Du kriegst die Krise und die Buchstaben gehn unter im Chaos

Erdogan verhaftet Menschenrechtler – und alle – die nicht bei eins-zwei-drei – auf den Bäumen sind – oder das Land verlassen haben. Und Angela säuselt noch immer. Und die NATO zieht die Schwänze ein. Was sind das denn alles für Macker ? “Was ist das für ein Sauhaufen?” – ruft Crissy, die Dauerpraktikantin und Marenga, die Oberzensorin nickt sogar. Jawoll. Die Schurken endlich mal beim Namen nennen!
So kann das – darf das doch nicht alles weitergehen! In den USA eine Orange-Farbene-Tolle – von Demenz gefärbt – spielt TOLLHAUS – und fast alle NICKEN…?? Stoppt diese Weltgefährder. Und zwar sofort. Da sind sich alle Ladies ausnahmsweise einig!

Und schon Juli…

 

 

 

 

willkommen, welcome  – die Spontaneität hat sich nach all den Jahren seit der Gründung von www.feminissima.de am 12. Juli 2002 – seit einigerZeit …etwas schmalmündig… Die Zeit verändert tatsächlich auch die Schreibgewohnheiten. Damals gab es Twitter noch nicht – die spontane Triebabfuhr mit meistens direkter Resonanz – eins  auf die Schnauze oder Blümchen ..lächelnd…Vamos a ver – manchmal sind auch Wünsche wahrgeworden – und du siehst dich damit konfrontiert – was wegbricht – wenn eine “innerste Sehnsucht” – etwa hier auf Teneriffa zu leben – sich erledigt hat – durch die Wirklichkeit- hier zu leben. Ist denn tatsächlich immer nur das “Anywhere but here” – begehrenswert oder ist die Vorfreude…? Oder erkennst du nach bald 2 Jahren – dass Dir die Menschen fehlen – das Ferne, das Fernweh – ist anderen Gefühlen, anderen Erkenntnissen gewichen? Liebe sind gute Gründe – einen Weg auch wieder zu verändern. Es gibt ja auch das schöne alte Wort – “Rückweg”…oder “Rückkehr”… mal sehen.

Schönen Sonntag – und oh – dann ja schon der 2. Juli!

um 02:23 local time und die Straßen-Disco hat vor 2 Minuten die Lautsprecher auf stumm geschaltet. Ah, sehr entgegenkommend..- ))

next: Und schon ist der Sonntag-halbtags-passé – die Musiken nun wie als Echo aus den Bergen, die kanarischen Klänge der ROMERIA …Sie als Erntedankfeste zu bezeichnen, wäre zwar richtig, aber gleichzeitig zu einseitig…es ist sooo viel mehr…Lebensfreude, Lebenslust – Teilen der Früchte …und Tanz -Tanz – Tanz während der Umzüge, die Karren mit winkenden Menschen in Trachten von unermüdlich stoischen OCHSEN gezogen – was für eine Kraft sie besitzen müssen….

 

 

Gwendolyn ist erschlagen, niedergeschlagen, nach dieser EUROVISION 2017

“Ich brauche jetzt unbedingt ne Portion Bratkartoffeln, mit Zwiebeln und Spiegelei!”

Klar, das war ja auch aufreibend, absolut…und so frustrierend. Nicht etwa weil Germany so fast an letzter oder vorletzter….oh, nein, Stelle, das Wort am besten gar nicht aussprechen –

“Wo ist das Salz?”

Es gibt kein Salz im Haus, gerade.

Aber wie war das mit der Würze?

“Keine Wortspielchen jetzt “- reagiert Gwendolyn gereizt –

Haushoch verloren, hungrig und der Gedanke – das war ne Rache für die kalte deutsche Politik – oder..?

Och, nicht jetzt – noch das! Morgen, morgen wieder ja…?

Teneriffa-Nord um 0 Uhr 50 – willkommen..!

Gwendolyn rührt unruhig irgendwas in der Küche und ruft rüber :

“Ist der goldfarbene und goldgeschminkte TRUMP eigentlich endlich gefeuert.?”

Na gut, Gwendolyn und das Feuer!

“Nicht dass das Essen anbrennt.!”

Wer will schon essen..?

Nein, sie kocht ein verfärbtes T-Shirt mit ner angeblich garantiert ungiftigen Lebensmittelfarbe – verfälscht die Ursprungsfarbe.

Draußen ist es heiß.

12:53 – local Time – Teneriffa..

Marenga, immer eine Spur zu laut: – “Hilfe, es gibt so viel zu schreiben, wo ist der Stift?”

“Gemach!” –

Chefpraktikantin  Crissie hat ein spanisches Wort gelernt  :  “Tranquilo!” oder genauer – in der weiblichen Form – “Tranquila!” (“Bleib ruhig!”) , weil wir gerade auf einer spanischen Vulkaninsel im Atlantik logieren. Es geht aber um very very sonderbare deutsche Blätter, die sich auf die Seite von der rechtsradikalen LE PEN zu schlagen scheinen.

“So vorsichtig die Formulierung?” ruft Gwendolyn aus der Küche. Sie kocht einfach gerne nachts.

Es ist ja auch erst Mitternacht und 53 Minuten auf Teneriffa.

3. Mai 2017, 19:47 : Heute beginnt FEMINISSIMA wieder …”Lulu is back in town!” – loszulegen, hi, & Welcome!

Falls Ihr for the first time hier seid –

obwohl es www.Feminissima.de bereits seit 2002 gibt, aber hat auch schon einiges hinter sich! – dies ist jetzt die dritte, nein? vierte Version…:

Hoffentlich finden wir das ursprüngliche LOGO des Namens noch!)

Gehackt, mehrfach.Server-Wechsel – &  jetzt wieder da!

Danke an my Webmaster, sonst gäbe es FEMINISSIMA schon gar nicht mehr…

ALSO – zum Einlesen vielleicht einfach die Rubrik “LIVEPAGE” (das ist diese hier, als ich zu träge, die Texte nach ihrem live-Auftritt in die diversen Rubriken zu bitten,  als Archiv, quasi -( jaja, nicht langatmig werden..!)

Bitte sehr:

Ein paar Zentimeter tiefer –

für Berlin-Fans und solche die es nie werden wollen oder erst recht :

“everybody is looking for love – oder: downtown Berlin”…

(Bei Suchtgefahr einfach weiterlesen…:))…

 

 

Tage, denen das Adjektiv fehlt..

Denn sie sind verbraucht. Das Ende der sprachlichen Steigerungsform ist erreicht. Das Hirn möchte in seinen Grenzen zerspringen. Ein einzelner Mann – Mensch – jung noch – hat über 50 Menschen getötet. In Orlanda. In einem Club, dessen Besucher und Besucherinnen er entweder hasste, oder denen er wie auch immer – das Leben neidete. Die Presse: “Schwule und Lesben”.

Dachten wir schon 2015, elender, übler, brutaler, haßerfüllter geht es nicht, so scheint uns 2016 von Anfang an eines ..ja…noch Unvorstellbarerem als Wahrheit zu präsentieren. Als hätten sich Höllentore geöffnet…aber was herauskommt, sind ganz gewöhnliche Zweibeiner. Denen Du nicht ansiehst, dass “ihr Lebensziel” – der Tod ist. Der anderen. Möglichst vieler anderen. Ihr eigenes Sterben dabei ist ihnen offenbar gleichgültig. Das “es” – von dem die britischeLiteraturnobelpreisträgerin Doris Lessing in ihrem Roman “Memoiren einer Überlebenden” schrieb – und das eine Welt zerstörte, bis nur die Ruinen einer Technologie übrigblieben, die sowieso nie jemand wirklich gebraucht hatte – dieses “es” – so schrieb Doris Lessing:

War es eine Naturkatastrophe, war es eine Seuche, waren es die Gräuel, die im Namen einer Ideologie begangen worden sind ….

Wir leben jetzt in diesem “es” – wir, die wir noch überlebt haben, bisher.  Und täglich machtlos erleben, wie dieses “es” aus Terror, blindem Glauben, Machtgier, aber auch Engstirnigkeit – neue Todesopfer fordert…Gerade so  – als wolle eine böse Macht – Leben auf der Erde für immer und endgültig vernichten. Wer sind solche Menschen? Was treibt sie an. Wir bezeichnen sie als “krank”. Aber hilft das weiter? Rettet dies Leben? Nein.