Uni WÜRZBURG: Lernen durch die Künste../3/09

Organisiert von der Schulpädagogin Dr. Petra Weingart hat im März die erste internationale Konferenz zum Thema “Lernen durch die Künste” an der Universität Würzburg stattgefunden. Unter anderem nutzte eine Delegation dänischer Schuldirektoren, Lehrer und Musiker die Gelegenheit, um sich einen Eindruck von dem ursprünglich kanadischen Bildungsprogramm zu verschaffen.
Die designierte Vizepräsidentin und Inhaberin des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik Margareta Götz hat die Konferenz eröffnet.
Man nehme: einen am Unterrichten interessierten Künstler, einen Neuem gegenüber aufgeschlossenen Lehrer und die dazugehörige Schulklasse. Fertig sind die Zutaten für das Programm “Lernen durch die Künste”. Seinen Ursprung hat das Bildungsprogramm an Kanadas Royal Conservatory of Music in Toronto. Von dort machte es sich Mitte der 90er-Jahre auf den Weg, um weltweit unter dem Namen Learning Through The Arts (LTTA) eine neue Unterrichtsform an den Schulen zu etablieren.

Würzburg übernimmt die Vorreiterrolle in Deutschland

In Deutschland laufen die Fäden an der Universität Würzburg zusammen. Seit 2006 hat sich Dr. Petra Weingart, Dozentin der Schulpädagogik, der Aufgabe angenommen, das Programm auch an hiesigen Schulen in die Tat umzusetzen. Dafür bildet sie Künstler, Lehrer und Studierende entsprechend der LTTA-Gedanken aus. Gleichzeitig läuft am Lehrstuhl für Schulpädagogik die wissenschaftliche Untersuchung des Erfolgs der neuen Methode. Inzwischen beteiligen sich acht Schulen mit insgesamt 26 Klassen und 360 Schülern aus Unterfranken an dem Projekt.

Und wie sieht das konkret aus? Beispielsweise so: Deutschunterricht in der 10. Klasse eines Würzburger Gymnasiums; auf dem Stundenplan stehen Schillers “Räuber”. “Wir haben die Handlungsorte untersucht und dann eine Landkarte mit dem Räuberwald und den angrenzenden Ländern Franken, Sachsen, Böhmen gezeichnet. Durch diese ‘Wanderung’ durch die Szenen haben die Schüler ein tieferes Textverständnis bekommen”, sagt Ines Schwerd.

Schwerd ist Diplom-Lehrerin für Kunsterziehung und seit acht Jahren freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Würzburg. Im LTTA-Programm ist die Malerin Lead-Artistin, das heißt, sie besucht nicht nur selbst Schulklassen, sondern bildet auch andere Künstler aus. In der Deutschklasse hat sie nicht allein Landkarten zeichnen lassen; die Schüler sollten sich auch Gedanken über die Charaktere der handelnden Personen machen und dazu passende Porträts malen. “Von sehr fein differenzierten Darstellungen bis zu farbgewaltigen, expressiven Gemälden war alles vertreten”, sagt Schwerd.

Andere Lernkanäle führen zu besseren Erfolgen

“LTTA ist die umfangreichste Schulinitiative der Welt. Ihr Ziel ist, es Kindern zu erleichtern, selbst Lehrstoffe zu erschließen, ihnen Zugang zu künstlerischen Techniken zu ermöglichen und damit Lernerfolge spannend und spielerisch zu erreichen”, schildert Petra Weingart den Grundgedanken des künstlerischen Programms. Und warum das Ganze? “Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass nur 18 Prozent der Schüler über Sprache lernen. Die anderen benötigen andere Kanäle wie das Hören, das Sehen oder die Bewegung”, sagt die Pädagogin. Wenn Lehrer also dazu in die Lage versetzt werden, auch andere Lernkanäle zu berücksichtigen, könnten mehr Schüler besser erreicht werden.

Bei LTTA kommen deshalb besonders ausgebildete Künstler in die Schulen, entwickeln in enger Zusammenarbeit mit den Fachlehrern Unterrichtseinheiten und setzen dann die Anforderungen des Lehrplans mit den kreativen Möglichkeiten der Künste um. So wird zum Beispiel Mathematik durch Tanz zum Körpererlebnis, Geschichte durch Musik lebendig und durch die Bildende Kunst werden Naturwissenschaften auf neue Art veranschaulicht.

Als Dozentin an der Universität Würzburg kümmert sich Petra Weingart darum, auch angehende Lehrer bereits während ihres Studiums mit dem Konzept von LTTA vertraut zu machen. Mit durchwegs positiver Resonanz, wie Weingart berichtet: “Ein Mathematikstudent, der an einem Tanz-Workshop teilgenommen hat, hat mir hinterher gesagt, dass er als Schüler gerne solch einen Unterricht erlebt hätte.” Umso wichtiger finde er es, bereits im Studium LTTA kennen lernen zu können – und nicht erst später in Form von Fortbildungen. Auch Dänemark hat Interesse an der Integration der Künste

Das Konzept stößt auch in Dänemark auf Interesse

Aus diesem Grund war zur ersten internationalen LTTA-Konferenz eine Delegation dänischer Schuldirektoren, Lehrer und Musiker angereist und nahm an der Weiterbildungsveranstaltung teil. “Auch im dänischen Schulsystem gibt es den Wunsch nach einer nachhaltigen Integration der Künste im Unterricht”, sagt Petra Weingart. Ähnlich dem deutschen System gebe es dort diverse Formen und Versuche, Kunst in die Schulen zu holen, die aber wegen des zeitlich begrenzten Projektcharakters keine langfristigen Lernerfolge sichern könnten.

“Learning Through The Arts” biete mit dem programmeigenen konzeptionellen Rahmen für eine fortlaufende Zusammenarbeit von Fachlehrern und Künstlern in den Schulklassen aller Schularten dafür die passende, neue Perspektive.

Mehr Informationen unter http://www.ltta.ca
Kontakt: Dr. Petra Weingart, petra.weingart@web.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news308001

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kunst / Design, Pädagogik / Bildung
überregional

Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre deutsch

Die Überlebenskunst von Geschwistern..

ex-live-text vom 26.3.09
26.3. Die Überlebenskunst der Gewister…: sich voneinander abgrenzen…update 23 Uhr 15
last page view: 1.969.525.
heute: 1.772 – willkommen

14 Uhr 40

last page view: 1.968.800.
heute:1.047 illkommen!

TEXT-Hintergrund, die Sendung gestern..:
Nachlesbar:

www.nano.de

Neue
Forschungsergebnisse
bestätigen alte:
(naja…ein bisschen,
und wer weiß,
ob die alten nicht bereits falsch waren…??)

Im Konkurrenzkampf
um die Liebe und Zuwendung der Eltern

spielen Geschwister-Kinder

angeblich ein
“ablesbares (Überlebens-)Rollenspiel”:

Das Erstgeborene
übernimmt die Rolle der Eltern:
DOMINANT & KONSERVATIV.

Das Zweitgeborene:
VORDERGRÜNDIG ANGEPASST.
REBELLISCH.
Das “Revoluzzerkind.”

Das Drittgeborene:
Wird Familien-Komödiant,
macht durch Witz und
Originalität
auf sich aufmerksam.

Angeblich soll dies
sogar auf Schauspieler zutreffen.
Hanks sei z.B.
so ein typischer Drittgeborener.
Bruce Willis …
ein klassischer Erstgeborener…

Wie aber sieht es aus …,
wenn vier, fünf und mehr Kinder
in der Familie sind?

(Eine Freundin hatte nie Lust auf eigene Kinder,
sie war mit 8 Geschwistern großgeworden:

“Ich habe für den Rest meines Lebens
ein Bedürfnis nach Privatheit!”)

Und was ist mit den Einzelkindern?
Oder wie verhält es sich bei zwei Kindern?
Dauernde Rivalität..?
Vor allem,
wenn der zeitliche Abstand
zwischen den Geschwistern
gering ist?

Bekannte Szenen im Park und auf Spielplätzen:

Das ältere Geschwister
nimmt dem kleineren
den Bonbon und das Spielzeug weg…

Das kleinere rennt
wütend-weinend zu Mama oder Papa
oder beiden.
Reaktion:

Das größere Kind wird automatisch..

a) ausgeschimpft,

b)
es wird an seine ‘Vernunft’ appelliert,
als “die Große”,
oder “der Große”..
Das “große” kleine Kind
bleibt frustriert zurück..
das kleinere freut sich…

Oder eine Szene
an den Treppen einer S-Bahn-Station:

Die Mutter mit 2 kleinen Töchtern
und ihren Fahrrädern.
Sie geht erst mit dem kleineren Kind
die Stufen runter.
Und das größere (kleine)Mädchen
tobt und zischt vor Wut:

“Immer macht sie alles zuerst mit der da…!”

Reflections on
NANO, gestern.

In früheren Aussagen
der Geschwisterforschung hieß es stets:

Das “zweite” Kind
hätte es am schwersten.
Wenn noch weitere Geschwister folgen.
Es zum “mittleren Kind” wird.
Und sei damit auch das schwierigste.

Die Mutter noch vielleicht geschwächt vom ersten Kind..

Oder die Freude über das Erstgeborene..
hat sich beim Zweitgeborenen..
schon etwas abgeschwächt..

Das dritte Kind,
gar wenn es das schon zuvor erwünschte Geschlecht hat,
sei es nun ein Mädchen oder ein Junge,

genießt wieder jene Aufmerksamkeit,
derer sich das Erstgeborene zuvor…
ungeteilt …erfreuen durfte.

( Eine 20jährige:

“Ich war 8 Jahre alt,
als meine kleine Schwester zur Welt kam.
Ich habe mindestens acht
weitere Jahre gebraucht,
um meine Eifersucht auf sie
in den Griff zu kriegen.
Hab diese Eifersucht zwischendrin
hinter “Fürsorglichkeit”
versteckt..”).

Das “mittlere” Kind
galt stets als das “traumatisierte”,
mit dem Gefühl,
“emotional zu kurz gekommen zu sein”,
das ganze Leben lang.

Sicher sind “mittlere Kinder”
schwierige KollegInnen,
(und gar Partner…!?)
vorstellbar….

Aber nur eine Idee…

Sicher stimmt alles nicht 1 zu 1….

Zu viele verschiedene Faktoren..
spielen eine Rolle.

Scheidungen, Patchwork-Familien…
die soziale-gesellschaftliche Position der Familie…oder halben Familie..
oder composed Family…

Bislang wurde ja verschwiegen,
ob die Schwester des 17jährigen Amokläufers in Winnenden…
eine jüngere oder eine ältere Schwester ist…

Am BESTEN…oder sollte man sagen…
“HUMANSTEN”…
für die kinderreiche Familie…
ist denn eine Zuflucht zu Großeltern.
Sie können oft mehr emotionale Wärme geben,
als die gestressten Eltern….
Und sind auch großzügiger,
normalerweise.
Mit dem Wegschließen der “Alten”
in Heime,
und den viel zu kleinen und teuren Wohnungen,
fällt dieser menschliche,
dieser emotionale Luxus….
der ..
lebensrettend…
sein kann,
im kalten Deutschland

mehr und mehr…flach…

Die Quittung erleben wir bereits.
Und diese Politiker,
die so ahnungslos tun…:

“Wieso sind unsere Kinder so verroht,
so gewaltbereit…?”

Die andere Lesart:

“Wieso wollen sich unsere Kinder
ins Koma saufen?”

Und jetzt auch noch das:

Die Zahl der jungen Drogentoten
ist wieder…
“signifikant”…
angestiegen…

Na gut,
hier greift gerade ein Thema ins andere…

(Würde vielleicht ein Lehrer sagen…).

Aber eines bleibt nicht
ohne Auswirkung aufs andere…
auf die Zukunft….

Obama – entzaubert?

live-site-comment vom 28.3.
28. 3. Die abrupte Entzauberung des Barack ObamaSeine Rede, gestern…
Gegen Taliban und Al Quaida..:
“We will defeat you!”
“That’s the goal!”
Die direkte Antwort darauf:
Ein Terroranschlag in Pakistan mit 48 Toten
und über 100 Verletzten…

siehe auch:
“OBAMAS GEFÄHRLICHER KRIEG” :
http://www.zeit.de/online/2009/14/afghanistan-obama-kommentar

12 Uhr 22/ 13 Uhr 20 /

1.974.920.
heute: 2.275 – willkommen.

Er will also
all of a sudden..!

den nächsten …totalen Krieg.
Und der Rest der Welt soll mitmachen.

Wer erpresst Obama??????
Von wem …
wird der neue Präsident
unter Druck gesetzt?
(Im Zweifel vom Militär).

Der Zauber eines neuen ….
friedlicheren…America …
zerstoben im Wind…
gone with the wind….

Es war ein kurzer schöner Traum.

Aber wir haben ja gelernt:
Träume…sind …Schäume.
Und ..:

Laufen wir bitte nicht immer den Amis nach!

ANNE WILL – nichts zu erwarten..

ex-live-Text zu 10 Minuten last Sunday Talk Show..
30. 3. ANNE WILL : systemkonform – statt systemkritisch –

Nein,
du kannst es nicht mehr hören,
nicht mehr sehen,
nicht mehr ertragen:

ARD und ZDF
haben den Geist der Jugend
komplett ausgeschaltet.

Der existiert nicht für sie.

Jugendliche und Kinder..?
Die tauchen bei den
in die Jahre gekommenen Fernseh-Schwätz-Ladies
(intern sagen wir “Tussies!”)

lediglich als
Tyrannen,
Krawallmacher,
Störenfriede,
Schläger,
KomaSäuferinnen
und Amokläufer auf.

Nun haben die Alten ihnen
auch noch den letzten Rang abgelaufen:

Oho, jetzt demonstrieren sogar 70jährige!
Aber doch nicht etwa,
weil sie moralisch entrüstet wären.
Gegen Atomstrom und so.
Gegen den Einsatz der Bundeswehr oder ähnliches.
Gegen das Verhungern von Kindern..
auch in this country.

Nein, bloß,
weil ihr Geld futsch ist….
Ihr so tapfer angespartes und …angelegtes,
bei der citibank & friends.

So zentrierten sich auch
Mme Oberlangweilerins Fragen
vor allem darauf:

“Wieviel Geld ist Ihnen denn noch geblieben..?”

Das hätte doch mal
jemand die HARTZ-IV -Nicht-Millionäre fragen sollen,
nach 5 Jahren HARTZ IV:
Was die Menschen alles verloren haben,
außer Geld auch ihre Würde..?

Was sie “noch hätten”,
wenn denn wenigstens,
wenn schon kein Job,
die Arbeitslosenhilfe geblieben wäre…?
Wie der Staat selbst sie
verraten und verkauft hat,
brutal abzockt?!
Oh nein, kein Thema.

“Moral” im Titel,
aber Anlage-Moneten als Inhalt.
Schon wieder.
Und wie sie nun futsch gegangen sind.
Und wie böse das doch ist.

Mit all den üblichen Ober-Saturierten.

Wer stoppt endlich diese
Dauer-Werbung für
Politiker, Banker und Wirtschafts-Typen bei ARD und ZDF??????
Haben die ein Abo??

Beim Thema “MORAL”
hätte man sich
endlich einmal ein paar
kreativ-kritische Schüler,
Studenten, Lehrlinge, etc.pp. gewünscht.
Ihre Meinung.
Ihre Ansichten.
Ihre Einschätzungen.
Ihre ureigensten Prognosen.

Dass sie einmal unverblümt sagen,
was Sache ist!

Was für Kriminelle,
Feiglinge und Verlogene
die Generation der Väter darstellt.
Und die Großväter waren Nazis?

Aber nein,
schön alle Parteien vertreten…
in der Sendung,
der Unglaubwürdigkeit und Kritiklosigkeit…
das Fähnlein flatternd im Winde..

Nicht mal heiße Luft:
Nur Wortblasen,
in kalten Kaffee getränkt.
Wiedergekäutes.

Und die Moral von der Geschicht?
Talkshows (ver)ändern nichts.

So wußten wir auch nach den
üblichen 10 Minuten…
wenn überhaupt,
beinhart-Durchhaltens,
unsere kostbare Zeit besser zu nutzen.
Und…:
haben ausgeschaltet.