht ein!”
An Bord des Unglücksbusses, inzwischen wird von über 40 Toten geschrieben, waren offenbar doch zwei Fahrer.
Einer überlebte das Unglück ebenfalls nicht.

Hier FEMs Texte (“Einschätzung..”) vom frühen Tag des verheerenden 17. Mai 2003:

Jetzt geht es also wieder los!

Das Geschäft mit dem einkalkulierten Tod!
Jetzt darf die deutsche STAATSANWALTSCHAFT nicht länger pennen!

Wie zuvor beim Ungarn-Bus,
sollen auch auf dieser tödlichen Reise nach Spanien (Bus stürzte bei Lyon wegen offenbar überhöhter Geschwindigkeit eine Böschung hinab und blieb auf dem Dach liegen!)
sollten auch hier wieder “Preisausschreiben-GewinnerInnen” (sicher auch wieder überwiegend alte und finanziell weniger gut Gestellte) in Billigst-Gefilde mit no-Name-Bussen von no-name-Firmen gekarrt werden.

Es stinkt schwer!

FEM schrieb Identisches beim Ungarn-Todes-Bus:
nach einer Runderneuerung der hoch-kriminellen (hinter der Fassade..) ehemaligen sogenannten “KAFFEE-FAHRTEN”.

Damals deckten findige ReporterInnen das Geheimnis der Billigstfahrten auf:
Marode Busunternehmen, marode Landgasthöfe,
wurden preislich in die Knie gezwungen, einerseits.
Die Fahrt mit “Frühstück” oder “Mittagessen” inklusive, rechnete sich für alle Beteiligten dennoch.
Denn jenseits des “Frühstücks” oder des “Mittagessens” (das im Fahrpreis “inklusive”),
gingen etwa Getränke extra, oder ein Eis.., eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen zum Nachtisch,
oder was sonst so den “Kunden” raffiniert untergejubelt wurde:
Die menschliche Anständigkeit der Alten haarscharf im Visier.
Der sogenannte “Dankbarkeitseffekt!”

“Wenn ich schon so preiswert fahre, kann ich ja etwas ausgeben..”..
Gleichzeitig stiegen denn in den Gasthöfen “Werbe-Veranstaltungen”.
Deren Teilnahme war “freiwillig”, aber der professionelle Druck groß genug,
daß keine(r) sich ausschloß.

Hier wurde nun wieder auf die Psychologie der Alten gesetzt, auf ihr HERZ.

Und die Attraktivität des (vermeintlichen) “Schnäppchens”.
Als auch auf den “Das-bist-Du-Dir-wert”…Effekt…

Etwa:

1. “Nur hier und heute” (weil ich Geburtstag habe, weil ich zum letzten Mal diese Fahrt mit Ihnen mache, oder zum ersten Mal…)

2. Daher gibt es heute alles zum Super-Sonder-Preis!

3. Und wer will der (die) ERSTE sein?
Das können Sie sich doch gönnen!
Das haben Sie sich doch verdient, nicht wahr?
Das sind Sie sich doch wert, nicht wahr?

4. Wenn jetzt noch alle zögern – wird Trick 4 ausgepielt:

“Die ersten zehn (oder zwanzig) Decken (oder was auch immer an Überflüssigem und Überteuertem) gehen – nur heute, nur jetzt, und weil ich heute Geburtstag habe (oder geheiratet oder endlich geschieden, oder meine Hündin Junge geworfen,.)

gehen nochmal-für-die-Häfte-weg – JETZT ZUGREIFEN!”

UND das hat noch immer gewirkt.

Ein Gesetz bremste schließlich diese “Verkäufe”, die so hart an der Grenze der Nötigung.
Und ermöglichte innerhalb von 8 Tagen den Rücktritt von dieser Art von Kauf-Verträgen.

Nach ähnlichem Muster funktionierten (und tun es noch/wieder??) die Busfahrten ins Ausland.

Die Billigst-Hotel-Unterkünfte standen entweder unter Vertrag bei den Organisatoren dieser “Kaffee-Fahrten”,
oder –

gehörten den Veranstaltern selbst.

Auch hier die üblichen Köder-Angebote mit Billigstgesöff, à la: “Sangria frei” ,
um dann bei den “Extras” abzukassieren.
Und den “Dankbarkeitseffekt” wiederum in klingende Münze umzusetzen:
Bei den Werbe-Verkäufen.
Im Ausland wurde dies denn durch eine “Ausflugsfahrt zu einer Veranstaltung” verbrämt…oder durch eine Einladung zu einem “Bunten Abend”…

Es verwundert ja nicht,
daß gerade derzeit dieses üble Geschäft wieder aufblüht:

Seitdem ein Herr Kohl, dem das “Herr” zu entziehen ist, als damaliger Bundeskanzler,
uns, allem Protest der Bürger zum Trotz,
den EURO aufzwang (was HAT ER SICH DAFÜR BEZAHLEN LASSEN????) –
und seither quasi 1:1 gilt – EIN EURO = 1 DM (sollten aber 2 DM sein!)-
sind die Löhne und Gehälter in diesem Lande mithin unübertrieben halbiert.

DIE LEUTE SIND BITTER GEPRELLT WORDEN und reagieren zwangsläufig, auf Grund dieser staatlich organisierten ARMUT mit Konsumverzicht.

(Gleichzeitig hat die Bundesanstalt für Arbeit noch flugs via “Sozialgesetz” – lach-kreisch, die Anpassung des Arbeitslosengeldes und der Arbeitslosenhilfen an laufende Lebenskosten nicht nur gestrichen,
sie zieht ab dem 1.1.2003 jährlich 3% ab….

So in die Armut gezwungen und getrieben
und damit zuletzt in den Tod ….
um doch trotz der Armut noch e bissi was zu sehe, gell!

Das bleibt dann unterm Strich.
Und die aktuelle verhetzende Anti-Rentner-Politik lässt dabei einen noch faderen Beigeschmack neben aller Trauer und Empörung über die Toten aufkommen.

Gleichzeitig schlägt FEM übrigens PANORAMA vor,
aber die kommen sicher selbst drauf,

EX-Bundeskanzler Kohl wegen Beleidigung zu verklagen.
Nicht nur wegen Beleidigung des PANORAMA-Reporters, der PANORAMA-Redaktion,
sondern weiter, nicht näher bezeichneter Kreise –

die dieser Herr Kohl live-in-die-Kamera als “VATERLANDSVERRÄTER” bezeichnet hat:

als der PANORAMA-Reporter wiederholt zwischen HotelTür und Angel, nachfragte,
WOFÜR Kohl und Kollegen denn all das SCHMIERGELD (“Berater-Vertrag”) von KIRCH erhalten hätten.

Wäre KIRCH nicht pleite gegangen, wäre das ja alles nie herausgekommen.

(WAhrscheinlich wäre er nie pleite gegangen, wenn Kohl und seine Amigos an der Macht geblieben wären…)

Auch ein KOHL-SOHN wurde bestens über die Kirch-Gruppe mit Aufträgen versorgt.

Kommt da nicht eine dunkle Erinnerung an STRAUSS und seinen Sohn Max hoch…???

Und natürlich dräut der Gedanke,
bei wem denn vielleicht derzeitige SPD-Politiker nebenbei auf der Payroll stehen????

DAS zumindest würde erklären,
warum ausgerechnet unter einer soziademokratischen (lach-sweet-bitter!) Regierung die KONZERNe etc. sozusagen steuerfrei lachen dürfen,
während das gemeine Volk die Pharisäer zu füttern hat…

Und wohin ist all das Geld gegangen? Das jetzt fehlt?

Auf diese Frage wäre eine Antwort auch nicht schlecht…
So wie es auch eine Frage wert ist,
wovon ein so teurer Staatsbesuch wie der von POWELL bezahlt wird (allein 1.000 Polizisten zur Sicherheit im Einsatz, ohne den Rest..).
Na klar, der Steuerzahler zahlt das.
Ohne danach gefragt zu werden, ob er das will oder nicht.
Genauso wie der Steuerzahler das Reise-Fieber der Regierung bezahlt…
ohne, daß etwas dabei herauskäme…außer Spesen nichts gewesen.

SO – kann es nicht weitergehen.

Das LAND VERROTTET.
Die Menschen sterben bei uns zwar nicht durch Attentate, dafür aber durch Armut.

Vergleichbar den Entwicklungsländern:
So fuhren bei uns – allein in diesem Monat, Saisonbeginn!
innerhalb von 2 Wochen, bereits 60 Menschen – in den Tod, via Billigst-Vierrad & und wer-weiß-was-Kutscher, sicher ohne Ersatzmann dabei,
das wäre ja zu teuer.

Guten Morgen!
Good morning! Bonjour! Buenos dias! Merhaba!

Es ist 10:26 Uhr in Berlin.
Guten Appetit beim Frühstück!

Verreist besser nicht, sondern wartet auf die Realisierung der 1-Euro-Übernachtungsangebote von Hotels!

Kein Scherz.
Angesichts der immensen Einbrüche (wegen schamlos überhöhter Euro-Preise!!) im Gastronomie-und Hotelgewerbe, dachte der Verbands-Chef der DeHoGa (Deutsches Hotel- und Gaststätten-Gewerbe) dieser Tage laut darüber nach,
daß solche Angebote …kommen..könnten.

Wir wären ja schon konsumfreudiger,
wenn der übliche Schoppen keine 3.80 oder 4.00 oder 4.50 Euro kosten würde.

Oder hätte jemals wer 7.20 DM oder gar 9 DM für ein Glas Wein (nicht mal ein Viertele! nur-e-mager-Glas!) früher als Wirt sich getraut – anzubieten???

Oder hätte das jemand gekauft? Nein.

In den Kleinstädten und Ortschaften kriegen das die Wirte innerhalb kürzester Zeit schmerzlich zu spüren, wenn sie gedacht hatten,
der Kunde ist ja so doof, der merkt nix, ha, von wegen!
Unn plötzlich sinn die Tisch leer,
diejenische, die vorher so “ach-bitte-vorher-reservieren!” hochnäsig-Dir-gerne vorenthalten wurden…
NO PITY, kein Mitleid, aber gar keins, diesen Abzockern! für Schund und Schamlosigkeit.

Wie seit Jahrzehnten en France üblich,
ändern sich nun auch hierzulande die “Konsum-Sitten”.
Und damit entpuppt sich ein ja wunderbarer Nebeneffekt – ei, die Leut werden geselliger:
Der Sekt im Sonderangebot oder der Wein im Super-Sonderangebot, und dann mit de Corona raus in die frei Natur, oder auf die Park-Wiesen…let’s have ein Picknick!

In Berlin picknicken auch lustige Gruppen auf Parkbänken und spielen dabei Boule…ja, Ihr Leut!
Z’ruck zur Natur!

Wenn “die” uns so kommen,
ja, da werfen wir doch unsere Reserve-Retour-Kut’schn ann..!

Doch, Sarkasmus ist angebracht, in der Tat.
Ist ja nur eine andere Formulierung…iss ja nur was anneres für den AUFSCHREI!
WAS MACHT IHR MIT DIESEM LAND UND SEINEN MENSCHEN????????
Aber wir helfen uns selbst!
Und das ist erst der Anfang.
Auch Ultimo-Schröders Krass-Sozialabbau kommt so net durch…!
Des iss schon zu spiegel-online durchgesickert…!
Unn dann iss des auch schon e bissi werklich-greifbar..
KAUFT NICHT EIN, es ist Samstag – oder nur preiswert!!!

Nur so erzwingen wir auch dort niedrigere Preise.

Wir würden ja gerne mehr für Besseres bezahlen.
Wenn wir das Geld hätten.
Und wenn die Sachen wirklich besser wären.
Wir haben unsere Hähnchen schon gegessen…nein, wir nicht.
WIR sind Vegetarier, aber unsere Katze leider nicht…Chérie möchte gerne was Feines…

Text von 05:45 Uhr: “La vie en rose..wenn die Sonne aufgeht…und:

Die Rosen blühen.
Kurz vor 6 Uhr an diesem Samstagmorgen in Berlin-Charlottenburg schimmern die weitläufigen Hauswände der noch weitläufigeren Boulevards in ockrigem-Gelb und en rose und bleu.
Fast immer impressionistisch also,
aber auch durchaus..
expressionistisch ist der Frühmorgen in Berlin.

Es kommt natürlich darauf an, aus welcher Perspektive!Jenseits von Marzahn sieht es aus, als sei die Welt zu Ende.

Ja, der Kaffee duftet,
aber irgendwie weniger als in der sweet-hessisch-Provinz,
als sei uns der Geruchssinn in der großen Stadt etwas abhanden gekommen.

Nicht nur uns.
Dafür haben andere wiederum eine sehr feine Nase.

Es ist schon mehr als überaus peinlich,
was “unsere” (nein, unsere ist es ja nicht!)Politik uns wieder an Wortbrüchen en gros…kein Wunder, daß mountain high, river very deep –

gestern noch den Irak-Krieg verdammt,
heute demütig-arschkriechend in denselben.

Merde, sagen die Franzosen.
Und sie haben doch recht.

Wie abgründelnd-tief- der Mega-Frust in den eigenen Regierungsriegen, den deutschen sitzt,
zeigt sich übrigens just an einem altbekannten Phänomen:

Abarbeitung von Liebesentzug durch Diebstahl!

Bald muß in den Kantinen des Bundestags vom nackten Tisch und mit den bloßen Händen gemampft werden,
was den Sitten dieser Herrschaften doch eigentlich entgegenkäme, oder?

Für 175.000 Euro, so durfte unser überaus geblendetes Auge lesen, sind in der Regierungskantine..Geschirr und Besteck abhanden gekommen…
Ja, prima:
Keine Zweitwohnungs-Steuer für die Berliner Politiker und –

auch keine Zweitausgaben für die Einrichtung der Zweitwohnung..
wir bedienen uns schließlich ja immer selbst!

Aufwachen – !
Es ist 6 Uhr in Berlin – Musik hoch…”wir-haben-wieder-ein-so-wunderbares-gewinnspiel-für-sie-hier-ist-gerlinde-oder-juliane-bei-der-arbeit-ach-sind-wir-wieder-munter-und-dauer-marktschreierisch-schnellpsrechend-drauf-soll-ja-auch-niemand-verstehen-den-schwachsinn-den-wir-alltäglich-gnadenlose-über-euch-ergießen-….”

CU!
Bleibt dran – Eure Early – Morning- Bird- FEM!

GESTERN:

Von welchen Leuten dieses Land regiert wurde, Kohl&Verkohlter…
gestern Abend in PANORAMA (schnell mal saven, eben hier alles abgestürzt, als FEM über POWELL und den 10.000. Personen-Sicherheits-Schutz in Berlin wegen des Vertreters des Diktators…)

und eben zum 2.mal abgestürzt, als säßen die Zensoren direkt in der Leitung selbst…
jedes Mal, wenn FEM schreiben will –
WANN nicht nur gegen die USA, sondern auch diese Regierung,
mal demonstriert wird,
stürzt hier alles ab….
es ist 7 Uhr in Berlin, good Morning, Mr. Powell !

Übrigens, FEM weiß ja nicht, wie Ihr darüber denkt –
aber FEM denkt, BEIDE FILME mit dem Versuch, den 17. Juni 1953 “dramaturgisch zu bearbeiten” –
waren DANEBEN.

ZU HARMLOS.

VORGESTERN

15:00 Uhr in Berlin:

Willkommen!

Die besten Worte quellen “aus-dem-Volk-selbst”..:
“Alles morastisch hier!”
GEFIEL Eurer FEM so gut!

126 Milliarden Euro fehlen dem Staate –
JA, WO SIND SIE DENN HINGELAUFEN?
Welchen Bach sind sie denn runtergeschwommen?
Mit welchem Bade wurden sie denn ausgeschüttet???

Tut ja gut, hat so was “Befreiendes”,
mal so “die Leut'” so richtig schwätze zu hören:

“Der Wowereit!
Will Studiengebühren einführen!
Das müssen Sie sich mal geben!”
“Der CDU-Senat war schon ne Katastrophe,
aber was jetzt läuft, morastisch, einfach nur noch morastisch!
Den Kleinen nehmen sie alles weg und die Firmen brauchen keine Steuern mehr…ganze Städte brechen zusammen…!”

Und warum das Gerangel um die BERLINER ZEITUNG?

Auch das erfuhr Eure FEM :
“War auch so ein Missmanagement-Fehler! Wer sich das ausgedacht hatte,
Tageszeitungen passten nicht in das Programm von Gruner & Jahr,
der sitzt jetzt auf seinen fetten Abfindungen,
ist nicht mehr bei dem Laden,
aber wir haben alle seine ..Macken (das Wort lautete anders..) an der Hacke!”
“Kein Verantwortungsgefühl mehr, nichts,
dazu ne Täter-Justiz – das Land geht kaputt!”

So weit ein paar live-Sätze aus Berliner-Munde…frisch zum Nachmittagskaffee auf den Tisch…

Noch ein tolles Wortspiel – :

“Nur noch profilieren, präsentieren, Posten-Schachern – aber können tut keener wat von denen!
Denne setzen se ne Kommission ein, und die bringt ooch nischt zustande,
weil die ooch keene Ahnung haben…”hihihi. STIMMT!

Hinter diversen Kulissen auch große Aufregung, man könnte auch sagen, die helle Empörung:
SCHEIBENWISCHER IST VOM TISCH!
Heute Abend die letzte Sendung, wie immer live.
Sparen am politischen Programm?
Gibts ja eh kaum noch, so karg, so beschnitten (sonntags only..) wie Kultur…im öffentlich-rechtlichen Programm.
Ohne Zeitung wärste kulturell echt unterbelichtet..
DAS WAR EINMAL VIEL BESSER…
Doch der Auftrag ist derselbe und der gleiche geblieben, der öffentlich-rechtliche…UND WO IST DER JUGENFUNK ABGEBLIEBEN?????????????

Derzeit Sicherheitsstufe 1 in Berlin rund um das Pflaster,
das Powell umringt von Motorradstaffeln, in der gepanzerten Limousine ab heute Nachmittag denn..sicher nicht händewinkend, auf seiner Route ins Hotel..na, die Routen sind geheim.

Die Angst vor Autobomben wird in der heutigen Berliner Tagespresse ..ja, beschrieben.
Das wäre dann jenseits des 1. Mai, wo in Berlin just for fun AUTOS ANGEZÜNDET wurden und munter vor sich hin brannten,

und auch von Gastronom-Mafia-Typen gerne mal Kleinwagen von Bewohnern abgefackelt werden,
die gegen den Outdoor-Abendlärm in der Simon-Dach-Straße in Friedrichshain (Kneipenmeile wie FFM-Sachsenhausen…)
öffentlich und im TV..protestieren…

Nein-nein, FEM glaubt nicht an Autobomben gegen Powell.

Berlin ist “for peac-ing-piercing!”

Und bereitet sich auch gerade hektisch auf den Kirchentag vor.

Es würde ja auch nur die Rachsucht von George Bush auf uns ziehen.
Und stellt Euch das vor!

Man kann auch durch andere Arten von Auto-Terror zu Tode kommen:

Mehr denn je gibt es sie wieder, die fünftklassigen Busfahrten, die früher als KAFFEEFAHRTEN berühmt-berüchtigt waren.

Bis ein paar mutige JournalistInnen deren Machenschaften en detail aufdeckten,
nicht ohne dafür Morddrohungen zu erhalten,
neben dem Versuch, investigative JournalisTINNEN dieses Genres via Anwälte “mundtot” zu machen –

kommt das Grau nun wieder im Gewand von GEVATTER TOD ans Tageslicht…wer weiß wie BETRUNKEN UND ODER ÜBERMÜDET der Busfahrer war…von einem Betreiber aus einem Winz-Dorf…
Wurde dem Fahrer eine Blutprobe posthum entnommen?
Wieso knallten die Fahrt-Organisierer der Presse die Tür vor der Nase zu?
Was waren das für ominöse GUTSCHEINE…mit denen die Alten, die Armen an den Plattensee gekarrt wurden?

FEMINISSIMAS Sarkasmus zuweilen, wie es bei Euch ankommt, ist das Verstecken von Wissen…

oder der Anstoß dazu…

see you! Bei der MITTAGSPAUSE!

FEM – und hier die Frühstückstexte vom halb-early-morning:

Willkommen, Bienvenues, Welcome, Bienvenidas – bei FEMINISSIMA –
leidenschaftslose Texte en gros, als auch Infos & Atmos, News & Satire; darfs ein bissi mehr sein?
Schon interessant, daß der SCHEIBENWISCHER eingestellt werden soll, weil Dieter Hildebrandt dann,
in Überziehung seiner Lebensarbeitszeit, er dürfte so um die 72 oder 73 Jahre jung sein,

in Rente geht.
Sicherlich nicht in Rente.
Das wäre ja langweilig.

Interessant ist dies deshalb, weil sonst Menschen ausgemustert werden,
nicht aber die ganze Firma.

WARUM der SCHEIBENWISCHER (bislang beim Ex-SFB, der jetzt mit dem Ex-ORB in RBB verschmolzen ist) jetzt mit Hildebrandt in Rente gehen soll,
ist nicht zu verstehen.
Und erst recht nicht nachzuvollziehen.

Selten war die Zeit so geeignet für politisches Kabarett.
Und außer dem SCHEIBENWISCHER gibt es kein zweites Format dieser Art.

Na, guten Morgen – heute noch ohne Sorgen?
Nun dears, Vollmond lodert auf uns zu…
also seid nachsichtig mit Euch selbst und anderen –

wir sehen uns!

Es ist 9 Uhr in the very sweet Berlin-Provinz!

CU!

Mit Kußhand & Co !

**********

9:27 Uhr – eine Mail informierte uns gerade darüber, daß der NDR beabsichtige, die SESAMSTRASSE,

– sie feierte im Januar 2003 ihren 30. Geburtstag,
wer hätte das gedacht??

von 18 Uhr auf morgens 6:45 Uhr zu verlegen und durch werbegeld-wirksamere Regionalprogramme zu ersetzen.

Das wäre nicht nur für Kinder und Eltern ein Schlag ins Kontor.

Sondern würde das IMAGE des NDR,
als einem der besten ARD-Sender, neben WDR und SWR …doch arg ankratzen, oder, was denkt Ihr?

Wir haben doch schon mit “Berlin-Berlin” fast ne Privatsender-Vorabend-Dings…und das Dauer-Quiz mit Pilawa ist ja fein für die Gewinner und meist sind die Leutchen auch witzig, aber – kann das WIRKLICH der PROGRAMMAUFTRAG der ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN sein?

Wenn nun der Abend mit der Sesamstraße, das feine unauffällige Einstimmen aufs “in-die-Heia”…flachfällt, da wird es dicke-dicke-Kinder-Kullertränen geben.

Aber auch bei den Eltern….

Schon werden wieder Stimmen laut, die die Abschaffung der Gebühren fordern:

Wen wundert das????

Eure FEM

Muttertag..in Grosny und auf fein…

hier fehlt doch die Anmoderation…?
Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet……

Bis denn!

Bleibt dran!

ROSA LUXEMBURG

Sie war eine grandiose Kämpferin. Und sie wurde heimtückisch ermordet. ERst nacht vielen Wochen fand man ihre Leiche im Landwehrkanal, Berlin.

Die feigen Mörder haben sich – natürlich – nie gestellt..
1871-1919

Rosa Luxemburg

Politikerin

1871

5. März: Rosalia Luxemburg wird in Zamost in Russisch-Polen als Tochter des Holzhändlers Eliasz Luxemburg und dessen Frau Line (geb. Löwenstein) geboren.

1880

Nach der Übersiedlung der Familie nach Warschau besucht sie das Zweite Warschauer Mädchengymnasium.

Schon als Schülerin engagiert sie sich in illegalen politischen Zirkeln.

1889

Vor einer drohenden Verhaftung flieht sie in die Schweiz.

1890/91

Immatrikulation an der Philosophischen Fakultät der Züricher Universität.

In den folgenden Semestern besucht sie Seminare zur Staatswissenschaft, zur mittelalterlichen Geschichte sowie zur Geschichte der Wirtschafts- und Börsenkrisen.

1893

Unterbrechung des Studiums wegen politischer Aktivitäten wie der Gründung der polnischen sozialdemokratischen Zeitschrift “Sache der Arbeiter” in Paris.

1894

Erster (illegaler) Kongreß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei des Königreichs Polen in Warschau. Luxemburg gehört mit Leo Jogiches zu den führenden Mitgliedern dieser Partei.

1897

Promotion in Zürich zum Thema “Die industrielle Entwicklung Polens”.

1898 – 1903

Scheinehe mit dem deutschen Staatsbürger Gustav Lübeck. Durch die Heirat erhält sie die deutsche Staatsbürgerschaft, die ihr die Mitarbeit in der deutschen Arbeiterbewegung ermöglicht.

1898

Übersiedlung nach Berlin.

Luxemburg schließt sich der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an.

Oktober: Am SPD-Parteitag in Stuttgart nimmt sie als Expertin für polnische Angelegenheiten teil.

1900

Durch ihre Broschüre “Sozialreform oder Revolution?” greift sie in die “Revisionismusdebatte” ein. Sie verteidigt den revolutionären Standpunkt gegen den revisionistischen Eduard Bernsteins und fordert den Ausschluß der “Reformisten” aus der Partei.

In Zeitungsartikeln nimmt Luxemburg zu wirtschaftlichen und sozialpolitischen Problemen in Rußland, Österreich-Ungarn, Belgien, England, Frankreich und Deutschland Stellung.

Immer wieder greift sie den deutschen Militarismus und Imperialismus an.

1904

Januar: Sie wird wegen Majestätsbeleidigung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

1906

12. Dezember: Sie wird in Weimar zu zwei Monaten Haft wegen “Anreizung zum Klassenhaß” verurteilt.

1907

Mai: Teilnahme am V. Parteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR) in London zusammen mit Jogiches.

Oktober: Beginn ihrer Lehrtätigkeit an der SPD-Parteischule in Berlin.

1910

Bruch mit Karl Kautsky aufgrund politischer Differenzen, u.a. bezüglich der Frage des Einsatzes des Generalstreiks als Kampfmittel.

1913

Bei einer Kundgebung in Frankfurt/Main ruft Luxemburg zur Kriegsdienstverweigerung auf.

1914

20. Februar: Wegen dieses Aufrufs wird gegen sie Anklage wegen “Aufforderung zum Ungehorsam gegen Gesetze und gegen Anordnungen der Obrigkeit” erhoben. Sie wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

29. – 30. Juli: Die Teilnahme an der Sitzung des Internationalen Sozialistischen Büros bringt für sie die Ernüchterung, daß auch innerhalb der sozialistischen Parteien der Nationalismus stärker ist als die internationale Solidarität.

1915

Februar: Das Gerichtsurteil des vorangegangenen Jahres wird vollstreckt: Luxemburg wird im Frauengefängnis in Berlin inhaftiert.

Juli: Hoch- und Landesverratsverfahren in Düsseldorf.

1916

Entlassung aus dem Frauengefängnis.

10. Juli: Beginn der “Sicherheitsverwahrung”, die bis November 1918 dauert. Luxemburg wird zweimal verlegt, zuerst in die Festung Wronke in der Provinz Posen, dann nach Breslau.

1918

9. November: In Breslau aus der Haft entlassen, fährt Luxemburg nach Berlin und arbeitet als Redakteurin bei der “Roten Fahne”, der Zeitung des Spartakusbunds.

17. Dezember: In ihrem Artikel “Nationalversammlung oder Räteregierung?” in der “Roten Fahne” tritt sie für eine Räteregierung ein. Obwohl sie die Revolution unterstützt, behält sie ihren grundsätzlichen pazifistischen Standpunkt bei.

1918/19

30. Dezember – 1. Januar: Beteiligung an der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Luxemburg steht auf der Seite derer, die eine Beteiligung an den Wahlen zur Nationalversammlung fordern, aber von der Mehrheit überstimmt werden.

1919

Bei den Januarunruhen muß sie wegen Verhaftungsgefahr ständig ihre Wohnung wechseln, weigert sich aber, Berlin zu verlassen.

15. Januar: Gemeinsam mit Karl Liebknecht wird sie von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützendivision verschleppt. Sie werden im Eden-Hotel verhört und mißhandelt. Wahrscheinlich beim Abtransport wird Rosa Luxemburg ermordet. Ihre Leiche wird in den Landwehrkanal geworfen.

31. Mai: Im Landwehrkanal wird ihr Leichnam gefunden

(ka)

Entrecote…Muttertag & Theatertreffen..

Ein unendlich langer und nicht un-launiger Text…

Rare, dear? Non, au point!Der kleine Zwischenstück-Text zum Muttertag nachts um halb drei…am Alex und im Roten Salon, ja, so lässt sich, und vor allem dort – “Muttertag”..aushalten.

WÄR das nicht ein toller Titel für ne FRAUEN-BAND:
“Die Muttertags”. Wer macht mit? FEM bietet Stimme, Texte und Ideen sowieso…nur ernsgemeinte (nein, wirklich! zum Beweis schnell mal die Date-line : fem@feminissima.de). Also, ganz treuherzig ehrlich.

Ja, falls Ihr lesen wollt, es ist ja jetzt “Muttertag”, gerade muttertagt es, um 13:17 in the heat of the spargeldunst-umschwirrten Tischen von zu heißen, zu langweiligen Restaurant-Gesellschaften, und das Unwort – “Mutti, gehts Dir auch gut?” wird per Lautsprecher in verschiedenen Lautstärken nonstop runtergenudelt. Zwischendurch singt Heintja – MAAAAAAAA-MA…!
Oder auch “Aber Heidschi-Bumbeidschi”,
während die immer jünger werdende Bedienung tapfer lächelnd (ist ja schließlich ne Tochter, hat auch irgendwo ne Mutter, nich-wahr) die Sauciers mit den Holländischen Saucen, über Gewichtsprobleme spricht man nicht, die hat man,
durch die von gerührten-“Danke-Schön-auch!” gerührter Mütter und noch gerührteren Omis, die ausnahmsweise mal aus dem Altenheim herausgekarrt worden sind, sauertöpfisch-überbevormuttert von allen Söhnen und Schwiegertöchtern, aber erst recht auch nicht weniger von ihren Töchtern und den gelangweilt-indigniert-aus-dem-Fenster-das-hinter-den-üblichen-Familien-Langweiligkeits-Gardinen, den Blick in die Freiheit verhüllt, ja, blickenden Schwiegersöhnen.
Frohes Muttertagsmiteinander! Denn der Muttertag ist der Super-Sauber-Tag der Heilig-Heilen-Familie, wenigstens für die Restaurantrechnung, an diesem Tag, bitte ohne Datum die Rechnung, danke, ja?
Weh Dir, Du bist heute eine Nicht-Mutter, oder eine Alleingelassen-Alleinlebend-Mutter-Großmutter-Urgroßmutter: dann bitte Restaurants bis abends meiden. Denn sonst durchbohren Dich die Blicke, derer, die sich im Familiensinn-und-Schoß-für zwei Spargellängen saucen, abends darfst Du dann wieder alleine ausgehen, Du Kinderlose, Entkindete, Entfamiliarisierte, Du Frau-die-Du-Deinen-Mann ..hahha..wo-denn-stehst…natürlich. Mach-Dir-nichts-draus.
Abends fühlst Du Dich wieder weniger aussätzig, but really free, und all die Mamis, Omis und Großomis sind wieder in ihre Heime zurückgekarrt worden, bis-zum-nächsten-Jahr, liebe Mutter, war-doch-schön-heute-nicht-wahr? Antworten werden nicht erwartet. Der präsidiale Familienstil. Absteigend in der Hierarchie la mama, in sweet Germany, je älter, desto weniger ist sie wert, ein echter Kostenfaktor, der vom Erbe abgeht, das schöne Geld, das monatlich ins Pflegeheim fließt!

Denn Prost, ach-ja, bitte, haben Sie nicht einen Mosel?Nein? Gibt es heute keinen Mosel mehr? Mosel gab es doch immer in diesen Restaurants, früher, oder?

Ach Muttchen, heute trinkt doch keiner mehr Mosel, der nicht an der Mosel wohnt! Heute trinkst du Pinto Grigio , ja, ich wiederhole es noch einmal, wie man das ausspricht, und als Apéritiv einen Prosecco, der seit ungefähr 10 Jahren wieder out ist, wir empfehlen Dir, liebe Mama, einen Crémant – , ja. Aus Frankreich. Eigentlich eine Sekt-Champagner-…nein, Verschnitt wäre ja auch nicht…Elisabeth, kannst du den Crémant mal…erklären? Also wir bevorzugen einen Crémant von der Loire, der hat Körper, Muttchen, verstehst, wieso ist Mutter eingeschlafen? Herr Ober, haben Sie vielleicht einen Mosel ? Einen Schoppen, ja? Und einen Weinbrand, ja. Nein, keinen Carlos Primero, auch keinen , einen einfachen Weinbrand, verstehen Sie? Den trankt Mama immer so gerne, als Papa noch lebte, wie hieß das noch? “Maria Cron”, ja, so ungefähr, hat auch so etwas Katholisches. Das passt ja denn auch.. DAS IST ABER NUR DOCH DIE ANMODERATION FÜR DEN TEXT “Entrecote” – Zwischentext, ihr müsst also auf den Titel selbst clicken, …so Ihr möchtet…damit Ihr nicht Rosa Luxemburg und die Nacht im Roten Salon verpasst. Übrigens, Rosa Luxemburg wurde ermordet. Weil sie was sagte. Und auch dachte.

Get Ready! (übrigens ist der Original-Titel aus den 70ern wieder “in”…falls er in eingeweihten Kreisen je out war..)

MUTTERTAG!

War das nicht so ne Lobhudeleihymne in Sachen “Lebensborn” und so?
Oder liegt Eure FEM so ganz daneben..verzeiht das unbeabsichtigte Wortspiel.
Aber gibt es nicht diesen passenden Rolling-Stone-Anti-Muttertags-Song…
über die sweet little Pills, die Mami kippt,
kettenraucherinnenunartig,
damit sie die Dauerhaft-Lächelnde (weil sie ja sonst keift,
Männer keifen übrigens-nicht-nur- im Sprachgebrauch -nicht, schon mal gemerkt-bemerkt? See!)

Männer sind ja auch nicht hysterisch,
(es gibt gerade die Gesamtausgabe von FREUD im Sonderangebot. Will keiner mehr lesen..???)
nur gestresst.

Männer sind ja auch logischdenkend und nicht vergesslich.

Ja, it is 4.30 ante portas in Central Europe,

and the sweet early-morning-birds are catching the worm, if there is any.

They prefer to sing.
It is nice to hear them sing-sing-sing-sing…Listen!
Can you hear them?

Where should they find a dry-fine-early-worm-inmidst of helldry-waiting-dringlichkeitslistig-for-Rain- we speak of Berlin.

Well, it is summer time, (not summertime..to get that clear, sondern die komische “Sommerzeit” der Uhr..leider nicht der Sommer als solcher-an-sich, und auch nicht der Song, warum eigentlich führt eigentlich niemand mehr PORGY und BESS auf???????? Zu kritisch??

(such wonderful Songs, die ja Herr Grönemeyer modernisieren könnte, ja, warum-nicht)
(so soll ja nun auch LEONCE & LENA eher ne Rock-Performance sein, und ausverkauft, weil jeder gesehen werden will, und vielleicht auch noch Grönemeyer über den Innenhof laufen sieht, das ist ja das Größte!)

..,and the livin’ is not really easy,
so the birds have started already one hour earlier, to sing (in reality).
See?

Would be such a nice thing, to know what about they are singing.
Or chatting.
Or are they talking?
Eagerly. Anyhow.
They are singing-talking-eagerly, anyhow.
The real night-and-day-live, were people are eagerly doing-&-consuming culture is all about around the Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz (U2) and the Green and Red Saloons nextby.
In the Red Saloon, (mmm-Scarlett-rote-schummrig-Licht-Scheinwerfer…und Discokugel, die sanft rotierende Licht-Fantasemen kreisen-und-kreisen-leicht-psychedelisch, wenn es noch leer ist, tanzt die Menge ist es eigentlich irgendwie schade um den Salon und das Licht…(aber was solls, jeder will tanzen! Und DAS ist wirklich gut so!)
jedenfalls, um den Faden wieder aufzugreifen:

there was after some nice interesting literature-recitation right after midnight …well, Abtanzen auf Scheiben aus den 60er Years..da hatten die noch die Piepsstimmen…es schepperte noch-so-schön, ja, es war ..das Leben begann-Dir-auf-den-Fußspitzen zu stehen, ab etwa halb 2 nachts,
ein lyrischer Schreiberling aus der unvergessen-echt-sweet-bitter-Hessisch-Provinz,
merkte dann jeweils an (aber so was gibt es ja in der Hessisch Provinz net, nur des Bierzelt und der merkte dann immer an :
“Es war proppenvoll!” Oder noch schöner:
“Das proppenvolle Bierzelt”.

Im hinreißenden Roten Salon mit Parkett-gut-zu-Tanzen, aber auch ausrutschen-tanzen sie jetzt wohl noch immer, sie tanzen wohl immer, so bis gegen 8 Uhr..so wie sie sind, mit Studi-Rucksack-darfs auch, die Mächen fast wie immer nicer anzuschauen als die Guys, die leider nichts für ihre Optik tun, Jung-Sein-allein reicht auch nicht .
.ja, es geht sehr décontracté (entspannt, lässig, ungezwungen, unprätentiös, natürlich, gut-stimmig) dort zu, und neben einem vergleichbar niedrigen Eintritt und vergleichbar niedrigen Getränke-Preisen..
, ja, “einfach toll” dort!
Alter zwischen 18 und 38 Jahren ungefähr.
Aber das keine Bedingung…

Gleich um elf Uhr liest Herr Jens und interpretiert auch, wieder, Rosa Luxemburg.

Weil da gerade im Pavillon und Umzu eine Ausstellung, die morgen endet, der Rosa und der Zeit damals, gewidmet ist.

Wir interpretieren auch mal ganz kurz ROSA LUXEMBURG, indem wir Euch ein ausgesucht ausgesuchtes Zitat zum Muttertag schenken:

“Es wird behauptet
der gegenseitige Kampf liege in der Natur des Menschen.

Wer nicht rüste, laufe Gefahr, die Beute des Nachbarn zu werden.

Wir sind anderer Meinung:

Die Völker können und sollen in Frieden zusammenleben,

die Regierenden glauben, sie hätten das Recht,

in einer so lebenswichtigen Frage über das gesamte Volk zu entscheiden.

Ich frage Sie nun: dürfen wir uns einen Krieg,
den wir nicht gewollt haben, ungestraft gefallen lassen?

Wenn uns zugemutet wird, die Mordwaffe gegen unsere französischen Brüder zu erheben,

dann rufen wir: das tun wir nicht!”

(Aus der Rede Rosa Luxemburgs auf einer Frankfurter Anti-Kriegs-Veranstaltung 1913.

Aufgrund dieser Rede wurde Rosa Luxemburg 1914 verhaftet und wegen “Aufrufs zum Ungehorsam gegen die Obrigkeit” zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

All the way long das große Rosa-Luxemburg-Plakat (gerollt, sich gerne auch unpassend-wieder-entrollen..)irgendwie unterm Arm,
nachts um 3 die very crowded S-Bahn vom ALEX, bis Bahnhof-Zoo, dort brandet das Fastfood-Leben und überhaupt, und alles wartet auf die Nachtbusse.
Die kommen, leuchtend, pünktlich..unermüdlich.
Ja, um 4 Uhr fütterst Du dann endlich Deine Wildcat at home,
und denkst, eigentlich ist Charlottenburg doch ganz anders.
Und jetzt verstehste auch, wieso die Tine entgeistert fragte –
“WAAS, Du wohnst in Charlottenburg?”
Na, direkt an der U-Bahn-Station und voll an der fetten-Kreuzung-ey-so-die-blauen-und-roten-Minnas rock-around-the-clock, und fast täglich einen kleinen Crash vor der Ampel, weil jemand nicht..” ja, ja, damit bist du rehabilitiert. Aber wie Tine schon sagt:
“Das richtige Leben findet im ehemaligen Ostberlin statt. Heute heißt das weiträumig Berlin-Mitte.

So, Zeit, perhaps, to take some forty winks, oder gleich doch nur ne neue Perücke, und sofort wieder zurück, um Jens und wer-noch-alles-kommt, nicht durch Schlaf zu verpennen-am-Ende?
Anyhow, falls doch,

so sehen wir uns heute Abend spätestens um five o’clock vor der Volksbühne (U2- Station Rosa Luxemburg-Platz) , um noch eine Karte zu ergattern, für:

TRAUER MUSS ELEKTRA TRAGEN”…jawoll, paßt ja auch irgendwie zum Muttertag hätte jemand beinah, aber nur beinah die Platitüde begangen zu …nein, hier nicht!

von dem legendären Eugène O’Neill (sprich: Judschien Oniel), ein Ire übrigens.

Aufgeführt vom Schauspiel Zürich.
Wer es noch nicht weiß –
derzeit das 40. Internationale Theatertreffen findet in Berlin auch gerade statt..
Bis denn-ly!

P.S. Entre nous: un soleil, doux, hésitant-encore,
mais déjà plein de promesses pour une dimanche comme en France…meme en Allemagne, quand meme!” (Es wird ja echt ein herrlicher Tag..)
Also, sei nett zu Müttern, Oma, Tanten, Onkeln und Cousins, der Katzenmama, der Hündin-Mutter und was immer Ihr noch findet.
Flieder, so er denn schon blüht, wird gerne aus Nachbars Garten gepflückt (gestohlen klingt weniger gut, vor allem nicht an Muttertag!) und strahlend der Mama-und-der-Ahnengalerie der weiblichen Art…

überreicht.
Mit Knicks.
Und treuem Augenaufschlag.
Und falscher Zunge…(oder..????)

Hier beginnt der der Zwischendurch-Kurz-Besuch-Samstag, bitte sehr! :

Willkommen bei FEMINISSIMA!

Ja.

Dazu später mehr.

Stimmt, die Geschichte, wie sich Springer und Burda wegen zweier neuer Billig-Frauenzeitschriften gerichtlich im dauerhaften Eilverfahren-Einstweilige-Verfügung-und-Co-..Clinch liegen,
sie ist auch noch nicht erzählt.

Na, gestern tummelten sich hier 55 Leser, tags zuvor knapp unter 50….
heute samstagen wir alle…uff!
Lüften nicht nur die Texte, sondern auch den Geist…!
Jawoll!

Denn die Texte,
sie hingen ja, die ganze Nacht lang, ab.

Jetzt hier also frische, unabgehangene Texte…?
Mitnichten.
No text, jetzt. Sonne. Draußen. Und Wind..aber noch keine Sternchen..

Nur einmal ein liebenswürdiges…”Hallo-li!” sagen..
.hihi und vieleicht-vielleicht schenken wir Euch später ein nettes Rezept für den ..ja-ja-ja–die Blumenläden und die Restaurants wollen ja leben – für den MUU-UU-UUTER-Tag..
Aber ohne Spargel
Vielleicht!
So, und jetzt, – wie Ihr auch –

H I N A U S …in die LUFT….

(natürlich bieten sich dazu schon wieder diverse Klein-Kalauer an, aber wäre ja zuuu billig…!)

AMÜSIERT allerdings, stellte FEM fest,
daß nun auch der aktuelle STERN (wirklich insgesamt klasse,”dazuu auch später mehr..”, sagen wir ja oft)

entdeckt hat,
worüber FEM sich schon seit dem letzten Sommer süffisant-unlächelnd-sich-immer-wieder-nicht-umhin-könnend…sich auszulassen…
Na, es geht um das Dauerlächeln der Mona Lisa, nein!
der Gesundheitsministerin..

Der Artikel ist köstlich, auf Kosten..nein, er ist bitterböse..gut so!

Ebenso (enttarnend) (aber wir und Ihr, wir wissen das ja-alles-schon-lange..)
das Interview mit “Parteisoldat Müntefering” .

“Was ist links – was ist rechts?”
nicht-antwortet Müntefering echo-tisch auf die ihm so gestellte Frage.

Noch mehr ist absolut-muß-GELESENWERDEN im aktuellen STERN (wir zerfetzen, aber wir gurren auch, wo Gurren guttural angesagt…)
(Auch die SAHARA-Reportage…da wird Dir ja eiskalt!)

Darf FRAU frohlocken?
Etwa –
Bald-bald, so es keine Rückfälle in die Versuchungen des Boulevards …(dafür habt Ihr doch GALA..)…

brechen vielleicht wieder jene Zeiten an –

in denen es eine geflügelte aber keineswegs rhetorische Frage :

“Hast Du schon den neuen STERN gelesen?”

Oder alternierend:

“Was sagt denn der STERN dazu?”

Ja, wäre nicht schlecht.

SPIEGEL wird konservativer.
Dafür haben wir allerdings spiegel-online, the very best of the GERMAN NET.. was das Netz zu bieten hat..(außer FEMINISSIMA…bien sür..wird so ausgesprochen aber mit u und accent circonflexe geschrieben, ja-ja-nicht-immer-so-pedantisch-lieber-OberlehrerInnen
)
MAX ist komplett abgefallen,
versuchte es mal als STERN-Doublette, ne Weile..

FOCUS ist ein “Dazu”….
Tja, und das war es dann auch schon…oder ?

Na, jetzt aber mal raus!

—Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet.

-Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet……

Bis denn!

Bleibt dran!

Freitags Fisch ohne Oma

ja, das hier also, war, gestern und heute prall auf der live-Site mit den Großbuchstaben, jetzt im ..nein, bitte kein Text-Ruhestand! Es lohnt sich…!
LEST doch bitte,
DIESES
UNGLAUBLICHE STÜCK
DEUTSCHEN UN-TUMS…:

BERLIN: Abgeschoben !

(rechts anklicken, oder unter diesem live-Text, oder unter Fem&Gewalt oder unter Top-List…es gibt viele Möglichkeiten, ein benutzerfreundliches Programm, danke Webmaster)

und protestiert!!

Doch es ist für JENE Familie zu spät…
Enttarnt indessen einmal mehr das Polit-Gesülze als rhetorische Leer-Hülsen..(was wir leider schon lange wußten, daher haben wir auch niemandem, nobody, unsere Stimme gegeben, last time, weil sie es nicht wert erschienen, some credibility-gap..ließ uns abwartend-zögern..)

..Aus der Schule rausgeholt..das Kind, zwecks Abschiebung, sofortiger,.. .dazu noch ein fast gehörloses Kind!
Na, wen kümmert das schon im Land der Erfinder der Bürokratie? (und der Nazis, einst)

Vorhin noch über die Brutalität in Brandenburg (Kirchenasyl gestürmt und Familie auseinandergerissen)…lest mehr in www.berlinerzeitung.de…es schreit zum Himmel..der sich über Berlin finster zu-recht-zusammenzieht.
Wir versuchen, den Artikel für FEM&GEWALT zu kopieren.
Möchten aber vorab der BERLINER ZEITUNG für den engagierten Artikel, danken!!
den ihr, fern von Berlin unbezahlt
auf der berlinzeitung-site lesen könnt…ach, Eure FEM muß mal wieder flennen, nein, stimmt nicht, wenn, dann Tränen-des-Zorns-Erschüttert-Unglauben-aber-ja-seit-Jahr-und-Tag-diese-Brutalo-Abschiebungen.Humanitas – wo ist sie???

Hi, es ist high noon, in Central Germany und woanders auch;

.. mittags-Mittagpause.Schwer-schwül-draußen.

Merkwürdig ja schon, daß sich der Bundesinnenminister wie einst im Mai in die rhetorische Bre(s)che schlägt, oder wie das heißt,
in Realo jedoch etwa kurdische Asylbewerber-Familien auch und gerade in SPD-regierten-Ländern mit einer Brutalität in Abschiebehaft…dass frau sich nur so wundern kann.
Zuletzt in Brandenburg.
Polizei und so stürmten das Kirchenasyl und rissen das Herz der Familie auseinander..die kleinen Kinder, noch unter 5 Jahren..wurden rabiat von den Eltern getrennt…und die POTSDAMER ZEITUNG fragte zu recht – “Mußte denn auch dieser (Gewalt-)Akt sein?”
Natürlich dürfen deutsche Zeitungen deutsche Gewaltakte schon lange nicht mehr als deutsche Gewaltakte bezeichnen.
Gewalt begehen nur die anderen.

Das zum aktuellen “Ausländer-Gesetz”…naja, doch alles vorn-wie-hinten-verlogen. Und menschenverachtend.

Ihr solltet derzeit keine rohen Hühner verspeisen, bitte,wegen Flügelpest, you know –
und die Angehörigen des Busunglücks in Ungarn werden kostenlos zum Unglücksort gebracht.
Einige der zu Tode-Gekommen,
es wird ein beabsichtigter Fahrfehler des Fahrers vermutet,
hatten die Reise eines Reise-Veranstalters-für-Alte…..für Arme..??)
als Preis irgendwo gewonnen..(vielleicht war der Busfahrer besoffen, und hat ROT mit Grün ver-weck-selt? Hicks, verwechselt…
Die Gesundheitsministerin kann sich freuen,
bzw. der Finanzminister – ALLE zu Tode durch Bus-in-Lok-Gekommenen, sind RENTNERINNEN & RENTNER…entlastet doch das System ganz ungemein-gemein, nicht wahr?
Gut-so, Alk-Steuer-noch-höher!
Und die Kippen auch!
Hauptsache, es trifft die breite Masse und nicht die denen das eh wurscht ist, deren Alkoholismus sich bei Staatsempfängen kostenlos kaschieren lässt…und net-so-e-billisch-Zeug…

Willkommenissimas und Nissimos!
Jo, gerade malwieder-wie-jede-Sekunde spielen sie WOLF(s)HEIM, es-führt-kein-Weg-zurück..eigentlich schwer tiefschürfige Erkenntnis..oder? ZWEI Jahre sollen sie für den traurigen Song gebraucht haben. Bitte Schwermütige sofort abschalten und was FLOTTES auflegen…es gibt immer einen Weg oder so…
ja, bitte, hallo!

mal eben die Aktualität aktualisieren –
leider gerade doch keine Zeit, zu belastend auch, emotional, das Bus-Unglück in Ungarn bringt ja ebenfalls die gefühlshaften Verknüpfungen zu Eschede…nein, die inneren Bilder von Eschede (die Fotos nie entwickelt…)…kein Thema für den Vormittag.
Ach, kennt Ihr das auch –
an den Tagen “überbordender Aktivität” – da möchte man/frau doch ganz gerne ein paar Klone-der-eigenen-Person-in-Reserve..haben,
und den verschiedenen Ichs…
dann die Aufgabenverteilung…
“Kaufst Du bitte gerade mal ein? Und vergiß das Katzenfutter nicht!”
“Und Du – Du bist doch das Struktur-Ich, möchtest Du bitte mal die Büro-Arbeit..erledigen? All das, was auf Zetteln gekritzelt…schön alphabetisch und wiederauffindbar…?”(“ach, könntest-Du-mal-eben? DANKE!)

“Hallo, und Du geliebtestes Chaos-Ich…
was steht denn heute Lustvolles an…?”

Na, und nicht zu vergessen, das MERKUR-ICH –

“Ach, kannst Du mir nicht mal ein paar Monetas besorgen?
Die Verhandlungen mit der Bank, mit Behörden und so…?”

Aber das Sehnsuchts-Ich…ach, das will ja immer so besonders gehätschelt-und-vertätschelt..das Kreativ-Ich,
sozusagen….
es will ja immer soooo hofiert werden…
und ist schüchtern zugleich..
diese so fies-zweifelhafte Schüchternheit,
hinter der sich dann-auch so eine arrogante Verweigerung..leicht-gern
verbergen..kann..

JA bitte – UND wer staubsaugt?

Alle Ichs blicken angelegentlich woanders hin.

Keines schreit: “Ich mach das!”

Schade, auch keine Kinder gerade greifbar,
denen man weismachen kann, Hausarbeit habe noch niemandem geschadet…
(hat ja-aber auch noch keine Persönlichkeit gestärkt, oder?)

Gut, liebe LeserInnen und Leser von FEMINISSIMA…eigentlich möchte Eure FEM eine neue Print-Zeitung…rausbringen,
einen Kinofilm auch,
ein MusiKulti-Rock-Café eröffnen,
und ein Drehbuch schreibt sich sowieso von allein,
bitte auch ein eigenes Theater…!

lach-zwinker..ja, ach, ……la Vie…das LEBEN KANN
ganz gut sein…packen wir es an!

So lange wir es noch haben!

Es ist – 11 Uhr morgens in Berlin – Eure FEM jetzt in Hut, Gamaschen und Stola..und der lila Perücke…muß hinaus…ins urbane Leben…….CUUUUUUU!

(Bleibt dran, FEM kommt meistens wieder zurück…….)

Guten Morgen,
willkommen bei FEMINISSIMA.
Eschede…ja, wir haben die Fotos zurückgehalten.
FEMINISSIMA war damals live-vor-Ort…
gleich mehr dazu!
Zeit-Check:

9:50 Uhr…bis gleich!
Etwa um 10:30 berichtet Euch FEM von einem Tag in Eschede, am 5. Juni 1998, den Du nie wieder vergessen kannst.
Dass es keine nachweisbar “Schuldigen” gibt, laut Gericht,
muß für die Hinterbliebenen wie ein erneuter Verlust ihrer Menschen wirken.

(Kurze Pause)
bis halb elf..!

+++++UNWORT DES JAHRES:

PERSONALÜBERHANGSKRÄFTE

so entmenschlicht bezeichnet der Berliner Senat die zigtausend überflüssiger Arbeitskräfte im öffentlichen Berliner Dienst…++++++

Gestern, yesterday…der achte Mai war das.
Gestern vor 58 Jahren…ging da nicht der Krieg zu Ende?
Mit den VergewaltigUNGEN deutscher Frauen durch die in Berlin einmarschierenden russischen Befreier?
Und erging nicht die Order, Abtreibungen zu verhindern…?
Zu bedauerlich, daß ein Verlag das endlich gebrochene Schweigen von heute alten Frauen…so überaus teuer über den Ladentisch gehen lässt…

“Ja, wir empfanden dies als die Buße für die Schuld des Nazi-Regimes…”

.”Es ist nicht einsehbar,
warum Menschen, die vorher mal besser verdient hatten
nun nicht ebenso die Härte des Existenzminimums spüren sollten,

wie jene, die schon immer am Existenzminimum herumdarben mußten….”

Ausspruch einer Frau, Mitglied von Bündnis90/GRÜNE im Bundestag zum allgemeinen Verelendungsprogramm des Bundeskanzlers.

Deutschland heute!

Zeit, Geld für Ausbildung, Studium, einen guten Arbeitsplatz in der Gesellschaft und für die Gesellschaft…
tja, das wird in der Kurzsichtigkeit der Unfähigen,
die irgendwie ins Parlament und an mehr (als uns gut-tut)gelangt sind,
gleichgesetzt mit jenen,
deren Verelendung aus welchen Gründen auch immer..dazu geführt hat,
dass sie niemals in der Lage waren, für sich selbst aufzukommen
oder als Bürger dem Staat Sozialabgaben und Steuerzahlungen jeden Monat vorab zu liefern.

Sehr-umgekehrt würde ein Modeschuh draus!
Nicht die Allgemein-Verelendung breiter Bevölkerungsgruppen kann-darf ein politisches Ziel sein (Zusammenlegung von Alhi und Sozialhilfe, die faktische Abschaffung also der Arbeitslosenhilfe, die SPD/Grüne nun durchpeitschen wollen)

sondern das Gegenteil!

“Reichtum & Bildung für alle!”

Denn –

Arbeitsplätze oder gar Aufschwung oder gar einen Anreiz, in diesem Land der Sozial-Abbauer anstatt Fantasie-Aufbauer – etwas zu wagen –

wird durch das ungefilterte Hin und Her und die Denunziation eines immer größer werdenden Anteils von Deutschen durch die von ihnen mal Gewählten…
Nein, Arbeitsplätze sprießen davon nicht an den Bäumen,

Dafür hat die Berliner IHK (Industrie-und-Handelskammer) aber wenigstens ihre eigene Rechnung zum weiteren weitblickenden Stellenabbau auf den Tisch gelegt:
Um das eigene Mißmanagement bei der ein paar Nummern zu großen Übernahme eines Berliner Prunkbaus zu kaschieren,
werden hast-du-nicht-gesehen-die bisherigen Prüfungsgebühren für Lehrlinge um rund 150 Prozent angehoben.

In Berlin wird also bestraft, wer Lehrlinge ausbildet.

…Liebe Nachtgrüße aus dem Land der Gierigen, Unverbesserlichen Michels
und insbesondere aus Berlin…

Gute Nacht, Freunde! Aber es wird fast immer wieder Tag!

Übrigens gestern Abend die wohl langweiligste ARD-Gebührenverschwendung…na, wenigstens für ein paar gute Zwecke – die PILAWA-“Promi-Quiz-Sendung” zum Muttertag in memoriam –

war ja wohl eine Zumutung, auch an Dämlichkeit…
der Du mit sprachlos offen heruntergeklapptem Unterkiefer…
ehe Dich das sanfte Schnarchen von Oma erleichtert zum AUS-Knopf…auf der Fernbedienung….
tja, auch dort die Diktatur derer, die an den K(n)öpfen und Tasten sitzen…hier sind wir es….hihihi…

Bleibt dran, if you want!

CU!

Überwacht?!

Die live-site-texts löschen wir oft, durch die Aktualisierung, und weil es sonst zu lang(weilig)..daher nun hier die Montage der wie immer hervorragenden Agentur-Kolleginnen und Kollegen: zum Bericht des deutschen DATENSCHUTZ-BEAUFTRAGTEN:
Werden wir systematisch beschnüffelt?

(AFP/Montage) Umstrittene Rasterfahndung.

Experten kritisieren die zunehmende Überwachung und Kontrolle der Bundesbürger. Vor allem die Zahl der Telefonüberwachungen hat massiv zugenommen. Ein Großteil davon war nicht einmal rechtmäßig. Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat?

Im vergangenen Jahr sei die Zahl auf 21.874 gestiegen, sagte der Datenschutz-Beauftragte der Bundesregierung, Joachim Jacob. “Eine nachvollziehbare, befriedigende Erklärung hierfür gibt es nach wie vor nicht”, bemängelte er.

Jacob kritisierte auch die geplante Speicherung von Gesundheitsdaten auf einer Gesundheitskarte. Die Vielfalt der diskutierten elektronischen Möglichkeiten sei verwirrend, der Bürger drohe den Überblick zu verlieren. “Für mich ist entscheidend, dass der Patient das Verfahren steuert.” Der Einzelne müsse entscheiden, welche Daten auf die Karte kommen.

BKA erhebt massenhaft persönliche Daten

Zu der im Zuge der Terrorismusbekämpfung angewandten Rasterfahndung sagte Jacob, es müsse gefragt werden, wie effizient dieses Instrument tatsächlich für den Anti-Terror-Kampf genutzt werden könne. Bedenklich sei, dass sich das Verfahren so lange hingezogen habe und erst im März 2003 abgeschlossen wurde. Es sei außerdem fraglich, ob es die Absicht des Gesetzgebers war, dem Bundeskriminalamt eine Befugnis zur massenhaften Erhebung personenbezogener Daten zu geben. Daten, die keine Hinweise ergeben hätten, müssten unverzüglich gelöscht werden.

Führt die technologische Entwicklung und der rasant wachsende Bestand von personenbezogenen Daten zur schleichenden Aufweichung des Datenschutzes?

Die Rechtsprofessoren Otto Backes und Christoph Gusy von der Universität Bielefeld sind dieser Frage nachgegangen. In einer Lausch-Studie analysierten sie 554 Telefonüberwachungen und mussten feststellen, dass nur ein Viertel davon rechtmäßig angeordnet war.

Richter soll vor staatlicher Willkür schützen

Die Zahl der Telefonüberwachungen hat sich seit 1995 mehr als verfünffacht. Um den Bürger vor Willkür zu schützen, darf nur ein Richter eine solche Überwachung anordnen und zwar nur dann, wenn eine sogenannte Katalogtat, wie zum Beispiel Mord, Menschenhandel oder schwere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliegen.

In der Praxis herrscht fehlende Routine

In den meisten Fällen erwähnten die Richter jedoch weder eine Katalogtat, noch prüften sie die Rechte des Beschuldigten. Stattdessen wurden tausende Bürger hemmungslos beschnüffelt. Backes macht für diese Versäumnisse die fehlende Routine vieler Ermittlungsrichter verantwortlich: “Wer jahrelang nur Miet- oder Familienrecht gemacht hat, der ist dann nicht mehr in der Lage, eine Telefonüberwachung auf ihre Rechtmäßigkeit hin zu prüfen”.

Beschwerden machen Arbeit

Obwohl das Gesetz auch vorsieht, dass alle Betroffenen nach der Abhöraktion über den Vorgang in Kenntnis gesetzt werden müssen, hielten die Ermittler dies nur in drei Prozent der Fälle für nötig. Backes hat dafür eine einfache Erklärung: “Immer wenn jemand benachrichtigt wird und sich dann nicht erklären kann, in welchem Zusammenhang er da in diese Sache reingeraten ist, dann wird er sich beschweren und jede Beschwerde macht Arbeit. Und das will man nicht und deswegen benachrichtigt man nicht.”

Auch Verteidiger bieten kein Schutz vor Willkür

Backes nannte die Vorgehensweise “einen schweren Eingriff in die Grundrechte der Betroffenen.” Wer nicht erfahre, dass er abgehört werde, könne sich nicht wehren, weil ohne Benachrichtigung durch die Staatsanwaltschaft kein Verteidiger aktiv werden kann. Aber auch ein Verteidiger bietet nicht immer Schutz vor staatlicher Willkür. Obwohl drei Viertel der Anordnungen schon aus formalen Gründen rechtswidrig sind, legen die Anwälte nur in jedem hundertsten Fall Einspruch gegen die Verwendung der Abhörergebnisse vor Gericht ein. Kein Wunder, vertrauen sie doch auf die vorausgegangene Prüfung durch den Richter.

NYtimes: Female FBI..

Ja, ne Filmstory eigentlich…hier könnt Ihr Euer Englisch mal wieder auffrischen..Presse-Spiegel, mal wieder NYtimes.

Es geht um eine amerikanische angebliche Doppelagentin des FBI und dazu noch anscheinend keine reinrassige…Weiße.., wir müssen dringend ein neues Lexikon organisieren…dann geben wir nächstens ein paar Vokabeln an: seit dem Umzug sind die Mountains of Bücher, Lexika und so, noch nicht wieder ausgepackt, ruhen im Keller von Freunden, denn wir wohnen auf “Übergang”. Das moderne Leben, live, das nun gerade Berliner Designer zum MAI-DESIGN inspiriert hat, zusammenfaltbare Wohncontainer auf illustren Dach-Terrassen-für-Streif-Zug-Lebende…Leben-auf-Zeit-Abruf…Doch nun zum Artikel…!
May 9, 2003 NEW YORK TIMES:

F.B.I. Informant Is Charged With Copying Secret Papers

By ERIC LICHTBLAU

ASHINGTON, May 8 — A longtime F.B.I. informant in Los Angeles was indicted by a federal grand jury today on charges that she stole sensitive national security documents from her lover, who was a veteran agent with the bureau.

The informant, Katrina Leung, 49, faces 50 years in prison if convicted on all five counts brought by a federal grand jury in Los Angeles. But Ms. Leung’s defense lawyers said the F.B.I. was making her a “sacrificial lamb” to hide its own security failings, and her husband vowed after the charges were announced that she would be exonerated of all wrongdoing.

Justice Department officials said they believed that Ms. Leung was a double agent for China for about two decades beginning in the early 1980’s, but the indictment returned today stops short of charging that she actually engaged in espionage by passing secrets to China.

The authorities said that while they believed they had ample evidence that Ms. Leung gained unauthorized access to national security material it would be harder for them to track her contacts in China and prove that she actually passed on national secrets. The difficulty of introducing classified evidence in open court could further complicate her prosecution, officials acknowledged.

After weeks of high-level debate at the Justice Department over how aggressively to prosecute the case, the grand jury brought charges that largely mirror the accusations that the authorities first made against her after her arrest on April 9.

The five counts against Ms. Leung all center on the alleged unauthorized copying or possession of sensitive national defense materials.

Ms. Leung, a businesswoman and political fund-raiser who is prominent in the Chinese-American community in Southern California, was recruited by the F.B.I. as an informant in the early 1980’s. The F.B.I. paid her $1.7 million over the next two decades to provide sensitive intelligence on Chinese affairs that was considered so valuable it was used to provide numerous high-level briefings to the White House over the years.

But for virtually her entire career as an informant, Ms. Leung was having an affair with her F.B.I. handler, James J. Smith, a veteran supervisor in Chinese counterintelligence in the Los Angeles field office. The authorities say they believe that Ms. Leung would “surreptitiously” take secret documents from Mr. Smith’s briefcase during his many visits to her home in the course of their affair.

Her indictment came one day after Mr. Smith was indicted on six counts of wire fraud and gross negligence for what the authorities said was allowing Ms. Leung to take the documents and for lying to his supervisor about their affair and about her reliability. Concerns that Ms. Leung was a double-agent first surfaced in the early 1990’s, but federal officials say Mr. Smith did not report the full extent of those concerns.

Among the documents the authorities said Ms. Leung took from Mr. Smith were a 1997 report on Chinese fugitives, a transcript of a conversation Ms. Leung had with a Chinese handler named Mao, and a telephone list related to an F.B.I. investigation into Chinese nuclear espionage. The authorities are also investigating the possibility that Ms. Leung tipped off the Chinese to the fact that the United States had bugged China’s version of Air Force One after Beijing bought it from the Boeing Company in Seattle.

Ms. Leung and Mr. Smith are likely to be arraigned on Monday. Ms. Leung remains in custody, and a Justice Department official who spoke on condition of anonymity said prosecutors plan to continue to fight her release on bond on the grounds that she is a risk to flee the country. Mr. Smith was freed on $250,000 bond shortly after his arrest, and Ms. Leung’s family and lawyers maintain prosecutors are giving him preferential treatment.

Ms. Leung’s husband, Kam Leung, speaking to reporters outside his home in Pasadena, Calif., after the indictment was announced, said prosecutors had demonstrated “blatant discrimination against women and the foreign-born.”

Interessant, oder?