1. Studie zum Mammographie-Screeing Programm../5/09

Im Vorfeld der 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie.
Internet: www.senologiekongress.de

FEMINISSIMA hält die Screenings für absolut gefährlich! Auch die Skandinavier sehen das so…wegen der gehäuften Gefahr irriger Diagnosen…und dazu die Strahlenbelastung..!

Düsseldorf, 11.-13. Juni 2009

Tagungspräsident: Prof. Dr. med. Ulrich R. Kleeberg

Tagungsort: CCD, Congress Center Düsseldorf

Organisation:

CTW – Congress Organisation Thomas Wiese GmbH

Hohenzollerndamm 125, 14199 Berlin,

Tel.: (030) 85 99 62-16, Fax: (030) 85 07 98 26
Studie zur Inanspruchnahme des Mammographie-Screenings, Ergebnisse der ersten repräsentativen, wissenschaftlich begleiteten Studie

Stefanie Schlüter, Pressestelle

Deutsche Gesellschaft für Senologie

19.05.2009

von Hilde Schulte, Bundesvorsitzende, Frauenselbsthilfe nach Krebs, Bonn

Im Vorfeld der 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie

vom 11. bis zum 13. Juni 2009 in Düsseldorf wurde jetzt die erste

repräsentative, wissenschaftlich begleitete Studie zur Inanspruchnahme des

Mammographie-Screenings vorgestellt. Brustkrebs ist mit mehr als 57.000

jährlichen Neuerkrankungen noch immer die häufigste Krebserkrankung bei

Frauen.

Seit dem Allparteienbeschluss des Deutschen Bundestages im Jahre 2002

steht das Mammographie-Screening im Blick- und Kritikfeld des öffentlichen

Interesses. Für die bundesweite Implementierung nach Europäischen Leitlinien

wurde die Kooperationsgemeinschaft Mammographie eingerichtet. Sie musste

neue Strukturen schaffen, personelle und technische Qualität definieren und

kontrollierbar machen sowie ein schriftliches Einladungssystem mit dem

Datenschutz in Einklang bringen.

Durch die aktuelle Studie gibt es jetzt Fakten statt Vorurteile. Die Women’s

Health Coalition (WHC) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs, Bundesverband

e.V. haben mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für

Gesundheit von Juli bis November 2008 eine wissenschaftlich begleitete Studie

zum qualitätsgesicherten Mammographie-Screening durchführen lassen. Mit

der Abwicklung war das Institut Compagnon Stuttgart beauftragt. Die

Befragung erfolgte in 10 Bundesländern, in denen das Mammographie-

Screening seit mindestens einem Jahr lief. Zielsetzung und

Hauptfragestellungen der Studie waren: Motivation für die Teilnahme am

Mammographie-Screening, Ermittlung der Gründe für die Nicht-

Inanspruchnahme des Mammographie-Screenings, Erste Erfahrungen von

Teilnehmerinnen mit dem Mammographie-Screening, Identifizierung von

Wissens- und Informationsdefiziten für die weitere Kommunikationsstrategie.

Im Verlauf der Studie wurden 68.188 Haushalte nach dem Zufallsprinzip

telefonisch kontaktiert. Hieraus wurde eine Stichprobe von 9.004 Frauen im

Alter von 50 bis 69 Jahren rekrutiert, an die ein sechsseitiger strukturierter

Fragebogen versandt wurde; 3.226 Fragebogen flossen zurück.

Das Mammographie-Screening wird von allen Früherkennungsmaßnahmen als

die sicherste eingeschätzt und von 81 % der Teilnehmerinnen und 66 % der

Nichtteilnehmerinnen in seinem Nutzen höher eingeschätzt als im Risiko der

Strahlenbelastung. 89 % der Teilnehmerinnen und 76 % der

Nichtteilnehmerinnen hatten mehr Vertrauen durch die Beurteilung von zwei

Experten, für 88 % der Teilnehmerinnen erleichterten das

Einladungsschreiben und die Terminvorgabe die Teilnahme am

Mammographie-Screening. Es erhöht nach Meinung von 94 % der

Teilnehmerinnen und 88 % der Nicht-Teilnehmerinnen die Heilungschancen

bei Brustkrebs durch eine frühe Diagnose. Das Screening wird keineswegs als

unpersönliche Massenabfertigung angesehen.

Die konsultierten Haus- und Frauenärzte haben ebenfalls eine positive

Einstellung zum Mammographie-Screening: Die Frauenärzte z. B. haben den

Teilnehmerinnen zu 91 % zugeraten, 8 % waren neutral, 1 % hat abgeraten.

Bei den Nicht-Teilnehmerinnen haben 74 % zugeraten, 22 % waren neutral

und 4 % haben abgeraten.

Die Mehrzahl der befragten Frauen hat bereits Erfahrungen mit einer

Mammographie. Die erbliche Vorbelastung wird als Hauptfaktor für die

Entstehung von Brustkrebs angesehen. 60 % der Befragten wissen nicht, dass

Brustkrebs und Alter in einem Zusammenhang stehen. Sie glauben, dass

Mammographie-Screening Brustkrebs verhindern kann. Die befragten Frauen

wollen mehr Informationen über die Sicherheit des Befundes haben, den

Unterschied zur bisherigen Mammographie, die Verwendung ihrer Daten und

zu den gesundheitlichen Risiken des Mammographie-Screenings. In diesen

Bereichen liegt ein Verbesserungspotential.

Die Akzeptanz des Mammographie-Screenings ist hoch, wie sich sich in der

Teilnahmerate zeigt: 66 % der eingeladenen Frauen haben am

Mammographie-Screening teilgenommen. Wenn es mit einer Aussage

bewertet werden sollte, dann mit dieser: 90 % der Teilnehmerinnen würden

wieder teilnehmen und 89 % würden es einer Freundin oder Bekannten

weiterempfehlen.

Die Veröffentlichung der Studie erfolgt im 3. Quartal 2009.

29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie

Düsseldorf, 11.-13. Juni 2009

Tagungspräsident: Prof. Dr. med. Ulrich R. Kleeberg

Tagungsort: CCD, Congress Center Düsseldorf

Organisation:

CTW – Congress Organisation Thomas Wiese GmbH

Hohenzollerndamm 125, 14199 Berlin,

Tel.: (030) 85 99 62-16, Fax: (030) 85 07 98 26

E-Mail: senologie@ctw-congress.de

Internet: www.senologiekongress.de

Weitere Informationen:

http://www.senologiekongress.de

http://www.senologie.org

Rostocker Chemie im Spitzenfeld deutscher Universitäten /5/09

Informationsdienst der Wissenschaft:
Rostocker Chemie im Spitzenfeld deutscher Universitäten
Ingrid Rieck, Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock

19.05.2009

Beim kürzlich durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erstellten Ranking aller deutschen Hochschulen nimmt das Institut für Chemie der Universität Rostock einen hervorragenden Platz ein. In folgenden Kategorien hat die Rostocker Chemie erstklassig abgeschnitten: Studiensituation insgesamt, Betreuung, Laborausstattung und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Damit gehört sie zu den besten Lehr- und Forschungseinrichtungen Deutschlands. Gleich hinter der LMU München und gemeinsam mit den Universitäten Bayreuth und Halle-Wittenberg konnte sich das Rostocker Chemieinstitut in die Top-Five von insgesamt 52 beurteilten Universitäten katapultieren. In zwei Positionen trat im Vergleich zum letzten Ranking eine deutliche Verbesserung ein, und zwar bei der Studiensituation und der Betreuung. Bei der Beurteilung der Forschungsreputation durch Professoren anderer Universitäten wird der Erfolg beim nächsten Ranking sicherlich ebenso sein. “Es dauert eben eine Weile, bis sich die Qualität von Forschung und Lehre herumspricht”, erklärte Prof. Dr. Ralf Ludwig, geschäftsführender Direktor des Instituts für Chemie der Universität Rostock.

Den Aufschwung bis in die Spitzengruppe der Chemieinstitute Deutschlands erklärte Ludwig mit der Schärfung des Profils am Institut und den erfolgreichen Berufungen der letzten Jahre, wodurch sehr engagierte und leistungsfähige Wissenschaftler nach Rostock gekommen sind. “Dieses tolle Ergebnis wird die Rostocker Chemie noch attraktiver machen und Studierende aus ganz Deutschland anlocken”, hofft Ludwig.

Kontakt:
Universität Rostock
Institut für Chemie
Dr. Gisela Boeck
Telefon : 0381-498 6354
gisela.boeck@uni-rostock.de

Prof. Dr. Ralf Ludwig
Telefon: 0381-498 6350
ralf.ludwig@uni-rostock.de

suhrkamp-Archiv bleibt in Frankfurt/Main/5/09

Quelle – Informationsdienst der Wissenschaft, von heute..

Pressemitteilung: Suhrkamp-Archiv gehört zum geistigen …
Pressemitteilung
Suhrkamp-Archiv gehört zum geistigen Erbe Frankfurts
Dr. Olaf Kaltenborn, Marketing und Kommunikation
Goethe-Universität Frankfurt am Main

19.05.2009

Präsidium der Goethe-Universität spricht sich einstimmig für Erhalt der bedeutenden Sammlung in Frankfurt aus.
FRANKFURT. Das Präsidium der Goethe-Universität hat am Dienstag einstimmig für den Erhalt des Suhrkamp-Archivs in Frankfurt votiert. “Das Suhrkamp-Archiv gehört ohne Frage zum geistigen Erbe Frankfurts und sollte von hier auch nicht abgezogen werden”, erklärte Universitätspräsident Werner Müller-Esterl zu den sich in den letzten Tagen verdichtenden Medienberichten, nach denen das Deutsche Literaturarchiv Marbach Interesse an einer Übernahme der einmaligen Sammlung zeigt. “Angesichts der großen nationalen und internationalen Bedeutung der Sammlung werden Stadt, Land und Universität an einem Strang ziehen, um ihren Verbleib in Frankfurt zu sichern”, so Müller-Esterl.

Auf der Grundlage eines zwischen Universität und Suhrkamp-Stiftung geschlossenen Vertrages befinden sich seit 2002 bereits Teile der Sammlung in archivarischer Betreuung der Goethe-Universität. Laut dieser von Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz und dem ehemaligen Universitätspräsidenten Rudolf Steinberg unterzeichneten Vereinbarung sollten in Abständen von jeweils fünf Jahren weitere Teile des einmaligen Dokumentenbestandes in die archivarische Obhut der Goethe-Universität übergehen. Die Vereinbarung zwischen Stiftung und Universität sieht eine dauerhafte Verankerung des Archivs an der Goethe-Universität vor. “Die Universität hat bisher alle sich aus diesem Vertrag ergebenden Verpflichtungen erfüllt”, erklärte Müller-Esterl. “Daher sehen wir mit einiger Verwunderung, dass man hinsichtlich der weiteren Verwendung des Archivs offenbar schon Verhandlungen mit dritter Seite aufgenommen hat, ohne zuvor mit uns das Gespräch gesucht zu haben.”

So seien es erst Wissenschaftler der Goethe-Universität gewesen, die aus dem 2002 in Umzugskisten angelieferten großen Mengen ungeordneten Materials, das sich zum Teil in einem konservatorisch bedenklichen Zustand befand, überhaupt ein Archiv geformt hätten, das diesen Namen verdient. Aus dem Archiv ist innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes bereits eine Vielzahl national und international beachteter Editionen, Buch- und Zeitschriftenbeiträge sowie Ausstellungen und Vorträge hervorgegangen mit dem Ziel, wichtige Teile des Archivs möglichst schnell einer wissenschaftlichen Bewertung zukommen zu lassen. Zuletzt hatte Ende 2008 die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer für erhebliches öffentliches Aufsehen gesorgt.
Bereits 2003 war der Briefwechsel zwischen Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld erschienen, 2006 dann der Briefwechsel zwischen Wolfgang Koeppen und Siegfried Unseld sowie eine Monografie über Hermann Hesse und den Suhrkamp-Verlag. Weitere Editionen wie die der Briefe Peter Suhrkamps an seine Frau Annemarie Seidel oder der Briefwechsel zwischen Max Frisch und Peter Suhrkamp werden derzeit vorbereitet. Bis spätestens 2014 ist die Integration des Suhrkamp-Archivs in das neue Archivzentrum geplant, das auf dem Campus Westend entstehen wird.

Es sei offensichtlich, dass es zwischen den an der Goethe-Universität beheimateten, reformorientierten Vordenkern des Nachkriegsdeutschlands wie zum Beispiel Adorno und dem Suhrkamp-Verlag eine nahezu symbiotische Beziehung gegeben habe, deren Geist das Archiv atmet. Müller-Esterl: “Ein Verbleib des Archivs an der Goethe-Universität ist schon deshalb sinnvoll, weil es zu einem nicht geringen Teil die Geschichte der Frankfurter Schule enthält. Damit erscheint die Goethe-Universität als der bestmögliche Ort, um dieses Erbe angemessen aufzuarbeiten, zu publizieren und der Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich zu machen”, so der Präsident. Zudem handele es sich um das umfassendste Archiv, das die Entwicklung der deutschen Nachkriegsliteratur dokumentiert.

Hintergrund

Im Dezember 2002 wechselte eine beispiellose Sammlung geisteswissenschaftlicher Quellen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus den Kellern des Suhrkamp Verlags in der Lindenstraße auf den Campus Westend. 2003 nahm das “Archiv der Peter Suhrkamp Stiftung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität” seine Arbeit auf – eines der bedeutendsten deutschen Literaturarchive der Moderne. Denn Peter Suhrkamp und sein Verlag gaben Autoren wie Hermann Hesse, Bertolt Brecht und Max Frisch, die intellektuelle Heimat, in der herausragende Literatur entstehen konnte.

Aus den nur grob geordneten Materialien wuchs langsam ein funktionsfähiges Archiv, auf das Wissenschaftler aus dem In- und Ausland immer häufiger zugreifen. Die Peter Suhrkamp Stiftung stellte der Universität in der ersten Phase ein etwa 250.000 Blatt umfassendes Konvolut als Dauerleihgabe zur Verfügung, damit der Verbleib des Bestandes in Frankfurt, seine wissenschaftliche Aufarbeitung und seine Erschließung für die Forschung gewährleistet werden. Dazu gehören heute bereits der Nachlass des Verlagsgründers Peter Suhrkamp sowie sämtliche Korrespondenzen des Verlags, die erhaltenen Manuskripte und Herstellungsunterlagen sowie die Rezensionen der Bücher aus dem ersten Verlagsjahrzehnt bis zur Übernahme der verlegerischen Verantwortung durch Siegfried Unseld im Jahr 1959. Hinzu kommt die Korrespondenz des Insel Verlags mit seinen Autoren von 1945 bis 1963.

Der Großteil der Dokumente lässt sich in drei Gattungen gliedern: die Korrespondenz der Autoren mit dem Verleger oder den Lektoren, in der die Entstehung von Literatur in Perspektive auf den Autor transparent wird, Herstellungsunterlagen (wie Druckfahnen mit Autorenkorrekturen), in denen die vielen Schritte des Manuskripts auf dem Weg zum Buch deutlich werden, und zeitgenössische Rezensionen sowie weitere Reaktionen meinungsbildender Instanzen, womit die Wechselwirkung von Literatur und öffentlichen Diskursen nachvollziehbar wird.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit über 50 seit 2000 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigte sie sich als eine der forschungsstärksten Hochschulen.

Kontakt: Dr. Olaf Kaltenborn, Abteilungsleiter, Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-23935, Fax: (069) 798-28530, kaltenborn@pvw.uni-frankfurt.de

Joschka Fischer :Fotoklage gegen „Bunte“ gescheitert

PRESSE-SCHAU: Focus-online.de

Joschka Fischer
Fotoklage gegen „Bunte“ gescheitert
Ex-Außenminister Fischer muss Fotoberichte über seine Berliner Villa dulden. Laut Bundesgerichtshof sind Berichte über das Privatleben prominenter Politiker auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt grundsätzlich zulässig.
dpa Joschka Fischer mit Ehefrau Minu Barati
Der BGH in Karlsruhe wies am Dienstag eine entsprechende Klage des Ex-Grünen-Politikers gegen die Illustrierte „Bunte“ in letzter Instanz ab. Zur Begründung heißt es, das Informationsinteresse der Öffentlichkeit sei höher zu bewerten als das Persönlichkeitsrecht des Ex-Politikers. Wichtig war hierbei, dass das abgebildete Haus „nicht ohne weiteres identifizierbar“ war.

Fischer war von 1998 bis 2005 Vizekanzler und Außenminister der rot-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Im Juni 2006 nahm er letztmals an einer Sitzung der Bundestagsfraktion der Grünen teil. Unmittelbar danach veröffentlichte die „Bunte“ einen Artikel, in dem unter der Überschrift „Nobel lässt sich der Professor nieder“ die von Fischer gekaufte Villa in einem Nobelviertel von Berlin abgebildet war. Das Foto war von der Straße aus aufgenommen worden und zeigte das denkmalgeschützte Haus mit einem Gerüst. Die genaue Lage wurde nicht mitgeteilt, andere Zeitungen hatten aber ohne Bild von der Fischer-Villa in Berlin-Grunewald berichtet. ZUM THEMA
Minu Barati:
Fischers Frau hat Imageproblem
Minu Barati:
„Die Frau macht, was sie will“
US-Wahl:
Fischer: „Ich bin für Obama“
Joschka Fischer:
Glückwunsch vom 68er Stoiber
Joschka Fischer:
„Ein Meister der Grautöne war ich nie“In dem begleitenden Artikel erinnerte die Illustrierte an die Frankfurter Sponti-Vergangenheit Fischers. Seine Karriere habe ihn von der „linken Frankfurter WG zur Villa“ geführt. Es wurden auch Einzelheiten über das Wohnhaus mitgeteilt und die Frage aufgeworfen, wovon Fischer das Haus bezahlt habe. Eine benachbarte Villa sei für 1,5 Millionen Euro angeboten wurde, schrieb die „Bunte“ damals.

Fischer klagte auf Unterlassung sowohl der Berichterstattung als auch der Verbreitung von Fotos seines Wohnhauses, da damit sein Persönlichkeitsrecht verletzt werde. Während das Landgericht Berlin der Unterlassungsklage stattgab, wurde sie vom Kammergericht Berlin im Februar 2008 abgewiesen. Fischer legte Revision ein, über die der BGH am Dienstag in letzter Instanz verhandelte.

Fischers Prozessvertreterin Cornelie von Gierke sprach in Karlsruhe von einer „nachhaltigen Beeinträchtigung der individuellen Lebensgestaltung“. Das Haus sei identifizierbar. Anwalt Thomas von Plehwe verteidigte dagegen für den Verlag das Recht auf Berichterstattung. Zum einen habe es in dem beanstandeten Artikel keine Lageschreibung des Hauses gegeben, zum anderen stehe der Artikel im Kontext der Lebensgeschichte Fischers. Der habe als „radikaler, zeitweise gewaltbereiter Jungpolitiker“ begonnen und sei später Außenminister geworden. Der Bericht zeige, welche Mutationen ein Mensch und seine Ansichten durchliefen.

Auch der für das Presserecht zuständige VI. Zivilsenat des BGH bejahte ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Bildberichterstattung. Fischer habe über Jahre eine herausragende Stellung in der Bundesrepublik innegehabt. Die habe er nicht mit seinem Abschied aus der Bundespolitik verloren. Der Artikel, der die Frage nach der Bezahlung von Politikern aufwerfe, sei auch geeignet, gesellschafts- und sozialpolitisches Interesse zu wecken, erklärte die Vizepräsidentin des BGH, Gerda Müller, in der mündlichen Urteilsbegründung.

KORTISON-PSYCHOSE! Der geheimgehaltene Medizin-Skandal! /5/09

Siehe auch Text auf der Live-Site von FEMINISSIMA!
QUELLE des nachfolgenden Horror-Berichts einer an KORTISON-PSYCHOSE Erkrankten,
aus dem online Rheuma-Forum Rhein-Main:

Herzlich Willkommen im Rheuma-Forum Rhein-Main!
Weitere Beiträge finden Sie hier http://www.kollagenose.de/forum

RE: Kortison-Psychose

Forum – Rheuma-Forum Rhein-Main

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von Barbara am 30.Aug.2001 21:48

Hallo Sylvia,

93 hatte ich im Rahmen eines subakuten Lupus zuerst Antibiotika zu nehmen und nach einer Woche Pause Cortison 16 mg / Tag. Donnerstags fing ich mit der Tabletteneinnahme an, bis Sonntagmittag ging alles noch gut. Ich war mit meinem Mann unterwegs in einer Großstadt. Nach dem Besuch einer Pizzeria wollte ich unbedingt noch in ein Theaterstück, ich fühlte mich an dem Tag zum Bäumeausreißen.Mein Mann fuhr auch noch mit ins Theater. In der Pause sahen wir uns die Bilder im Foyer an, da begann ich schon den Bildern irgendein “Bedeutung” beizumessen.Nachts konnte ich nicht mehr schlafen, am nächsten Tag wurde alles viel schlimmer,ich hatte plötzlich die verrücktestenIdeen, dientags wurde ein Arzt geholt, aber weil ich so zeterte, gab er mir keine Beruhigungsspritze.Das ging so weiter bis Donnerstag, da sollte ich mich bei den ursprünglich behandelnden Ärzten vorstellen. Diese wiesen mich sofort in die Psychiatr. Klinik ein. Dort bekam ich Psychopharmaka, die dann auch sehr schnell wirkten und meine Verwirrung, meine schreckliche Angst und das Durcheinander in meinem Denken sofort beseitigten. D.h. erst schlief ich mal einen Tag, danach wurde unter gleichzeitiger Gabe der Psych.pharmaka das Cortison nach Plan gegeben.Die Ärzte waren sehr nett, auf die Frage ob dieser Zustand durch das Cortison hervorgerufen sein könnte, meinte der Sationsarzt, das könnte sein, es stünde ja auch im Beipackzettel. Und ich kann auch nichts negatives über das Pflegepersonal sagen. Nach 2 Wochen konnte ich nach Hause und beide Medikamente ausschleichend etwa 4 Wochen nehmen. Später nahm ich Resochin, dann Quensyl bis etwa 95, danach keine Medikamente in der Richtung. Es geht mir zur Zeit auch wieder gut. Dem Hausarzt sagte ich, dass er bei nochmaligem Auftreten dieses Syndroms bitte direkt Medikamente gibt oder einen Facharzt einschaltet. Zum Glück habe ich bis jetzt keinen benötigt. Als mal wegen einer anderen Arztrechnung die alte Diagnose: Zustand nach Psych. auftauchte, bat ich die Arzthelferin diese zu entfernen, da es nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht. Wenn Ihre Amtsärztin die Diagnose dem Arbeitgeber mitteilt, würde ich Sie fragen, ob sie das überhaupt darf, wegen der ärztlichen Schweigepflicht. Oder haben Sie sie davon entbunden?

Über bleibende Schäden aufgrund der psychogenen Nebenwirkung des Cortisons, glaube ich dass keine bleiben.

Wenn das Cortison abgebaut ist, wird der Körper seinen eigenen Hormonspiegel wieder einpendeln. Die ZNS- beteiligung aufgrund des Lupus , in Form von den Symptomen die Sie genannt haben, sind nicht unbedingt Psychotische Symptome, zu denen gehören eher Wahnvorstellungen, das “nichtverstehen” was gemeint ist, und diese Angst, die aber für außenstehende nicht nachzuvollziehen ist.

Deshalb erst mal die eigen innere Ruhe finden. Auch in der Selbsthilfegruppe findet man Zuhörer, die einem ernst nehmen.

Herzliche Grüße und alles Gute wünscht Ihnen

Barbara

Bei ForumRomanum, im Forum suchen nach Kortison Psychose

Antworten

Kortison-Psychose (Sylvia | 28.Jun.2001 15:02)

RE: Kortison-Psychose (Anne | 30.Jun.2001 12:05)

RE: ZNS / Kortison-Psychose (Sylvia | 1.Jul.2001 14:30)

RE: ZNS / Kortison-Psychose (Anne | 2.Jul.2001 22:11)

RE: Kortison-Psychose (Puppa Fromm | 27.Jul.2001 11:22)

RE: Kortison-Psychose (Sylvia | 7.Aug.2001 10:28)

RE: Kortison-Psychose (Barbara | 30.Aug.2001 21:48)

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SPD-Papier zum “Rückbau” des ELIASHOF in Prenzlauer Berg/09

(VOM APRIL 2009)Herausgeberin: SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow zu Berlin, Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, mehr:

Herausgeberin: SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow zu Berlin, Fröbelstraße 17, 10405 Berlin,

Email: info@spd-fraktion-pankow.de, Internet: www.spd-fraktion-pankow.de, Redaktion: S. Röhrbein (ViSdP),

Sprecherinnen und Sprecher für die Politikfelder. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Fraktion wieder. Redaktionsschluss: 28. März 2009, Erscheinungsdatum: 30. März 2009

FRAKTIONSINFO

SPD IN DER BVV PANKOW

Die SPD-Fraktion wünscht

frohe Ostertage

und einen guten Start in den Frühling!

Inhalt

BVV bereitet Feierstunden vor Seite 1

Debatte zur Umwidmung des „Eliashof“ Seite 1

BVV-Sitzung am 1. April 2009: Anträge der SPD-Fraktion Seite 2

Pressemitteilung vom 4. März 2009:

Gesunde Mittagsmahlzeit für Schulkinder Seite 3

20 Jahre Mauerfall

BVV bereitet Feierstunden vor

Bei ihrer Sitzung am 4. März 2009 hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow beschlossen,

anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution und der ersten freien Kommunalwahlen

in der DDR Feierstunden auszurichten, die diese Ereignisse angemessen würdigen.

Beide Veranstaltungen sollen gemeinsam mit dem Bezirksamt und weiteren Organisationen, Gruppen

und Trägern des öffentlichen Lebens in unserem Bezirk vorbereitet werden. Dabei soll zum

Beispiel an die „Runden Tische“ und die Demonstrationen im Oktober 1989 auf der Schönhauser

Allee erinnert werden. Der Beschluss geht auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurück, die einen

entsprechenden Antrag in die BVV eingebracht hatte. Diesem hatten sich die übrigen Fraktionen

angeschlossen. Das ist ganz in unserem Sinn, denn die Ereignisse der Wendezeit sind in besonderer

Weise mit den Stadtteilen Berlins verbunden, die heute zu unserem Bezirk gehören. Wir

meinen: Die Erinnerung an diese bewegende Zeit zu pflegen, sollte ein gemeinsames Anliegen der

BVV und aller ihrer Fraktionen sein.

Bei den vergangenen BVV-Tagungen hatte es mehrfach Berichte des Bezirksamtes zu geplanten

Feierlichkeiten aus Anlass des Jahrestages „20 Jahre Mauerfall“ gegeben. Die ersten freien Kommunalwahlen,

nach denen sich die ersten frei gewählten Bezirksverordnetenversammlungen in

Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee konstituierten, kann jedoch nur die BVV selbst würdigen.

Der Ältestenrat hat sich inzwischen darauf verständigt, dass die Fraktionsvorsitzenden

gemeinsam mit dem BVV-Vorsteher die beiden Feierstunden vorbereiten sollen.

Gemeinsame Ausschusssitzung

Debatte zur Umwidmung des „Eliashof“

Im Bezirk Pankow fehlen zum Schuljahr 2010/2011 im Helmholtzkiez Schulplätze für die ABCSchützen.

Nach der erneuten Prüfung der Geburtenzahlen und der Abwägung aller Argumente

steht fest, dass hier ein neuer Schulstandort geschaffen werden muss. Der Schulausschuss kam

FRAKTIONSINFO 04/09

2

nach intensiver Debatte zu dem Schluss, dass in dem Quartier lediglich das Kinder- und Jugendkulturzentrum

„Eliashof“ in der Senefelder Straße als Schulstandort geeignet ist. Das Ensemble

war zuvor Schule gewesen und beherbergt derzeit Teile der Musikschule und mehrere Jugendkulturangebote,

die dort hervorragend zusammenarbeiten. Das Gebäude wurde bereits teilweise für

die kulturelle Nutzung umgebaut, dabei sind auch EU-Mittel geflossen. Im Zuge des weiteren Ausbaus

sollten der zweite Musikschulstandort in der Pappelallee aufgegeben und die Angebote der

bezirklichen Musikschule im Ortsteil Prenzlauer Berg im „Eliashof“ konzentriert werden. Keine

günstigen Voraussetzungen also, um hier wieder eine Schule anzusiedeln – aber eine Maßnahme,

die alternativlos ist.

Vor diesem Hintergrund hat das Bezirksamt zum Jahreswechsel eine Beschlussfassung in die

BVV eingebracht, die zunächst vorsah, im „Eliashof“ eine dreizügige Grundschule aufzubauen. Auf

der Suche nach einer Lösung, mit der das Kinder- und Jugendkulturzentrum in seiner bisherigen

Form erhalten bleiben könnte, prüfte das Bezirksamt dann, inwieweit auf dem Gelände des

Bezirksamtes an der Fröbelstraße eine Schule eingerichtet werden könnte. Diese Idee musste

wegen eines erheblichen Finanzbedarfs für den Umbau der unter Denkmalschutz stehenden

Gebäude aufgegeben werden. Nach der nochmaligen Prüfung aller Bedingungen im „Eliashof“

stellte das Bezirksamt zudem fest, dass auch die Kosten für den Rückbau des gesamten Gebäudekomplexes

zur Schule mit 11 Millionen Euro plus der Rückzahlung der EU-Fördermittel in Höhe

von 1,2 Millionen und der Folgekosten für die Verlagerung von Musikschule und Kulturprojekten

die bezirklichen Möglichkeiten bei weitem übersteigen würde. So hat die BVV nun im Ergebnis

über eine zweizügige Grundschule im „Eliashof“ zu entscheiden, die neben der Musikschule in

dem Ensemble untergebracht werden soll. Probleme der Abgrenzbarkeit der Grundschule einerseits

und dem öffentlichen Betrieb der Musikschule andererseits sowie Fragen der gegenseitigen

Geräuschimmission sollen in einem gemeinsamen Nutzungskonzept geklärt werden.

Bei einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung der Ausschüsse für Finanzen, Immobilienmanagement

und Personal sowie Schule und Sport und Kultur und Bildung am 26. März haben sich diese

darauf verständigt, für die im „Eliashof“ ansässigen Kulturprojekte umgehend einen Ersatzstandort

zu schaffen. Hierzu soll das Kulturensemble im Thälmannpark als neuer Standort geprüft werden.

Um den drohenden Konflikt mit den dort bereits ansässigen Angeboten zu vermeiden, soll eine

Projektgruppe gebildet werden, in der alle Beteiligten, das Bezirksamt und Vertreter der BVV diese

Prüfung vornehmen. Sollte eine Verlagerung an den Standort Thälmannpark nicht möglich sein,

sind in Abstimmung mit der Projektgruppe Alternativvorschläge zu entwickeln. Die Bezirksverordneten

haben außerdem darüber debattiert, wie es mit der Musikschule weitergehen soll, da der

Standort in der Pappelallee in absehbarer Zeit aufgegeben werden muss. Sie schlagen jetzt vor,

dass das Bezirksamt Szenarien für verschiedene Ausweichstandorte entwickelt, die einen Umzug

aus der Pappelallee möglich machen. Die jetzt angestoßenen Lösungswege für die Kulturprojekte

und die Musikschule gehen auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurück, der sich die anderen Fraktionen

(außer der FDP) angeschlossen haben. Die BVV wird sich am 1. April mit der Thematik

befassen. Dann steht die Beschlussfassung zum „Eliashof“ am Beginn der Tagesordnung.

BVV-Sitzung am 1. April 2009

Anträge der SPD-Fraktion

Drei Anträge bringt die SPD-Fraktion bei der nächsten ordentlichen Tagung der BVV Pankow am

1. April 2009 ein: zum Sportstandort Hansastraße 109 (VI-0700), zur Wärmeisolierung bezirkseigener

Gebäude (VI-0701) und gemeinsam mit den Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und

der CDU zum Forscherschloss Buch – LSC (VI-0710).

Letztgenannter hat eine öffentliche Anhörung zum Ziel, bei der alle beteiligten Akteure an einen

Tisch kommen sollen. Die Fraktionen haben Mitte März Akteneinsicht zu der Thematik genommen

und gehen davon aus, dass noch wesentliche Fragen zu klären sind. Dazu gehören Fragen zur

FRAKTIONSINFO 04/09

3

Beantragung von GA-Fördermitteln, die Förderwürdigkeit der geplanten Einrichtung sowie die

Risikobewertung des Vorhabens. Über das Forscherschloss Buch könne nur sinnvoll entschieden

werden, wenn vorher alle wichtigen Akteure gemeinsam die anstehenden Fragen diskutieren und

rechtlich abgesicherte Antworten formulieren, heißt es in der Begründung. Der Ausschuss für

Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung soll die Anhörung durchführen und der BVV im

Ergebnis einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten. Das Bezirksamt soll bis dahin

keine weiteren Beschlüsse zum LSC fassen, die Anhörung aber gemeinsam mit dem Ausschuss

vorbereiten.

Hintergrund für den Antrag zum Sportstandort Hansastraße ist die Stilllegung der Sportstätte am

Weißen See im Herbst 2008. Die dort beheimateten Sportangebote wurden an Ersatzstandorte

unter anderem an die Hansastraße verlagert, ohne dass dort allerdings die baulichen Voraussetzungen

dafür geschaffen worden sind. Der Standort soll nun auch in Abstimmung mit den Sportlern

vor Ort, die sich dabei engagierten wollen, auf Vordermann gebracht werden.

Mit einem weiteren Antrag der SPD-Fraktion wird das Bezirksamt ersucht, einen Bericht über den

Stand der Wärmeisolierung bezirkseigener Gebäude vorzulegen. Dieser könne zusammen mit

dem regelmäßig zu erstellenden Energiebericht erarbeitet werden, solle aber spätestens zum 1.

September 2009 veröffentlich werden, heißt es.

Pressemitteilung vom 4. März 2009

Gesunde Mittagsmahlzeit für Schulkinder

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow hat bei ihrer 22. Tagung am 4. März 2009 auf

Antrag der SPD- und der Linksfraktion Kriterien für die Ausschreibung des Schulessens beschlossen.

Dazu erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Röhrbein:

„Eine gesunde Ernährung ist wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Kinder. Deshalb legen

die Eltern zu Recht wert auf eine sehr gute Qualität der Speisen, die ihre Kinder in der Schule zu

sich nehmen. Tatsächlich essen die allermeisten Schülerinnen und Schüler der Grund- und

Förderschulen in der Schule zu Mittag. Sie sind auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene

Mahlzeit angewiesen. Weder mit knurrendem Magen noch mit Junk Food im Bauch lernt es sich

gut. Deshalb ist uns wichtig, das die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

eingehalten und zum Beispiel regionales frisches Gemüse für die Essenszubereitung verwendet

werden sowie der Bioanteil der Lebensmittel bei mindestens 20 Prozent liegt. Die BVV Pankow hat

sich bereits zu ‚Gentechnikfreien Kantinen’ positioniert, dieser Beschluss muss Beachtung finden.

Für uns ist selbstverständlich, dass die Schulen und damit auch die Eltern ein Mitspracherecht

haben, welche Essensanbieter zum Zuge kommen sollen. Deshalb soll bei der Ausschreibung jede

Schule ein einzelnes Los bilden. Das ist nichts neues, seit Jahren wird in unserem Bezirk erfolgreich

so verfahren. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dadurch können zum Beispiel

auch die in den Schulen schon vorhandenen oder noch zu gründenden AGs Essen oder

Küchenkommissionen optimal in die Auswahl des Anbieters mit einbezogen werden. Last but not

least sprechen wir uns für eine Informationsveranstaltung des Schulamtes gemeinsam mit der

Vernetzungsstelle Schulessen e.V. aus, um den Eltern das Verfahren und mögliche Probleme

transparent darzustellen.“

Ausgangspunkt des Antrages zum Schulessen ist, dass die Essensversorgung für über 40 Grund-

und Förderschulen in diesem Jahr neu ausgeschrieben werden müssen, da die bisherigen

Verträge zum 31. Juli auslaufen. Da der Bezirk Pankow unter vorläufiger Haushaltswirtschaft steht,

müssen die Ausschreibungen jeweils vom Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bestätigt

werden.

Das nächste FraktionsInfo erscheint zur 24. BVV-Sitzung, die am 13. Mai 2009 stattfindet,

und kann unter www.spd-fraktion-pankow.de herunter geladen werden.