ROSA LUXEMBURG

Sie war eine grandiose Kämpferin. Und sie wurde heimtückisch ermordet. ERst nacht vielen Wochen fand man ihre Leiche im Landwehrkanal, Berlin.

Die feigen Mörder haben sich – natürlich – nie gestellt..
1871-1919

Rosa Luxemburg

Politikerin

1871

5. März: Rosalia Luxemburg wird in Zamost in Russisch-Polen als Tochter des Holzhändlers Eliasz Luxemburg und dessen Frau Line (geb. Löwenstein) geboren.

1880

Nach der Übersiedlung der Familie nach Warschau besucht sie das Zweite Warschauer Mädchengymnasium.

Schon als Schülerin engagiert sie sich in illegalen politischen Zirkeln.

1889

Vor einer drohenden Verhaftung flieht sie in die Schweiz.

1890/91

Immatrikulation an der Philosophischen Fakultät der Züricher Universität.

In den folgenden Semestern besucht sie Seminare zur Staatswissenschaft, zur mittelalterlichen Geschichte sowie zur Geschichte der Wirtschafts- und Börsenkrisen.

1893

Unterbrechung des Studiums wegen politischer Aktivitäten wie der Gründung der polnischen sozialdemokratischen Zeitschrift “Sache der Arbeiter” in Paris.

1894

Erster (illegaler) Kongreß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei des Königreichs Polen in Warschau. Luxemburg gehört mit Leo Jogiches zu den führenden Mitgliedern dieser Partei.

1897

Promotion in Zürich zum Thema “Die industrielle Entwicklung Polens”.

1898 – 1903

Scheinehe mit dem deutschen Staatsbürger Gustav Lübeck. Durch die Heirat erhält sie die deutsche Staatsbürgerschaft, die ihr die Mitarbeit in der deutschen Arbeiterbewegung ermöglicht.

1898

Übersiedlung nach Berlin.

Luxemburg schließt sich der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an.

Oktober: Am SPD-Parteitag in Stuttgart nimmt sie als Expertin für polnische Angelegenheiten teil.

1900

Durch ihre Broschüre “Sozialreform oder Revolution?” greift sie in die “Revisionismusdebatte” ein. Sie verteidigt den revolutionären Standpunkt gegen den revisionistischen Eduard Bernsteins und fordert den Ausschluß der “Reformisten” aus der Partei.

In Zeitungsartikeln nimmt Luxemburg zu wirtschaftlichen und sozialpolitischen Problemen in Rußland, Österreich-Ungarn, Belgien, England, Frankreich und Deutschland Stellung.

Immer wieder greift sie den deutschen Militarismus und Imperialismus an.

1904

Januar: Sie wird wegen Majestätsbeleidigung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

1906

12. Dezember: Sie wird in Weimar zu zwei Monaten Haft wegen “Anreizung zum Klassenhaß” verurteilt.

1907

Mai: Teilnahme am V. Parteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR) in London zusammen mit Jogiches.

Oktober: Beginn ihrer Lehrtätigkeit an der SPD-Parteischule in Berlin.

1910

Bruch mit Karl Kautsky aufgrund politischer Differenzen, u.a. bezüglich der Frage des Einsatzes des Generalstreiks als Kampfmittel.

1913

Bei einer Kundgebung in Frankfurt/Main ruft Luxemburg zur Kriegsdienstverweigerung auf.

1914

20. Februar: Wegen dieses Aufrufs wird gegen sie Anklage wegen “Aufforderung zum Ungehorsam gegen Gesetze und gegen Anordnungen der Obrigkeit” erhoben. Sie wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

29. – 30. Juli: Die Teilnahme an der Sitzung des Internationalen Sozialistischen Büros bringt für sie die Ernüchterung, daß auch innerhalb der sozialistischen Parteien der Nationalismus stärker ist als die internationale Solidarität.

1915

Februar: Das Gerichtsurteil des vorangegangenen Jahres wird vollstreckt: Luxemburg wird im Frauengefängnis in Berlin inhaftiert.

Juli: Hoch- und Landesverratsverfahren in Düsseldorf.

1916

Entlassung aus dem Frauengefängnis.

10. Juli: Beginn der “Sicherheitsverwahrung”, die bis November 1918 dauert. Luxemburg wird zweimal verlegt, zuerst in die Festung Wronke in der Provinz Posen, dann nach Breslau.

1918

9. November: In Breslau aus der Haft entlassen, fährt Luxemburg nach Berlin und arbeitet als Redakteurin bei der “Roten Fahne”, der Zeitung des Spartakusbunds.

17. Dezember: In ihrem Artikel “Nationalversammlung oder Räteregierung?” in der “Roten Fahne” tritt sie für eine Räteregierung ein. Obwohl sie die Revolution unterstützt, behält sie ihren grundsätzlichen pazifistischen Standpunkt bei.

1918/19

30. Dezember – 1. Januar: Beteiligung an der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Luxemburg steht auf der Seite derer, die eine Beteiligung an den Wahlen zur Nationalversammlung fordern, aber von der Mehrheit überstimmt werden.

1919

Bei den Januarunruhen muß sie wegen Verhaftungsgefahr ständig ihre Wohnung wechseln, weigert sich aber, Berlin zu verlassen.

15. Januar: Gemeinsam mit Karl Liebknecht wird sie von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützendivision verschleppt. Sie werden im Eden-Hotel verhört und mißhandelt. Wahrscheinlich beim Abtransport wird Rosa Luxemburg ermordet. Ihre Leiche wird in den Landwehrkanal geworfen.

31. Mai: Im Landwehrkanal wird ihr Leichnam gefunden

(ka)

Entrecote…Muttertag & Theatertreffen..

Ein unendlich langer und nicht un-launiger Text…

Rare, dear? Non, au point!Der kleine Zwischenstück-Text zum Muttertag nachts um halb drei…am Alex und im Roten Salon, ja, so lässt sich, und vor allem dort – “Muttertag”..aushalten.

WÄR das nicht ein toller Titel für ne FRAUEN-BAND:
“Die Muttertags”. Wer macht mit? FEM bietet Stimme, Texte und Ideen sowieso…nur ernsgemeinte (nein, wirklich! zum Beweis schnell mal die Date-line : fem@feminissima.de). Also, ganz treuherzig ehrlich.

Ja, falls Ihr lesen wollt, es ist ja jetzt “Muttertag”, gerade muttertagt es, um 13:17 in the heat of the spargeldunst-umschwirrten Tischen von zu heißen, zu langweiligen Restaurant-Gesellschaften, und das Unwort – “Mutti, gehts Dir auch gut?” wird per Lautsprecher in verschiedenen Lautstärken nonstop runtergenudelt. Zwischendurch singt Heintja – MAAAAAAAA-MA…!
Oder auch “Aber Heidschi-Bumbeidschi”,
während die immer jünger werdende Bedienung tapfer lächelnd (ist ja schließlich ne Tochter, hat auch irgendwo ne Mutter, nich-wahr) die Sauciers mit den Holländischen Saucen, über Gewichtsprobleme spricht man nicht, die hat man,
durch die von gerührten-“Danke-Schön-auch!” gerührter Mütter und noch gerührteren Omis, die ausnahmsweise mal aus dem Altenheim herausgekarrt worden sind, sauertöpfisch-überbevormuttert von allen Söhnen und Schwiegertöchtern, aber erst recht auch nicht weniger von ihren Töchtern und den gelangweilt-indigniert-aus-dem-Fenster-das-hinter-den-üblichen-Familien-Langweiligkeits-Gardinen, den Blick in die Freiheit verhüllt, ja, blickenden Schwiegersöhnen.
Frohes Muttertagsmiteinander! Denn der Muttertag ist der Super-Sauber-Tag der Heilig-Heilen-Familie, wenigstens für die Restaurantrechnung, an diesem Tag, bitte ohne Datum die Rechnung, danke, ja?
Weh Dir, Du bist heute eine Nicht-Mutter, oder eine Alleingelassen-Alleinlebend-Mutter-Großmutter-Urgroßmutter: dann bitte Restaurants bis abends meiden. Denn sonst durchbohren Dich die Blicke, derer, die sich im Familiensinn-und-Schoß-für zwei Spargellängen saucen, abends darfst Du dann wieder alleine ausgehen, Du Kinderlose, Entkindete, Entfamiliarisierte, Du Frau-die-Du-Deinen-Mann ..hahha..wo-denn-stehst…natürlich. Mach-Dir-nichts-draus.
Abends fühlst Du Dich wieder weniger aussätzig, but really free, und all die Mamis, Omis und Großomis sind wieder in ihre Heime zurückgekarrt worden, bis-zum-nächsten-Jahr, liebe Mutter, war-doch-schön-heute-nicht-wahr? Antworten werden nicht erwartet. Der präsidiale Familienstil. Absteigend in der Hierarchie la mama, in sweet Germany, je älter, desto weniger ist sie wert, ein echter Kostenfaktor, der vom Erbe abgeht, das schöne Geld, das monatlich ins Pflegeheim fließt!

Denn Prost, ach-ja, bitte, haben Sie nicht einen Mosel?Nein? Gibt es heute keinen Mosel mehr? Mosel gab es doch immer in diesen Restaurants, früher, oder?

Ach Muttchen, heute trinkt doch keiner mehr Mosel, der nicht an der Mosel wohnt! Heute trinkst du Pinto Grigio , ja, ich wiederhole es noch einmal, wie man das ausspricht, und als Apéritiv einen Prosecco, der seit ungefähr 10 Jahren wieder out ist, wir empfehlen Dir, liebe Mama, einen Crémant – , ja. Aus Frankreich. Eigentlich eine Sekt-Champagner-…nein, Verschnitt wäre ja auch nicht…Elisabeth, kannst du den Crémant mal…erklären? Also wir bevorzugen einen Crémant von der Loire, der hat Körper, Muttchen, verstehst, wieso ist Mutter eingeschlafen? Herr Ober, haben Sie vielleicht einen Mosel ? Einen Schoppen, ja? Und einen Weinbrand, ja. Nein, keinen Carlos Primero, auch keinen , einen einfachen Weinbrand, verstehen Sie? Den trankt Mama immer so gerne, als Papa noch lebte, wie hieß das noch? “Maria Cron”, ja, so ungefähr, hat auch so etwas Katholisches. Das passt ja denn auch.. DAS IST ABER NUR DOCH DIE ANMODERATION FÜR DEN TEXT “Entrecote” – Zwischentext, ihr müsst also auf den Titel selbst clicken, …so Ihr möchtet…damit Ihr nicht Rosa Luxemburg und die Nacht im Roten Salon verpasst. Übrigens, Rosa Luxemburg wurde ermordet. Weil sie was sagte. Und auch dachte.

Get Ready! (übrigens ist der Original-Titel aus den 70ern wieder “in”…falls er in eingeweihten Kreisen je out war..)

MUTTERTAG!

War das nicht so ne Lobhudeleihymne in Sachen “Lebensborn” und so?
Oder liegt Eure FEM so ganz daneben..verzeiht das unbeabsichtigte Wortspiel.
Aber gibt es nicht diesen passenden Rolling-Stone-Anti-Muttertags-Song…
über die sweet little Pills, die Mami kippt,
kettenraucherinnenunartig,
damit sie die Dauerhaft-Lächelnde (weil sie ja sonst keift,
Männer keifen übrigens-nicht-nur- im Sprachgebrauch -nicht, schon mal gemerkt-bemerkt? See!)

Männer sind ja auch nicht hysterisch,
(es gibt gerade die Gesamtausgabe von FREUD im Sonderangebot. Will keiner mehr lesen..???)
nur gestresst.

Männer sind ja auch logischdenkend und nicht vergesslich.

Ja, it is 4.30 ante portas in Central Europe,

and the sweet early-morning-birds are catching the worm, if there is any.

They prefer to sing.
It is nice to hear them sing-sing-sing-sing…Listen!
Can you hear them?

Where should they find a dry-fine-early-worm-inmidst of helldry-waiting-dringlichkeitslistig-for-Rain- we speak of Berlin.

Well, it is summer time, (not summertime..to get that clear, sondern die komische “Sommerzeit” der Uhr..leider nicht der Sommer als solcher-an-sich, und auch nicht der Song, warum eigentlich führt eigentlich niemand mehr PORGY und BESS auf???????? Zu kritisch??

(such wonderful Songs, die ja Herr Grönemeyer modernisieren könnte, ja, warum-nicht)
(so soll ja nun auch LEONCE & LENA eher ne Rock-Performance sein, und ausverkauft, weil jeder gesehen werden will, und vielleicht auch noch Grönemeyer über den Innenhof laufen sieht, das ist ja das Größte!)

..,and the livin’ is not really easy,
so the birds have started already one hour earlier, to sing (in reality).
See?

Would be such a nice thing, to know what about they are singing.
Or chatting.
Or are they talking?
Eagerly. Anyhow.
They are singing-talking-eagerly, anyhow.
The real night-and-day-live, were people are eagerly doing-&-consuming culture is all about around the Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz (U2) and the Green and Red Saloons nextby.
In the Red Saloon, (mmm-Scarlett-rote-schummrig-Licht-Scheinwerfer…und Discokugel, die sanft rotierende Licht-Fantasemen kreisen-und-kreisen-leicht-psychedelisch, wenn es noch leer ist, tanzt die Menge ist es eigentlich irgendwie schade um den Salon und das Licht…(aber was solls, jeder will tanzen! Und DAS ist wirklich gut so!)
jedenfalls, um den Faden wieder aufzugreifen:

there was after some nice interesting literature-recitation right after midnight …well, Abtanzen auf Scheiben aus den 60er Years..da hatten die noch die Piepsstimmen…es schepperte noch-so-schön, ja, es war ..das Leben begann-Dir-auf-den-Fußspitzen zu stehen, ab etwa halb 2 nachts,
ein lyrischer Schreiberling aus der unvergessen-echt-sweet-bitter-Hessisch-Provinz,
merkte dann jeweils an (aber so was gibt es ja in der Hessisch Provinz net, nur des Bierzelt und der merkte dann immer an :
“Es war proppenvoll!” Oder noch schöner:
“Das proppenvolle Bierzelt”.

Im hinreißenden Roten Salon mit Parkett-gut-zu-Tanzen, aber auch ausrutschen-tanzen sie jetzt wohl noch immer, sie tanzen wohl immer, so bis gegen 8 Uhr..so wie sie sind, mit Studi-Rucksack-darfs auch, die Mächen fast wie immer nicer anzuschauen als die Guys, die leider nichts für ihre Optik tun, Jung-Sein-allein reicht auch nicht .
.ja, es geht sehr décontracté (entspannt, lässig, ungezwungen, unprätentiös, natürlich, gut-stimmig) dort zu, und neben einem vergleichbar niedrigen Eintritt und vergleichbar niedrigen Getränke-Preisen..
, ja, “einfach toll” dort!
Alter zwischen 18 und 38 Jahren ungefähr.
Aber das keine Bedingung…

Gleich um elf Uhr liest Herr Jens und interpretiert auch, wieder, Rosa Luxemburg.

Weil da gerade im Pavillon und Umzu eine Ausstellung, die morgen endet, der Rosa und der Zeit damals, gewidmet ist.

Wir interpretieren auch mal ganz kurz ROSA LUXEMBURG, indem wir Euch ein ausgesucht ausgesuchtes Zitat zum Muttertag schenken:

“Es wird behauptet
der gegenseitige Kampf liege in der Natur des Menschen.

Wer nicht rüste, laufe Gefahr, die Beute des Nachbarn zu werden.

Wir sind anderer Meinung:

Die Völker können und sollen in Frieden zusammenleben,

die Regierenden glauben, sie hätten das Recht,

in einer so lebenswichtigen Frage über das gesamte Volk zu entscheiden.

Ich frage Sie nun: dürfen wir uns einen Krieg,
den wir nicht gewollt haben, ungestraft gefallen lassen?

Wenn uns zugemutet wird, die Mordwaffe gegen unsere französischen Brüder zu erheben,

dann rufen wir: das tun wir nicht!”

(Aus der Rede Rosa Luxemburgs auf einer Frankfurter Anti-Kriegs-Veranstaltung 1913.

Aufgrund dieser Rede wurde Rosa Luxemburg 1914 verhaftet und wegen “Aufrufs zum Ungehorsam gegen die Obrigkeit” zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

All the way long das große Rosa-Luxemburg-Plakat (gerollt, sich gerne auch unpassend-wieder-entrollen..)irgendwie unterm Arm,
nachts um 3 die very crowded S-Bahn vom ALEX, bis Bahnhof-Zoo, dort brandet das Fastfood-Leben und überhaupt, und alles wartet auf die Nachtbusse.
Die kommen, leuchtend, pünktlich..unermüdlich.
Ja, um 4 Uhr fütterst Du dann endlich Deine Wildcat at home,
und denkst, eigentlich ist Charlottenburg doch ganz anders.
Und jetzt verstehste auch, wieso die Tine entgeistert fragte –
“WAAS, Du wohnst in Charlottenburg?”
Na, direkt an der U-Bahn-Station und voll an der fetten-Kreuzung-ey-so-die-blauen-und-roten-Minnas rock-around-the-clock, und fast täglich einen kleinen Crash vor der Ampel, weil jemand nicht..” ja, ja, damit bist du rehabilitiert. Aber wie Tine schon sagt:
“Das richtige Leben findet im ehemaligen Ostberlin statt. Heute heißt das weiträumig Berlin-Mitte.

So, Zeit, perhaps, to take some forty winks, oder gleich doch nur ne neue Perücke, und sofort wieder zurück, um Jens und wer-noch-alles-kommt, nicht durch Schlaf zu verpennen-am-Ende?
Anyhow, falls doch,

so sehen wir uns heute Abend spätestens um five o’clock vor der Volksbühne (U2- Station Rosa Luxemburg-Platz) , um noch eine Karte zu ergattern, für:

TRAUER MUSS ELEKTRA TRAGEN”…jawoll, paßt ja auch irgendwie zum Muttertag hätte jemand beinah, aber nur beinah die Platitüde begangen zu …nein, hier nicht!

von dem legendären Eugène O’Neill (sprich: Judschien Oniel), ein Ire übrigens.

Aufgeführt vom Schauspiel Zürich.
Wer es noch nicht weiß –
derzeit das 40. Internationale Theatertreffen findet in Berlin auch gerade statt..
Bis denn-ly!

P.S. Entre nous: un soleil, doux, hésitant-encore,
mais déjà plein de promesses pour une dimanche comme en France…meme en Allemagne, quand meme!” (Es wird ja echt ein herrlicher Tag..)
Also, sei nett zu Müttern, Oma, Tanten, Onkeln und Cousins, der Katzenmama, der Hündin-Mutter und was immer Ihr noch findet.
Flieder, so er denn schon blüht, wird gerne aus Nachbars Garten gepflückt (gestohlen klingt weniger gut, vor allem nicht an Muttertag!) und strahlend der Mama-und-der-Ahnengalerie der weiblichen Art…

überreicht.
Mit Knicks.
Und treuem Augenaufschlag.
Und falscher Zunge…(oder..????)

Hier beginnt der der Zwischendurch-Kurz-Besuch-Samstag, bitte sehr! :

Willkommen bei FEMINISSIMA!

Ja.

Dazu später mehr.

Stimmt, die Geschichte, wie sich Springer und Burda wegen zweier neuer Billig-Frauenzeitschriften gerichtlich im dauerhaften Eilverfahren-Einstweilige-Verfügung-und-Co-..Clinch liegen,
sie ist auch noch nicht erzählt.

Na, gestern tummelten sich hier 55 Leser, tags zuvor knapp unter 50….
heute samstagen wir alle…uff!
Lüften nicht nur die Texte, sondern auch den Geist…!
Jawoll!

Denn die Texte,
sie hingen ja, die ganze Nacht lang, ab.

Jetzt hier also frische, unabgehangene Texte…?
Mitnichten.
No text, jetzt. Sonne. Draußen. Und Wind..aber noch keine Sternchen..

Nur einmal ein liebenswürdiges…”Hallo-li!” sagen..
.hihi und vieleicht-vielleicht schenken wir Euch später ein nettes Rezept für den ..ja-ja-ja–die Blumenläden und die Restaurants wollen ja leben – für den MUU-UU-UUTER-Tag..
Aber ohne Spargel
Vielleicht!
So, und jetzt, – wie Ihr auch –

H I N A U S …in die LUFT….

(natürlich bieten sich dazu schon wieder diverse Klein-Kalauer an, aber wäre ja zuuu billig…!)

AMÜSIERT allerdings, stellte FEM fest,
daß nun auch der aktuelle STERN (wirklich insgesamt klasse,”dazuu auch später mehr..”, sagen wir ja oft)

entdeckt hat,
worüber FEM sich schon seit dem letzten Sommer süffisant-unlächelnd-sich-immer-wieder-nicht-umhin-könnend…sich auszulassen…
Na, es geht um das Dauerlächeln der Mona Lisa, nein!
der Gesundheitsministerin..

Der Artikel ist köstlich, auf Kosten..nein, er ist bitterböse..gut so!

Ebenso (enttarnend) (aber wir und Ihr, wir wissen das ja-alles-schon-lange..)
das Interview mit “Parteisoldat Müntefering” .

“Was ist links – was ist rechts?”
nicht-antwortet Müntefering echo-tisch auf die ihm so gestellte Frage.

Noch mehr ist absolut-muß-GELESENWERDEN im aktuellen STERN (wir zerfetzen, aber wir gurren auch, wo Gurren guttural angesagt…)
(Auch die SAHARA-Reportage…da wird Dir ja eiskalt!)

Darf FRAU frohlocken?
Etwa –
Bald-bald, so es keine Rückfälle in die Versuchungen des Boulevards …(dafür habt Ihr doch GALA..)…

brechen vielleicht wieder jene Zeiten an –

in denen es eine geflügelte aber keineswegs rhetorische Frage :

“Hast Du schon den neuen STERN gelesen?”

Oder alternierend:

“Was sagt denn der STERN dazu?”

Ja, wäre nicht schlecht.

SPIEGEL wird konservativer.
Dafür haben wir allerdings spiegel-online, the very best of the GERMAN NET.. was das Netz zu bieten hat..(außer FEMINISSIMA…bien sür..wird so ausgesprochen aber mit u und accent circonflexe geschrieben, ja-ja-nicht-immer-so-pedantisch-lieber-OberlehrerInnen
)
MAX ist komplett abgefallen,
versuchte es mal als STERN-Doublette, ne Weile..

FOCUS ist ein “Dazu”….
Tja, und das war es dann auch schon…oder ?

Na, jetzt aber mal raus!

—Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet.

-Der Muttertag ist nun fast um, Ihr dürft die Texte, zickig-akualisiert, trotzdem lesen.
Es ist 18 Uhr. Inzwischen. Hi- !
hier der Anschluß an die frische Überschrift:

finaler Schuß,noch nicht ganz final.

FEMINISSIMA denkt auch heute, sonst nie, an die MÜTTER IN GROSNY.
Ihr möchtet dazu etwas über GROSNY lesen?
Ja, schaut nach auf Platz 3 der Top List, den “besten” in unserem Sinne Reportagen verleihen wir die Supissima…meist sind das traurige Anlässe.
Aber auch satirische. In einem unbedachten Revirement fielen viele gute-bis-sehr-gute-Texte-und-Fotos-demzufolge auch andere supissima-Beiträge-tragisch-zum-Opfer.
Keine Selbstzerstörung, Frauen!Was wir ja so gerne, so wie als Kleinkinder, da sieht Mama mal, was sie uns angetan, dann reagieren wir einfach gegen-uns-selbst..magersüchtig..übersüchtig..neue Erkenntnisse haben …ja, Papa soll an Magersucht der Töchter und auch der zunehmend Söhne endlich mal schuld sein, und nicht-länger-Mama!
Wegen Anerkennungsverweigerung und so. Modern, oder?

Die Überschrift von vorhin, sie lautete “Muttertags-Werkeliges” oder so ähnlich, schon wieder vergessen. Und die Frage, möchtet Ihr unsere Reportagen-live-vor-Ort-wie-immer-lesen?

“Bitte sehr!” sollte das heißen.Ja, WILLKOMMEN! Zum Muttertags-Tratsch bei FEMINISSIMA!

Moment, eine kleine Zwischen-Aktualisierung, dann geht es weiter im ursprünglichen Text,

denn dies kam eben bei uns ein, richtig passend, auch, zum Muttertag:
and it goes like this:

In den USA brach eine 28 jährige Frau aus dem Gefängnis aus. Eilte heim, holte ihren Sohn und wollte mit ihm fliehen.
Von den hinter-ihr-her-rasenden-Polizei-Einsatz-Kräften arg-amerikanisch bedrängt,
drohte sie, ihren Sohn und sich selbst umzubringen.
Und hielt ihrem Kind die Pistole an die Schläfe.
Ein gezielter finaler Schuß in den Kopf streckte die Mutter daraufhin…sie liegt lebensgefährlich verletzt in einer Klinik, überlebt sie, wird sie schwerst-geistig-behindert (bleiben). Das Kind wurde in ein Heim gebracht.

Ja. Genau. Übrigens erschütternd, fällt FEM gerade beim Schreiben ein, die Unmenschlichkeit des Adoptierens.
Die Reportage, FEM konnte sie nicht zu Ende sehen, verschwimmende Augen, you know, wie “weiße Eltern” lateinamerikanische Waisenkinder oder sonst in Heimen gerade wie ausgesetzte Hunde-Katzen, wieder aufgepäppelte Kleinkinder und Babies…und dann wird ihnen gesagt, jetzt kommen Mama und Daddy und gib ihnen einen Kuß, den Wildfremden. Eine so unter-die-Seelenschicht-gehende Reportage, weil vor allem die Kamera sprach. Die Kamera, auf dem Gesicht des Kindes, dessen Mundwinkeln zuckten, Indiskretion ließ die Kamera zum Glück nicht zu, voyeuristisches Bloßstellen, die Lösung müßte also anders aussehen – die neuen “Eltern” müßten erst einmal viele Wochen mit den Kindern dort-vor-Ort in der vertrauten Umgebung leben…so werden sie mitgenommen, den Eindruck hinterließ die Reportage bei FEM, und so ist es ja auch, wie Tiere aus dem Tierheim. Der Korb sind neue Kleidchen und Plüschtiere.
Ach, dieser Muttertag aber auch!
Es geht endlich nun kommentarlos weiter im nett-dr.-oetker-muttertagskuchen:
Seid übrigens willkommen, seid ihr! Immer ! Auch sonntags!

Und sogar rund um die Uhr…ja, das wißt ihr ja..und es gibt 24 Stunden keine Sekunde, in der FEM nicht mal besucht wird..statistisch.

Also weiter geht’s!

Ein Gedicht, wie sich das ja an solchen Tagen gehört.
Doch erst einmal saven!
Sicher ist sicher!

Nein, doch kein Gedicht, sondern eine…Aphorisme, nennt man/frau das wohl? Gedanken, die Du kaufen kannst, in hübsch gebundenen Büchern, meist vom katholischen HERDER-Verlag, immer positiv. Und konservativ.
Wie etwa…

Na, zieht Euch diese Aphorisme rein…:

sie ist übrigens von einer Frau, die keine unflotten Gedanken eigentlich hatte, für ihre Zeit. Es ist Anne Morrow Lingbergh, ja jene, deren Baby entführt und getötet worden war.

Aus dem Büchlein erfahren wir wenn-auch-nur-ein-klein-wenig-uns-damit-gut-für-sie-die-Mutter-fühlend, daß sie noch 4 weiteren Kindern das Leben schenkte. Diese Kinder wurden dann nicht entführt.
Daher weiß man nichts über sie.

Ein Spruch aus dem Text-Heft:
“Worte wie Muscheln”:

wie gesagt…zum Muttertag…

“Tatsächlich sind es die wichtigsten Momente im Leben , in denen man allein ist.
Bestimmte Quellen können wir nur erschließen, wenn wir allein sind.
Der Künstler, der etwas hervorbringt; der Schriftsteller, der Gedanken Gestalt werden lässt; der Musiker, der komponiert; der Heilige, der betet…(Toll, oder, was die HERRschaften alles machen? Anm. d. Red)
(und jetzt kommen auch die Frauen..Anm. d. Red) ;

Die Frau aber braucht die Einsamkeit, um ihre eigentliche Bestimmung wiederzufinden: jenen festen Faden,
der das ganze Netz menschlicher Beziehungen zusammenhält.”

Bitte, FEM fleht Euch an, lest weiter unten, was ROSA LUXEMBURG sagt.
JA, das ist der paritätische Ausgleich zum Muttertag….lest ruhig noch ein wenig, so ihr einsam seid,
und empfindet dabei die genugtuende Genugtuung, daß die Einsamkeit Euch richtig auf den richtigen Pfad der weiblichen Tugenden…die alles zusammenhalten;
ehrenamtlich, unbezahlt, unterprivilegiert,
un-geachtet……

Bis denn!

Bleibt dran!