Muttertag..in Grosny und auf fein…

hier fehlt doch die Anmoderation…?
Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet……

Bis denn!

Bleibt dran!